KG-Rohre zum mechanischen Schutz von Hausversorgungsleitungen wie verfüllen?

Diskutiere KG-Rohre zum mechanischen Schutz von Hausversorgungsleitungen wie verfüllen? im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo an die Diskutanten und Experten, vielleicht vorweg: Unser Haus wurde aufgrund der Grundwassersituation 1,30 m über GOK gegründet...

  1. Papi37GER

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    Hallo an die Diskutanten und Experten,

    vielleicht vorweg: Unser Haus wurde aufgrund der Grundwassersituation 1,30 m über GOK gegründet (Bodenpolster aus Schalungssteinen plus Betonrecycling inkl. kapillarbrechender Schicht unter der Bodenplatte.
    Die Versorgungsleitungen (Elektrozuleitung, Telefonzuleitung, PE32-Wasserzuleitung sowie Vor- und Rücklauf für die Wärmepumpe) wurden zu deren Schutz jeweils in während des Rohbaus verlegte 100-er KG-Rohre eingezogen, also keine spezielle Hausdurchführung.
    Die KG-Rohre beginnen hausaußenseitig kurz vor dem Fundament in frostsicherer Tiefe und enden an der Oberkante Fließenfußboden im Hausabstellraum (HAR).
    Außen wurden die Öffnungen der KG-Rohre mit entsprechend für die jeweiligen Zuleitungsdurchmesser ausgesparten KG-Deckeln und feuchteresistentem Bauschaum verschlossen und natürlich wie üblich äußerlich eingesandet (äußerer mechanischer Schutz).
    Die Rohre selbst aber sind nun bis HAR innen noch vollständig leer, nur die Leitungen sind drin. Was kann man als Verfüllmaterial vom HAR aus in die Rohre schütten, damit keine Feuchtigkeit hochkriecht?
    Ich hörte von Sand bis hin zu Splitt und oben, als Stehkragen sozusagen, 20 cm Beton.
    Sollte mal eine Zuleitung gewechselt werden müssen (was ja niemand hofft), ist das alles und vor allem der Beton doch sicherlich sehr mühselig wieder zu entfernen oder was kann mir hier geraten werden?
    Vielen Dank im Voraus und einen schönen Tag.
    Papi37GER
     
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  3. Julius

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    Bei Euch läuft das Wasser bergauf?
    Ich hab ja schon von gewissen Schwerkraftanomalien gehört. Aber gleich so heftig?

    Im Übrigen scheint es mit wenig sinnvoll, das UNTERE Ende wasserdicht abzuschließen... :mauer
     
  4. pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Etwas Moosgummi oder ein Klebeband sollte ausreichend sein für den Wasserdampf , wenn er dann stören sollte.

    Gruß

    pauline
     
  5. Papi37GER

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    Wenn du Druckwasser als solches betrachten möchtest, ja.
    Wozu haben wir eigentlich eine kapillarbrechende Schicht, Wasser läuft ja sowieso immer nach unten und aufsteigende Feuchte erst recht?!

    Du meinst also KD-Deckel nebst Bauschaum seien wasserdicht?
    Auch durch das Auffüllen des KG-Rohres mit Kies oder Splitt wäre das untere Ende nicht wasserdicht. Was kannst du also nur meinen?:think
     
  6. Papi37GER

    Papi37GER

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    Gelangt hier nicht Feuchtgkeit eher von kälterer Umgebung in wärmere? Du darfst davon ausgehen, dass wir heizen und im Sommer die Wohnraumtemperatur auch über der des Erdreiches liegt.
    Also Kondenswasser wäre wohl dann eher richtig. Aber vll. meintest du das ja? Gut, das eine ist gasförmig, das andere flüssig, muss 'ne Hausfrau aber nicht wissen.
    Ich stopfe dann mal das KG-Rohr mit Moosgummi aus:28:.
     
  7. pauline10

    pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Hallo,

    man sollte eben immer bedenken, daß da auch mal ein Kabel oder was immer ersetzt werden muß. Ist das aus welchem Grund auch immer mit Sand, Kies oder was immer verfüllt, wird es schwierig.

    Nutzen des Kies????

    Wozu also??

    Gruß

    pauline
     
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  9. Papi37GER

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    Kapillarwirkung vielleicht? Ist doch irgendwie ein sicheres Gefühl, wenn diese Art 'Versorgungsschächte' dicht sind, mir geht es zumindestens so.
    Wäre es zudem denkbar, dass mir irgendwelche Nager über das E-Kabel oder die PE-Wasserleitung in den HAR klettern? Voraussetzung wäre natürlich, dass die sich durch den jeweiligen KG-Deckel am Rohreingang fressen. Ist das eine gänzlich abwegige Vorstellung?
    Außerdem sind die Rohröffnungen im HAR doch auch eine Art Wärmebrücke, weil die Bodenplatte und aufliegender Estrich hier nicht verschlossen sind, da wären doch so 20 cm abschließender Beton eigentlich eine Art Versiegelung oder?
    Normal werden die bei EFH ohne Keller in den HAR eingeführten Versorgungsleitungen doch auch alle einbetoniert, die Durchbruchstelle Bodenplatte also quasi wieder plan zur OK Rohfußboden gemacht oder?
    Bei vorhandenem Keller kommen sie ja auch oft durch die Wand rein und haben dann eine spezielle Mauerdurchführung, die ja im günstigsten Falle sogar druckwasserdicht ist.
     
  10. Manfred Abt

    Manfred Abt

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    Deine Idee ist scheinbar, kapillarfreien Raum mit kapillarbildendem Material zu füllen.

    Machs oben zu mit was auch immer und stopf unten irgendwas unverrottbares, wasserdurchlässiges rein. Ende.
     
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