Kleine Werkstatt im Eigenbau

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  1. Bergschoof

    Bergschoof

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    Hi,

    hoffe, ich bin hier im richtigen forum gelandet:konfusius
    möcht mich erstmal vorstellen, bin 20 jahre alt und hab diese woche ne schreinerlehre begonnen, in meiner freizeit bastel ich gerne ( auf der terasse :mad: ). die nachbarn nervts, mich nervts und jetzt möcht ich mir in unserm großten garten, der bissel außerhalb liegt, gern eine kleine werkstatt bauen.

    bin mir allerdings nicht sicher wegen der bauweise :
    die werkstatt soll 3,50 m lang, 2,50m breit und 2,40 hoch wern.
    für den boden werd ich wohl die fläche dick mit grobem kies bestreuen und versuchen möglichst eben zu kriegen. dachte mir, darauf dann ein gerüst aus riegeln zu legen, die zwischenräume mit holzwollematten auszukleiden und dann osb platten auf die riegel schrauben. meint ihr des funktioniert so ? :deal
    beton geht aus mehreren gründen nicht...
    dann ein holzgerüst auch aus holzriegeln dranbauen, als außenwand hat mir ein zimmerer empfohlen eine einfache holzvertäfelung dranzubauen, und für die zwischenräume zwischen den riegeln würd ich gern hlw platten nehmen weil die gute schalldämmeigenschaften haben sollen und außerdem angeblich recht feuerfest sind. möchte nämlich unter anderem eine esse(mit abzughaube) in die werkstatt stellen und da drinnen auch im winter schmieden können.

    wäre nett wenn der eine oder andere sich zu meinem plan äußert, kann ja sein dass des völliger quatsch is was ich da zusammenschustern will

    MfG Bergschoof
     
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  3. Baumal

    Baumal

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    was sagen die nachbarn, da sie schon etwas genervt sind
    zu einer werkstatt im garten...??
     
  4. Julius

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    Ich verstehe da so, daß jener Garten nicht identisch ist mit dem Grundstück des Hauses.
    Wenn überhaupt, sollte es sich also um andere Nachbarn handeln.
    Oder?

    Da ist dann wohl eher die Frage, ob eine solche Hütte dort überhaupt errichtet werden darf.
     
  5. gast3

    gast3 Gast

    ob ..

    du dich damal nicht übernimmst - keine Ahnung ?

    Zu Nachbarn, Brand- und Arbeitsschutz der Konstruktion etc. will (und kann) ich micht nicht äußern - ist aber wichtiger als das, wozu ich was beitragen kann.

    Ansonsten setzte ich jetzt bewusst mal jugendliche Eigeninitiative über diverse Forumsansprüche (weil diese Niesche sollte sein dürfen, solange es fachlich vertretbar ist) und beschränke mich auf deinen vorgesehen Bodenaufbau.

    = halt ich nichts von, weil ..

    a) was soll der Kies nutzen ?

    b) meinst du dein "Fußbodenbelag" ist für die Nutzung (ich weiß ja nicht wie schwer deine Esse ist) wie auch in Hinblick auf Feuergefahr und Pflege geeignet ?

    Ich denke es geht um ein Bauwerk geringeren Nutzungsanspruchs, welches nicht für die Ewigkeit gedacht ist. Daher würde ich - wenn es mein "Schuppen" werden sollte:

    1. humosen Oberboden abziehen

    2. Abtragsfläche ggf. mit Kiessand ausgleichen (den kriegst du auch eben, Grobkies ist ein denkbar undankbares Material)

    3. Gehwegplatten o.ä. verlegen

    4. xxx

    5. ab 4. nicht mehr mein Thema


    Kläre bitte aber erst mal die Rahmenbedingungen, i.B. was deine Nachbarn und Brandschutz angeht, weil da besteht m.E. noch Handlungsbedarf.


    Gruß

    Helge
     
  6. gast3

    gast3 Gast

    ach so ..

    solltest du sein Projekt in Angriff nehmen schnapp dir vorher mal den Spaten und teil mal mit was du siehst ..

    und wie schwer deine Esse etc. ist


    ach so - hab die Dämmung vergessen - willst ja auch im Winter basteln


    Gruß

    Helge
     
  7. stevie

    stevie

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    Im Winter wird es in der kleinen Hütte wahrscheinlich durch die Esse eh
    warm genug...
     
