**Keller Bj\. 1930 – Estrich oder Beton\-/Terrassenplatten bei sehr geringer Fundamenttiefe ?!

Diskutiere **Keller Bj\. 1930 – Estrich oder Beton\-/Terrassenplatten bei sehr geringer Fundamenttiefe ?! im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, wir sanieren aktuell ein Reihenendhaus aus ca. 1930 und stehen beim Kellerboden vor einer Entscheidung. Vielleicht hat hier...

  1. #1 MaksKlmn, 25.08.2026
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    Hallo zusammen,

    wir sanieren aktuell ein Reihenendhaus aus ca. 1930 und stehen beim Kellerboden vor einer Entscheidung. Vielleicht hat hier jemand Erfahrung mit einer ähnlichen Ausgangssituation.

    Der alte Kellerestrich wurde vollständig entfernt, da unter anderem die Abwasser-/Kanalrohre erneuert werden mussten. Die Kanalsanierung ist mittlerweile abgeschlossen und die neuen Leitungen liegen.

    Unter dem alten Boden befindet sich im Wesentlichen sandiger Boden. Was uns etwas Sorgen macht: Die Außen- bzw. Kellerwände scheinen nur sehr gering gegründet zu sein. Wenn man seitlich unterhalb der Wand etwas freilegt, kommt bereits nach ungefähr 3–5 cm die Unterkante der Wand bzw. des vorhandenen Fundaments. Wir möchten deshalb natürlich keinesfalls weiter ausschachten und dadurch die Wände gefährden.

    Zusätzlich gab es in der Vergangenheit Probleme mit Feuchtigkeit an den Kellerwänden. Die Ursache im Bereich der defekten Abwasser-/Kanalleitungen wurde zwar behoben, wir können bei einem Haus aus 1930 aber natürlich nicht ausschließen, dass Feuchtigkeit langfristig wieder ein Thema wird.

    Jetzt stellt sich die Frage nach dem sinnvollsten neuen Kellerboden.

    Variante 1: klassischer Bodenaufbau mit Estrich.

    Variante 2: Beton-/Terrassenplatten bzw. Pflasterplatten auf einem entsprechend vorbereiteten Untergrund aus Sand/Schotter/Splitt.

    Ein Estrichleger hat uns die zweite Variante empfohlen. Seine Argumentation war unter anderem, dass ein Plattenboden bei einem alten Keller und möglicher Feuchtigkeit unkomplizierter bzw. toleranter sein könnte und man bei späteren Problemen einzelne Bereiche wieder aufnehmen kann.

    Der Keller soll kein Wohnraum werden, sondern ganz normal als Nutzkeller dienen:

    • Wäscheraum
    • Technikraum
    • Abstellraum
    • weiterer Hauswirtschaftsraum, in dem auch eine einfache Dusche vorgesehen ist
    Uns geht es daher weniger um perfekte Wohnraumoptik, sondern um einen dauerhaften, belastbaren und möglichst feuchteunempfindlichen Boden, den man vernünftig reinigen kann.

    Mich würden insbesondere folgende Punkte interessieren:

    1. Würdet ihr bei dieser Ausgangssituation eher Estrich oder Beton-/Terrassenplatten empfehlen?
    2. Welcher Unterbau wäre bei Betonplatten sinnvoll, ohne wegen der sehr geringen Fundamenttiefe weiter ausschachten zu müssen?
    3. Gibt es bei einem alten Keller mit möglicher aufsteigender bzw. seitlich eindringender Feuchtigkeit Argumente gegen einen komplett geschlossenen Estrichaufbau?
    4. Sollte zwischen Erdreich und neuem Boden eine Abdichtung/Dampfsperre vorgesehen werden oder kann das bei einem Altbau wiederum Probleme verursachen, weil sich die Feuchtigkeit anschließend stärker in die Wände verlagert?
    5. Muss man bei der sehr geringen Gründung der Wände noch etwas Besonderes beachten?
    Vielen Dank schon mal im Voraus
     

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