Kelleabdichtung ( Pfusch?)

Diskutiere Kelleabdichtung ( Pfusch?) im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich bin seit kurzem Bauherr und habe folgendes problem. Wir hatten ein Bodengutachten das sagte das nach DIN 18195 Teil 6...

  1. Wu

    Wu

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    Hallo zusammen,
    ich bin seit kurzem Bauherr und habe folgendes problem.
    Wir hatten ein Bodengutachten das sagte das nach DIN 18195 Teil 6 Abschnitt 9 abzudichten (aufstauendes Sickerwasser) sei. Die Hausbau Firma bzw Kellerbauer ( ein Konzern ) schlugen vor, eine 25cm WU-Bodenplatte und Betonfertigteile als Wände mit 2-facher KMB Beschichtung mit Gewebe zu machen. Das schien uns als ausreichend und wir stimmten zu. Als die Bodenplatte gegossen wurde ( 4 fache Bewährung ) sah man das mit Beton irgend etwas nicht stimmte. Die Arbeiter merkten dies auch aber es wurde weitergemacht. Der Beton war meiner Meinung nach sehr dickflüssig und lief teilweise nicht unter die Schalung und lies sich auch nicht richtig abziehen. Nach dem Betonieren wurde die Bodenplatte von mir bewässert. Ich traute meinen Augen nicht als ich sah das an einer Stelle der Bodenplatte das Wasser unter glucker geräuchen in der Bodenplatte verschwand. Erst dachte ich es sei eine kleine Hohlstelle aber sie füllte sich nicht. Die WU -Bodenplatte war undicht. Ich weiß das eine WU Bodenplatte nicht ganz Wasserundurchlässig ist ( Wasserdampf usw. ) aber so darf kein Wasser durch Beton laufen. Ich rief den Bauleiter an und er sagte es würde geprüft werden was mit dem Beton ist. Ein Institut kam und machte 6 Bohrungen. Ergebniss: Statik OK, Wasserundurchlässigkeit nicht gegeben. Die Firma meinte sie bekommen es mit Vergelen in den Griff und stellten die Kellerwände auf. Mittlerweile war ich beim Anwalt und hatte jemanden vom BSB ( Bauherrenschutzbund ) da gehabt. Da die Vergelung nur eine Haltbarkeit von ca. 15 Jahren hat kam die für mich nicht in frage. Ich bestand auf eine neue Bodenplatte. nach langem hin und her stimmte die Firma zu. Letzte Woche wurden die Fertigteilwände wieder abgebaut und diese Woche hat der Abriss der Bodenplatte begonnen ( ganz schöne Arbeit für den kleinen Bagger ). Es soll in dieser Woche noch eine neue Bodenplatte gegossen werden und nächste Woche die Fertigteilwände wieder gestellt werden. Nun zu meiner Frage: Laut BSB muß wenn eine Rissbreitenbeschränkung statisch und konstruktiv berücksichtigt ist eine Querschnittsabdichtung mit einem Quellband bzw. einem Injektionsschlauch unter der Wand Verbindung mit der Außenabdichtung haben. Laut Kellerbauer aber würde eine Verschlemmung mit Hohlkehle ausreichen. Was ist zu tun? Muß ich mich auf die Firma verlassen (würden das immer so machen ) und hoffen das es Dicht ist oder muß ich auf eine Quellband bzw. Injektion bestehen.
    MfG
    Wu
     
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  3. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "das" Bild

    zeigt die alte Bodenplatte ???
    -
    Anschlussbewehrung für die Aussenwände sehe ich keine ???
    -
    wie stark sind die Fertigteilwände bzw. wie stark wird der Ortbetonkern in diesen Fertigteilen ???
     
  4. Wu

    Wu

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    Hallo,
    das Bild zeigt die alte Bodenplatte. Sie ist mittlerweile Geschichte. Es sind Betonfertigteilwände d=15cm. Es gibt keine Anschlußbewährung. Die Decken sind auch Fertigteile.Sie werden dann mit den Wänden mit Vergußmörtel oder so Verbunden. Mein Problem ist vielmehr die richtige abdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser.
    MfG
    Wu
    Bild zeigt abgerissene Bodenplatte
     
  5. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmmh"

    ... nette Truppe haben Sie da ... 15cm Vollmassivwände und die möchten ein Quellband bzw. einen Verpresschlauch dazu einbauen ?????? ... "also" alles was Recht ist ... "aber" einfach die Vollmassivwände auf Quellband bzw. Injektionschlauch stellen iss nicht ... "vielleicht" sollte man den Herren mal die Einbauvorschriften der jeweiligen Hersteller zur Verfügung stellen :)
     
  6. Wu

    Wu

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    Hallo,
    nein Sie wollen kein Quellband oder Injektion einbauen.Sie wollen die Abdichtung mit einer Hohlkehle machen. Aber was ist unter den Wänden.
    MfG
    Wu
    Bild der Wand die inzwischen wie der ganze Keller wieder Demontiert wurde
     
  7. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "das"

    beißt sich aber dann mit diesem Satz:

    -
    "seh" ich das richtig ... die Vollwände stehn "NUR" auf den Plastikklözen ??? ... was passiert mit der ca. 2cm Fuge am Boden ????
     
