Keine Förderung für Luftwärmepumpe!

Diskutiere Keine Förderung für Luftwärmepumpe! im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Nabend, Hab heute bei meinem Stromanbieter "N-ERGIE" wegen der Förderung für eine LWP nachgefragt. Der meinte um die zu erhalten benötigt man...

  1. samic

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    Nabend,

    Hab heute bei meinem Stromanbieter "N-ERGIE" wegen der Förderung für eine LWP nachgefragt.
    Der meinte um die zu erhalten benötigt man eine Durchschnittsjahreszahl von 4 und das denen LWP mit sonem Zahl bekannt ist.
    Also keine Förderung!

    Wie sieht es mit Erdkollektoren aus, was benötigt man da für Tricks?


    Gruß
     
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  3. #2 Niederbayer, 20. Januar 2009
    Niederbayer

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    keine Tricks,

    ich habe eine WP mit Erdkollektoren und es gab keine Probleme mit der Förderung. Im Gegenteil- das ganze ging sogar raz-faz :respekt
     
  4. samic

    samic

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    Die Erdkollektoren bringen es doch locker auf JAZ 4. Oder soll es höher sein?

    Danke
     
  5. #4 Niederbayer, 20. Januar 2009
    Niederbayer

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    i glaub so zwischen 3,6 und 3,8.
     
  6. mls

    mls Bauexpertenforum

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    förderung von n-ergie .. oder von bafa?
    was sagt dein hls-planer bzw. dein wärmepumpler?
     
  7. R.B.

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    Kann auch deutlich über 4 liegen. Das kann man pauschal nicht beantworten da zuviele Faktoren mit reinspielen.

    Was die Förderung betrifft, so werden von der BaFa auch LWP gefördert. JAZ min. 3,5 wenn ich mich richtig erinnere, im Bestand 3,3. Was der örtliche Versorger zusätzlich fördert steht auf einem anderen Blatt.

    Laut Unterlagen der N-ergie wird im CO2 Minderungsprogramm eine WP mit LZ > 4 bzw. >3,3 (Bestand) gefördert, berechnet nach EN255 bzw. EN 14511. Das bedeutet, im Neubau wird man zu einer Sole-WP greifen müssen, im Bestand könnte evtl. eine LWP ausreichen. Das hängt von den Heizkreistemperaturen ab die bei der Berechnung anzusetzen sind.

    Gruß
    Ralf
     
  8. samic

    samic

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    N-ergie meinte für die Sole gibt ca. 1000, für Luft nichts.
    Von der BAFA bekommt man 850 EUR für Luft und für Sole ca. 2000.
    Aber die Voraussetzungen müssen stimmen.

    ca. 3000 für die Sole, klingt verlockend :)


    Gruß
     
  9. SvenW

    SvenW

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    Nicht mehr, wenn du die Preise für die Bohrung erfährst. :D

    Um es klar zu sagen: selbst inklusive der 3000€ Förderung wird dich die Sole Anlage wesentlich teurer kommen als die LWP. Dafür hat sie halt günstigere Betriebskosten.

    Ich würde die Wahl der Pumpe nicht von der Förderung abhängig machen, sondern mir mal knallhart durchrechnen lassen was mich das kostet und was es bringt. Dabei unbedingt auch kommende Preissteigerungen für Strom einrechnen. 5% pro Jahr würde ich veranschlagen und dann das ganze über die Lebensdauer berechnen. Es kommt natürlich auch drauf an, wo du sitzt: Ob an der lauen Nordseeküste oder in Bayern mitten auf einem Berg wo es 3 Monate im Jahr Minusgrade hat.;)
    Und es gibt nicht nur Sole (Bohrung/Fläche) sondern auch Wasser/Wasser oder DV Anlagen. Was überhaupt geht und zu welchem Preis hängt aber zu stark von den lokalen Gegebenheiten ab, als das man von hier dazu was sagen kann.
     
  10. samic

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    Bohren darf man hier nicht, ausserden ists zu teuer würde ich nie machen.
    Ich mache die Wahl meiner Heizung nicht von der Förderung abhängig, ich will ausrechnen was besser für mein Haus ist.
    Wenn es eine WP sein soll dann kommen nur LWP oder Erdkollektoren in die Frage. Die Kosten sind ja fast gleich.
    Von der WP mit DV hat mir ein Berater abgeraten denn die Wartungskosten im Jahr zu hoch sind und die Anlage komplizierter ist als die Sole.
    Hier haben wir -16° Durchschnitt "Nürnberg".
    Ich tendiere mehr zur LWP, aber die soll ja mehr Strom verbrauchen... Dafür habe ich keine Kopfschmerzen im Garten.:)
    Die Stromkosten der Sole mit Erdkoll. sind auch nicht sehr viel weniger als LWP.
    Das Haus hat ca. 225qm beheizter Fläche ca 65W/qm
    Gruß
     
  11. alex2008

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    Stimmt die Heizlast? Dann wäre die Dämmung ja alles andere als üppig oder viel Fensterfläche. Und da eine FBH mit niedrigen Temperaturen a al 35/28 ?

