Kosten EFH 14m Länge

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  1. sonicer

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    Hallo,

    wir möchten ein Grundstück kaufen und sind dabei die zu erwartenden Kosten für das dort zu errichtende Haus zu kalkulieren.

    Der Bebauungsplan ist leider sehr speziell u.a. heißt es dort die "Mindestlänge der Gebäudehauptfront muss 14m betragen".

    Wir sind nur zu weit und benötigen nicht besonders viel Platz 100 m² Wohnfläche reichen, das dort zu bauende Haus sollte also ca. 14x9m Grundfläche bei einem erlaubten Vollgeschoss (Satteldach 15°) haben.

    Keller wollten wir eigentlich nicht, nun hat das Grundstück eine leichte Hanglage (grob geschätzt 1,0-1,5m Höhenunterschied bezogen auf die Hausbreite von ca. 9m).

    Wir haben nun verschiedene Kostenschätzungen, ein (bekannter) Fertighausanbieter würde das Haus ohne Keller bauen, hier würden die Fundamente tiefer liegen und ggfs. aufgefüllt und verdichtet werden. Kosten für die Bodenplatte 30.000 + der Zusatzkosten. Ein zweiter Anbieter meint: 'Hier macht nur ein Keller Sinn', Kosten ca. 50000 + Aushub usw..

    Die Kosten für das Haus an sich lassen sich wie üblich nur schwer vergleichen. Laut einem Anbieter sind die Maße von 14x9 aber extrem ungünstig was die Kosten anbelangt. Hier würde das Haus (KfW 70, gute Ausstattung) mindestens 250.000 kosten. Dies erscheint mir trotz der Maße recht hoch. Beim anderen Anbieter wären wir grob bei 220.000 (bei soweit wie möglich angepassten Vergleichswerten)

    Uns ist klar, dass der m² Preis für 100m² Wohnfläche höher liegt, als bei einem 200m² Haus. Absolut gesehen sollte unser Haus aber günstiger sein.

    Letztendlich kommen wir so aber auf einen Kostenrahmen von ca:

    50.000 Keller bzw Bodenplatte+Mehraufwand
    220-250.000 Hauskosten
    50.000 Baunebenkosten (für alles was eben so anfällt, auch die Aushub-, Beton- und Erdarbeiten die normalerweise nicht in den Keller/Bodenplattenpreisen enthalten sind, Anschlusskosten, Kontrollschacht, Vermessung, Bodengutachten usw. usw.)

    Insgesamt also 320-350 Tausend für ein kleines, schnuckliges 100m² Haus, irgendwie nicht gerade wenig.
    Realistische Schätzung, oder sollte es auch günstiger gehen?

    Grüße
     
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  3. Thomas B

    Thomas B

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    Ganz schnell, ohne jetzt allzu tief einsteigenzu können (zu viele Parameter sind unbekannt!), würde ich sagen, daß der Preis schon im oberen Preissegment angesiedelt ist.

    Für ein EFH ohne Unterkellerung dieser Größe würde man in unserer region wohl um die 230 - 250.000 hinlegen müssen. Im (Groß)raum Stuttgart zahlt man allerdings gut 10% mehr. Dazu noch etwas für eine möglicherweise etwas aufwendigere Gründung (Hang!)....sagen wir: 285 - 300.000

    Eine Schätzung ein wenig aus dem bauch heraus...zugegeben. Mit viel Luft (weil vieles nicht bekannt ist...das meiste eigentlich...), dennoch erscheinen mir 320 - 350T schon sehr hochpreisig. Daher: sollte günstiger gehen.

    Genaueres sagt Ihnen der Planer Ihres Vertrauens.

