Keller abgesoffen, Lichtschächte nicht druckwasserdicht

Diskutiere Keller abgesoffen, Lichtschächte nicht druckwasserdicht im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, in unserer kompletten Reihenhausreihe herrscht gerade mittelschwere Panik :hammer: Durch den starken Regen sind bei uns die...

  1. #1 Linda2010, 27. Juli 2011
    Linda2010

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    Hallo zusammen,

    in unserer kompletten Reihenhausreihe herrscht gerade mittelschwere Panik :hammer: Durch den starken Regen sind bei uns die Lichtschächte vollgelaufen und das Wasser hat sich dann durch die Fenster seinen Weg gesucht.
    Das Wasser kam aber nur teilweise von oben. Der größte Teil kam seitlich und von unten über die Kunststofflichtschächte, die auf der Perimeterdämmung sitzen.

    Keller ist in WW ausgeführt. Laut Bodengutachten zeitweise auftretendes Schichtenwasser, Boden besteht aus Lehm/Ton, wenig bis gar nicht wasserdurchlässig. Häuser stehen in Hanglage.

    Bei uns war der Schaden noch am geringsten, da mein Mann fleissig mit Eimerchen das Wasser aus dem Lichtschacht heraus geschöpft hat. Bei den Nachbarn siehts anders aus. Oberhalb stand der Keller 30 cm hoch in Wasser....

    Wir ziehen in 4 Wochen ein und müssen das Problem in wenigen Tagen behoben haben. Die Wettervorhersage sieht nicht gut aus. Der Boden ist so mit Wasser vollgesaugt, dass im Garten mind. 10 cm hoch das Wasser steht. Glücklicherweise haben wir die Terrasse noch nicht bis Oberkante Lichtschacht verfüllt. Momentan stehen die Lichtschächte 50 cm im Freien, darunter 30 cm Stand, darunter Lehmboden. Es sind große tiefe Lichtschächte, die die 1 x 1 m großen Kellerfenster umfassen.

    Ich habe mich nach druckwasserdichten Lichtschächten umgeschaut. Mit 500,- Euro pro Stück inkl. dem Montageset und Dichtmittel sind schon ein dicker Happen. 2 Lichtschächte müssen ausgetauscht werden.... auf der gepflasterten Straßenseite ist nichts passiert.

    Das anschließen der Lichtschächte ans Regensystem ist nicht möglich, da der Regenablauf oberhalb vom Kellerfenster ins Haus rein geht und somit zu hoch liegt. Trainage im Lehmboden hat wenig Sinn, vor allem wohin mit dem Wasser?

    Was würdet ihr tun?

    LG
    Linda
     
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  3. #2 Bulla2000, 27. Juli 2011
    Bulla2000

    Bulla2000 Gast

    Haben bei uns in ähnlichen Bodenverhältnissen (schluffiger Ton, Hanglage) Drainage legen lassen und Lichtschächte dort angeschlossen. Bisher alles top. Evtl. solltet Ihr noch Drainage legen lassen und diese bis OK Gelände mit Grobkies/Drainagekies auffüllen. Teuer, aber letztendlich dauerhaft sicher.
     
  4. Dingo

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    Wer hat das Bodengutachten gemacht?
    Wer hat, darauf aufbauend die Planung gemacht?
    Planer und Ausführende müssen mit ins Boot, um gemeinsam zu einer für dich optimalen Lösung zu kommen.
    Die Grenzen der hier abgelieferten Leistung wurden aufgezeigt, nun gilt es entsprechend nachzubessern.

    Lösungen, die schon einmal irgendwo irgendwann funktioniert haben sind sicherlich eine interessante Information. Direkt umgesetzt wäre es hier jedoch blinder Aktionismus, ohne Kenntnis über die genauen Begleitumstände.
     
  5. Thomas B

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    ...wohl eher nicht!

    Der Keller mag (was sich von hier aus natürlich fachlich nicht beurteilen läßt) als Keller mit wasserundurchlässigem Beton und ausreichender Armierung ausgeführt worden sein. Die Fenster bzw. die Lichtschächte aber nicht. Hierfür gibt es druckwasserdichte Lichtschächte, die -logischerweise- auf der Betonwand sitzen (mit Dichtstreifen und allem pi pa po...). Ihr habt nun quasi eine Badewanne mit Löchern (=Fenster). Die Badewanne an sich ist dicht, die Löcher haben leider keine Badewannenstöpsel.

