Kostenschätzung wasserführender Kaminofen (Installation kompletter Heizanlage)

Diskutiere Kostenschätzung wasserführender Kaminofen (Installation kompletter Heizanlage) im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, für die Einliegerwohnung wird wohl ein neues Heizsystem benötigt, das restliche Haus wird mit Strom + Kaminöfen geheizt. Die...

  1. #1 DGAusbau, 11. Januar 2016
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Januar 2016
    DGAusbau

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    Hallo,

    für die Einliegerwohnung wird wohl ein neues Heizsystem benötigt, das restliche Haus wird mit Strom + Kaminöfen geheizt. Die Einliegerwohnung ist etwa 140qm groß, ist in zwei Etagen verteilt und besteht aus Küche, Bad, (beides 1. Stock) Schlafzimmer, Gang und Wohnzimmer (alle drei im DG bzw. 2. Stock). Ein Kamin führt zwischen Küche/Bad sowie mittig durch das oberliegende Wohnzimmer.

    Da uns das Heizen mit Strom deutlich zu teuer wird, 2 Kaminöfen auch etwas unpraktisch sind, dachten wird an etwas Wasserführendes. Ob Holz oder Pellet weiss ich nicht, mit staatlicher Förderung wäre auch Pellet interessant.

    Jetzt weiss ich aber absolut nicht was das Heizsystem um den Kaminofen herum kosten wird, es gibt Komplettsets für "wenig" Geld (Werbelink entfernt, ich weiss Billigzeug, war nur als Bsp.), dabei sind dann Kaminofen, Pufferspeicher und ein paar Zusatzteile. Jedoch müssten dann Rohre verlegt werden. Da quasi noch Rohbau ist und ein paar Handwerker zur Hand sind, könnte das günstig funktionieren, jedoch natürlich nicht die komplizierteren Sachen der Heizungstechnik + Abnahme. Zusätzlich müsste man dann noch Heizkörper/Fußbodenheizung installieren. z.B. in der Küche den Ofen, Bad, Wohnzimmer, Warmwasser und ggf. Schlafzimmer werden dann angeschlossen.

    Ich weiss, dass so eine Schätzung der Kosten von vielen Faktoren abhängig ist, jedoch würde mich einfach mal ein Kostenrahmen, je nach Eigenarbeit, interessieren. Kostet der Anschluss 10.000€, lohnt es sich nicht, sind es 2.000€ und man kann davon etwas in Eigenleistung erbringen, würde ich es machen (jeweils excl. der Öfen wie oben).

    Habe bereits bei zwei Heizungsbauern nachgefragt, einer wollte einiges an Geld für einen Kostenvoranschlag/Schätzung, der andere wüsste das erst wenn er die Rechnung schreibt. :shades
     
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  3. planfix

    planfix Gast

    Mit welchen Faktor für die 10000 darf ich schocken?
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Dann würde ich das Thema abhaken, denn zu diesem Preis kriegst Du nicht einmal das notwendige Material zusammen, geschweige denn eine funktionierende Anlage oder fachgerechte Arbeit.
     
  5. DGAusbau

    DGAusbau

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    Wie gesagt bei dem Preis den ich nannte, handelt es sich allein um die Installation ohne Speicher, Ofen und die Teile die im Set mit dabei sind. Ich denke mal zum Anschluss werden nur noch die Leitungen verlegt werden müssen und ggf. eine Pumpe (die sehe ich im Set nicht), oder übersehe ich da einiges?

    Bei einem Pelletofen würde ja noch der Zuschuss von max. 4.500€ dazu gerechnet werden müssen.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Kann ich jetzt nicht auswendig sagen, ich dachte die Basisförderung für wasserführende Pelletöfen beträgt 2.000,- €, also sicherheitshalber noch einmal nachschauen.

    Abgesehen davon, dass zuerst mal gerechnet werden muss, Du brauchst ja nicht nur den Ofen, sondern auch Speicher, Verbrennungsluft muss sichergestellt (raumluftunabhängig?), Abgasführung, Mischer-/Pumpengruppe, natürlich TAS etc. dann die Verrohrung zu den heizkörpern, die Heizkörper selbst, Ventile, Thermostate, und im Fall von FBH kommen ja noch HKV, Stellantriebe, Raumthermostat(e), das MAterial für einen 2. Heizkreis und natürlich die FBH (Dämmung, Rohre, usw.) auch dazu. Dazu noch einiges an Kleinmaterial, und wenn der Ofen gefördert werden soll, könnten sich daraus noch weitere Anforderungen ergeben (müsste ich jetzt nachlesen). Fachunternehmen für den Antrag und die Bestätigung brauchst Du auch, und den Schorni für die Abnahme sowieso.

