Kesselgröße Pelletsheizung

Diskutiere Kesselgröße Pelletsheizung im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, Im Zuge eines vorgesehenen Heizungstausches wurde mir eine Pelletsanlage mit 7,3 - 25 KW angeboten, es gibt den Kessel noch in 4,5 . 14,9...

  1. mialein

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    Hallo,
    Im Zuge eines vorgesehenen Heizungstausches wurde mir eine Pelletsanlage mit 7,3 - 25 KW angeboten, es gibt den Kessel noch in 4,5 . 14,9 KW bei Sol.--Fo....
    Durchschnittlicher Ölverbrauch in den letzten 5 Jahren 4.200 Liter p.a.
    Es handelt sich um ein 2-Fam.-Haus mit 206 qm Wohnfläche, davon 120 qm im EG und 86 qm im DG.
    Hinzu kommen 2 Kellerräume mit 60 qm, die nur überschlägig beheizt werden.
    Im Haus wohnen 2 Familien mit insges. 5 Personen, komplette Bäder mit Dusche und Badewanne jew. im EG und DG.
    Zentrale Warmwasserversorgung.
    Das Haus wurde 1978 gebaut und wird seither von einem Viessmann Ölkessel mit 42 KW geheizt.
    Im Frühjahr d.J. wurden neue Fenster mit 3.fach-Verglasung und eine neue Haustür eingebaut sowie die Rollädenkästen innen gedämmt.
    Es gibt aber noch 2 große Fensterflächen zur Terrasse bzw. zum Balkon mit den alten Elementen aus 1978.
    Im nächsten Jahr soll das Dach neu gedämmt werden.
    Die Außenwände des Hauses wurden 1978 mit sog. Steroporputz überzogen, was seinerzeit sicher die Ausnahme war, aber natürlich unzureichend ist im Vergleich zum heutigen Dämmerverhalten.
    Weiterer Schwachpunkt sind die vorhandenen Heizkörpernischen.
    Ist der angebotene Kessel evtl. zu groß?
     
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  3. H.PF

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    Erst komplett Aussen fertig machen, dann den Kessel tauschen... Anders rum ist wenn der Kessel nicht kaputt ist Murks...
     
  4. OldBo

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    Naja, Murks würde ich das nicht nennen. Aber der Kessel wäre bis zur Vollendung der Außendämmung zu klein. Aber damit könnte man auch leben :shades
     
  5. H.PF

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    Naja, ich könnt nicht damit leben zu frieren...
     
  6. bernix

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    ..von einer Aussendämmung les ich da nix:biggthumpup:
    Ausser der Dachdämmung wirds keine wesentlichen Verbesserungen geben..
    oder hab ich was überlesen?

    man könnte den derzeitigen Bedarf ermitteln, falls der Öldurchsatz pro Stunde bekannt sind und ein Zählwerk im Steuergerät vorhanden ist...
    oder durch Betreiben des Brenners aus einem Kanister (Bitte mit Filter!) und hochrechnen des Verbrauches...
    Der kleine Pelletkessel wird aber mE zu knapp. Zu meinem Haus würd er passen, wir verbrauchen p.a. aber auch nur rd 1500l
     
  7. OldBo

    OldBo

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    Ich hasse Werbungen, die ich nicht genehmigt habe
    Okay, das Dach ist aber auch Außen. Dann sollte es erst Recht kein Problem sein :biggthumpup:
     
  8. mialein

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    Hallo,

    also außen wird nichts mehr gedämmt.
    Das Dach war bisher zwischen den Sparren mit 10 cm Glaswolle gedämmt in 1978.
    Die Glaswolle kommt raus und die Sparren werden dann mit 20 cm vollgedämmt.
    Auf das Dach kommen noch ein paar cm Holzfaserplatten, das wars dann aber, nachdem neue Fenster (3-fach verglast) und neue Haustüre eingebaut wurden.
    Angenommen, es würde sich herausstellen, daß der kleine Kessel wirklich nicht ausreicht, könnte ich den evtl. irgendwie aufrüsten auf z.B. 20 KW?
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Ich hoffe nur, die Sache mit dem Fensteraustausch wurde richtig gerechnet. Hoch dämmende Fenster in ein "schlechtes" Mauerwerk sorgt gerne mal für Stress (um´s vorsichtig auszudrücken).

    Der Dämmputz bringt nicht viel, aber er kann auch nicht schaden.
    Was die Keselgröße betrifft, so sollte der 15kW Kessel ausreichen. Immer vorausgesetzt, das Haus wurde mit den 4.200 Litern ausreichend beheizt.