    Thomas
     
  4. #3 Gemeingeist, 9. Dezember 2011
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    Diese Preise erscheinen mir ziemlich hoch. Grobe Kosten unseres Hauses: Betonkeller, 2 Vollgeschosse, jede Etage 100 m² ergaben 280.000 €. Reines Architektenhaus. Preise sind natürlich regional sehr unterschiedlich. Grob Einschätzen geht nur über den Preis/m³ umbauter Raum mit verschiedenen Kategorien zur Ausstattung. Ein Grundrezept gibt es nicht, habe aber die Erfahrung gemacht, dass Bauträger oder Fertighäuser kein Geld, aber Nerven sparen. Bauzwänge machen vieles teurer.
     
  5. sonicer

    sonicer

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    Vielen Dank für die Antworten.
    Wir dachten auch, dass es günstiger gehen sollte.
    Ein (nach unserem Ermessen seriöser) Anbieter nannte uns aber eben 350.000 als erste grobe Schätzung. Die Summe sei so hoch, weil wir eben einen Keller (alles andere sei unwirtschaftlich) benötigen würden (Kosten Keller ca. 50000) und das Haus aufgrund der Maße, auch bei nur einem Geschoss, nicht viel billiger sei, als ein eher quadratisches Haus mit zusätzlichem Ober- oder Dachgeschoss. Reine Gebäudekosten demnach 250-275.000. Anschluss- und Nebenkosten in Höhe von 25.000 dazu und wir wären bei 325-350.000.

    Die reinen Gebäudekosten lassen sich für einen Laien ja noch irgendwie einschätzen. Bei den Gründungs -und Baunebenkosten finde ich aber eine Kostenabschätzung weitaus schwieriger. Die Standardangaben von Fertighausherstellern à la die Bodenplatte kostet so und so viel, am Hang sollten sie etwas mehr einplanen, lassen doch einen recht großen Interpretationsspielraum.
    Wenn mir dann noch eine anderer Anbieter sagt 'sie sollten das unterkellern' (nebenbei bemerkt wüsste ich nicht, was wir mit dem 100m² Keller anfangen sollten) wird es irgendwann etwas schwammig.
    Reale Abrechnungen von Bauherren berichten zudem stets von höheren Baunebenkosten, als den ursprünglich geplanten.
     
  6. Taipan

    Taipan

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    Schwachsinn. Der will nur ne Menge Geld verdienen. Nächster bitte.
     
  7. sonicer

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    Aber wären die Alternativen (höhere Fundamente, Auffüllen, 'Stelzen o.ä.) wirklich günstiger?
     
  8. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    "Schwachsinn" halte ich auch für zu früh gesprungen.

    Da muss man tatsächlich mal vergleichen:

    1.) Welche Kosten entstehen für Fundamentplatte/Höhenausgleich ect.
    2.) Welche Mehrkosten entstehen für die Unterkellerung

    Dann abwägen:

    Technikräume/Wirtschaftsräume die sonst im EG untergebracht werden müssen, können in den Keller verlegt werden = mehr reine Wohnfläche im EG.

    Zusätzlich ist dann weitere Nutzfläche im Keller vorhanden.

    Da kann es durchaus wirtschafllich sein mit Keller zu bauen.
     
  9. mls

    mls Bauexpertenforum

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    in der tendenz erscheint der preis vielleicht hoch, eine auch nur ansatzweise treffende aussage
    sowohl zum thema keller oder nichtkeller, aber auch zu den kosten, ist wohl erst nach begonnener
    planung möglich. vorher kann man mit einer aussagegenauigkeit von 30%+x alles hinbeten ..
    "x" .. das sind die unwägbarkeiten (u.a. baugrund), die dem einen eine portion extrafrust,
    dem anderen eine portion extra "extra" bescheren ;)

    zur baulichen qualität, zur haustechnik usw. fehlt bisher jede aussage .. das sind die
    entscheidenden hebel - und wenn der preis in diesem rahmen immer noch nicht passt, wird
    halt an der qualität geschlunzt ..

    aktuell ist bauen nicht gerade günstig. vor den toren stuttgarts auch nicht - so
    meine aktuelle feststellung, bei einem dortigen bauvorhaben; günstiger als auf der
    basis eines vielleicht nur mit müh und not passend zurechtgetrimmten kataloggrundrisses
    sollte das ob der bereits genannten rahmenbedingungen mit einer massgeschneiderten
    planung funktionieren.
     
