K60-Haus

Diskutiere K60-Haus im EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 Forum im Bereich Bauphysik; Hallo, was ist ein K60-Haus bzgl. - EnEV - irgendwelchen Förderungen - oder sonst noch was Müssen hier 60% der zul. Werte des...

  1. Rainer

    Rainer Gast

    Hallo,
    was ist ein K60-Haus bzgl.
    - EnEV
    - irgendwelchen Förderungen
    - oder sonst noch was

    Müssen hier 60% der zul. Werte des Jahresprimärenergiebedarfs (schönes Wort) und des Transmissionswärmeverlustes (auch schön) eingehalten werden? und aus! Oder was?

    Zur Ausführung:
    Gebäude EG, DG Vollgeschoß, KG unbeheizt
    ca. 8,75/11,00 m Grundriss

    Wie sollten hier (PI x Daumen) die einzelnen Dämmungen sein?
    Wände, Dach, Kellerdecke

    Wo finde ich brauchbare Unterlagen hierzu? (falls ich bei Eueren, hoffentlich, fachmännischen Expertenaussagen überhaupt noch welche brauche)

    Danke
     
  2. Bruno

    Bruno

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    Zum ersten Einlesen:
    http://www.beye-hameln.de/enev/beispiele/beispiel-hora-kfw60.htm

    Es geht um die Einhaltung eines absoluten Werts für den Primärenergiebedarf von 60 kWh/m²a.

    Mit viel Dämmung allein geht es nicht. Hier ist vor allem die Haustechnik gefragt. Und ein gewisser Mehraufwand bei der Berechnung (Wärmebrücken).
     
  3. mls

    mls Bauexpertenforum

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    bauweise? leicht? massiv?
    heizung? im kalten keller?
     
  4. #4 Herbert, 06.11.2003
    Herbert

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    Der Bonus für den Nachweis der Luftdichtheit

    bringt etwa 6 kWh/m²a
     
  5. matzi

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    Bruno ich habe mir den link mal durchgelesen,was ist aber wenn ich nur mit Holz heize,oder ein Blockheizkraftwerk habe?
     
  6. Bruno

    Bruno

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    geht auch

    Falls aufgrund von fehlenden Anlagenaufwandszahlen kein Jahres-Primärenergiebedarf nach der EnEV ermittelt werden kann, ist eine Förderung möglich, wenn der auf die wärmeübertragende Umfassungsfläche des Hauses bezogene spezifische Transmissionswärmeverlust (HT', in Abhängigkeit vom Verhältnis A/Ve) um 30% unter dem in der EnEV (Anhang 1, Tabelle 1) angegebenen Höchstwert liegt.

    Das würde ab Variante 3 im obigen Beispiel funktionieren, wenn ich richtig gelesen habe.

    http://www.kfw.de/DE/Unsere Kreditprogramme/KfW-Formul26/M_CO2_Mind_Anlage.pdf
     
  7. JDB

    JDB

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    Groß muß das Haus sein !

    Schaut euch den QP''- Grenzwert eines MFH mit A/V=0.5 im Vergleich zu einem kleinen EFH mit A/V=1.0 an, dann wißt ihr, was ich meine:

    Das kleine EFH : zul QP'' = 135 kWh/m²a
    Das große MFH : zul QP'' = 89 kWh/m²a

    Beide müssen die 60 erreichen.
    Gretchenfrage: Wer hat es leichter ?
     
  8. #8 Dr. Faustus, 07.11.2003
    Dr. Faustus

    Dr. Faustus Gast

    Die Gretchenfrage

    "Nun sag', wie hast du's mit der Religion?..."
    Goethe (Faust I): Gretchen zu Faust (Dr. Faustus)

    Damit hat das aber wenig zu tun. Genau so wie die Antwort mit der Frage: nichts

    Denn dann müßten alle Häuser so gebaut werden, wie es die Wikinger schon gemacht haben (Siehe auch Asterix und die Normannen): Langhäuser aus Holz.

    Wenig Dämmung im heutigen Sinne, viel Volumen im Verhältnis zu wenig Oberfläche (wärmeabstrahlende)

    Nur ist das so weltfremd, daß man hier auch "Atlantis" als Antwort geben könnte.

    Gruß,

    Klaus Jaehn
     
  9. Rainer

    Rainer Gast

    Zusammenfassung

    - absolut 60 kWh/m²a
    - Förderung durch kfw
    - nach Beispiel 'Beye' also enorm hoher Aufwand für Dämmung und Technik.

    Bauweise: Keller Stb, ab EG Mwk
    Heizung: Wärmepumpe mit Erdkollektoren, wohl im kalten Keller

    Abmessungen ca. 8,75/11,00/6,20 m
    A = 425 m²,Ve = 597 m³, A/Ve = 0,71

    Rechnet sich das noch finanziell bei dem hohen Aufwand?

    Zusatzfrage: Wieviel Energie wird für die Herstellung der Wärmedämmung und der Anlagentechnik verbraucht?
     
  10. jhd

    jhd

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    so ad hoc jibbet dat kfw60 nimmer
     
  11. #11 bauhexe, 08.11.2003
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    @Rainer

    mein Auto ist 5m lang, fährt das nun auch 200km/h? ;)

    Das kann frau nicht so pauschal sagen, so was muß man/frau rechnen. Ein allgemeines "geht nicht" würde ich hier auch nicht akzeptieren.
    Es kommt sowohl auf die Gebäudegröße wie auch Lage und Geometrie an, außerdem spielen Faktoren wie Heizung in Art und Standort, Fenster in Lage und Größe und die verwendeten Baustoffe eine Rolle.
    Die Heizungsanlage mit Lüftung usw. hört sich doch schon mal ganz positiv an.
    Und hol Dir jetzt jemanden, der Dir das genau berechnet und Dir auch die Liste der berechneten Baustoffe übergibt, dann weißt Du wieviel Dämmung wohin gehört und welche Baustoffe zu verwenden sind.
    Im Zweifelsfall schick mir mal eine pn.

    Gruß Hexe
     
  12. mls

    mls Bauexpertenforum

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    Re: Zusammenfassung

    wenn die frage ernst gemeint ist, lohnt sich ein blick in den "krusche", s. 239 ff.
    http://www.architektur-con-terra.de/buch1.html
    meine meinung: http://www.bau.net/forum/bio/269.htm

    wenn schon energieextensiv, warum nicht konsequent?
    http://www.bau.de/forum/energie/514.htm
    manche investitionen lohnen, auch wenn sie sich nicht rechnen ;)
     
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