KWL-Rohre in der Betondecke

Diskutiere KWL-Rohre in der Betondecke im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo liebe Forumsgemeinde, da das Thema hier schon mehrmals angesprochen wurde, möchte ich trotzdem eine Diskussion zu KWL-Rohren in der...

  1. aladini

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    Hallo liebe Forumsgemeinde,

    da das Thema hier schon mehrmals angesprochen wurde, möchte ich trotzdem eine Diskussion zu KWL-Rohren in der Betondecke anstoßen.
    Wenn alles gut geplant und gut ausgeführt wird, was spricht noch dagegen?

    a) Rohre Durchmesser 75mm
    b) Rohr-Verlegeplan vom Hersteller
    c) Statisch berücksichtigt, Decke 22cm
    d) Ausführung wird überwacht

    Ich würde mich freuen, von euch persönliche Erfahrungen oder auch objektive Infos dazu zu hören.

    Mit freundlichen Grüßen
    Werner
     
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  3. Inkognito

    Inkognito Gast

    Nüscht. Wenn die 22cm wirklich ausreichen.


    PS: Wie der Nachweis erbracht wird sei dahingestellt.
     
  4. OLger MD

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    Auf jeden Fall dafür sorgen, dass Rohrstöße sehr gut abgedichtet werden. Notfalls jemanden zur Kontrolle hinschicken, "der sich damit auskennt".
    Rohre gegen Aufschwimmen sichern.
    Ausreichend Abstandhalter neben den Rohren einbauen, damit nicht die Rohre als Abstandhalter und Bau(arbeiter)träger fungieren.
    Rohrverlegeplan dem Statiker vor Rechenbeginn geben, so dass der Plan Teil der Statik wird, also nicht nur mal eben schnell noch mal drüber geschaut wird kurz vor der Betonage.
    Rohrverlegeplan auch dem Ersteller der Bewehrungszeichnungen vor Zeichenbeginn übergeben.
    Weitere Deckenduchbrüche (Kabel, Sat, LAN, Wasser, Abwasser, Strom, ...) und Lichtauslässe im Zusammenhang mit den KWL-Rohren planen. Wird schwierig, so kurz vor Betonage noch Aussparungen im Beton freizuhalten, wenn dort schon die Rohre liegen.

    Neulich erst bei einer Inlinerverrohrung:
    Hilfsrohr zur Abführung von Regenwasser während der Bauphase undicht oder gerissen oder gebrochen -> ist jetzt teilweise mit Verdämmmaterial gefüllt und kann nicht mehr wie ursprünglich geplant, für Kabel genutzt werden. Gleich daneben hat eine Kamerabefahrung ergeben, dass auch Verdämmer in ein einbindendes Regenwasserrohr gekommen ist.

    Gruß
    Holger
     
  5. Anda2012

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    Haben wir auch gemacht mit 22cm Betondecke. Mussten eben 22cm nehmen, damit es ausreicht mit Überdeckungen etc. Statiker hat die Lage der Rohre bekommen und drübergschaut und Verlegen habe ich gemacht.
    Achja und wir hatten die Rohre festgerödelt und wir hatten noch eine zweite Mattenlage obendrüber.
     
  6. aladini

    aladini

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    denke ich auch, wenn noch die Bewehrungsabnahme stattfindet, sollte keine Probleme geben...
     
  7. Inkognito

    Inkognito Gast

    Dann schwimmt es wenigstens als Ganzes auf...
     
  8. aladini

    aladini

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    warum, wenn es richtig festgerödelt ist?
     
  9. OLger MD

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    Wo 'dran festgerödelt?

    Bedenke, dass die Rohre eine hohe Auftriebskraft erzeugen und dass sich andererseits auch die Matten an an das Gesetz von Archimedes halten müssen. Und ob die innere Reibung des Frischbetons so viel retten kann ist ungewiss.

    Gruß
    Holger
     
  10. Anda2012

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    Von der Bauleitung zum Formularausfüllen
    Filigrandecke: Da steht genug Eisen raus zum dran feströdeln, außerdem bekommt man bei einer dünneren Decke die Rohre vermutlich nicht unter den Eisen durch.
    Und nein, es ist nichts aufgeschwommen, ich war auch beim Betonieren dabei.

    Spaßvögel.
     
  11. Inkognito

    Inkognito Gast

    Von Halbfertigteildecken wurde bislang noch nicht gesprochen. Von Hohlkörperdecken kenne ich das beispielsweise so, dass diese in zwei Betoniergängen gefertigt werden - die Schubfuge ist aber auch entsprechend bemessen. Wie der Tragwerksplaner bzw, der Planer des Halbfertigteilwerks die Schubfuge nachgewiesen bekommt würde mich interessieren.

    PS: Das schönste in der Richtung Auftriebssicherung was ich gesehen habe war ein Sani, der in der Bodenplatte (600m³ Beton) seine Rohrschellen für das Abwasserrohr mit dem Schweißgerät an der unteren Lage angeheftet hat...
     
  12. OLger MD

    OLger MD

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    ... mit oder ohne Bescheinigung nach DIN 4099 ?
     
  13. Inkognito

    Inkognito Gast

    Haha.

    Wobei das mit dem Schweißen des Betonstahls gar nicht so das Problem ist, meint zumindest unser SFI.
     
  14. aladini

    aladini

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    P.S sorry es geht um eine Filigrandecke mit größeren Bügel :)
     
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  16. Inkognito

    Inkognito Gast

    Na, dann nicht nur das OK des Tragwerksplaners sondern eben auch das OK des Halbfertigteilherstellers, denn die weisen die Schubfuge nach...
     
  17. aladini

    aladini

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    danke für Hinweis, werde auf jeden Fall mit BU auch Halbfertigteilhersteller klären.
     
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