Kellerwandsanierung / Baugrube verfüllen. Welches Material?

Diskutiere Kellerwandsanierung / Baugrube verfüllen. Welches Material? im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo, wir graben gerade mit Muskelkraft eine Hausseite (Wetterseite) aus, weil am Wasseranschluss der Keller feucht ist. Die Leitung ist es...

  1. #1 lantama, 23.03.2017
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    Hallo,

    wir graben gerade mit Muskelkraft eine Hausseite (Wetterseite) aus, weil am Wasseranschluss der Keller feucht ist. Die Leitung ist es nicht, also muss es wohl der Anschluss sein. Gleichzeitig werden wir dann eine neue Leitung legen lassen, wie auch Abwasserrohre in dem Bereich ersetzen. Zudem Bitumendickbeschichtung wie eine Schutzmatten anbringen. Drainage wollen wir nicht einbringen. Das Haus ist von 1968. Stehendes oder drückendes Wasser haben wir nicht. Der Boden ist stark lehmhaltig. Den Aushub kann ich verwenden. Neben einem Kiesstreifen wird wieder ein gepflasterter Weg aufgebaut werden.

    Was mich nur umtreibt ist, wie wir die Grube wieder verfüllen. Es befinden sich in dem Bereich der Wasser und Stromanschluss wie auch Abwasserrohre.
    Recyclingmaterial oder Kies? Verschiedene Schichten? Ich habe schon ein paar Leute befragt und jeder erzählt was anderes :)

    Gruss
    Andreas
     
  2. #2 Wieland, 23.03.2017
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    Hierzu gibt es nur eine Antwort!Wer in Lehm einen gemauerten Keller erichtet.Der muß auch wieder mit Lehm verfüllen.
    Das Proplem ist die Verdichtung. Alle 30cm mit Frosch ( Dupschek ).Um die Wasserleitungen und sonstige,entsprechende
    Packungen aus Lehmsand ( Siehe Vorgaben BASF betüglich Packungen ).Wer einen Keller in Lehm errichtet.Sollte Ihn auch wieder mit Lehm verfüllen.Weil mit der Verfüllung Wasserdurchlässigem Materials, eine künstliche Wanne ensteht!!Die nach Anstauung von Wasser,erhebliche Kräfte auf durchlässige Wanddurchführungen und der Bodenplatte ausüben kann!
    Quelle: Baumeister Jung. ( ISBN Nummer im Moment nicht verfügbar )!

    Viele Grüße aus Dubai

    Michael


    ( Beerdigt euch nicht!! Safety first )!!!
     
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  3. #3 lantama, 23.03.2017
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    Hallo Michael,
    danke für die Antwort. Damit hatte ich nicht gerechnet. Jetzt habe ich also die folgenden Antworten:
    - Kies 16-32 mit Drainage
    - Schotter 0-32 ohne Drainage
    - Sand
    - Lehmboden

    Das das ein Problem darstellen kann, wenn man auf ein undurchlässiges Material ein durchlässiges packt erscheint mir plausibel. Ich persönlich hätte ein Schotter/Lehmbodengemisch genommen und mit einer Hoppelmaschine verdichtet. Soll ja auch teilweise wieder ein Weg darüber. So viel Lehmboden habe ich auch gar nicht. Der Aushub ist nur weiter unten Lehmboden. Nimm es mir nicht persönlich, aber wenn so viele verschiedene Antworten bekommt, wird man noch mehr skeptisch. Ich werde wohl über meinen Architekten noch mal einen lokalen Tiefbauer befragen.
     
  4. #4 simon84, 23.03.2017
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    Und dann kriegst du noch mehr Meinungen !

    Habe die gleiche Situation (Lehmboden) und würde auf jeden Fall dort wo Lehm war auch wieder mit Lehmboden verfüllen.
     
  5. #5 lantama, 24.03.2017
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    Okay, vielen Dank, Michael und Simon. Das ergibt Sinn. Jetzt geht mir auch langsam auf, wieso wenn man Kies etc.. benutzt eine Drainage so wichtig ist. Dies ist mir aber in der Situation zu heikel. Ich möchte dann hoffentlich Ruhe haben.

    Trotzdem habe ich nicht genug Aushub. Also werde ich dann weiter oben Schottern (unter dem künftigen Pflaster) und zudem oben an der Wand einen Kiesstreifen machen. Dann kommt es wahrscheinlich hin. Oder habe Ihr eine andere Idee?
     
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  6. #6 hampibl, 19.04.2019
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    Hallo Lantama,
    ich bin seit einer Woche in der exakt gleichen Situation! Ich werde also auch oben Schottern (unter dem künftigen Pflaster) und zudem oben an der Wand einen Kiesstreifen machen. Dann kommt es wahrscheinlich hin.
    Was ist aus dieser Lösung in der Zwischenzeit geworden??
     
  7. #7 tomtom79, 20.04.2019
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    Wir haben auch Lehm, aber im Gutachten wurde beim wiederverfülle Mineralbeton vorgeschrieben.
     
  8. #8 lantama, 20.04.2019
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    Hallo, es war ein altes Tonabwasserrohr in 2,20 Tiefe gebrochen. Wir haben das am Ende ordentlich und aufwendig gemacht. Neue Rohre, Neue Drainage mit einfacher Revision. Neuer Wasseranschluss vom Wasserwerk. Um die Drainage Kies und Vlies. Um die Rohre und Leitungen viel Sand. Die Wand aussen war noch ordentlich verputzt. Am Fundament haben wir eine Hohlkehle gemacht. Die Wand haben wir mit Bitumengrundierung, 2 Mal Dickbeschichtung, Dämmplatten und Prallschutzmatte versehen. Erde wurde soweit sauber wiederbenutzt. Das war aber viel Müll in der Grube, am Ende haben wir doch einige Tonnen umgeschlagen. Lehm hat allerdings recht komische Eigenschaften, wenn man den Verdichtet. Ist dann wie Pudding nach einiger Zeit mit dem Stampfer. Trotzdem hat sich das ganze bislang nur kaum merklich gesenkt. Das war meine Sorge. Oben Grobschotter und unter dem Weg Splitt. An der Mauer einen Streifen mit Kies abtrennt wegen dem Spritzwasser. Oben auf den Dämmplatten wurde noch ein wasserbeständiger Feinputz aufgetragen, wenn ich das recht in Erinnerung habe. In der Gegend wurde in der Zwischenzeit bei anderen Häuser auch diverses in dem Bereich gemacht. Ich habe das Gefühl, dass wir das ordentlicher ausgeführt haben. Wie auch immer, bis dato ist alles fein. Viel Erfolg.
     
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