Kostenschätzung renovieren EFH Bj 1970/90 realistisch?

Diskutiere Kostenschätzung renovieren EFH Bj 1970/90 realistisch? im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Ich und meine Familie (zwei kleine Kinder) sind auf der Suche nach einer Immobile, und haben ein Objekt ins Auge gefasst was wir uns gerne einmal...

  1. Grml

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    Ich und meine Familie (zwei kleine Kinder) sind auf der Suche nach einer Immobile, und haben ein Objekt ins Auge gefasst was wir uns gerne einmal anschauen würden (immowelt 2khzx5m).

    Paar Infos zur Bausubstanz findet man in der Anzeige, ich hatte auch schonmal mit der Maklerin telefoniert.
    Haus ist allgemein im Zustand der Beschreibung/Bilder. Dach ist aber mit Zwischensparrendämmung (~16cm), und nicht mit Aufsparren wie beschrieben.

    Keller ist trocken, liegt auch "nur" ca. 70cm unter der Erde.

    Die Fenster im Erdgeschoss müssen definitv alle raus. Keller sind wohl noch in Ordnung.
    Im Dachgeschoss ist alles entsprechend des Ausbaus von 2000, Fenster teilweise aus Kunststoff

    Energieausweis liegt zur Besichtigung vor, scheint wohl irgendwas mit "D" zu sein. Allerdings ein Verbrauchsausweis, und nur das DG ist aktuell bewohnt und zählt da denke ich mit rein.

    Elektrik scheint OK, ist zumindest überall ein FI verbaut, auch wenn die Verteilerkästen neu gemacht werden müssten. Genaues Alter konnte ich am Telefon nicht erfahren.

    Heizungsrohre ins DG sind Edelstahl wie man vielleicht sieht, im Keller ein Mix aus Edelstahl und Kunststoff im Heizungsraum. Im Keller und EG allgemein wohl noch Kupfer aus dem damaligen Baujahr.

    Bodenrichtwert sind ~600€/m², ist einfach schweineteuer dort. Mir wäre auch lieber es wären ein paar weniger m² und dafür günstiger, aber ist halt nicht so.

    Wir wollten uns das jetzt in dem Hinblick anschauen, oben einziehen zu können, und dann das EG zu renovieren (nicht Kernsarnieren). Fenster im EG würden wir machen lasse, alles andere würden wir selber machen wollen, da handwerkliches Geschick und Wille vorhanden. Fliesen in der Küche und Flur würden wir drin lassen.

    Ich habe jetzt anhand der m² folgende Kostenschätzung:
    - Neue Fenster (24 k€) inkl. elektrischem Rolladen und Rolladenkasten dämmen
    - Wände neu machen, inkl. Schleifen, paar Steckdosen/Verteilerdosen neu, schleifen, streichen (3 k€)
    - Gleiches beim Boden, abschleifen/glätten, falls notwendig Ausgleichsmasse, dann neuen Vinyl oder Parkett (6,5 k€ für Parkett)
    - Neue Innentüren (500€/stk = 2,5 k€)
    - Wand- und Bodenfliesen im Bad (2 k€), + Badmöbel (5 k€
    - Neue Küche (10 k€)

    Summe = 55 k€ ~ 470€/m²


    Jetzt natürlich die Frage, sind die Kosten realistisch?
    Seht ihr noch andere Fallstricken die mir auf den ersten Blick nicht auffallen?

    Absest soll keiner drin sein, da das Haus von der Verwandschaft gemauert wurde, und die alte Mineralwolle wohl beim Aufstocken raus geflogen ist.

    Gedämmt ist außen leider nix, und ich hab bissl Sorge das bei Energiekosten aktuell D und Verbrauchsausweis von nur dem gedämmten Dachgeschoss die Kosten später entsprechend hoch sind.
    Aktuell ist die Außendämmung aber nicht vorgesehen, das wollte wir dann in ein paar Jahren angehen.

    Ich bin gerade auf der Suche nach einem Gutachter der da ein kleines Verkehrswertgutachten machen könnte, bis es soweit ist würde mich aber mal interessieren was es noch so für Meinungen gibt. Eventuell bin ich ja vollkommen auf dem Holzweg, und das Haus ist nichts wert (zumindest laut Kaufpreis und Bodenrichtwert verlangt man nicht allzu viel dafür)
     
  2. #2 driver55, 28.07.2025
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    Hm, ist es das Objekt für 790k€, 290qm und 1200qm Grund in HZA?

    Was willst du mit dem riesigen Objekt, außer arm werden?
     
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  3. Grml

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    Ja ist es.