    Da würde ich doch mal den Bauträger (???) um eine Stellungnahme bitten...oder wer hat's geplant?

    Thomas
     
  6. #5 Linda2010, 27. Juli 2011
    Linda2010

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    Bodengutachten wurde von einer Fachfirma ausgeführt, geplant hat das Ganze unser Architekt, ausgeführt wurde der komplette Rohbau von einem Bauunternehmen. Der Rest wurde Ausgeschrieben und in Einzelvergabe vergeben.

    OK, ich habe ne Badawanne ohne Stöpsel... auch nett. Das Bodengutachten wieß deutlich auf die Problematik mit zeitweise aufkommendem Schichtenwasser und Oberflächenwasser hin.

    Ihr müsst euch das so vorstellen: Die Terrassen und Gärten sind noch im Urzustand, lediglich etwas aufgeschüttet oder abgetragen oder so wie wir... nur bis zur Originalhöhe mit Sand verfüllt und verdichtet.
    Jetzt ist das Wasser wie ein Terrassenwasserfall (was für ein Wort) den Hang runter geschossen. Natürlich hat die ganze Sinnflut dann direkt an unseren oberen Schacht rangedrückt.... ich hoffe doch mal, wenn die ganzen Gärten fertig sind... jeder seine Erde abgefangen hat und das Gelände befestigt ist... dass sowas nicht mehr passieren kann.

    Dennoch müssen wir für etwaiige Notfälle Abhilfe schaffen.

    Erstmal müssen wir wohl eine Trianage auf der kompletten Terrassenfläche legen, Schacht ordentlich abdichten lassen und hoffen, dass das ausreicht? Wenn wir die Terrasse soweit aufschütten, dass wir ein Gefälle zum Regenrohr hinkriegen, wäre das schonmal was....
    Der Architekt kommt morgen und schaut sich das Massacker da draußen mal an. Bin gespannt.....

    Lg
    Linda
     
  7. Thomas B

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    Die Fuge zw. Schacht und Dämmung dürfte schwer dichtzukriegen sein. Und was ist mit den Fugen unterhalb der Platte (also Fuge WD - Betonwand)? Thema: Hinterläufigkeit. Da können -bei eintsprechender Wasserhöhe (-> Wasserdruck) schon kleinere Undichtigkeiten reichen um den Schacht zu fluten....

    Aber: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Thomas
     
  8. #7 Linda2010, 27. Juli 2011
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    Hoffnung stirbt zuletzt.... wir ziehen in 4 Wochen ein und jetzt sowas.... :(

    Also das ist ja ein Kunststoffschacht. Jetzt darfst mich aber nicht fragen wie die WW ausgeführt wurde. Ich weiß nur, dass der ganze Keller gegossen, außenrum dick mit Bitumen eingeschmiert wurde und dann die Perimeterdämmung vollflächig verklebt wurde, darüber noch ne "Noppenbahn".
    Straßenseits ist nichts passiert... nur der eine Schacht der voll in der Sinnflut stand... der hatte den Kampf verloren...

    Ich gehe doch aber mal stark davon aus, dass nach der Hangbefestigung vom Nachbarn sowas nicht mehr passiert :frust
     
  9. Bautine

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    Ich drücke es mal laienhaft aus: Wenn ich eine WEIßE WANN bezahle, dann möchte ich auch eine WEIßE WANNE haben - und nicht nur die Hoffnung, dass es nicht nochmal passiert.
    Wasser findet immer einen Weg - wenn oben dicht ist, kommt es eben von unten...
     
  10. #9 derghandy, 27. Juli 2011
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    Genau !! und nicht eine schwarze !!!
    :mega_lol:
     
  11. Thomas B

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    Das muß nichts heißen....muß nicht, kann.

    Es ist durchaus i.O. vollflächig zu verkleben um das Hinterlaufen der Wärmedämmung (--> Auskühlen) zu verhindern. Oder es ist der Versuch einer Sanierung einer nicht dichten WW. Keine Ahnung.....ist sie denn dicht...die WW?

    Thomas
     
  12. #11 passivbauer, 27. Juli 2011
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    Wurden den druckwasserdichte Lichtschächte ausgeschrieben oder nicht...

    Wenn WW dann die auch... Ich vermute der Ausschreiber hats verbockt und der Rohbauer hat nicht mitgedacht (haben schon immer so gemacht, oder ähnlich).

