Ist der Fußbodenaufbau für FBH so in Ordnung?

Diskutiere Ist der Fußbodenaufbau für FBH so in Ordnung? im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich weiß eigentlich ist hier Neubau, aber nach dem rausschlagen des alten Asphalts, muß ich ja NEU beginnen. :D Wir haben vor auf...

  1. Miru

    Miru

    Dabei seit:
    21.02.2005
    Beiträge:
    146
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Niedersachsen
    Hallo,

    ich weiß eigentlich ist hier Neubau, aber nach dem rausschlagen des alten Asphalts, muß ich ja NEU beginnen. :D

    Wir haben vor auf unsere Hohlbetonsteindecke eine FBH zu installieren, darunter liegt ein unbeheizter Kriechkeller. Der R-Wert muß hier ja wohl über 1,25 liegen, richtig?

    Da mir für den Aufbau rund 7cm zur Verfügung stehen, habe folgende Idee:
    Systemplatte von Jupiter 30mm, R-Wert von 0,86
    sowie
    PUR, WLG 025, alukaschiert, 20mm, R-Wert 0,8

    Ergibt 1,66 sollte also ausreichen, oder habe ich hier einen Verständisfehler?

    Oberbelag dann entweder Parkett/Lamint oder Estrichziegel.
    Wie ist es mit dem Trittschall?

    Danke
    Michael
     
  2. Berni

    Berni

    Dabei seit:
    26.02.2005
    Beiträge:
    2.739
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Estriche
    Ort:
    Ostwestfalen-Lippe
    Tach Miru,
    und wie ist es mit dem Ausgleich?
    Dein Aufbau benötigt einen absolut ebenen Untergrund.

    Gruß Berni
     
  3. Miru

    Miru

    Dabei seit:
    21.02.2005
    Beiträge:
    146
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Niedersachsen
    Ah vergessen.
    Schüttung oder selbstnivelierend, ich denke nicht das es mehr als 1 cm ist.

    Es geht mir daum ob die Dämmung ausreicht oder ob ich einen Fehler mit dem R-Wert mache.

    Danke
    Michael
     
  4. Berni

    Berni

    Dabei seit:
    26.02.2005
    Beiträge:
    2.739
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Estriche
    Ort:
    Ostwestfalen-Lippe
    Tach Miru,

    du hast doch einen Altbau?
    Zur Erfüllung der EnEV reicht es aus, wenn die vorhandene Aufbauhöhe der Dämmschicht wenigstens mit WLG 040 Material gedämmt wird.
    Besser ist natürlich mehr. Gerade bei Fußbodenheizung.

    Deine Rechnerei ist bis dahin in Ordnung, trifft aber durch den Ausgleich schon nicht mehr zu.

    Gruß Berni
     
  5. Miru

    Miru

    Dabei seit:
    21.02.2005
    Beiträge:
    146
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Niedersachsen
    Hallo Berni,

    es sind rd. 7cm kann nachher auch 7,5 werden, so genau kommt es nicht drauf an.

    Wenn ich also den Aufbau so wie beschrieben durchführe, dann kann ich damit rechnen das ich auch warme Füße bekomme ohne den Keller zu heizen?

    Muß ich noch was gegen Trittschall unternehmen? Ist ein EFH also nix Nachbarn. Möchte nur wissen ob man sowas beachten sollte?

    Danke
    michael
     
  6. Berni

    Berni

    Dabei seit:
    26.02.2005
    Beiträge:
    2.739
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Estriche
    Ort:
    Ostwestfalen-Lippe
    Tach Michael,

    Ich weiss nicht, was du erwartest. Hier soll auf Biegen und Brechen eine Fußbodenheizung installiert werden. Bei nur max. 7,5cm Aufbau. Du hast sowieso schon die max. Dämmung eingeplant. Ohne Lastverteilungsschicht.
    Darauf denn auch noch einen zum Teil schlecht leitenden Belag.
    Lastverteilungschicht eventuell mit Estrichziegeln herstellen???
    Ich halte nichts von diesen Bastellösungen.
    Nun bau dir auch noch eine Trittschalldämmung ein. Lies dazu den Beitrag direkt hier drunter. Eric hat da mehr zu geschrieben. Aber er ist da auch von einer 20cm starken Betondecke ausgegangen.
    Hat auch nichts mehr mit deiner Ausgangsfrage zu tun.

