Kostenvorteile Umbaus gegenüber Neubau?

Diskutiere Kostenvorteile Umbaus gegenüber Neubau? im Sanierungskonzept & Kostenschätzung Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, ich bitte euch mal wieder um Rat bzw. um einen kleinen Denkanstoß. Wir haben die Möglichkeit von der Familie ein großes...

  1. mian

    mian

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    Hallo zusammen,

    ich bitte euch mal wieder um Rat bzw. um einen kleinen Denkanstoß.

    Wir haben die Möglichkeit von der Familie ein großes Grundstück (ca. 1.100qm) zu bekommen. Es wäre sozusagen ein vorgezogenes Erbe und daher für uns finanziell sehr vorteilhaft. Der "Nachteil" an der Sache ist das bestehende Haus, Bj 1956. Eigentlich sollte dies ja kein Nachteil sein, jedoch haben wir uns immer ein modernes EFH mit großen Fensterflächen, offenen Wohnräumen, guter Energieeffizienz, etc. gewünscht. Dafür haben wir auch, für unser Alter vergleichsweise viel, Eigenkapital angespart.

    In den letzten Wochen sind wir so richtig im Thema drin. Wir besuchen Neubaugebiete um uns Anregungen zu holen und suchen gerade auch nach einem zu uns passenden Planer / Archi. Während dieser Phase schwanken wir immer wieder zwischen Abriss/Neubau und einem Umbau/Kernsanierung. Soweit ich das als Laie einschätzen kann, ist das Haus in einem ganz ordentlichen Zustand (Massivbauweise, kein Schimmel, etc).

    Ich habe nun schon einige Artikel über schöne und gelungene Sanierungen/Umbauten gelesen. Die Häuser dort, sind auf den ersten Blick nicht von einem Neubau zu unterscheiden. Auch die Sanierung von Josef unter baumurks.de habe ich sehr interessiert gelesen.

    Auf die Frage eines Users ob ein Totalabriss nicht billiger gekommen wäre kam von ihm die Antwort:

    Nun zu meinen Fragen:

    - Worin liegt nun der "Kostenvorteil" der Sanierung, wenn wie bei Josef's Projekt (und auch bei anderen Projekten) bis auf die vier Grundmauern alles erneuert wird? Als Laie denke ich mir immer "die vier Mauern hätten den Kohl doch auch nicht mehr fett gemacht"?!

    - Wenn die Kernsanierung einige zehntausender günstiger kommt und wir uns dafür entscheiden sollten, können wir mit einem modernen EFH mit Neubauniveau rechnen oder anders gefragt, was ist und bleibt alt und evtl. anfällig?

    Natürlich kommt es immer auf den Einzelfall an und alles sollte mit dem Planer zusammen geklärt werden. Da wir soweit aber noch nicht sind und gerade meine erste Frage eher allgemein ist, erhoffe ich mir doch den ein oder anderen Hinweis wo nun die Kostenvorteile im Vergleich zur "Alles auf Anfang - Methode" liegen.
     
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  3. #2 wall, 24. Oktober 2010
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2010
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    Habe mich auch eine Weile mit dem Thema beschäftigt. Inzwischen weiß ich: Wenn man vor dem Haus steht und das Gefühl hat, dass man in diesem Haus unbedingt wohnen möchte, dann kann man über das Sanieren nachdenken. Wenn man aber von vornherein überlegt, was man alles umbauen würde, ist ziemlich oft ein Neubau günstiger.

    Vereinfacht gesagt: Bei einer Jugendstilvilla kann man die Sanierung mal rechnen lassen. Einen 60er Jahre Bungalow würde ich abreißen.

    Was hat euer Haus aus den 50ern? Das besondere Etwas? Oder ist es nur noch eines von zehntausenden 50er Jahre EFHs?

    Noch eine Ergänzung: Bei dem Josef-Projekt kamen zu den 180.000 noch massive Eigenleistungen dazu, wenn ich mich recht erinnere ...
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Sanierung oder Umbau, das ist hier die Frage.