    Und ja, es ist groß, das stimmt. Aber auch die Kinder werden später größer, und da mein Elternhaus ca. genauso groß war, weiß ich wie schön es als Jugendlicher ist mehr als nur ein Zimmer zu haben.

    Beziehst du dich mit Arm werden auf Kosten die man jetzt für Grund und Haus ausgibt, aber nicht braucht, oder auf laufende Kosten wie Heizung später?

    Da es aber nicht die letzte Immobilie sein wird bei der ich eine Renovierung mal kalkulieren muss (man hat leider nicht die Wahl heutzutage), dachte ich man kann das Gedankenspiel ja mal machen, und Erfahrung beim Anschauen von Immobilien sammelt man auch.
     
  4. 415B

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    Hier liegt der Bodenrichtwert bei 890 nur das zahlt zur Zeit keiner außer die Hütte ist brandneu.
    Die Kosten kann man ohne genaue Maße zu haben und einen Blick vor Ort zu riskieren schlecht schätzen.
    Ich würde immer großzügiger rechnen.
     
  5. #5 driver55, 28.07.2025
    Zuletzt bearbeitet: 28.07.2025
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    Beides.
    Bis du da drinne wohnst, bist Minimum 1 Mio los, bzw. will die Bank dann die nächsten 25-30 Jahre von dir.
    Was kleines NEUES kostet zwar auch (fast) so viel, aber da bist die nächsten 20 Jahre dann erstmal fertig, bei einem 1970er-Bau eher nicht.
    Dach/Dämmung/Heizung etc.
    Beheizen (Heizkosten zahlen) wöllte ich die Hütte auch nicht…

    Luxus kostet halt!

    bzgl Renovierungskosten: bei der Gesamtsumme jucken jetzt 50k€ mehr oder weniger auch nicht (wirklich).

    Alt aber gepflegt.
     
  6. Grml

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    OK, deswegen bin ich ja da um andere Meinungen zu hören.

    Warum sollte ich wie ich das geschrieben habe nich direkt oben einziehen können? Das DG ist von 90, da sehe ich keine Probleme?

    Heizung ist zehn Jahre alt, auch wenn es Öl ist, warum erneuern die nächsten 10-15 Jahre?

    Warum Dach? Das ist von 89, wüsste nicht was man da die nächsten 20-30 Jahre machen müsste, außer Dämmung vll mal neu.

    Wie gesagt, ich versuche nur die Dinge zu verstehen.
     
  7. #7 nordanney, 28.07.2025
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    Dann überlegen wir mal.
    800qm Grundstück zu 600€ + 400qm Grundstück zu 120€ = 550k Bodenwert

    Dann verbleiben noch 240k für 290qm = 825€ Wert für die Wohnfläche. Da sind dann aber schon der Keller mit drin, die ehemaligen BNK und die Außenanlagen.

    Fazit: Das Haus ist praktisch nichts mehr wert, da man davon ausgehen muss, es komplett zu sanieren. In der Größe dazu noch ein Liebhaberobjekt - unsaniert teuer im Unterhalt (Heizung).

    Ganz ehrlich? Ich würde mir, wenn schon der Verkäufer/Makler dem Haus keinen Wert mehr beimisst und ich absolut blank bin, was Einkommen/Liquidiät angeht, aber eigentlich 1/2 Mio. als Renovierung/Sanierung reinstecken muss, gar nicht erst Gedanken über einen Kauf machen.
     
  8. Grml

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    OK so krass habe ich das halt gar nicht gesehen.
    Das der Makler dem Haus keinen Wert beimisst habe ich auch gemerkt.
    Auch wenn ich recht Stumpf einfach 1200*600 gerechnet habe (woher hast du die Zahlen mit den 400m2?).

    Aber das die Immobilie, obwohl ja Dach 90/2000 ausgebaut, gedämmt, neue Heizung, quasi nichts wert ist, das hatte wich jetzt nicht gedacht.
    Nixh dazu weil die Basis jetzt nicht schlecht aussieht (auf dem Papier), da werden hier ganz andere "bruchbuden" zu ähnlichen Preisen versucht an den man zu bringen, deutlich über Bodenwert.

    Wie gesagt, ich bin über jeden input, erst recht kritischen dankbar, dann kann ich das bei den nächsten Häusern besser einschätzen.

    MfG
     
  9. #9 nordanney, 28.07.2025
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    Ein Bodenrichtwert geht vom Richtgrundstück aus (die Maße stehen bei der Anfrage dabei). Das sind z.B. 20m Breite und 40m Tiefe. Mindestens die Tiefe sollte stehen. Habe einfach mal ins Blaue geschätzt (vorsichtig).

