Kostenschätzung Ausschachtung und Drainage

Diskutiere Kostenschätzung Ausschachtung und Drainage im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Hallo liebe Forumsgemeinde, meine Lebensgefährtin und ich planen, ein Haus zu kaufen. Und wir haben auch schon ein geeignetes gefunden. Nun ist...

  1. #1 Junger Tiger, 13. November 2013
    Junger Tiger

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    Hallo liebe Forumsgemeinde,

    meine Lebensgefährtin und ich planen, ein Haus zu kaufen. Und wir haben auch schon ein geeignetes gefunden. Nun ist es aber so, dass der Keller des Hauses völlig feucht ist. Die Kellerräume sind in einen Hang hineingebaut worden. Böden, Wände und Decken sind nass. Nun hat ein Kumpel von mir gemeint, dass in solch einem Fall eine Drainage aufwenig durch eine Ausschachtung des Hangs gebaut werden müsste. Ich habe davon überhaupt keine Ahnung und würde gerne eine erste Kostenschätzung einholen. Selbstverständlich soll später noch ein Gutachter das Haus bewerten. Mir geht es nur um eine erste vorläufige Planung und Kostenkalkulation. Zum Haus kann ich leider nicht viel angeben. 110 m² Wohnfläche. Im Keller wurden alle Wände mit so einer Gipsfarbe zugeschmiert. Ich persönlich würde darin eine Ursache für Feuchtigkeit sehen ...

    Liebe Grüße und besten Dank!
    J.T.
     
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  3. R.B.

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    Mal ein paar Überlegungen.

    Wenn Böden und Decken nass sind, wie soll das dann mit einer Drainage gelöst werden?
    Kumpels sind meist schlechte Berater, zumal wenn sie nicht vom Fach sind.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann steht das Haus am Hang (im Hang) so dass nacheinander 3 Seiten freigelegt werden müssten. Die Materialkosten sind dabei das geringste Problem, aber der Arbeitsaufwand mit allem drum und dran (Zugänglichkeit, Bepflanzung, Maschinen, Absicherungsmaßnahmen usw.) dürfte einen Großteil der Kosten verursachen. Zudem würde man sicherlich auch die Kellerwände genauer überprüfen und Abdichten, wenn schon alles ausgegraben ist. Das kostet auch noch mal Aufwand und Material.

    Wenn es nur mal um eine vorläufige Kalkulation geht, dann würde ich mit Kosten jenseits von 5.000,- € rechnen. Vermutlich irgendwo zwischen 5-10T€. Das ist aber wirklich nur eine grobe Hausnummer, denn niemand kann aus der Ferne sagen was da wirklich Sache ist. Es könnte ja sein, dass die Hütte in den Fels gesprengt wurde, und man die Wände gar nicht so einfach freilegen kann. Es wäre auch denkbar, dass es statische Vorgaben gibt die die Arbeit erschweren. Bodenverhältnisse, Wasser, das sind alles Dinge die man aus der Ferne nicht erkennen kann.

    Da gibt es also noch eine Menge anderer Dinge zu beachten, bevor man an die Arbeit geht. Drainage, kann man die überhaupt irgendwo anschließen? Was ist da noch an Aufwand nötig?

    Für eine erste Abschätzung könntest Du mit den o.g. Zahlen rechnen, aber dann muss sich das unbedingt jemand anschauen der sich damit auskennt. Der Teufel steckt meist im Detail, und gerade wenn es um viel Geld geht, kann man Überraschungen gar nicht brauchen.

    Ich denke das ist das geringste Problem. Man muss bei der Untersuchung sowieso erst einmal klären, woher die Feuchtigkeit kommt. (siehe oben). Vielleicht kommt diese gar nicht von außen, sondern ist mit den Jahren durch falsche Nutzung entstanden. Aber das sind alles Dinge die ein Forum nicht beantworten kann.

    Gruß
    Ralf
     
  4. manno79

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    Hi, tut Dir selbst einen gefallen und such weiter....oder hol Dir ne Erdbau Firma um Dir ein Angebot machen zu lassen, fall vom Hocker und such dann weiter.

    Erdarbeiten bei Hanglage sind nochmal ne Nummer komplizierter als bei Gebäuden im ebenen Gelände da am Hang noch mehr auf Absicherung usw geschaut werden muss.

    Ich kann Dir nur von meinem Altbau berichten (ca 60 laufende Meter müssen 1,6 Meter tief und mind 1,5 Meter breit ausgeschachtet werden)...Einige Firmen wollten gar keine Angebote abgeben da diese rein nach Aufwand abgrechnen da man nie wisse was in der Erde ist, andere haben mir Angebote gemacht die weit über 10.000 Euro lagen..
     
  5. #4 Junger Tiger, 16. November 2013
    Junger Tiger

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    Ich dachte mir schon, dass die Hanglage bei solchen Fällen nicht gut ist. Gäbe es denn Alternativen zu einer Drainage? Kann doch nicht sein, dass nasse Kellerräume nur mit einer Drainage getrocknet werden können.
     
  6. svjm

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    Hallo junger Tiger,

    zunächst muss die Ursache für Feuchtigkeit/Nässe feststehen, dann geht die Reise weiter. Und von hier aus ist die Ursache nicht zu ermitteln.

    Also muss das jemand Kompetentes in-situ erledigen.

    Gruß svjm
     
  7. #6 Junger Tiger, 16. November 2013
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    Die Ursache wird vermutlich in der Umgebung selbst liegen, denn das Gebiet ist sehr regenreich, und das Wasser würde vom Hang hinunter in die Erde laufen und von dort ins fundament. Das Haus ist aus dem Jahr 1950. Ich glaube nicht, dass da irgendwas isoliert wurde. Dass sich das Ganze ei Fachmann ansehen muss, ist mir klar - mir ging es ja nur um eine grobe Einschätzung, damit ich eine ungefähre Vorstellung davon bekommen kann - zumal an dem Haus noch weitere Renovierungs- und Sanierungsarbeiten anstehen würden ... dafür ist der Kaufpreis halt entsprechend niedrig.
     
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  9. R.B.

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    Die Trocknung ist noch gar nicht das Thema, zuerst muss man die Ursache finden. Sonst "saniert" man an der falschen Ecke, und ein paar Monate später geht der Zirkus wieder von vorne los.
     
  10. #8 Junger Tiger, 17. November 2013
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    Meinst du mit Ursache eine bestimmte Stelle, an der die Nässe eindringt oder die Tatsache, dass das Fudament als solches gar nciht isoliert wurde?
     
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