  8. Wu

    Wu

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    Hallo,
    laut BSB muß bei einer Abdichtung gegen aufstauendes Sickerwaaser eine Querschnittsabdichung unter der Wand in Verbindung mit der Aussenabdichtung erfolgen. Der Kellerbauer meint es wäre nicht nötig. Der Spalt soll mit Vergußmörtel und einer Hohlkehle geschlossen werden. Die Wände stehen wirklich nur auf Kunststoff Plättchen (dienen auch zum Höhenausgleich.
    Ich frage mich wie der Kellerbauer 700 Keller im Jahr baut die auch dicht sind
    MfG
    Wu

    Bild Decke
     
  9. #8 Carden. Mark, 18. August 2004
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    wie macht Ihr BSB das denn bei Betonwänden, aber Schwarze Wanne?? Wobei ich aber auch nicht einsehen mag, warum unter diesen Spielzeugwänden keine Querschnittsabdichtung soll. Sollte doch eigentlich kein Aufwand sein. Selbiges gilt dann aber bei den Innenwänden auch, insbesondere bei höherwertiger Nutzung des Kellers.
     
  10. Wu

    Wu

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    Hallo,
    wie sieht den in diesem Fall jetzt so eine Querschnittsabdichtung unter den Wänden aus. Heute wurde die neue Bodenplatte gegossen, sah wesentlich besser aus als beim ersten mal. Die Kellerbauer hatten Fließmittel und Verzögerer mitbestellt.
    MfG
    Wu
     
  11. #10 Carden. Mark, 20. August 2004
    Carden. Mark

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    Wieso Fliesmittel und Verzögerer?

    Ich sehe schon ein Menge Rutschen und ein DN 200 5,0 m langes KG Rohr vor mir und der Rest wird gezogen, bis am letzem Ende nur Schlämme ankommt
     
  12. mls

    mls Bauexpertenforum

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    das frag ich mich auch...
    bei dieser lösung kann man abdichtungsregeln für mauerwerk (sperrbahnen in den lagerfugen) NICHT 1:1 übernehmen - das heisst aber nicht, dass ich din 18195 aushebeln wollte: im gegenteil.

    was aufsteigende feuchtigkeit betrifft: verzicht auf sperrbahn unter den betonfertigteilwänden kann schadensfrei bleiben - ob´s den fachregeln entspricht, ist diskutabel.
    unter mw-innenwänden kann eindeutig nicht auf abdichtung verzichtet werden.
    pers. einschätzung: jeder planer auf bauherrenseite hätte eine flächige abdichtung der gesamten bodenplatte ausgeschrieben - aber das wollten sie ja nicht ...

    über die aussenabdichtung braucht m.e. nicht diskutiert werden:
    die ist konsequent auszuführen - insbes. ausreichend weit über die fuge bodenplatte-fertigteilwand und ausreichend elastisch über die fugen zwischen den einzelnen ft-wandelementen.
     
  13. #12 Carden. Mark, 21. August 2004
    Carden. Mark

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    Es gäbe aber noch die Möglichkeit der Flexiblen Sperrschlämmen.
    Ich weiß – auch nicht in der DIN geregelt – aber sicherlich besser, als die Punktweise Belastung der Dichtungsbahnen durch die Höhenausgleichplättchen. Hier rauf lässt sich aber Wunderbar der weiteren Aufbau der Außenabdichtung aus Schrumpffreien Hohlkehlenmörtel, weiterer Lage Sperrschlämme und kunststoffmodifizierten Bitumendickbeschichtungen, überlappend aufbauen. Ich denke (ich weiß es aus dem Kopf aber nicht) dass hier rauf aber keine Heißbitumenbahnen verklebt werden können. Ich stelle mir vor, die Schlämmen mögen die Hitze nicht so sehr.
     
  14. mls

    mls Bauexpertenforum

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    höhenausgleichsplättchen? wir sind uns doch einig, dass die dinger nur als montagehilfe dienen? ich glaube auf dem bild einen mörtelstreifen zu erkennen. anders kann ich mir die ablastung nicht vorstellen... aber man weiss ja nie ;)
     
  15. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "das" täuscht Markus (!)

    anfangs dachte ich auch da wär ne Zementmörtelschicht drunter drum hab ich nachgefragt ... die Antwort findet man in diesem Zitat:

    ganz ehrlich ... sowas hab ich in unserer Gegend "NUR" einmal gesehn ... kurz bevor das Pfingsthochwasser kam ... ich glaub des war 1999 ??? ... damals wurden die Fertigteile zueinander plus mit der Bodenplatte über Ankerplatten verschweißt ... nach dem Hochwasser hat man beide Keller (DH) abgerissen eine Bodenplatte über die alte Bodenplatte gesetzt und die Wände herkömmlich geschalt und betoniert ... "willste" auch wissen warum ??? :D
     
  16. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    OT Mark

    kannst Du des mit den Rutschen und den DN 200er Rohr genauer erläutern ... ich kann mir momentan nicht vorstellen wie das mit der Rutsche und dem 200er Röhrchen gehn soll ???
     
  17. Thomas 2

    Thomas 2

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    Re: OT Mark

    Da gibt es seine Übergangsstück, das wird an die Rinne des Betonautos gehangen und daran läßt sich dann ein DN 200 Rohr anschließen. Dann heißt es nur noch Suppe marsch.
     
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  19. #17 Carden. Mark, 21. August 2004
    Carden. Mark

    Carden. Mark

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  20. Josef

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    "also" doch ein VW Beton ???

    an dem einen Eck reinkippen und mit etwas schwaben läuft der eigenständig in´s andere Eck ... "naja" hauptsach die Bodenplatte ist betoniert und die Rechnung bereits geschrieben :D
     
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Kelleabdichtung ( Pfusch?)

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