Kaminofen auf Terrasse

Diskutiere Kaminofen auf Terrasse im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, hoffe das Thema ist hier nicht ganz falsch :-) Langsam wird es ja draussen kälter. Ok richtig warm war es nie so wirklich :-)...

  1. #1 klopsesser, 27. August 2012
    klopsesser

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    Hallo,

    hoffe das Thema ist hier nicht ganz falsch :-)

    Langsam wird es ja draussen kälter. Ok richtig warm war es nie so wirklich :-)
    Folgende Überlegung:
    Kann man einen Kaminofen, wie ich sie im Baumarkt bekomme auch auf die überdachte Terrasse stellen? Er wäre schon der Wittung ausgesetzt, da er in der entferntestes Ecke vom Haus aus gesehen am Weg stehen würde. Das dann das Rauchrohr durch das Terrassendach muss ist klar, bzw könnte man es (ja nach Anschluss) mit zwei Bögen neben das Dach führen.

    Spricht etwas dagegen? Es soll ein kleiner günstiger Ofen werden. Wegen Dichtigkeit etc. würde ich mir draussen keine Sorgen machen.

    Danke für eure Hinweise.
     
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  3. #2 ars vivendi, 27. August 2012
    ars vivendi

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    Als erstes würde da die Abnahme des Bzfm bevorstehen. Der wird ausreichend Zug am Schornstein fordern, desweiteren 15 Meter Abstand zu jedem Fenster sofern der Schornstein nicht mindestens 30 cm über den Giebel des Hauses ragt.
    (aus Erinnerung geschrieben, sollte aber so sein)
     
  4. Pascal82

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    ha ja,
    die idee hatte ich auch schon,
    da kommste mit dem schorni nicht klar,
    jedenfalls nicht mitner billiglösung!

    schau dir mal holzbacköfen an zb vom ramster http://www.holzbackofen.de/
    die kanste hinstellen und das rauchrohr verlängern, fällt dann glaub ich unter grill
    und muss soviel ich weiß nicht abgenommen werden.
    da rinn kann man auch ein schönes feuerchen machen.

    wenn unsere terasse fertig ist wird sowas auch eingebaut,
    einerseitz zum grillen räuchern backen- und andererseits auch damit er an grillabenden schöne wärme spendet
    das man länger sitzen bleiben kann....

    und urig aussehen tum die teile auch...
     
  5. #4 ars vivendi, 27. August 2012
    ars vivendi

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    Wegen einem Holzbackofen hatte ich vor kurzem erst mit dem zuständigen Bsfm gesprochen. Momentan, so seine Aussage, wären diese unter Umständen noch genehmigungsfrei, da die Gesetzeslage noch nicht ganz klar wäre, ob Feuerstätte oder Feuerstelle. Das würde er jedenfalls Fallspezifisch entscheiden was es wäre.
     
  6. #5 klopsesser, 27. August 2012
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    hallo,

    siehst du, als Laie mache ich mich da weniger Gedanken über Gesetze. Danke für den Hinweis. Dann wirds eben doch nur ein Grill
     
  7. #6 klopsesser, 27. August 2012
    klopsesser

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    Es gibt ja solche Terrassenöfen zu kaufen, die rundum nur ein Gitter haben und oben eine Haube mit langem "Schornstein". Aber dann müsste der verlängert werden, weil das ding ja unter dem Terrassendach (massiv mit Dachziegeln) steht und ich nicht laufend den Ruß überpinseln will
     
  8. R.B.

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    In den Verordnungen gibt es auch Begriffsdefinitionen. Da findet man beispielsweise so etwas:

    Das bedeutet natürlich noch nicht, dass man einfach machen kann was man will.

    Gruß
    Ralf
     
  9. #8 ars vivendi, 27. August 2012
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    Vieles ist sehr schwammig formuliert. Im weitesten Sinne bräuchtest du für den Kaminofen lt dem Auszug über mir wiederum keine Genehmigung, da er nicht zum heizen vor Räumen dient. Nur eine Überdachung macht ja noch keinen Raum aus.
     
  10. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Das Ding kippt über die 1.Novelle zum Bundesimmissionsschutzgesetz.

    Nach den dort aufgeführten Begriffsbestimmungen werden von o.a. Novelle auch offene Kamine oder Feuerstellen die der Erezugung von Wärme dienen erfasst. Dass ein Raum beheizt werden soll oder nicht ist da unerheblich.

    In der Novelle wird gefordert:

    Die Mündung des Abgasschornsteins muss bei Flachdächern 1m über der Dachoberfläche enden und muss zusätzlich die Oberkante von Fenstern zu Aufenthaltsräumen um 1m überragen.

    Viel Vergnügen, diese Anforderung zu erfüllen......
     
  11. OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Naja, wenn der Nachbar sich durch den Stinker belästigt fühlt, dann ist der Spaß schnell zu Ende :hammer:

    Außerdem muss ich wohl nicht verstehen, was dieser Schwachsinn soll. Achja, es gibt ja auch Terrassen-Heizstrahler und die stinken wenigstens nicht.

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  12. #11 ars vivendi, 27. August 2012
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    Arbeiten dafür aber auch nicht Co² neutral wie ein Holzofen. Typisches Denken. Stinken Feinstaub bla bla.
     