    Du mußt als erstes einmal deine Höhen nievilieren. In den 50 Jahre alten Häusern sind nicht selten 3cm Höhenunterschied, die erst mal ausgeglichen werden müssen. Dann weisst du, was dir efektiv an Höhe bleibt und kannst weiterplanen.
    Was meinst du, warum da früher ein Asphalt reingekommen ist?
    Asphalt kann in 2,5cm eingebracht werden und vermittelt ein fußwarmes Gefühl. Genau so wie Parkett.
    Und das Ganze ohne Fußbodenheizung!!!

    Wenn du wissen willst, ob deine Konstruktion funktioniert - in deinem Bau funktioniert - würde ich mal einen Außendienstmitarbeiter von Jupiter kommen lassen oder von einem Planer rechnen lassen.
    Es kann, muß aber nicht.

    Gruß Berni
     
  7. Miru

    Miru

    Dabei seit:
    21.02.2005
    Beiträge:
    146
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    Niedersachsen
    Hi,

    der Asphalt ist reingekommen weil keine Zeit war um auf das Trocknen des Estrichs zu warten. Das Haus ist Baujahr 1974.

    Ich hatte ja nur die Frage gestellt ob Trittschal nun sein muß oder nicht. Aber das Stand ja in dem anderen Thread mehr oder weniger deutlich drin. Wärmedämmung geht vor Trittschal ;)

    Es ging mir auch nur darum ob ich mich mit den R-Werten versehn habe oder ob man die wirklich einfach nur so stumpf zusammenzählt.

    Sind die geforderten 1,25 den ausreichend dimensoniert oder ist das sowieso zu wenig?

    Achja, die Hohlsteindecke ist 24 cm dick und hat wie gesagt eine eingeschlossene Luftschicht und an der Kellerdecken kleben auch noch 100mm Styropordämmung.

    Mfg
    Michael
     
  8. Berni

    Berni

    Dabei seit:
    26.02.2005
    Beiträge:
    2.739
    Zustimmungen:
    2
    Beruf:
    Estriche
    Ort:
    Ostwestfalen-Lippe
    Tach Michael,

    was soll mir diese Botschaft sagen?

    Bei diesem Deckenaufbau brauchst du dir um den Wärmeschutz keine Gedanken zu machen.
    Hohlsteindecken haben bedingt durch die geringere Masse auch ein geringeres Flächengewicht. Masse schluckt Schall.
    Deine 24cm Hohlsteindecke kann verglichen mit einer 20cm starken Betondecke ein bis zu 16dB schlechteres Verbesserungsmaß haben. Hier kommt es auch wieder auf die Art der Hohlsteindecke an.

    Ich habe deinen Tread über die geplante Treppe ins Dachgeschoß gelesen.
    Du solltest unbedingt einen Architekten beauftragen. Der kann eine "Ist-Bestandsaufnahme" machen und deine Einbauten planen. Die haben dafür mal studiert.
    Nachteil: Kostet zunächst was.
    Vorteil: Solide Planung und Ausführungsüberwachung. Damit rechnet sich die Investition meist.

    Gruß Berni
     
Thema:

Ist der Fußbodenaufbau für FBH so in Ordnung?

Die Seite wird geladen...

Ist der Fußbodenaufbau für FBH so in Ordnung? - Ähnliche Themen

  1. Minimaler Fußbodenaufbau in Altgebäude

    Minimaler Fußbodenaufbau in Altgebäude: Der aktuelle (Roh)Boden besteht aus 10 cm Beton, darüber 0,5 cm Nivelliermasse. Es handelt sich um ein älteres Haus am Land. Das Haus ist rund 70...
  2. Fußbodenaufbau

    Fußbodenaufbau: Moin an alle Experten, wir haben den Dachboden eines Einfamilienhaus (Walmdachbungalow) mit Holzbalkendecke u darauf Rauspund ausgebaut. Auf dem...
  3. Fußbodenaufbau mit Glasschaumschotter

    Fußbodenaufbau mit Glasschaumschotter: Hallo Leute, ich saniere einen Altbau (nicht unterkellert) und möchte die Innenwände neu setzen. Mein Architekt hatte den folgenden Bodenaufbau...
  4. Fußbodenaufbau im ehemaligen Schwimmbad

    Fußbodenaufbau im ehemaligen Schwimmbad: Hallo zusammen, Wir sanieren aktuell unseren Keller, der einmal ein Schwimmbad gewesen ist. Nach Entfernen des vorhanden „Bodens“ (Buckelpiste...
  5. Fussbodenaufbau Badezimmer Holzbalkendecke

    Fussbodenaufbau Badezimmer Holzbalkendecke: Guten Tag, wir planen gerade das Badezimmer unseres Altbaus (1936) zu erneuern. Dabei soll das Badezimmer durch ein Zusammenlegen mit einem...