    Man kann ein Haus Bj. 1956 sicherlich mit moderatem Aufwand modernisieren, da spielen auch die persönlichen Ansprüche eine Rolle. Wenn aber größere Umbauarbeiten anstehen, wie beispielsweise die von Dir angesprochenen großen Fenster/Räume, dann geht es an die Substanz, und was bleibt dann noch übrig vom "alten" Haus? Genau betrachtet doch ein bischen Bodenplatte und Teile der Wände.

    Ein kompletter Abriss ist zwar auch nicht gratis, doch manchmal nicht zu vermeiden.

    Also, überlege mal, was Du an dem alten Haus ändern müsstest bzw. möchtest, und wie hoch der Aufwand dafür ist. Kommt dieser Aufwand auch nur annähernd in Richtung eines Neubaus, dann würde ich an einen Abriss denken, denn letztendlich ist und bleibt es ein "alte" Haus.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #4 Thomas Traut, 25. Oktober 2010
    Thomas Traut

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    Ich habe da noch einen:
    "Wer viel Geld hat und ist dumm, kauft ein Haus und baut es um!"
     
  6. Jessi75

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    Wir sind gerade dabei ein Haus aus den 60ern umbzubauen. Als Erstes würde ich mir überlegen, ob man überhaupt so umbauen kann wie ihr es wollt. Ich weiß, man kann fast alles aber es geht um solche Sachen wie tragende Wände, Ausrichtung und Platzierung auf dem Grundstück. Ich würde mir wirklich überlegen, ob ihr das Haus überhaupt so hinbekommen würdet, dass es euch gefällt. Dann erst mal sehen was es kostet. Nützt ja auch nichts, wenn man es günstiger modernisiert als neu baut aber es nachher doch nicht so ist wie man es eigentlich wollte...
     
  7. Skeptiker

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    Generell kann in bestimmten Situationen (z.B. Grenzbebauung, außerhalb bebauter Bereiche, hohe Dichte oder Grundstücksnutzung) ein begrenzter Umbau den Vorteil bieten, an einer nach heutigem Baurecht nicht mehr oder nicht mehr so bebaubaren Stelle ein modernes Gebäude nutzen zu können.
     
  8. #7 Thomas Traut, 26. Oktober 2010
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    Ich stimme da Skeptiker zu. Es gibt schöne alte Häuser, wo es sich auch lohnt. Ich hatte auch mal den Fall, wo nach dem Abriss das Haus noch halb so groß hätte sein dürfen. Da muss man dann eben in den sauren Apfel beißen und mehr Geld als für einen Neubau bezahlen, weil es einen Sinn hat. Ob es bei einem Haus von 1956 Sinn hat, ist aus der Ferne nicht zu beurteilen. Erfahrungsgemäß haben diese Häuser keinen besonderen Wert, weil nach dem Krieg die Hauptsache ein Dach über dem Kopf war und heute doch ganz andere Ansprüche an Raumaufteilung, Wärmeschutz, Schallschutz usw. bestehen.

    Auch hier bleibt nur der Rat, sich jemanden zu suchen, der Erfahrung mit solchen Umbauten/Sanierungen hat und nicht nur darauf aus ist, Dir möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen.
     
  9. Gipsgrufti

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    @ Thomas Traut,

    Grundsätzlich ist die Aussage erstmal: Schwachsinn!!!:winken

    Gruß Gipsgrufti
     
  10. #9 Thomas Traut, 26. Oktober 2010
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    Das mag aus der eingeschränkten Sicht eines Gipsgruftis so scheinen.

    Und noch was, obwohl der Umgangston am Bau recht rau ist, habe ich mir bis jetzt im Forum verkniffen, missliebige Aussagen mit dem Prädikat "Schwachsinn" zu belegen. Das sollte auch für Gipsgruftis gelten.
     
