Kalksandstein VS Porenbeton

Diskutiere Kalksandstein VS Porenbeton im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo, endlich geht es bei uns mit dem Bauen los... UND ich brauche Euren Rat. Wir sind 5 Familien die mit dem gleichen Bauträger im...

  1. #1 stingray_1, 28. Juni 2005
    Zuletzt bearbeitet: 28. Juni 2005
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    Hallo,

    endlich geht es bei uns mit dem Bauen los...

    UND ich brauche Euren Rat.

    Wir sind 5 Familien die mit dem gleichen Bauträger im Baugebiet bauen.
    Wir bauen alle mehr oder weniger das gleiche Haus.
    2 Familien mit Aussenputz, 3 Familien mit Klinker.

    Das Innenmauerwerk ist für alle Familien gleich geplant.
    Innenmauerwerk Aussenwände = Porenbeton
    Innenmauerwerk Innenwände = Kalksandstein

    Für die Putz- bzw. Klinkerhäuser ist der Porenbeton natürlich unterschiedlich stark.

    Allerdings haben wir nicht alle den gleichen Maurer.

    Ein Maurer (er baut für 3 Familien) hat den Familien angeboten,auch die
    Innenwände aus (einem "höherwertigerem") Porenbeton zu erstellen. Er meint,
    mit der Statik gäbe es keine Probleme. Es hätte aber Vorteile bei Wärmedämmung
    und der Schallschutz wäre bei diesem Porenbeton ähnlich gut.

    Er meint, der Porenbeton für die Innenwände wäre zwar teurer,
    aber die Zeitersparnis gegenüber dem mauern des Kalksandsteins
    würde das wieder ausgleichen und deswegen müßte keiner draufzahlen.

    Ich bin jetzt etwas verunsichert, (Wir wurden aber noch nicht gefragt,
    da wir einen anderen Maurer haben) ob man wirklich Porenbeton nehmen
    kann oder sogar sollte, oder lieber die Finger davon läßt

    weil der Maurer nur irgendetwas sparen möchte... (Material, Zeit...) ???



    Für ein paar Tipps wäre ich echt dankbar.


    MfG Joe


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    .
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 28. Juni 2005
    Ralf Dühlmeyer

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    Wärmedämmung ...

    zwischen Innenräumen?????? Hab ich da irgendwas verpasst?????? :irre
    Schaun Sie mal in den Spiegel, vielleicht können Sie den Bären sogar sehen, den Ihnen Ihr Maurer aufgebunden hat :shades
    Also: Einfacher und schnelle zu verarbeiten ist der Porenbeton alle mal. Schallschutz gleich, naja sagen wir mal, Sie würden den Unterschied nicht hören. Aber haben Sie in PB schon mal was angebohrt???? Schwere Lastén nur mit besonderen Dübeln, nix mit Fischer 08/15.
    Und wenn Sie einen BT haben, klären Sie´s bitte auch mit dem. Sonst kommen Putzer und Klempner evtl. mit Mehrkosten und die gibt er BT an Sie weiter, weil Sie ja ohne seine Zustimmung die Ausführung geändert haben.
    -
    Haben Sie mal den anderen Maurer gefragt, was der von der Idee seinens Kollegen hält????
    -
    Mfg
     
  4. #3 stingray_1, 28. Juni 2005
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    Meinen Maurer (der wirklich NICHT der gleiche ist !!!)
    konnte ich noch nicht dazu befragen.

    Aber Kollegen aus meiner Firma die schon (zt. selbst) gebaut
    haben, raten davon ab...



    Gruß Joe


    .
     
  5. JDB

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    Bin zwar grundsätzlich gegen Mischmauerwerk, aber bei Porenbeton und KS ist's nicht gar so schlimm mit dem unterschiedlichen Schwindverhalten.
    Wenn's außen denn Porenbeton sein soll, dann würde ich innen auch KS nehmen. (Ich hätte nur außen auch KS genommen, insbesondere bei der Klinkervariante)

    Der Maurer hat schlichtweg keinen Bock, KS zu mauern.
    Der Vorschlag ist abzulehnen und in der Tat als versuchte Verarschung zu werten. Die Warnleuchten sind von nun an auf "Orange" zu schalten. Aufpassen!
     