    Will dir das Haus nicht ausreden, sondern nur ein Gefühl für den Preis (auch seitens des Verkäufers) und die mögliche Folgekosten geben.

    290qm sind schon ein Wort. Auch bei der Heizung. Und wenn du mal FBH machen willst, dann ist es von der Menge gleich das doppelte vom normal großen Haus. Usw.
     
  10. Hark

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    Also ich fasse zusammen:
    - Du überlegst ein Haus für 800k zu kaufen und dafür den Rest Deines Lebens der Sklave einer Bank zu werden damit deine Kinder später ein zweites Zimmer bekommen.
    - Du bist dir nicht sicher, ob du dann noch genug Geld übrig hast, um die notwendigsten Sanierungen durchzuführen.
    - Du bist dir auch nicht sicher, ob du genügend Geld übrig hast um Heizung, Grundsteuer, Strom etc, also die laufenden Unterhaltungskosten zu bezahlen.

    Ein weiser wohlhabender alter Mann hat einmal zu mir in jungen Jahren gesagt: "Wenn man überlegen muß, ob man sich etwas leisten kann, dann kann man es nicht"

    In der Statistik der häufigsten Scheidungsgründe führt übrigens unangefochten und mit weitem Abstand: "Geldsorgen".
     
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  11. Grml

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    Ja gut, jetzt mal langsam, ich habe geschrieben das ich mir Gedanken mache, nicht das ich morgen irgendetwas kaufen möchte.

    Was ist daran verwerflich heute schon für morgen zu planen wenn die Kinder größer werden?
    Wo muss man nicht in gewisser Weise "Sklave einer bank" werden wenn man heut zu Tage ein Haus möchte?

    Im Endeffekt habe ich gefragt ob ich die Kosten der Renovierung, ich habe bewußt geschrieben nicht Sanierung, so richtig eingeordnet habe.
    Das dieses Haus bei dem Kaufpreis mit kernsanierung außerhalb jeglichen budgets (und Sinnhaftigkeit liegt) ist mir bewusst. Daher war mein Gedanke Spiel auch auf der Annahme das es keine Bude ist die quasi nix wert ist.

    Dem ist aber ja scheinbar eher so, bzw. Muss man davon einfach ausgehen. Sind ja alles berechtigte Denkanstöße.

    Schöner Spruch den du da hast, oder aber man denkt einfach verantwortungsvoll nach, bevor man Geld ausgibt. Und genau deshalb bleibt man wohlhabend.
     
  12. #12 nordanney, 28.07.2025
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    Verwerflich ist da nichts. Höchstens Möchtegern dekadent. Mehrere Zimmer pro Kind? Weißt du, wie sich Kids heute beschäftigen? Wohl eher nicht * zwinker
    Kann dir als Vater von drei Stück berichten, dass die Größe und die Anzahl der Zimmer auf der Liste der benötigten Dinge vielleicht auf Platz 386 stehen.

    Möchtegern, weil du willst, aber am Ende nicht kannst. Und für in 12 Jahren schon jetzt eine zu große Immobilie ans Bein binden, die dann noch älter ist?

    Nicht böse verstehen. Kauf ein Haus passend in deiner Preisklasse und spare die zusätzlichen Zimmer ein, die man zwar will, aber tatsächlich nicht braucht.
     
  13. #13 driver55, 28.07.2025
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    Das WLAN muss funktionieren und es muss was im Kühlschrank sein, mehr braucht's nicht.:biggthumpup:

    Schon, aber die Dimension macht's. Hier reden wir (vermutlich) von 4000 € mtl. (inkl. Strom/Heizung...), wenn du nicht 100 Jahre abzahlen willst (oder das EK sehr hoch ist).

    Jo, ist ja quasi schon beantwortet. Bei dieser Gesamtsumme gehen 50 k€ schon fast im Rauschen unter. Je nach dem, wie hübsch du das EG machen willst. Kannst auch das doppelte, dreifache oder n-fache ausgeben.
     
  14. #14 Kriminelle, 28.07.2025
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    Vielen Dank für die Eckdaten - ohne die hätte ich es nicht gefunden.
    Verbrauchsausweis, wo nur der Verbrauch der Wohnung eingeflossen ist.. die Hauptflächen spielen in den Energieausweis nicht rein? Dann wird es ja eher schlechter, wenn man noch mehr Verbrauch hat.