    Und Du glaubst wirklich, dass das für ein paar Euro erledigt ist?
     
  7. #6 Achim Kaiser, 12. Januar 2016
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser

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    Für ne Heizungsanlage greift das Angebot zu kurz ...

    Es sind nicht blos noch die Leitungen für die Pufferanbindung und die thermische Ablaufsicherung.

    Dann brauchts gemischte Heizkreise, ggf. ne Verbrühsicherung fürs Warmwasser und vor allem ne Regelung die die Heizkreise mit Mischer bedient und dem Kessel dann auch noch die Status des Pufferspeichers mitteilt, damit der Heizkessel aus bleibt wenn Fremdwärmeeintrag die Heizlast abdeckt.

    Je nachdem was vorhanden ist oder auch nicht reden wir da schnell über 5 - 10 kTeuros bis das funktionierend am laufen ist.

    Förderung ist dann meistens noch an so *Kleinigkeiten* wie hydraulischer Abgleich gebunden und da verschwinden dann auch je nach Anlage ganz schnell mal eben einige kTeuros oben drauf.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  8. DGAusbau

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    5-10T€ mit Ofen etc wäre ja durchaus in Ordnung. Ohne den Ofen wird es sich erst auf sehr lange sich rentabel gestalten (es soll ja Heizung in Teilbereichen mit Strom ersetzen).

    Als letzte Möglichkeit steht noch ein Ventilator (mit Absaugung von der Decke), klingt etwas abenteuerlich aber damit lässt sich mit einem Kamin relativ gut der darüber und danebenliegende Raum aufwärmen. Leider habe ich sowas noch nie wirklich gesehen, bis auf eine Firma die das beworben hat.
     
  9. R.B.

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    Aufwärmen vielleicht, aber nicht heizen. Luft ist für den Transport von (Wärme)energie denkbar ungeeignet. Je nach Heizlast des darüber liegenden Zimmers müsste man eine Menge Luft bewegen, was zu erheblichen Zugerscheinungen führen würde. Das funktioniert bei Passivhäusern problemlos, aber sobald die Heizlast etwas höher wird, macht´s keine Spaß mehr. Setze Dich mal vor einen Heizlüfter, und nun stelle Dir vor, dass Du aufgrund der geringen Lufttemperatur 3 oder 4 oder 5 von den Dingern bräuchtest.
     
  10. DGAusbau

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    Vordergründig soll dies ja den Stromverbrauch der Heizung verringern, also dies soll nicht den Raum alleine aufheizen. Da mir z.B. das Wohnzimmer mit 45-50m² mit einer Stromheizung alleine einfach zu teuer wäre. Gibt ja bei den Ventilatoren relativ viele Spielerreien (Temp. Sensor, Vollastbetrieb bei Verlassen des Hauses,...). Wie viel es nun bringt, weiss ich nicht, jedoch sind die Alternativen rar.
     
  11. R.B.

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    Wieso rar? Wenn sowieso ein wasserführendes System installiert wird, werden Rohre verlegt und ein Heizkörper angeschlossen. Fertig.
     
  12. Julius

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    Von wem soll die Wohnung denn überhaupt genutzt werden?
    Wenn zur (Fremd-)Vermietung bestimmt, kann man eine Feststoffheizung mit Betrieb durch den Mieter in aller Regel sowieso komplett vergessen!
    Bestenfalls kann man einen (nicht wasserführenden) Pelletofen in das Wohnzimmer stellen.
    Aber nur zusätzlich zu einer vollautomatischen Heizung!

    Wie hoch ist denn die Heizlast der Räume?
    Evtl. kommt eine LL-WP in Betracht?
     