  6. #5 Infosammler II, 29. Juni 2005
    Infosammler II

    Infosammler II Gast


    Könntest Du diese Meinung bitte mal näher erläutern?
    Was würde bei der Klinkervariante für KS bzw. gegen den Porenbeton sprechen?

    MFG
    Mark
     
  7. JDB

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    Gerne...

    In der Klinkerversion nehme ich KS, weil Dämmung sowieso kommen muß.
    Dann habe ich Aufgabenteilung, wie sie sein soll:
    Die Dämmung dämmt und die Steine tragen (bzw schützen vor Schall).
    Will ich mehr Dämmung, dann erhöhe ich die Dämmung, lasse aber den Stein Stein sein !

    Beim monolithischen Mauerwerk (z.B. 36.5cm Porenbeton oder Poroton T14) hat der Stein die unglückliche Doppelfunktion hinsichtlich Statik+Wärmeschutz
     
  8. INTEG

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    Lieber Bauherr,

    die Ansage, dass Porenbeton vergleichbar gut Schallschutzeigenschaften aufweist, gilt maximal in der Theorie. Dort ist der Porenbetonindustrie gelungen, unter bestimmten Umständen einen Schallschutznachweis zu erbringen, der oberhalb 67 db liegt. Aus meiner eigenen leidvollen Erfahrung kann ich Ihnen nur davon abraten. Nehmen Sie KS. Damit haben Sie zwar auch nicht ohne weiteres die Sicherheit, dass Sie von Ihren Nachbarn nix hören (vgl. Einträge Lärmi im Forum) aber es ich in jedem Fall weniger als bei Porenbeton, der bei uns verbaut wurde.

    Herzliche Grüße
     
  9. INTEG

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    sorry, ich glaube sie bauen freistehend. Schallschutz also gar nicht ihr Thema!
     
  10. #9 Hendrik42, 1. Juli 2005
    Hendrik42

    Hendrik42 Gast

    Schallschutz zwischen den Zimmern im Haus ist sicher ein Thema.

    Ich würde deswegen innen KS nehmen.

    Gruß, Hendrik
     
  11. Laermi

    Laermi Gast

    Hallo Integ

    gibts was neues bei Ihnen?
    Unsere Bude wird wohl immer hellhöriger - oder meine Gehörnerven erreichen langsam Rekordempfindlichkeit....
    Meine Frau meint mittlerweile, dass ich eigentlich das Gras wachsen hören müsste.
    Viel Spass habe ich mittlerweile an der Toilettenspülung unserer Nachbarn, auch der Trittschall - wahrscheinlich vom Barfußlaufen - ist mittlerweile auch von den Erwachsenen gut zu hören.
    Und bei Ihnen? Stress mit den Emissionen beider Nachbarn oder weiterhin "nur" von der linken Seite?
    Gruß Laermi
     
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  13. Josef

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    .
    man kann auch mit Kanonen auf Spatzen schiessen ... für den Fall wär´n dann "aber" noch Doppelfalz Schallschutzinnentüren erforderlich (!)
    .
     
  14. INTEG

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    Hallo Laemi,
    also im prinzip ist ews i.W. immer noch nur der eine nachbar, aber manchmal eben auch beide... selten, aber immerhin. Vor zwei Wochen hatten wir Verhandlung. Der Richter gab zu verstehen, dass unser Ansinnen auf 67 dB vielleicht etwas überzogen ist, räumte aber ein, dass nach seinem Verständnis 57 dB (wenn es die denn wären) sicher auch nicht Stand der Technik ist. We will see. Er will nun einen Vergleichsvorschlag verfassen und dananch müssen wir sehen...
     
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