Junge Bodenplatte vier Stunden lang unter dem Gefrierpunkt

Diskutiere Junge Bodenplatte vier Stunden lang unter dem Gefrierpunkt im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo, unsere Bodenplatte ist am 23.11 bei Tageshöchsttemperaturen von ca. 7°C (um 12 Uhr) betoniert worden. Temperaturverlauf am 23.11 Max....

  1. Beginner

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    Hallo,
    unsere Bodenplatte ist am 23.11 bei Tageshöchsttemperaturen von ca. 7°C (um 12 Uhr) betoniert worden.

    Temperaturverlauf am 23.11
    Max. 7,6°C
    Min. 0,7°C

    Temperaturverlauf am 24.11
    Max. 6,1°C
    Min. -1,2°C
    Zeitraum unter dem Nullpunkt: 4Uhr – 0,0°C; 5Uhr – -0,4°C; 6Uhr – -0,8°C; 6:49 – -1,2°C; 7Uhr – -1,0°C; 8Uhr – 0,0°C;

    Temperaturverlauf am 25.11
    Max. 7,9°C
    Min. ca. 2°C

    Aufgrund der Minustemperaturen ergeben sich für mich folgende Fragen:

    - Führten diese Minustemperaturen zu einem Schaden des Betons / der Bodenplatte?

    - Sind die Nachbehandlungsmaßnahmen (regnerische Gegend / Mönchengladbach) richtig getroffen worden? Bild beigefügt.

    Vielen Dank für Ihre Antworten.
    Freundliche Grüße
    Beginner
     
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  3. #2 buddelchen333, 25. November 2007
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    ist glaube ich nicht so schlimm, war die Bodenplatte den zugedeckt?
     
  4. planfix

    planfix Gast

    beton entwickelt wärme beim abbinden:lock
     
  5. #4 Carden. Mark, 25. November 2007
    Carden. Mark

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    Die Bauteiltemperatur ist hier Maßgeblich.
    Die wird nicht im Minusbereich gelegen haben, es sei denn, scharfer Kalter Wind.
    Ihre Temperatur wird wohl eher Windabgeschottet in ca. 1,5 m Höher ermittelt worden sein - oder wo kommen die Temperaturen her?
     
  6. Beginner

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    Danke für die schnellen Reaktionen
    Leider habe ich es mit dem Anhängen der Bilder nicht geschafft, jetzt sind sie als
    Grafik hochgeladen worden.

    @buddelchen333: Die Platte ist nicht zugedeckt.

    @planfix: Ist meine Hoffnung, nun reicht die Eigenwärme ohne Abdeckung aus?

    @Mark: Die Temperaturen wurden in der Tat in einer Höhe von 1,5m (windgeschützt) gemessen. Die Tiefe der Baugrube für das EFH können Sie am besten einschätzen. Die Windstärke in dem Zeitraum zwischen 4 Uhr und 8 Uhr betrug 10-12 km/h. Die Betontemperatur steht leider nicht zur Verfügung.

    Nochmals vielen Dank im Voraus.
    Freundliche Grüße
    Beginner
     
  7. #6 wasweissich, 25. November 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    der beton müsste jetzt noch einiges an wärme abgeben..........
     
  8. #7 Carden. Mark, 25. November 2007
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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    idR nicht bedenkenswert.
    Wenn, müssten Frostabplatzungen im oberen Betonrandzonenbereich festzustellen sein. Wenn nicht - KP.
     
  9. pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Betonplatte

    Hallo,

    Probleme entstehen , wie schon gesagt bei diesen Temperaturen nicht.

    Der Boden hat jetzt auch noch einiges an Wärme. Schlimmer wäre es, wenn der Boden bereits gefroren gewesen wäre.

    Aber eine Abdeckung, auch um bei Wind ein Austrocknen zu vermeiden, sollte schon sein.

    Also Abdeckung gegen die Kälte und um die Feuchtigkeit nicht zu verlieren.

    Wässern des Betons wird bei diesem Wetter wohl nicht erforderlich sein.
    Es regnet ja schon wieder.

    Gruß

    Pauline
     
  10. pauline10

    pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Bodenfrost

    Hallo,

    gefährlich könnte es werden, wenn der Boden unter der Platte mit dem darin enthaltenen Wasser gefriert. (Schürmann läßt grüßen!!) Also einige Rollen Stroh auf der Platte ausbreiten oder so.

    Wenn der Keller nicht mehr geschlossen wird, die Platte auch abdecken.
    Stehen nur die Kellerwände ohne Decke über Winter, auch abdecken.
    Bleibt nur die Frage wie?? Es muß ja auch wieder ausgeräumt werden.

    Das ist natürlich auch eine Frage des Klimas. Im Alpenvorland würde ich jetzt die Baustelle über Winter ganz schnell stilllegen.

    Gruß

    Pauline
     
  11. wasweissich

    wasweissich Gast

    @ pauline
    mönchengladbach ist eher als winterquartier für vögel aus sibirien bekannt und nicht unbedingt ein wintersportgebiet.........
     
  12. Robby

    Robby Bauexpertenforum

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    also ich kann da förmlich hinspucken und sehe keine weiteren Vorkehrungen als das normale Nachbehandeln notwendig....
     
  13. Beginner

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  15. Waldkind

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    Wie sieht es denn aus, wenn der Beton zwar bei Plusgraden gegossen wurde, die schon zwei, drei Tage abgebundene Platte aber dann aufgrund eines Kälteeinbruchs Frosttemperaturen bekommt? Die Kristallisation des Betons dauert doch 28 Tage. Was passiert, wenn in dieser Zeit Temperaturen unter 10 Grad Minus auftreten? Oder ist das Wasser nach dem Abbindeen quasi "weg"? Lohnt denn ein Abdecken mit Themoplane (8 mm) auch noch ein paar Tage nach dem Gießen? Oder ist der Beton dann schon aus dem Gefahrenbereich?

    Ich habe vor wenigen Tagen mit einer Bautruppe eines Kellerbau-Unternehmens gesprochen. Die haben bei minus vier Grad betoniert. Sowohl der Fahrer des Mischfahrzeugs wie auch der Chef der Bautruppe meinten das wäre kein Problem. Und die Kellerbauer betonieren doch dauern. Die sollten es doch eigentlich wissen, oder etwa nicht?
     
  16. Robby

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    Wissen ist nicht alles, man sollte das richtige "Wissen" haben. Der Vorgang des erhärtens vollzieht sich bei Beton über Monate! die 28 Tage sind ein Nennwert in der eine bestimmte Vorgabefestigkeit zu erreichen ist. Der Großteil des Überschusswassers ist nach 24-48 Std erstmal weg, was im Sommer zu Problemen führt da dem Beton notwendiges Wasser fehlt. Eine kurzfristige unterschreitung nach mehreren Tagen geringfügig unter dem Nullpunkt ist idR unschädlich.
     
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