Isolierputz statt Mauerwerk! Was nun?

Diskutiere Isolierputz statt Mauerwerk! Was nun? im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, Ich bin im Rahmen der Sanierung der Küche leider auf eine unerwartete Situation getroffen. Aufgrund einer notwendigen...

  1. #1 kbausbn, 09.06.2019
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    Hallo zusammen,

    Ich bin im Rahmen der Sanierung der Küche leider auf eine unerwartete Situation getroffen.

    Aufgrund einer notwendigen Innendämmung mit 40mm Ytong Comfort Plus (lambda ~ 0,045) wurde es notwendig, das wir den Putz auf der Außenwand EG bis auf die Rohwand herunter stemmen müssen. Leider sind wir dabei auf eine Stelle in einer Außenecke gestoßen mit der ich nicht so richtig weiß wie ich damit umgehen kann.

    Das Bestandsmauerwerk der Außenwand (30cm, aus dem Baujahr 1972) ist Bims-Hohlblock (Lamda vermutlich ~ 0,56). Im Bereich einer Außenecke sind die Heizungsrohre verlegt. Dieser Bereich wurde damals wohl weiträumig, fast bis zur Außenwand, fast 20 cm tief, frei gestemmt und mit vermutlich Isolierputz (Polystyrol und Mörtel) aufgefüllt. Das ganze ist extrem bröckelig und rieselt schon fast von alleine raus. Auch bestehen teilweise größere Löcher die nicht aufgefüllt wurden. Siehe auch die angehängten Bilder hierzu.

    Meine Überlegung ist nun, das wir diesen Isolierputz im EG entfernen und die Heizungsrohre mit Isolierschlauch verkleiden. Bleibt nur noch die Frage wie ich den restlichen Bereich ausfüllen soll. Einfach mit Beton/Estrich ist wegen des höheren Wärmeleitwert wahrscheinlich nicht zielführend, da ich dort die "schlechte" Innenecke gerade verbessern möchte.

    Was meint ihr dazu. Gibt es hierfür eine passende Lösung oder Kompromisslösung, ggf. doch nochmal Isolierputz einfüllen? Kann hier einfacher polyethylenbasierender Isolierschlauch verwendet werden?

    Auf den Heizungsrohren (aus dem Baujahr) selbst ist ein wenig Rost, der sich jedoch sehr leicht weg reiben lässt. Seht ihr darin ein Problem oder der sollten die Rohre noch behandeln werden?

    Für eine Hinweis und Tips wäre ich sehr dankbar.

    Mit besten Grüßen

    Kirsten
     

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  2. #2 simon84, 10.06.2019
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    Heizungsrohre entfernen, "normal" dämmen wie geplant, und dann Heizungsrohre entsprechend neu anlegen. (z.B. mit der passenden Dämmung ummantelt in einer Trockenbau Abkofferung auf der "warmen" Seite etc.)
     
  3. #3 Fabian Weber, 10.06.2019
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    Naja wenn da die Heizungsrohre laufen ist es ja jetzt nicht so dramatisch wenn dort nicht so gut gedämmt ist, die Ecke ist ja warm.
     
  4. #4 simon84, 10.06.2019
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    Jemand der einen Innendämmung macht und Sorgen wegen dem U-Wert von normalem Zementmörtel hat, wird jetzt sicher nicht solche Energiefresser wie fast ungedämmte Heizrohre in der Ecke lassen.

    Das gehört neu und fertig, dann ist das ursprüngliche Problem auch keins mehr.
     
  5. #5 kbausbn, 16.06.2019
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    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die verschiedenen Vorschläge und Hinweise.

    Die Rohre (aus 1972) scheinen nur oberflächlich angerostet zu sein. Das Heizungswasser selbst ist kristallklar, damit wäre von Innen hoffentlich nichts zu befürchten.
    Daher würde ich gerne die Rohre an Ort und Stelle lassen.

    Natürlich würde ich die Rohre mit Isolierschlauch verkleiden. Da ich zwischen den Rohren nur 30mm Abstand habe wollte ich 22/13 Isolierschlauch verwenden. Besser wäre natürlich 22/25 oder 22/26 zu verwenden, aber dann müsste ich den Bereich zwischen den Rohren anpassen. Damit wäre die Isolierung zwischen den Rohren etwas schlechter. Jedoch denke ich das vorallem die Isolierung nach Außen von größere Bedeutung ist. Wie wird das von eurer Seite gesehen. Oder gibt Gegenargumente.

    Wäre es notwendig die Rohre gegen den vorhanden Rost zu behandeln?

    Jetzt müßte ich den Bereich um die Rohre nun noch so verfüllen, das ich den U-Wert der Außenwand nicht verschlechtere. Gibt es hierzu eine Idee?

    Gruß

    Kirsten
     
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