  11. mian

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    Guten Abend Leute!

    Eure Einschätzungen decken sich eigentlich mit unseren. Wir waren in den letzten Wochen in einigen Neubaugebieten unterwegs und haben auch mit ein paar Bauherren gesprochen. Jetzt haben wir zwei / drei gute Empfehlungen für Architekten und auch für einen Baugutachter. Wir schauen jetzt das wir mal Infogespräche führen und dann mit der/dem "Auserwählten" mal das Objekt besichtigen.

    Letztendlich können wir selbst nicht beurteilen mit welchem Aufwand ein für uns passendes Ergebnis zu realisieren ist und ob ein Neubau am Ende die bessere Alternative ist. Was das Grundstück und den (nicht vorhandenen) Bebauungsplan angeht, gibt es keine Einschränkung in dieser Richtung.

    Möglicherweise könnten ja auch die besseren Konditionen der KfW oder der L-Bank für Sanierungen das finanzielle Pendel in Richtung Sanierung umschlagen lassen?!
     
  12. Gipsgrufti

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    Moin Thomas Traut,

    na wer hat denn da gleich nen Rock an?

    Mein Kommentar bezieht sich auf

    Klar hast Du die Aussage im nächsten Post relativiert, daher auch mein winkender Smilie!

    Gruß Gipsgrufti
     
  13. Gipsgrufti

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    Besser Spät als nie :yikes: Wieso eingeschränkte Sicht?

    Du brauchst doch nicht von Dir auf andere schliessen...

    Gruß Gipsgrufti
     
  14. #13 Thomas Traut, 29. Oktober 2010
    Thomas Traut

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    heißt das!:p

    Und jetzt schreib doch bitte was, was dem Fragesteller hilft.
     
  15. Gipsgrufti

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    Moin Thomas,

    übrigens auch mein Vorname...:Touchè, alte oder neue Rechtschreibung? Na egal!

    BTT: Wenn das alte Haus Grundsätzlich von der Substanz und dem optischen Erscheinungsbild i.O. ist, man dann entsprechend seinen Bedürfnissen umbauen kann...na, keine Frage: Umbau!!!

    Bei so einer Entscheidung kann man durchaus nen vernünftigen unabhängigen Gutachter fragen, die paar Euronen sollten drin sein.

    Wenn man mit dem vorhandenen optischen Bestand sowieso nicht Leben kann, na gut...dann Abriss.

    Gruß Gipsgrufti
     
  16. Roth

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    An Thomas Traut

    :offtopic:
    Bitte mit Gipsgrufti nicht päpstlicher umgehen als der Papst;): Mir fällt aus meinem berufl. Umfeld :shades spontan eine sprachwissenschaftl. Quelle von 1964(!) ein, die damals festgestellt hat, dass brauchen als Modalverb "sich im Bereich der gesprochenen Hochsprache schon weitgehend durchgesetzt hat."
     
  17. #16 Thomas Traut, 29. Oktober 2010
    Thomas Traut

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    Na siehste, geht doch.:winken

    Wenn das Haus von der Substanz und vom optischen Erscheinungsbild i.O. ist, brauche ich es auch nicht umzubauen! Dann wird das Bad renoviert, die Stube tapeziert und fertig! Geht es aber darum, dass Raumaufteilung und -größen nicht passen, ein paar Wände rausgerissen werden sollen, der Dachstuhl aufgedoppelt werden muss (Dämmstoffdicken), Gauben rein sollen, damit da überhaupt nutzbare Räume entstehen, die Fenster Rollläden bekommen sollen, Terrassentüren rein sollen, der Keller feucht ist und eine lichte Höhe von 1,90 m hat und dgl. mehr, ist schnell die Grenze überschritten, wo Abriss und Neubau billiger gewesen wären.
     
  18. #17 TraurigerBauher, 30. Oktober 2010
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    Hallo,

    meine Frau und ich haben diese Problematik einige Male durchkalkuliert. Das Problem: Man vergleicht Äpfel mit Birnen. Ein Sanierter, umgebauter Altbau ist kein Neubau.