    Gruß
    Ralf
     
  10. mialein

    mialein

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    Hallo,

    die Fenster wurden im Frühjahr ausgetauscht.
    Bis jetzt ist alles i.O., keine Probleme.
    Hoffentlich bleibt es so.
    Bei den genannten Verbrauchszahlen wurde die Hütte bisher gut geheizt, also es hat sich bisher niemand beklagt, es wäre zu kalt oder sonstwas.
    Was ich nicht verstehe ist, daß bei den genannten Parametern einige sagen, der 15 KW - Kessel reicht, andere wiederum sagen, es muß der 25 KW-Kessel sein.
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Für eine "genaue" Angabe müsste man die Heizlast nach EN12831 rechnen. Ansonsten kann man nur aus dem bisherigen Jahresverbrauch schätzen.

    Nachdem wohl keine Heizlastermittlung nach EN12831 vorliegt, und sich bisher auch niemand die Mühe gemacht hat die zu rechnen, bleibt halt nur der dicke Daumen.

    Deswegen hatte ich nach dem Nutzerverhalten gefragt, denn so eine Schätzung geht völlig in die Hose wenn das Haus nicht richtig beheizt wurde. Dann ergibt sich ein zu geringer Verbrauch und somit auch eine zu geringe Heizlast.

    Nehmen wir die 4.200 Liter, dann folgt daraus eine geschätzte Heizlast um 14kW. Somit wäre der kleine Kessel ausreichend. Unterstellen wir weiter, dass durch die neuen Fenster die Heizlast weiter sinkt, dann liegen wir auch auf der sicheren Seite. Man könnte das ja über die Differenz der U-Werte (alte Fenster zu neuen Fenstern) abschätzen.

    Nebenbei bemerkt, man sollte daran denken, dass die errechnete Heizlast nur an wenigen Stunden oder evtl. Tagen im Jahr benötigt wird. Sollte man hier um 1 oder 2kW daneben liegen, dann hat man halt an ein paar Stunden nur 20,8°C Raumtemperatur anstatt 21°C. ;)
    Erfrieren muss man deswegen nicht.

    Ein Planer der für seine Planung verantwortlich gemacht werden kann, wird sich natürlich diesem Risiko nicht aussetzen und korrekt rechnen und bei Bedarf halt nach oben aufrunden. ;)

    Das bedeutet aber nicht, dass man einen 25kW Kessel verbauen müsste. Der läuft die meiste Zeit des Jahres am unteren Anschlag oder man muss die Sache mit einem Puffer hinbiegen.

    Gruß
    Ralf
     
  12. alex2008

    alex2008

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    Nur mal zum Verständnis:
    die 4.200 Liter Verbrauch waren bisher ohne neue Fenster, Haustür und gedämmte Rolladenkästen?
    Dann ergäben sich nach meinem Schätzeisen 17kw

    Knackpunkte so einer Berechnung über bisherigen Verbrauch sind eben bisherige Nutzungsgewohnheiten, Warmwasserbedarf, Verluste der Leitungen, Verluste durch Zirkulation, wie gut wurde die Anlage eingestellt usw.

    Je höher das Optimierungspotential bei Dämmung der Leitungen, Zirkulation (aufs notwendige beschränken), Wirkungsgrad der alten Feuerung etc. ist um so besser die Vorraussetzungen für die kleinere Anlage.

    Deswegen Bestandsaufnahme und rechnen. Da kommt man für den Hydraulischen Abgleich eh nicht herum.
     
  13. planfix

    planfix Gast

    wartet doch einfach ab, wie der 1. winter mit den neuen fenstern läuft. evenetuell bekommen wir auch noch winterliche temperaturen ;). eine heizung tauscht man doch eh nicht in der heizperiode.
     
  14. mialein

    mialein

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    Hallo,

    danke für die bisherigen Hilfen und Ratschläge.

    Könnt Ihr mir nochmals kurz weiterhelfen.
    Wie wäre die benötigte Kesselleistung (KW) "natürlich über den Daumen gerechnet" bei einem bisherigen Jahresverbrauch in den letzten 4 Jahren von 3.700 Litern Öl p.a.

    Vielen Dank
     
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  16. planfix

    planfix Gast

    das ist zwar auch von der region, sprich klima, abhängig, aber früher hat man mal je m² 100W angenommen, bei heutigen neubauten werden meist 40W geschätzt.
    das gilt nur als faustwert, bei brennern reichts meist, wird die heiztechnik feiner, sollte genauer gerechnet werden.
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Mit dem dicken Daumen gepeilt liegst Du dann bei etwa 12kW.

    Schätzungen aufgrund des Ölverbrauchs sind immer mit einer entsprechenden Toleranz behaftet. In der Praxis spielen einfach zu viele Faktoren mit rein die man bei einer Schätzung halt nur unzureichend berücksichtigt.

    Wie solche Schätzungen zu betrachten sind, dazu findest Du was in folgendem Link.

    http://www.bfe.admin.ch/energie/00580/00605/index.html?lang=de&dossier_id=00690

    Man kann aber auch die Heizlast überschlägig über die thermische Hülle und Lüftungsverluste ermitteln.

    Aber immer daran denken, eine Schätzung kann niemals eine korrekte Heizlastermittlung ersetzen.

    Gruß
    Ralf
     
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