Kondenswasser?

Diskutiere Kondenswasser? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hier noch mal in diesem Forum, ich hoffe hier bin ich richtig ;-) Wir haben mit einer weißen Wanne (Fertigkeller in wasserundurchlässiger...

  1. Anne77

    Anne77

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    Hier noch mal in diesem Forum, ich hoffe hier bin ich richtig ;-)

    Wir haben mit einer weißen Wanne (Fertigkeller in wasserundurchlässiger Qualität) mit 6 cm Perimeterdämmung, außerdem tragende stahlarmierte Bodenplatte gebaut - wegen drückendem Grundwasser.

    2 Kellerräume (Zementestrich) sind unbeheizt, 2 Kellerräume sind beheizt. In den unbeheizten Kellerräumen haben wir jetzt das Problem, dass sich "Kondenswasser" absetzt. Äußer sich an Stellen am Boden mit kleinen Wasserflecken. Hier trat das Problem zuerst auf. Nach ca. 2 - 3 Tagen dann auch in den beheizten Räumen.

    Die Heizung ist bei uns über Weihnachten ausgefallen und Architekt meint, dies wäre das Problem. Er hat die Wände auf "Trockenheit" überprüft und konnte keinen anderen Schaden feststellen. Das Haus wäre - bedingt durch die Malerarbeiten innen und Außenputz außen - zu feucht (Luftfeuchtigkeit bei ca. 70 % - 3 x lüften wir, dann fällt die Luftfeuchtigkeit leicht). Im Haus fehlen auch noch Türen, so dass sich die warme Luft nach unten (in die kalten Räume) absetzt und als "Kondenswasser" am Boden und Innenwänden unten leicht in Erscheinung tritt.

    Kann man diese Erklärung so stehen lassen? Die Heizung läuft jetzt wieder und laut Architekt wird das Problem jetzt so behoben. Wäre nicht schädlich!

    Ist dem so? Oder wäre es nicht besser einen zusätzlichen Entfeuchter einzusetzen. Männe wollte eigentlich morgen den Boden fliesen und lt. Archi wäre auch das kein Problem - weil Zementestrich.

    Sind solche Probleme mit Kondenswasser bekannt? Wie kann man dem in Zukunft vorbeugen? Müssen wir noch mehr beachten?

    Oder kann es doch ein anderes Problem sein? Bisher waren wir eigentlich mit allem sehr zufrieden.
     
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  3. planfix

    planfix Gast

    wieviel dämmung ist unterm estrich?
    kannst du bauteiltemperatur messen?
    wenn boden kälteste fläche, dann wäre erklärung vom archi richtig.
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 5. Januar 2012
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Ich sags mal so - unmöglich ist das nicht, aber zumindest ungewöhnlich. Eigentlich sind eher die Aussenwandflächen unmittelbar über dem Estrich die tauwassergefährdeten Stellen.

    Zeig doch mal Bilder.
     
  5. Julius

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    Wie alt ist der Estrich?
    Restfeuchte schon ermittelt?

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    Der Einsatz von elektrischem(/n) Luftentfeuchter(n) ist da bestimmt hilfreich.
     
  6. Anne77

    Anne77

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    unter der tragenden Bodenplatte ist Folie gegen aufsteigende Feuchte, Fundament ist für Bodenpressung von 200 KN/qm, tragende, stahlarmierte Bodenplatte

    Die Außenwände sind innen nicht verputzt, weil Fertigkeller und dementsprechend glatter Beton (sorry, aber ich kenn mich da nicht aus ;-)). Nur die Innenwände sind verputzt und hier sieht man die aufsteigende Feuchte. An manchen Stellen ca. 30 cm hoch.

    Laut unserem Architekt haben die Innenwände noch eine Feuchte von 6%, die trocknen Stellen 0,6%. Wände im Bodenbereich sind noch 4 Grad kälter.

    Er spricht von Kondenswasser, es bräuchte seine Zeit. 2 Bautrockner wurden heute aufgestellt!

    Zuerst traten die Flecken in den 2 unbeheizten Kellerräumen auf (Zementestrich), mittlerweile aber auch in den 2 beheizten Räumen. Seit 3 Tagen läuft jetzt wieder die Heizung (war defekt) und zusätzlich 2 Bautrockner.

    Eigentlich habe ich bisher immer ein sehr gutes Gefühl für unseren Architekt (auch Freunde haben schon mit ihm gebaut), aber so manchmal werde ich doch unsicher wenn z. B. der Maler behauptet: so was könne nicht von Kondenswasser kommen.
     
  7. #6 Hundertwasser, 5. Januar 2012
    Hundertwasser

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    Was er sicher auch vernünftig begründen kann.:motz
     
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