    Dann eine LuftWP? So eine WP liefert bei 10° gerne mal das doppelte an Heizleistung ab als bei -7° . Dann weiß die WP in der Übergangszeit nicht wohin mit der vielen Wärme und taktet sehr viel und wenns doch mal richtig kalt wird braucht sie einen fetten Heizstab.

    Wenn die Heizlast stimmen sollte (woran ich zweifel habe) dann würde ich erst mal auf der Verlustseite Abhilfe schaffen. Denn bei der Heizlast ist der Jahreswärmebedarf sicherlich auch eher üppig.
     
  12. samic

    samic

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    Wie ist es mit den Inverter LWP, die sind Drehzahlgeregelt, sprich weniger Wärme wird benötigt=> fährt runter u. produziert weniger an Leistung?
    zB. Daikin Altherma oder Mitsubishi Zubadan.
    Heizlast wurde in einer Heizungsfirma berechnet.

    Gruß
     
  13. mls

    mls Bauexpertenforum

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    berater .. wofür?
     
  14. shneapfla

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    Hmm - entweder hat mir mein Heizungsbauer was verschrieben oder eine DV-WP hat die gleichen Wartungskosten wie eine Sole-WP (keine nämlich).
    Komplizierter als eine Sole-WP ist sie sicher - das Problem ist in dem Fall aber der Heizungsbauer, der sich mit sowas nicht auskennt, für einen Kältetechniker ist das kein Problem...
    Lass' mich raten, Dein "Berater" ist ein normaler Heizungsbauer?
     
  15. samic

    samic

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    Das war kein Heizerer sondern ein Berater für WP. Der meinte man muss die DV jährlich warten und das es viel mehr kosten wird als normale Kollektoren. Der hat es mir abgeraten. Dw. frage ichs hier ob es tatsächlich so ist, hat jemand damit Erfahrungengemacht? wenn ja dann schreiben Sie bitte bzgl. Wartungskosten o.ä.

    Gruß
     
  16. acensai

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    Kann es sein, dass Kosten durch eine EU-Verordnung drohen, die eine jährliche Kontrolle des DV-Kreislaufes durch einen Fachmann vorschreibt?
     
  17. acensai

    acensai

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  18. shneapfla

    shneapfla

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    Ich habe ein DV-WP und daß die jährlich gewartet werden müßte wäre mir neu.

    Ich denke, daß hier folgender Teil gilt bzw. eine normale DV-WP unter den hier angegebenen Mengen liegt:
    "Mit dieser Verordnung werden gemäß der Verordnung (EG) Nr.
    842/2006 die Standardanforderungen an die Dichtheitskontrolle
    ortsfester Einrichtungen für Kälte- und Klimaanlagen sowie für
    Wärmepumpen festgelegt, die in Betrieb sind oder vorübergehend
    außer Betrieb genommen wurden und 3 kg fluorierte
    Treibhausgase oder mehr enthalten
    Diese Verordnung gilt nicht für Einrichtungen mit hermetisch
    geschlossenen Systemen, die als solche gekennzeichnet sind und
    weniger als 6 kg fluorierte Treibhausgase enthalten. "

    http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2007:335:0010:0012:DE:PDF
     
  19. SvenW

    SvenW

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    Also das in einer DV Anlage 3kg und mehr Verdampferflüssigkeit sind, kann ich mir schon vorstellen, die Frage ist: Was wird da verwendet? Teilweise wird ja CO2 verwendet was nicht unter die Verordnung fällt.
     
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  21. acensai

    acensai

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    na ja - bisher ist es ja offensichtlich NUR eine EU-Verordnung ... soweit ich weiß, wird den Mitgliedsstaaten generell immer ein Übergangszeitraum zur Umsetzung von EU-Verordnungen eingeräumt.

    Vielleicht ist dies der Grund, weshalb die meisten Installateuere noch nichts davon wissen???
     
  22. R.B.

    R.B.

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    Die 842/2006 gilt in allen Mitgliedsstaaten.
    Ergänzend kommt in DE noch die ChemKlimaV zur Anwendung.

    Gruß
    Ralf
     
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Keine Förderung für Luftwärmepumpe!

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