    Ich bin hier kein Sanierungs- noch ein Finanzierungs- oder Energiefachmann.
    Aber ich kann etwas überschlagen. Erfahrung im Wohnen und Rechnungen bezahlen habe ich auch.. kurz: Du liegst dann so monatlich für diese 290qm bei 4 - 500 € nur fürs Heizen.. weil man den Kindern mehr als ein Zimmer gönnen will, so wie es früher in der eigenen Kindheit so schön war. Merke: den Kindern ist Deine Kindheit nicht präsent noch vergleichbar. Und Du wirst die alten Zeiten auch nicht mit einem big Haus zurückholen.
    Zuviel an Grundfläche mag für wenige schön sein. Wenn man sie allerdings heute bewirtschaften muss, wird es sehr wahrscheinlich mühselig sein.
    Deshalb lassen sich große gebrauchte Häuser kaum noch verkaufen. Zu groß in Kombi mit schlechter Dämmung ist dann ein Mangel, wenn man die Bude durchs heizen nicht pflegen kann, sodass sich iwann Schimmel bildet.
    Nicht falsch verstehen: mit Energieeffizienzklasse C oder D kann man wohl auch gut leben, wenn man halt auch nur Räume, die man braucht, beheizen muss.

    Was heißt, scheint ok? Wenn ich mir ein Foto anschaue, dann sehe ich noch so einen alten Knipser als Lichtschalter?

    Wenn die Kinder größer werden, dann brauchen sie wohl auch vernünftige Steckdosen für ihre Technik?

    Mir fällt bei Deiner Aufstellung auf, dass Du nur bemustertes Material berechnest. Kosten für Kleber, Untergrund, eventuelle Begradigungen, Schliff, Neuputz sind gar nicht vorhanden. Auch Gerätschaften oder Verbrauchsmaterial sind nicht gelistet. Wenn man Bäder neu verfliest, muss man ggf. Neuen Untergrund schaffen, abdichten usw. Abschleifen, glätten, Ausgleichsmasss: wo sind denn da die Kosten? Kauf, Transport, Miete.. das kann irgendwann mehr kosten als der Bodenbelag.
    Elektrik erreicht Dich auch hier: elektrische Rolläden, da muss man ja die Wände öffnen, Kabel verlegen, Funktionsdosen setzen. Da sehe ich keine nur 3000€, da fehlen ja die einzelnen Posten.
    Wenn ich mir die Fotos der unbewohnten Räume anschaue, dann sehe ich dunkle Ecken, auch ist es dunkel bei den Heizungen. Das gilt zu überprüfen , ob da schon Schimmel ist und dann sollte man das auf einen vernünftigen Standard bringen. Wenn ihr erst drin seid, könnt ihr nicht mehr so schnell und einfach die Wände aufkloppen.
    Dämmung der Kellerdecke? Ist das noch relevant?
    Da hast Du recht. Man kann, wenn das Haus gesund ist, sicherlich noch einige Jahrzehnte darin wohnen. Einen Neubau-Anspruch habt ihr nicht, aber Ihr wollt längere Zeit dort wohnen und kein Geld verbrennen.
    Aber es muss schlicht so einiges gemacht werden. Und da werden andere Kosten aufgerufen werden müssen, als Du sie aufgerufen hast. Bei nur 150qm sicherlich machbar, bei 290qm muss man schon irgendwie kotzen, Weil es durch die Verbrauchskosten auch ein Fass ohne Boden im Komfort werden kann.
     
  15. Grml

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    Danke für den ganzen input.
    Kann das alles am Handy nicht richtig formatieren mit den Zitaten.

    Ihr bekräftigt mich in Endeffekt darin was ich mir von Anfang an eigentlich auch gedacht habe. Wollte das halt mal durch spielen und mir das Haus mal an schauen. Werde ich auch machen, kostet ja nix.

    Bei den Positionen hatte ich Grundierung und Co eigentlich mit drin. Beim parkett habe ich z. B. Pauschal mit 65€/m2 gerechnet, ist das viel zu wenig für all inclusive was Materialien angeht?
    Gerätschaften fehlen, da hast Du vollkommen recht.
    Auch das Dosen legen ist so nicht drin, weil ich die Kosten der Materialien (Kabel, Dosen) erstmal vernachlässigt habe.

    Die Kosten die ich aufgerufen habe waren ja auch wirklich nur für ein Stockwerk. Nimm das ganze mal drei sind wir bei 150k€, und Das quasi nur für das renovieren. Da ist noch nix saniert, gedämmt, FBH verlegt usw. Von daher dachte ich nicht das ich da jetzt so weit von der Wahrheit weg bin, für das eine Stockwerk.

    Das das nicht wirtschaftlich ist, ist mir wie gesagt bewusst. Hatte einfach Die falsche Annahme das man das Haus sinnvoll weiter nutzen könnte. Wäre bei einem Stockwerk weniger wahrscheinlich auch möglich, ist halt einfach zu groß, und dafür seit 50 Jahren nix gemacht worden.
     
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