    Auf Dämmung dichten kann eine zeitlang halten - Wird aber m.M. nach eine "Dauerbaustelle" füer die nächsten Jahrzente bleiben, da die ganze Sache "arbeitet".

    Vor-Ort mit allen beteiligeten checken
     
  13. #12 derghandy, 27. Juli 2011
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  14. Thomas B

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    ....ahömm...eine äußerliche bituminöse Beschichtung der Kellerwände macht noch keine schwarze Wanne (wenn Du das damit andeuten wolltest), auch wenn es so aussieht.
     
  15. #14 derghandy, 27. Juli 2011
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    da bin ich nicht ganz Deiner Meinung.
    Bei der weissen Wanne wird mit WU Beton etc. gearbeitet.
    Eine zusätzliche Dichtungshaut nach DIN 18195 ist nicht notwendig.
    --> Ergo - Reiner Beton!
     
  16. Thomas B

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    Die reine WW (abdichtungstechnisch!)...das stimmt. Möglich aber, daß die bituminöse Pampe für das "vollflächige Verkleben" der Außenwände mit Wartmedämmplatten benötigt wurde (also nicht für die Abdichtung!)....

    Und zudem: eine Schwarze wanne wäre so auch nicht daraus geworden.
     
  17. #16 derghandy, 27. Juli 2011
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    Und zudem: eine Schwarze wanne wäre so auch nicht daraus geworden.[/QUOTE]

    Ja da gehört wohl etwas mehr dazu! :hammer:
     
  18. Eric

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    Linda, das Thema wurde hier im Forum schon x-Mal abgehandelt.

    Bei einer WW ( dito SW ) mit Kellerfenstern muß der Aufstauhorrizont aus Grundwasser und/oder zeitweise aufstauendem Sickerwasser ermittelt und vom Planer in der Ausführungsplanung berücksichtigt werden. Nur wenn der ermittelte Aufstauhorrizont mindestens 15 cm unterhalb der Unterkante der Kellerfenster liegt, sind keine Zusatzmaßnahmen erforderlich. Liegt er darüber oder wurde er nicht ermittelt ( dann gilt Aufstauhorrizont bis OK Gelände ! ), müssen druckwasserdichte Lichtschächte eingebaut werden. Richtig: Das Problem ist dann noch, dass Regenwasser direkt in den Lichtschacht eindringen und wegen der geschlossenen Bauweise druckwasserdichter Lichtschächte ( = Badewanne ) nicht mehr wegkann. Also bedarf es gegen Regenwasser noch einer zusätzlichen Lichtschachtabdeckung aus Glas usw. oder eines rückstausicheren Anschlusses des Lichtschachtes an den Kanal ( gegebenenfalls Genehmigung erforderlich ) oder des Anschlusses an einen Versickerungsschacht, der durch die stauende Lehmschicht hindurch bis in den versickerungsfähigen Boden geführt wird ( hierfür gegebnenfalls ebenfalls Genehmigung erforderlich ).

    Wenn wegen des durch Baufahrzeuge verdichteten Bodens nur Oberflächenwasser in den Lichtschacht eingelaufen sein sollte, könnte sich das Problem nach der Anlegung des Gartens erledigen. Hat hingegen bei dem Regenereignis auch von der Seite und von unten Stauwasser in den Lichtschacht gedrückt, ändert auch die Anlegung des Gartens hieran nichts mehr. Eine Untersuchung ist in jedem Fall erforderlich ( s.o. ).

    Geht aus dem Bodengutachten denn hervor, bis zur welcher Höhe bei einem Jahrhundertregen Wasser am Keller aufstauen wird?

    Wenn druckwasserdichte Kellerlichtschächte benötigt werden, haften der Architekt und gegebenenfalls auch der Bodengutachter ( wenn er das geplante Gebäude kannte oder hierzu Nachfragen versäumt hat ) wegen eines Planungsfehlers auf Schadensersatz.

