Kostenpunkt Erdarbeiten

Diskutiere Kostenpunkt Erdarbeiten im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, eigendlich dachten wir, wir hätten das Grundstück nach mehrer Gesprächen mit dem Eigentümer sicher, doch heute abend hat sich wohl seine...

  1. Anke

    Anke

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    Hallo,

    eigendlich dachten wir, wir hätten das Grundstück nach mehrer Gesprächen mit dem Eigentümer sicher, doch heute abend hat sich wohl seine Frau entschieden das sie doch nicht verkaufen wollen,
    die Entäuschung ist groß, wir hatten alles so schön geplant und das schlimmst ist, das dies das einzige flache noch freie Grundstück war,
    nun müssen wir, wenn wir dort bauen wollen, ein hanglagiges nehmen und die Kosten neu kalkulieren, Mist!
    Ich habe keine Ahnung von Mehrgründungskosten oder Aufschütten, weiß nur das unser Haus so 9x9 Meter ist, die Gründstücke die dort sind so vom Bürgersteig aus ein Gefälle wo die Erde aufgeschüttet werden müsste bis zu 1,60m haben (mein Mann ist sich es gerade nochmal anschauen),
    wir wollen bislang ohne Keller bauen, wird wahrscheinlich immernoch günstiger, was meint ihr wieviel Kosten sowas??
    Ich weiß genau kann man das nicht sagen, aber gibt es da Richtwerte?
     
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  3. #2 wasweissich, 25. Juli 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    gerades grundstück

    :offtopic: ist doch garkein problem , im münsterland oder am niederrhein würden sich die leute wünschen ein bisschen gefälle auf dem grundstück zu haben ,

    im ernst : vielleicht bin ich von berufswegen befangen , aber ein hanggrundstück hat auf jeden fall mehr reiz als eine platte scheibe....

    denkt j.p.
     
  4. #3 Ingo Nielson, 25. Juli 2007
    Ingo Nielson

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    aha.
    grundstück noch unbekannt aber 9x9 ist fix?
    hört sich an wie "pferd von hinten aufzäumen".
    warum muß man denn unbedingt "aufschütten"? das würde mir bei einer hanglage als letztes einfallen.
    am meisten geld kann man übrigens sparen, wenn man intelligent plant bzw. planen lässt.
     
  5. #4 wasweissich, 25. Juli 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    @ingo
    da hat schon einer "geplant" , bleibt zu hoffen dass die geplanten zusatzaufwände die eingeplanten rahmen nicht sprengen..........

    j.p.
     
  6. Anke

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    Guten Morgen,

    also wir haben schon mit mehreren Fertighausfirmen Kontakt aufgenommen und eben "das Haus" für uns gefunden. Die Firma sagt uns zu und das Haus ebenso, nur haben wir uns dummerweise auf die telefonische Aussage des flachen Grundstücksbesitzer verlassen und stehen jetzt da.

    Mein Mann war sich gestern nochmal die Grundstücke in dem Gebiet anschauen, eines hat wohl von der Straße aus so 70cm relativ starkes Gefälle, ist aber dann relativ flach.

    Wieso fällt ihnen Aufschütten als letztes ein? Was würden sie tun wenn das Grundstück von der Straße aus nach unten abfällt?

    Ich weiß es ist schwer zu sagen wieviel zu etwas kostet, wir hatten für das flache Grundstück 6000€ eingeplant und ich habe eben keine Ahnung wieviel da jetzt auf uns zukommt.
     
  7. #6 Ralf Dühlmeyer, 26. Juli 2007
    Ralf Dühlmeyer

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    Stehen jetzt da will sagen: Wir haben schon unterschrieben??? :yikes

    Eine Planung machen, die geschickt Grundriss und Gelände möglichst kostengünstig verbindet.
    Also kein Patentrezept
    MfG
     
  8. Anke

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    Nein, Nein, unterschrieben haben und werden wir rein garnichts bis wir zum einen ein für uns geeignetes "neues" Grundstück gefunden haben, unsere Kosten (deshalb frage ich ja) neu kalkuliert haben und erst dann nochmal Kontakt zur besagten Firma aufgenommen haben.
    Ich denke ich werde wenn jemand der anderen Grundstücksbesitzer verkaufen möchte, mit einem Bauunternehmer zum Grundstück fahren und ihn fragen was er denkt, kostentechnisch meine ich!
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 26. Juli 2007
    Ralf Dühlmeyer

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    Ich verstehs nicht....

