"Konstant-Zinsen-Baufinanzierung" Erfahrungen?

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  1. #1 MartinNRW, 5. Juli 2017
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    Tag zusammen.

    Ich habe zum Thema Baufinanzierung von einer Finanzierungsmöglichkeit erfahren, die sich "Konstant-Zinsen-Baufinanzierung" oder so ähnlich nennen soll.


    Hierbei wird ein Baukreditbetrag von sagen wir mal 250.000€ zu einen Zinssatz von z.B. 1,1% von der Bank vergeben und für 10 Jahre festgeschrieben.
    In den 10 Jahren zahlt man monatlich die Zinsen (in dem Fall rund 230€) und eine Summe X als "Tilgung" auf ein Bausparkonto der LBS. Sagen wir mal 800€ als Beispiel.

    Das würde heißen, dass man nach 10 Jahren immer noch 250.000€ Schulden bei der Bank hat und auch 27.500€ Zinsen an die Bank gezahlt hat.
    In der gleichen Zeit hat man dann aber auch 96.000€ auf dem Bausparkonto angesammelt, die dann den Kredit zum Teil auslöst.
    Also hat man nach 10 Jahren effektiv noch 154.000€ Schulden. Diese werden aber dann zu einem heute schon festgelegten Zinssatz von z.B. 1,3% bis Laufzeitende weiterfinanziert. Hier zahlt man dann monatlich entsprechen Zinsen und Tilgung bis alles abgezahlt ist.

    Ich hoffe ich habe das einigermaßen verständlich erklärt. Ich kannte so ein Model noch garnicht.

    Ich habe es für unseren Fall man überschlagen und dabei würden sich KfW Fördermittel mit Tilgungszuschuss garnicht lohnen, da mann bei den Zinsen besser weg kommt.
    Ein weiterer mMn großer Vorteil ist, dass ich im Grunde jetzt schon bis Laufzeitende weis, was ich für den Kredit Zahle und mir es letztendlich völlig egal sein kann, wenn die Zinsen in 10 Jahren auf 5% oder mehr steigen sollten.


    Kennt dieses Model jemand oder hat dazu Erfahrungen?
    Klingt für mich erstmal sehr attraktiv, nur wo ist der Hacken?
     
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  3. simon84

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    Hauptvorteil ist für den Bankberater die Abschlussprovision für den Bausparvertrag.
     
  4. Lexmaul

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    Ist halt ein stinknormales Tilgungsaussetzungsdarlehen, gemein als Bausparkredit bekannt.

    Kostet etwas mehr, hat aber durch lange Laufzeiten auch gewisse Sicherheiten und ab Ende der Aufbauphase kannst Sondertilgung ohne Ende machen.

    Wir haben das auch, die Mehrkosten lagen bei 9000 Euro, allerdings war das die einzige Bank, die dann auch zu 30 Jahren feste Zinsbindung hatte.

    Zudem waren die Beleihungsgrenzen nicht dolle bei uns, was da auch problematisch war.

    Du musst immer die Gesamtkosten gegenüberstellen, dann siehste den Haken.
     
  5. #4 petra345, 5. Juli 2017
    petra345

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    Bei den früheren Zinssätzen zahlte man bei gleichen Raten ca 2 Jahre länger zurück gegenüber einer stinknormalen Tilgungshypothek. Bei 20 Jahren Rückzahlung also eine um 10 % höhere Rückzahlung bzw. ein ca. 20 % höherer Zinssatz.

    Davon konnte man dann die Lustreisen der Vertreter nach Rio locker bezahlen.

    Das war einst ein Geschäftsmodell als man es mit Lebensversicherungen machte und die Versicherung das Geld gut verzinsen konnte. Zumindest wurde es damals häufig abgeschlossen.

    Dazu kommt noch, daß Schäuble bei den Bausparzinsen die Hand aufhält. Früher konnte man die "vergessen",
     
  6. KyleFL

    KyleFL

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    Nicht "vergessen", sondern die waren sogar ganz offiziell Zinsabschlagsfrei, solange man Anspruch (zu versteuerndes Jahreseinkommen unter 25.600€/51.200€ ) auf die Wohnungsbauprämie hatte. Diese kleine Vergünstigung war daher eigentlich nur für eher einkommensschwache Bürger legal nutzbar und war in meinen Augen auch sinnvoll. Leider wurde das vor ein paar Jahren abgeschafft.


    Cu KyleFL
     
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