Kostenschätzung Anbau

Diskutiere Kostenschätzung Anbau im Baupreise Forum im Bereich Rund um den Bau; Hi Leute, ich habe selten ein solch gutes Forum gesehen. Absolut informativ und wirklich immer gute Antworten, die auch ein Laie versteht....

  1. umax1980

    umax1980

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    Hi Leute,

    ich habe selten ein solch gutes Forum gesehen. Absolut informativ und wirklich immer gute Antworten, die auch ein Laie versteht.

    Ich habe selber eine Frage an Euch, daher bin ich mal in die Community gekommen.

    Wir wohnen in meinem Elternhaus im OG. Im EG meiner Eltern haben meine Großeltern in den 60er Jahren einen Anbau an das eigentliche Haus gebaut, somit entstand unten
    ein ca 50qm großes Wohnzimmer. Dieser Anbau sollte auch ans Obergeschoß gebaut werden, leider verstarb mein Opa im Bau und es wurde lediglich der untere Teil fertig.

    Jetzt wohnen wir seit 5 Jahren hier und die Idee den bestehenden Anbau aufzustocken ist reizvoll und nach Rücksprache mit einem Architekten auch mögich, weil ursprünglich so
    geplant.

    Der bestehende Anbau hat im Moment ein Flachdach mit Teerzeugs oben drauf. Unterkellert ist er nicht.

    Die Grundfläche sind ca. 7 x 7 m.

    Jetzt zu meiner eigentlichen Frage:

    Welche groben Kosten können wir einplanen, wenn wir den Anbau aufstocken ? Eine Verbindung zum jetzigen Dach des Hauses muss nicht zwangsläufig entstehen.
    Gibt es da Richtkosten, die man verplanen kann ?

    Ich wäre Euch schonmal dankbar für ein paar Denkanstöße ...
     
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  3. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Denkanstoss:

    Warum fragst Du nicht den Architekten, den Du ja nach der Machbarkeit des Ganzen schon befragt hast ?

    Der kennt die Pläne/Statik/Örtlichkeit und wäre deshalb zu einer Kostenschätzung in der Lage.
     
  4. umax1980

    umax1980

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    Der liess sich natürlich zu keiner klaren Aussage hinreissen ... kennt man ja. Ist auch verständlich.

    Ich dachte mehr an einen Kostenrahmen je m³ oder m²
     
  5. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Um eine Kostenschätzung anstellen zu können muss man:

    - die Örtlichkeit kennen (vorhandene Bauteile/Anfahrbarkeit/Materiallagermöglichkeit/Kranstellplatz/Gerüst etc.)
    - die Bauzeichnungen des vorhandenen Gebäudes/Statik
    - Skizzen des geplanten Anbaus inkl. geplanter Nutzung etc.

    dann könnte man genauer schätzen.

    Alles andere ist Rätselraten.

    Von welchem Betrag ist denn bei der "unklaren Aussage" des Architekten die Rede?
     
  6. ManfredH

    ManfredH Gast

    Was heisst hier "kennt man ja"?
    Wer ist "man", und was genau kennt man ja?

    Aufgrund einer solch vagen Beschreibung wie von dir oben aufgeführt kann kein Mensch eine "klare Aussage" zu den voraussichtlichen Kosten treffen.
    Eine einigermassen verlässliche Aussage lässt sich nicht aus dem Ärmel schütteln, sondern muss unter Berücksichtigung der tatsächlichen Gegebenheiten und der vorgesehenen Massnahmen erarbeitet werden, und das kostet Zeit und damit Geld! Bei Massnahmen an Altbauten i.d.R. noch mehr als bei Neubauten, weil hier projektabhängig völlig unterschiedliche Randbedingungen vorliegen, die erfasst und berücksichtigt werden müssen. Aus dem gleichen Grund ist hier auch die Anwendung von Richtwerten für Baukosten pro m² oder m³ - die bei Neubauten noch leidlich für erste Schätzungen taugen mögen - meist schwierig bis unmöglich.
     
  7. Gast036816

    Gast036816 Gast

    hier kannst du nur über eine detaillierte aufstellung der kosten von abbruch, rückbau, entsorgung und einlagerung, neukonstruktion, anpssung an den bestand und wiedereinbau der eingelagerten teile zu einer verlässlichen kostennote kommen. das ist zeitintensiv, wenn es richtig mit bestandsaufnahme und detaillierter berechnung gemacht werden soll. kostet ein stück honorar. wenn es wie ein as aus dem ärmel geschüttelt wird, dann ist es gezinkt.
     
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