  10. Thomas B

    Thomas B

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    Grundsätzlich werdet Ihr bei jedem Anbieter eine andere Aussage erhalten, weil jeder Hausverkäufer ein anders Haus (andere Materialien, anderer Grundriss,...usw.) anbietet. Wobei das angebotene Haus natzürlich jeweils das Allerbeste ist, was man kriegen kann...und die Konkurrenz liegt qualitativ natürlich weit abgeschlagen hinten....

    Da wird weder eine qualitative, noch eine quantitaive Abschätzung möglich sein.

    Die m.E. einizige vernünftige Vorgehensweise wäre:

    1. man hat "den" Grundriss..."das" Haus bereits gefunden und läßt auf Grund einer vorliegenden (und zum BH passenden) Baubeschreibung die Konkurrenz anbieten.

    oder

    2. man läßt sich "das" Haus von einem guten Planer planen und gestalten (inkl. detaillierter Baubeschreibung!). Auf Basis dieser "100%-Vorlage" holt man dann Angebote ein und kann wirklich vergleichen.

    oder

    3. man läßt vom Architekten planen und bauen.

    Ich würde natürlich nr. 3 empfehlen....logisch, oder? Wem aber der festpreis wichtig ist (verständlich!), der fährt sicher mit Nr. 2 am Besten. Nicht was das Kosten - Nutzen - Verhältnis anbelangt, aber was Kostensicherheit anbelangt.

    Nr. 1 ist m.E. eher unwahrscheinllich, da kataloggrundrisse meistens nur auf 08/15-Grundstücken in Neubaugebieten/ auf der grünen Wiese funktionieren können. Ist die örtliche Lage etwas schwierig, empfehlen sich i.d.Tat individuelle Palnungslösungen.

    Grüße

    Thomas
     
  11. sonicer

    sonicer

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    Nochmals vielen Dank für eure Antworten.
    Zur baulichen Qualität: Wie fast alle wollen wir natürlich einen möglichst hohen KFW-Standard. Wir würden gegebenenfalls aus Kostengründen auch 'nur' KFW 70 nehmen. Eine Holzfassade wäre auch schön, könnte aber zur Not auch wegfallen. Größere Ansprüche an die Sanitärausstattung haben wir nicht. Die Technik ist natürlich ein Kostenfaktor, die Luft-Luft-Stromheizungspumpen-Anlagen sind mir eher suspekt. Ich bin in dieser Materie aber noch zu wenig drin um Alternativen beurteilen zu können.

    Da unser Budget (wie immer) beschränkt ist, versuchen wir gerade eben einen Kostenrahmen für Haus, Gründung (und/oder Keller) und Baunebenkosten abzustecken. Leider ist die Spanne recht groß 250.000 (Fertighaus, Bodenplatte, optimistische Schätzung der Nebenkosten) bis 350.000 (Kleiner Anbieter mit Keller, hoher Nebenkostenanteil).
     
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  13. Taipan

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    Das ist immer die Krux mit geschriebener Kommunikation ... NEIN, nicht der Keller ist unbedingt Schwachsinn, sondern die Aussage, ALLES ANDERE wäre unwirtschaftlich.



    Ich muss mir irgendwann mal angewöhnen nicht nur die Ergebnisse eines Denkprozesses zu posten, sondern auch das Kleingedruckte ... aber nun ja, das habt ja Ihr für mich gemacht.
     
  14. #12 natas010, 27. Dezember 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27. Dezember 2011
    natas010

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    Hallo,
    wir haben sehr gute Erfahrungen mit der Xxxxxx GmbH bei unseren Hausbau 2011 gehabt. Die xxxxxx. xxx hatte den besten Preis mit den dazugehörigen Leistungen.







    Gruß Natascha
     
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Kosten EFH 14m Länge

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