    Nix gegen Unternehmer, aber die haben mit gutem Recht und Grund immer auch ihren eigenen Profit im Hirn, werden also (in der Hoffnung, den Auftrag zu kriegen), die Bauweise empfehlen, die sie beherrschen, die also das kleinste Risiko beinhaltet.
    Natürlich könnt Ihr Glück haben, und erwischt den Unternehmer, der wirklich die für das Grundstück beste Vorgehensweise vorschlägt.
    Aber das ist eben GLÜCK.
    Was macht Ihr, wenn Ihr einen Tiefbauer mit eigenem Kieswerk oder eigener Recyclatanlage erwischt. Der sagt: Ich kipp Euch da XYZ m³ ... rein - passt scho. Und ist (weil aus eigener Produktion) damit vielleicht auch noch der günstigste für diese Bauweise.
    Aber eine andere Methode wäre im Anfang teurer, in den Gesamtkosten aber günstiger.
    Oder würde einen viel besseren Grundriss erlauben = Mehrwert an Wohnwert.
    Nehmts Euch einen Vertreter EURER Interessen.
    Sischer dat, auch der will Geld verdienen - aber auch der liefert was dafür.
    MfG
     
  10. Anke

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    Ja danke für die Tips, im Prinzip haben sie da schon Recht, es ist nur so das dieser Bauunternehmer uns privat bekommt ist,
    ein Nachbar meines Schwiegervaters und so vertraue ich auf die hier der ländlichen Region "gute Nachbarschaft" und denke mal nicht das er uns da was aufdrücken möchte.
    Hinzukommt das mein Vater lange Jahre im Bauwesen tätig war, mittlerweile berentet ist und Zeit hat uns hinsichtlich Bauleitung und Beratung zur Seite zu stehen und unsere Interessen zu vertreten.
     
  11. Pfriem

    Pfriem

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    Da dir sonst keiner Preise nennt, schmeisse ich einmal "meinen" in den Ring. Ich habe für die Aufschüttung 7000Euro bezahlt. Das waren pro Kubikmeter 12Euro, im Preis enthalten war auch, Planum erstellen und Nachweis der Bodenpressung. Ausgeführt wurde es von dem Unternehmen das auch die Erschliessung gemacht hat. Die waren also bereits vor Ort und hatten von einer andern Baustelle geeignete Erde (Kies-Sandgemisch). Mir wurde von Anderen gesagt, dass so etwas normalerweise deutlich teurer ist.

    Den Bereich rund um das Haus habe ich für ca. 300Euro aufgeschüttet. Die 300Euro waren die Leihgebühren incl. Transport für einen Bagger. Die Erde gabs bei der Erdbörse(Vermittlung) der Gemeinde umsonst. Ein Bauunternehmer hat seinen Aushub von ca. 120m³ kostenlos zu mir aufs Grundstück gebracht und sich so die Deponiekosten gespart. Als ich zum ersten Mal gesehen habe was für Berge sich da vor mir auftun wurde mir dann doch anders. Hat aber alles geklappt und ich habe in den ersten Baggerstunden meines Lebens alles schön "glatt" bekommen.

    Aber ACHTUNG wenn man so etwas macht, dann sollte man unbedingt einen fähigen Mann an seiner Seite haben. Der Boden muss geeignet sein und es muss sichergestellt sein, dass er nicht kontaminiert ist. Alles was unter dem Haus ist sollte unbedingt ein Firma ausführen die dann auch die Gewährleistung übernimmt. Hier kann man sich leicht ruinieren, wenn das Haus Risse bekommt und man hat selbst aufgeschüttet dann gute Nacht.
     