  8. Baumal

    Baumal

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    also sowohl als auch, die werkstatt (mit esse!!) im wohngebiet
    oder einem außenbereich stehen soll,
    ohne vorherige anfrage beim bauamt und unterschrift eventueller
    nachbarn, dass sie sich nicht gestört fühlen,
    würde ich mir überhaupt keine gedanken zur konstruktion machen....

    ansonsten könnte es sein, die werkstatt ist schneller wieder abgerissen,
    als aufgebaut. :o
     
  9. R.B.

    R.B.

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    würde ich auch nichts unternehmen.

    Ich dachte bei der Frage zuerst an ein fertiges Gartenhaus. Das wäre, je nach Größe usw. usw. , vielleicht auch genehmigungsfrei zu errichten. Genemigungsfrei bedeutet aber nicht, dass man machen kann was man will.

    So eine Hütte kann man kaufen, und als Schreiner-Lehrling finden sich sicherlich ein paar Kollegen, mit deren Hilfe das Ding auch schnell aufgebaut ist.
    ABER die Sache mit der Esse könnte hier ein Strich durch die Rechnung machen, denn wenn ich richtig gelesen habe, ist bei Feuerstätten Schluß mit lustig.

    Bevor man also in ein offenes Messer läuft, Anfrage beim Bauamt. Die helfen weiter und man weiß in welche Richtung der Zug fahren darf.

    Gruß
    Ralf
     
  10. Anfauglir

    Anfauglir

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    Schmiedeesse in der Holzhütte halte ich für Unsinn, zumal du da drin wohl auch schreinern wirst, mit Spänen, Holzstücken usw. Und dann rennst du von der Esse zum Amboss...

    Schmieden würde ich draussen (falls es niemanden stört), bei der Tätigkeit friert man nicht.

    Vielleicht findest du noch ein paar Interessierte und ihr mietet euch gemeinsam ein Hallenabteil o.ä. in einem Industriegebiet.
     
  11. Baumal

    Baumal

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    mit akkugeräten, oder soll ein stromanschluß auch
    noch verlegt werden? :D
     
  12. Anfauglir

    Anfauglir

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    Ich versuchs ja auch ganz gern mal wie die Altvorderen, aber ein Stromanschluss hat schon was, z.B. für Licht, das Gebläse der Esse und einen Backofen zur Wärmenachbehandlung etc.
     
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  14. Bergschoof

    Bergschoof

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    Hi,

    wow, soviele antworten :respekt
    also die hütte würde außerhalb stehen, nicht hier im rentnerviertel;
    bauen darf ich bei uns im garten, hab ich schon nachgefragt... genehmigung für ein geschlossenes feuer ? sachen gibts...ich frag mal nach wie des is.
    naja wollte auch erst einfach ne überdachte schmiedeecke, aber da ich halt abends mal länger werkeln möcht als bis um halb 7, und die hammerschläge doch recht laut sind, is mir die hütte halt lieber. damit will ich einfach verhindern dass die nachbarn überhaupz grantig wern.
    die konstruktion sollte aber schon 2,3 jahre halten...

    ich hab nicht vor, da drin möbel herzustellen, sondern nur zu schmieden und halt messergriffe + scheiden herzustellen ... schon klar dass ich nicht mit nem glühenden stück eisen durch ein meer aus hobelspänen zum amboss wate :D
    elektrische werkzeuge kann ich eh nicht benutzen weil ich nur ne autobatterie als stromquelle hab, reicht grad fürs gebläse

    für die innenverkleidung waren auch auf jeden fall feuerfeste materialien geplant...

    die esse wird ca 20 kg wiegen, dann kommt noch ne kompakte werkbank rein und der amboss mit 100 kg:p

    ja, also des kiesbett sollte eine art ebene bilden auf dem ich des holzgerüst für den boden aufbauen kann ... die holzfasermatten sind vllt bissel deplaziert im boden, aber des gerüst mit stabilen sperrholzplatten überzogen gefällt mir irgendwie besser als ein sandbett mit gehwegplatten ... wobei die holzplatten natürlich auch nicht optimal sind da haste schon recht.
    muss ich mir wohl was anders überlegen:(

    bin für kritik und tips immer dankbar, ihr habt mir schon viel geholfen !:konfusius

    MfG Korbi
     
  15. susannede

    susannede

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    Hallo Bergschoof Korbi,

    also so eine Hütte zu zimmern sollte für einen werdenden Schreiner wirklich kein Drama sein, allerdings beim Boden würde ich wirklich kein Holz nehmen.

    Ich kann mich auch nicht erinnern, früher in den Schmieden (habe auch mal ein wenig geschmiedet) je etwas anderes als Beton/Pflaster oder Lehmboden gesehen zu haben.

    Grüße!

    Susanne
     
Thema: Kleine Werkstatt im Eigenbau
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