    Bei Dir verblieben als nicht erstattungsfähig die Sowiesokosten. Sowiesokosten wären dann die Kosten, die angefallen wären, wenn von Anfang an druckwasserdichte Lichtschächte + Entwässerung/ Abdeckung eingebaut worden wären. Erstattungsfähiger Schaden sind demgegenüber:
    Kosten des nochmaligen Aufgrabens, der Entfernung der nicht brauchbaren Lichtschächte, Änderungsarbeiten an der Kellerdämmung ( muß zurückgeschnitten werden ). Sind die unbrauchbaren Lichtschächte dem Unternehmer bereits vergütet worden oder besteht ein Vergütungsanspruch des Unternehmers ( weil er keine Bedenken gegen die Angringung der vorhandenen Lichtschächte haben mußte ?? ), ist auch das zu erstattender Schaden. Hätte der Unternehmer nach Lage der Dinge Bedenken haben müssen und hat er keine Bedenken angemeldet, hat er bereits keinen Vergütungsanspruch für die fehlerhaften Lichtschächte. Beweispflichtig dafür, dass keine Bedenken bestehen mußten, ist der Unternehmer --> Bedenkenanmeldung ist eine Enthaftungsregelung.

    Erstattungspflichtig sind natürlich auch die Schäden durch die Überschwemmung in den Häusern. Aus dieser Haftung kommt der Archi mit seiner Haftpflichtversicherung in keinem Fall raus.

    Bevor jetzt blinder Aktionismus entfaltet wird: Klären, wie hoch der Aufstauhorrizont bei Jahrhundertregenereignissen zu bemessen ist. Das muß, wenn es nicht bereits im Bodengutachten steht, ein externer Gutachter ermitteln. Denn Deine Vertragspartner werden erfahrungsgemäß insoweit " mauern " und Dir die Karten nicht auf den Tisch legen.
     
  19. Eric

    Eric

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    Ok, hast es ja bereits gesagt:

    Aufstauendes Sickerwasser mußt Du Dir vorstellen wie einen Teich rund um Dein Haus. WW oder SW mit Kellerlichtschächten mit Einbindetiefe bis in den " Teich " führen dann dazu, dass Teichwasser von unten und ( bei Aufsatzstücken ) von der Seite in den Lichtschacht sprudelt und sodann über die Kellerfensteröffnung bzw. die nicht wasserdichten Kellerfenster in den Keller läuft.

    Es ist leider so, dass einige Planer sich immer noch zu wenig Gedanken dazu machen, dass auch die Kellerfenster bei der Bewertung des Abdichtungskonzepts mitberücksichtigt werden müssen. Dies insbesondere dann, wenn der Lastfall aufstauendes Sickerwasser vorliegt.
     
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  21. #19 Linda2010, 27. Juli 2011
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    Hallo zusammen,
    hallo Eric,

    danke für Eure Antworten, Eric danke für deine ausführliche Antwort.

    Also ich habe mich noch mal schlau gemacht. Wir haben def. eine weiße Wanne aus WU-Beton, es wurde aber versäumt druckwasserdichte Lichtschächte zu verbauen. Die Fenster ansich waren dicht, das Wasser hat sich unter der Fensterbank seitlich in den Ecken durchgedrückt. Mein Rohbauer meinte auch, ich solle das beim Fensterbauer reklamieren... hm... ob das der richtige Weg ist, weiß ich nicht. Werde ich morgen Mittag mit meinem Architekten besprechen.

    Der Keller an sich ist wirklich dicht... bis auf die Fensteröffnungen auf der Gartenseite.

    @derghandy
    Der Bitumenanstrich heißt noch lange nicht, dass die WW fehlerhaft ausgeführt worden ist. Find ich schon etwas dreißt die Bermerkung :e_smiley_brille02:

    Übrigends ging es der ganzen Reihe so, bei der versäumt wurde, die Lichtschächte druckwasserdicht auszuführen. Bis auf das Fertighaus. Der Kellerbauer hat mitgedacht und die passenden Lichtschächte gleich verbaut.

    Ich berichte euch wie es weiter geht. Wird eine spannende Sache... :hammer:

    Naja, und meine laienhafte Beschreibung des Kelleraufbaus lässt sich vermutlich auf mein Beruf zurückzuführen... denn ich habe keine Ahnung vom Baugewerbe. Ich schwinge momentan lediglich den Pinsel und die Farbrolle. Ansonsten quäle ich im sekundentakt die Tastatur.

    LG
    Linda
     
  22. #20 derghandy, 27. Juli 2011
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    das habe ich nicht behauptet!
    ich wollte nur klarstellen das eine WW keinerlei (zusätzliche) Aussenabdichtung benötigt! Also auch keine Bitumen o.ä.
    Hierzu hatte ich den Link eingefügt ...
     
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Keller abgesoffen, Lichtschächte nicht druckwasserdicht

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