  12. #11 wasweissich, 26. Juli 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    @pfriem
    was nutzt hier ein preis von 12 €/m³ wenn noch keiner weiss , wo und wieviel aufgeschüttet wird und wofür........
    (je nach dem kann 12€/m³ 100% überteuert sein oder nur 25% der tatsächlichen kosten werden -in der eifel sind die wege weit , rc-anlagen sind eher dünn gesäet .......andererseits kann da um die ecke ein steinbruch sein wo du fürnappelundeinei bestes material bekommen kannst.......

    es ist mal wieder so ein fall von die kinder haben wir auch selbst gemacht , also schaffen wir das bisschen auch.....

    da kann man nur hoffen das die landung nicht zu hart wird , und viel glück wünschen.....

    beste wünsche j.p.
     
  13. Pfriem

    Pfriem

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    Deine Antwort ist in Teilen mindestens so unqualifiziert wie meine. Natürlich gilt "mein" Preis nur für mich und an meinem Ort. Ich habe lediglich auf eine Frage geantwortet indem ich den einzigen Preis genannt habe den ich kenne. Es wurde auch deutlich unter welchen Bedingungen er zustande kam und wofür die Aufschüttung war. (Planum für ein Haus bei Karlsruhe erstellen) Es fand sich auch der Hinweis, dass so etwas nix zum selbermachen ist und auch mehr kosten kann.
    Ganz im Gegensatz dazu, steht der 300 Euro Teil mit dem Gartenbereich. DAS kann man auch selber machen. Vor der harten Landung habe ich aber schon Angst. Was wenn der Garten um 5-10cm absackt, oh je oh je. Aber nachdem du mir Glück gewünscht hast, kann ja nix mehr schief gehen.
     
  14. #13 wasweissich, 27. Juli 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    der schuh war nicht für dich , aber glück wünsche ich dir auch...
     
  15. Anke

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    Hallo,
    Danke nochmal für die Teils hilfreichen Antworten!
    Wir haben nun Montag, an einem hanglagigen Grundstück mit 2 verschiedenen BU TErmine vereinbart um uns Angebote reinzuholen.

    Es sieht wohl so aus, das das Grundstück aufgeschüttet und verdichtet werden muß, meine erste Frage ist gibt es mehrere Möglichkeiten des Verdichtens/Aufschüttens oder wird das immer gleich gemacht??
    Die andere Frage ist, muß ich auch Teile des Grundstück, z.Bsp. Autostellplatz oder Terasse vom BU verdichten lassen oder reicht es an so STellen auch sich selber Erde (wir kennen jemanden der uns von seinem Grundstück den Aushub bringen würde) aufzuschütten mit diese zu befestigen??
    Ein Bekannter von uns meinte das ginge, man müsste diese Stellen dann nur ein Jahr sacken lassen bevor man pflastert oder Platten legt?!?!

    Gruß
    Anke
     
  16. #15 wasweissich, 29. Juli 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    wenn man für mehrere tausend euro aufschüttet , kann (muss nicht) man/frau über einen teilkeller ,oder so nachdenken...
     
  17. #16 wasweissich, 29. Juli 2007
    wasweissich

    wasweissich Gast

    oder so...
     
  18. Anke

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    nein, ich denke ein Keller wird teurer als ein paar tausend...
     
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  20. #18 Carden. Mark, 29. Juli 2007
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    stimmt schon.
    Aber dafür kann man seine Garage nachher fürs Auto nutzen :D
     
  21. #19 Neubauling, 29. Juli 2007
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    Wir haben ca. 100 cm Höhenunterschied im Grundstück, unser Haus nur mit Bodenplatte wurde im EG mit einer Art Split-Level ausgeführt, d.h wir haben eine Treppe zum Wohnzimmer mit 75 cm Höhenunterschied und somit einem Raum der mehr Raumhöhe bietet als die Anderen. Vom Preisgefühl für unsere BodenPLatte denke ich nicht, das das viel teurer kam als eine ebene BoPla. Dazu brauchts allerdings einen Archi und Statiker, die sowas flexibel mitplanen.....
    Also die Kosten für Aufschüttung würde ich mir auch nochmal überlegen, und die Idee eines Teilkellers wäre ebenfalls durchaus attraktiv...

    Viel Erfolg,
    Christine
     
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