  13. helge2

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    Demnach wären ja auch Feuerkörbe betrieben mit Kaminholz verboten.
    Zb.auf einer offenen Terasse.
    Im Herbst gemütlich noch zusammensitzen bei einem kleinem Feuerchen.

    Ich rede jetzt nicht von einem Balkon-ebenerdige Terasse bei einem EFH.

    Gruß helge 2
     
  14. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Und ich hab nichts von Feuerkörben geschrieben.

    Meine Antwort bezieht sich auf das Vorhaben des Fragestellers, der will einen Kaminofen unter einer Terrassenüberdachung errichten.
     
  15. ThomasMD

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    Ach, ist jetzt jeder, der seine Nachbarn vollqualmt ein Gutmensch?
    Wer erzählt Dir, dass das verkokeln von Holz CO²-neutral ist und ist CO² vielleicht noch das harmloseste Verbrennungsprodukt?

    Die Terassenstrahler von Bruno sind übrigens keinen Deut besser.

    Ticken die Leute eigentlich noch richtig?
    Die Häuser werden abgedichtet und eingepackt noch und nöcher und weil die Wärme so schön drin bleibt verlagern wir halt das Feuerchen nach draußen? Drinnen überheizt ja bald der kleinste Kaminofen die Hütte.
     
  16. #15 ars vivendi, 27. August 2012
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    Es ist immer noch besser, zb Holzreste aus dem Garten zu verbrennen, als einen Terrassenstrahler anzuwerfen.
    Holz gibt nunmal max die Menge Co2 ab, die es im Laufe seines Lebens aufgenommen hat. Erdöl Erdgas oder Propan Butangase zu verbrennen gibt dagegen Co² ab, was viele Jahre im Erdreich verborgen war.

    Noch vor einigen Jahre ging das auch das jeder seinen Ofen-Kessel im Haus hatte und damit geheizt wurde, heutzutage wird alles von der Politik hochgepuscht und der Durchschnittsdeutsche labert mit.
    Das geht bei den Autos los, Feinstaub beim Diesel, nun sind aber aufeinmal die Fsi oder Direkteinspritzer 10mal schlimmer, aber was solls, das schweigen wir mal tot.
    Geht bei den Heizungsanlagen weiter, und es gibt immer die Mitläufer die der Politik zustimmen und nachplabbern, nur weil sie im winter selbst heulend vor ihrem Öltank oder Gaszähler sitzen, wärend es der Nachbar warm in seiner Bude hat. Das derjenige dafür evtl im Sommer seinen Schweiss gelassen hat um Brennholz zu machen, sieht der liebe Nachbar nicht oder will es nicht sehen.
    Die deutsche Politik macht es so schon richtig, die Mehrheit aufhetzen gegen die Minderheit, dann drehen wir den Spiess etwas um und nehmen uns die nächsten vor, denen wir Gesetze oder Abgaben aufzwingen, der Rest begrüßt es schon, weil er entweder selbst schon ein sinnloses Gesetz um die Ohren bekommen hat, oder weil er es lieber sieht wenn andere ihren Ärger bekommen und nicht er selbst..
     
  17. ThomasMD

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    Und Du sicherst vermutlich ab, dass Du nur genau die Menge Holz pro Jahr verbrennst, die in einem Jahr in Deinem Garten nachgewachsen ist.

    Zu dem übrigen Geschwurbel sage ich nichts... Schade um jedes Wort.
     
  18. OldBo

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    Tja, man sollte Informationen nicht mit einer Befürwortung verwechseln :motz

    Wenn das Argument gekommen wäre, dass eine Verrottung von Holz evtl. schädlicher ist gegenüber einer Verbrennung, dann wäre es etwas anderes gewesen.

    Gruß

    Bruno Bosy
     
  19. klopsesser

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    Hallo,

    sicherleich ist ein Heizstrahler in Bezug auf Gesetze etc. besser (vom Energieverbrauch mal abgesehen....) . Es geht nicht ums Heizen sondern um ein gemütliches Feuerchen. Und keine Angst, der Nachbar ist weit weg. Wenn ich kein Dach über der Terrasse hätte, dann würde ich gar nicht hier fragen. Habe letztens einen Händler gesehen, der verkauft Terrassenkamine aus Edelstahl mit langem Schornstein. Sind nur etwas teuer .....
     
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  21. stoschi

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    Ich sag ja immer wer viel fragt bekommt viele dumme Anworten.Bau dir einen Schorstein an und pass auf das der Qualm nicht ins Haus und auch am besten nicht zu den Nachbarn zieht. Bei ungünstigen Wind dann lieber mal das Feuer auslassen. Am Ende will der Schorni den noch jedes Jahr fegen.
     
  22. helge2

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    Also so kompliziert kann es doch gar nicht sein.
    Einfach den Bezirksfegermeister vor Ort fragen.

    Kann ich das/darf ich das.

    Einfach machen kann lange gut gehen-bis doch mal ein böser Nachbar.....
    Schon kann ein Rückbau mit Bußgeld ins Haus stehen.

    Nur meine Meinung.

    Gruß helge2
     
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