  13. bollock

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    Bei der Kostenrechnung neben den initialen Kosten für den wasserführenden Ofen (deutlich teurer als "normaler" Ofen) und der gesamten Peripherie wie Puffer, Mischer etc. ist natürlich auch nicht zu verachten, dass der Brennstoff Holz (als Beispiel Stückholz)nicht kostenlos vor die Tür rollt. Selbst wenn du Zugang zu einer Quelle hast, bedeutet es u.U. viel Arbeit.
    Die Verrohrung ist wohl noch das kleinere Problem.
    Und um 140qm adäquat mit dem Ofen zu unterstützen brauchst du eine Menge Holz und der Ofen wird sehr gross, je nach Heizlast.
    Diese Rechnung wird niemals aufgehen. Solche eine Anlage ist mehr etwas für Liebhaber oder solche die per KfW dazu gedrängt wurden.....So wie wir ;-) Ich bin froh, dass wir das System haben, aber ich würde es nicht mehr so installieren.
     
  14. R.B.

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    Er wollte aber einen Pelletofen.
     
  15. sarkas

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    :winken;)
     
  16. R.B.

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    Ja gut, dann eben ohne Förderung. :D
     
  17. bollock

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    Im Eingangspost stand noch Pellets ODER Holz....:shades

    Nun ja, hab ich wohl am Thema vorbei geschrieben.....:cry
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Ich glaube der TE weiß selbst nicht was er will. ;)
     
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  20. DGAusbau

    DGAusbau

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    @R.B., du musst nur richtig lesen :)

    Also die 140m2 sind erst mal Eigenbedarf, Vermietung soll aber durchaus möglich sein. Daher ist eine Holzheizung schon ein Problem.
    An eine LL-WP habe ich noch nicht gedacht, wäre aber, soweit ich mich informieren konnte, eine Option. Obwohl es für Altbauten nicht immer möglich sein soll.
    Die Heizlast lässt sich schwer sagen, da aktuell gemischt geheizt wird kann man das schlecht von der Stromrechnung ablesen. Haus ist von ca. 1950, vor 15 Jahren wurde das Dach neu eingedeckt sowie die Fenster getauscht. Da müsste dann doch mal ausgerechnet werden.

    Allerdings wäre dann wohl das ganze Haus dran, müssen dadurch aber schnell mal 300m2 geheizt werden, da sind die Investitionskosten noch mal sehr viel höher.

    Allerdings habe ich auch (ich glaube hier?) von 15-16k€ für Pelletheizung + Heizkörper + Leitungen (also komplette Sanierung des Heizungssystems) im Haus gelesen. Aber die Angaben im Thread hier lassen auf deutlich mehr Kosten schließen.
     
  21. R.B.

    R.B.

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    15T€ + Heizkörper + Leitungen ist auch was anderes als Deine "Zielvorgabe" von 2T€, mit dem Hinweis, dass sich das bei 10T€ nicht lohnt.

    Auch bei Pelletkesseln gilt, von Dacia bis S-Klasse ist alles möglich, wobei Dacia nicht unbedingt schlecht sein muss.

    Bei Anfragen an Handwerker muss man halt wissen, dass die gerne ihre "Hausmarke" verticken. Das hat verschiedene Gründe, die auch nachvollziehbar sind, aber für den Kunden ist das nicht immer die beste (im Sinne von günstigste) Lösung. Man darf aber als Kunde auch nicht den Fehler machen und irgendwelche online-Preise für irgendwelche Kessel heranziehen, denn zu einer funktionierenden Pelletanlage gehört deutlich mehr. Das dürfte auch der Grund sein, warum sich niemand bereit erklärt eine kostenlose Planung zu machen, denn da investiert man viele Stunden bis mal ein funktionsfähiges (und sinnvolles) Konzept kalkuliert ist. Das macht man nicht so nebenbei.
    Man muss ja ein Pelletlager planen, inkl. Austragung, der Schornstein muss (meist) saniert werden, und um den Kessel herum braucht es auch noch so Sachen wie Speicher etc. Dann erst kommen die Heizflächen, für die man aber auch erst einmal eine Heizlast ermitteln muss, und so "nebenbei" muss man auch noch die Rohverlegung, Hydraulik usw. rechnen.

    Kurzum, wenn man´s richtig machen möchte, dann dauert das und man muss viel Zeit in die Planung investieren. Die Alternative wäre, dicker Daumen ausgepackt, und das Zeug in die Hütte geworfen. Solche Anlagen führen dann schnell zu threads im Forum, "Hilfe, meine Pelletanlage funktioniert nicht" oder "Hilfe, meine Pelletanlage wurde doppelt so teuer als geplant" usw. usw.
     
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