    Ein Beispiel: Wir haben uns für ein Haus aus den 50er interessiert, das wir energetisch saniert hätten und umgebaut (aber nur ein paar Wände versetzt, nicht wirklich entkernt).

    Da hätte uns die Sanierung (war ein großes Haus) deutlich über 150 000 € gekostet, das Haus wäre danach sicher gut gewesen, aber kein Neubau (z.B. keine neuen Leitungen).

    Jetzt bauen wir neu, und bekommen ungefähr fürs gleiche Geld ein zwar kleineres Haus, das aber (weil selbst geplant) viel besser zu uns passt. Es bringt nur Vorteile, dass es kleiner ist (Energetik, putzen).

    Bei dem o.g. 50er Jahre Haus hat es sich schon um ein sehr ordentliches Architektenhaus gehandelt. Siedlungshäuser aus den 50ern wurden sehr billig und einfach gebaut, da lohnt sich das Sanieren kaum.

    Nach den Infos, die Du gegeben hast, würde ich auf jeden Fall abreißen. Das kostet ca. 20 000 €, und wenn Du den Preis für einen einfachen Neubau ohne Schnickschnack draufrechnest, kommst Du kaum teurer als bei einer Sanierung.

    Wenn Du natürlich statt dessen ein extrem teures, kompliziertes Haus baust, dann wird es teurer - aber das hättest Du beim Sanieren ja auch nicht bekommen!
     
  19. operis

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    Viel der alten Häuser haben einen Keller, wer hier also vergleichen möchte, sollte einen Neubau immer mit Keller rechnen. Ansonsten gilt ganz klar, Fachmann zu Rate ziehen und beide Varianten durchspielen.

    Das Haus auf dem Bild wurde vom Bauherren sehr behutsam und sehr nachhaltig saniert, Respekt. sorry für die Werbung.

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  21. ustVZ

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    Beispiel statt Rechnung

    Wenn du ein altes Haus auf das Neubaunivau (Kfw 60...85) bringen möchtest, dann kalkuliere ein, dass nahezu alle Gewerke aufwändiger sind als bei einem Neubau:
    Beispiel Dämmplatten anbringen:
    • Alten Putz runterschlagen müssen versus Nichts tun
    • Alter Putz sandet: Grundierung aufbringen müssen versus Nichts tun
    • Alte Mauern sind krumm und schief: Ausgleichen durch Aufputzen versus NIX tun
    • Fenster einsetzen: Bei alten Mauern geht das ohne Lot gar nicht gut.
    • Aufkleben der Dämmplatten: Ohne Wasserwaage und Richtlatte klappt das beim Altbau nicht, beim Neubau genügen die Fingerspitzen als Messwerkzeug. Beim Altbau darf man locker den Kleber-Verbrauch um 40% nach oben kalkulieren.
    Tip: Besorge dir ein Maurerlot und eine Schlauchwaage und miss die Wände, Decken und Dachkanten nach. Ich wette, dass die Entscheidung bezüglich Abriss versus Sanierung sehr leicht wird.

    P.S. Ich habe sehr viel und sehr lange bei Architekten nachgefragt, bevor ich mich entschieden habe, zu sanieren. Ich kann heute sagen, dass die praktische Erfahrung (der Sanierung) bei den konsultierten fehlte und wohl genau aus diesem Grund keine hilfreichen Antworten kamen.
     
  22. wall

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    Naja, diese Art von Häusern ist es wohl nicht, um die es hier geht. Hier handelt es sich um simple EFHs aus den 50ern oder 60ern, bei denen die Entscheidung nicht so eindeutig gefällt werden kann. Das schöne Haus auf deinem Bild hätte man wahrscheinlich nicht mal abreissen dürfen, denke ich. Würde aber wohl auch niemand mit Geschmack dran denken ...
     
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