KFW55 möglich?

Diskutiere KFW55 möglich? im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Hallo, wir haben bisher einen ganz groben Hausplan. Haus: - ca 10x11m mit Keller, EG und DG. Dach Krüppelwalm - ganz grob 160qm Wohnfläche...

  1. Tobi82

    Tobi82

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    Hallo,
    wir haben bisher einen ganz groben Hausplan.

    Haus:
    - ca 10x11m mit Keller, EG und DG. Dach Krüppelwalm
    - ganz grob 160qm Wohnfläche
    - einen Erker im EG Wohnzimmer und eine Gaube im DG
    - Kollektor WP mit DV, KWL mit WRG
    - FBH in EG, DG und Keller (einzelne Räume oder komplett)

    -Kann man sagen ob KFW55 leicht oder schwer erreichbar ist? Bzw worauf man achten sollte?
    -Kann man erforderliche Wände mit Wärmedämmsteinen schaffen, oder sind Steine+WDVS nötig?
    -Der Keller dürfte eher negativ für KFW55 sein oder? Weglassen wollen wir ihn auf keinen Fall.Wie kann man ihn energetisch gut integrieren? Gedämmte Bodenplatte macht keinen Sinn wenn Keller auch beheizbar sein soll oder?

    Hat jemand noch Tipps worauf man achten sollte?

    Mir geht es nur darum ein grobes Gefühl zu bekommen, da die Pläne noch in den Kinderschuhen stecken.
     
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  3. fmw6502

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    hmm, um ein KFW Effizienzhaus zu erreichen hat man viele Möglichkeiten an den man drehen kann, daher sollte idealerweise Dein Planer auch parallel dazu den EnEV-Nachweis führen können, um so jede Maßnahme abzuwägen

    Du kannst hier in div. threads viele Hinweise bekommen, meine persönliche (Baulaie...) Zusammenfassung bzw. Ansatz für Dich:

    1) Einfacher Baukörper, dem Ideal Kugel nähern ;-)
    --> bei Dir Erker weg und Keller in thermische Hülle

    2) Gute Außenwanddämmung
    --> z.B. T8 36.5 Stein o.ä. und um 1.0 Uw-Wert der Fenster, sowie gute Dachdämmung (hilft auch im Sommer)

    Daraus ergibt sich der normierte Wärmeverlust (Effizienz 55...), der muß erstmal sicher erreicht sein, ggfs. mit anderen Außenwandmaterialien oder Hausform iterieren

    3) Effiziente Haustechnik
    --> hast Du schon

    Klartext: es gibt keinen klaren Lösungsweg, es geht iallg nur über Iterationen, habe es gerade bei einem Kollegen erlebt, der T7 wollte und dem nun auch ein T8 36,5 cm für Effizienzhaus 55 reicht.

    Also vernünftigen Planer suchen, der auch entsprechende Erfahrung hat.

    Gruß
    Frank Martin
     
  4. dynaudio

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    Muss ein KFW55 Haus immer eine Luftanlage mit Wärmerückgewinnung haben?
    Würde auch ein 36,5er W10 Stein reichen?

    Gruß,Steffen
     
  5. Tobi82

    Tobi82

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    Ein KFW55 haus MUSS keine KWL haben. Um die Effizienz eines KFW55 Hauses zu erreichen kann man an vielen Schrauben drehen und das gesamte Zählt.
    Ebenso beim Mauerwerk. Top Mauerwerk und ein schlechtes Dach z.B. bringt nichts.

    Soviel weiß ich auch schon. Mir geht es nur um eine Einschätzung ob ich auf einem guten Weg bin oder ob es KO-Kriterien gibt.

    Geplant ist Wand unter U=23, Fenster unter U=1, KWL mit WRG, Kollektorwärmepumpe mit JAZ von knapp 5. Aber halt Keller beheizt, das sollte sich nicht so positiv auswirken oder?
     
  6. MikeR

    MikeR

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    Hmmm, ich hab laut Energiepass einen Verbrauch von 766 kw/h je m² in dem Haus gehabt, was ich gerade erworben habe. Laut Berechnung werden wir nach allen Maßnahmen auf 55,36 kw/h je m² kommen.
    Ist also viel möglich, aber eine Frage des Aufwands :D
    Mein Haus ist Bj. 1968. Daher war bei mir der Aufwand groß, aber ich rechne nicht damit, dass ich bald verkaufen werde. So sollte sich der Aufwand lohnen :28:
     
  7. R.B.

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    Sobald Du aus dem U-Wert der Wand von U=23 einen Wert von U= 0,23 machst, könnte das was werden. ;)

    Das Dach nicht vergessen.

    Gruß
    Ralf
     
  8. Tobi82

    Tobi82

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    Sorry, meine natürlich 0,23 ;-) Klar, Dach auch gut gedämmt. Wir sind uns noch nicht genau im klaren was für Kosten auf uns zukommen wenn man dies alles verwirklichen möchte. Dies werden wir in den nächsten Wochen versuchen zu klären.
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Das kann Euch doch der Planer sagen.
    Sind die Daten einmal im Rechner, dann kann man einfach an den verschiedenen Stellschrauben drehen und deren Auswirkung beobachten. Aus Erfahrungswerten kann man schon grob auf die Kostendifferenz schließen, und den Rest kriegt man dann durch Angebote auf die Reihe.

    Gruß
    Ralf
     
  10. Tobi82

    Tobi82

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    Ja, da hast du recht. Noch sind wir unser eigener Planer ;-)
    Wir möchten bisher nur mal grob abstecken was möglich ist und was nicht. Genaueres wird geplant wenn wir uns grob im klaren sind was gebaut werden soll.
     
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  12. R.B.

    R.B.

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    Ist mir bereits aufgefallen, daher auch mein obiger Beitrag.

    Was ich dann aber nicht verstehe:

    Da läufst Du mit einer Laienplanung volle Kanne gegen eine Wand.
    Die von Dir gestellten Detailfragen sind selbst für eine Profi so gut wie nicht in "Euro" zu beantworten.
    Eine Frage, "was kostet ein Stück Wand" ist sinnlos, das hilft Dir nicht weiter.

    Du solltest die Sache anders angehen.

    Zuerst einmal prüfen, wieviel budget verfügbar ist.
    Dann grob die Ansprüche definieren (xx Zimmer, Dämmstandard usw.)

    Und ab diesem Zeitpunkt solltest Du dann einen Profi fragen. Er kann in einem Erstgespräch sicherlich erkennen, ob das machbar ist, und Dir die Infos geben.

    Und erst dann geht es an Details. Da weiß aber der Planer Bescheid, und dank Deiner Vorarbeit kennt er budget und Ansprüche, und kann entsprechend agieren.

    Momentan rührst Du mal hier ein bischen, mal dort ein bischen, und die Ergebnisse sind sinnlos. Schade um die Zeit.

    Nur mal so zum Nachdenken.

    Gruß
    Ralf
     
  13. Tobi82

    Tobi82

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    Ja, damit hast du nicht unrecht. Werden wir auch in kürze so machen.
     
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