Laminat mit Zeitungspapier bzw. Pappe als Trittschalldämmung?

Diskutiere Laminat mit Zeitungspapier bzw. Pappe als Trittschalldämmung? im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; hallo zusammen, lange geschichte. wir bauen gerade unser eigenheim (lassen bauen) mit fussbodneheizung und hatten ursprünglich im wohnzimmer...

  1. #1 georgedd, 23.01.2006
    georgedd

    georgedd Gast

    hallo zusammen,

    lange geschichte. wir bauen gerade unser eigenheim (lassen bauen) mit fussbodneheizung und hatten ursprünglich im wohnzimmer fliesen geplant. aus bestimmten gründen wollen wir jetzt aber auf laminat umsteigen, wo unser heizungsbauer schon mit den augen leierte, weil er bei der wärmebedarfsrechnung natürlich von fliesen ausging.

    er meinte, wir sollten unbedingt beim laminat auf einen wärmedurchlasswiderstand von max. 0,06 W/m² achten, was gar nicht so einfach rauszubekommen war, weil es die meisten anbieter nicht angeben und zusätzlich die meisten drüber liegen. haben nun laminat von parador gefunden mit 0,042. soweit so gut.

    nun stellte sich aber auch noch die frage nach der trittschalldämmung, die diesen wert ja verschlechtert. unser heizungsbauer meinte dazu, normales zeitungspapier oder pappe würde als trittschalldämmung ausreichen. pe folie kommt natürlich noch drunter.

    habt ihr damit erfahrung und weiß zufällig jemand den wärmedurchlasswiderstand von papier und pappe?

    danke und viele grüße
    lars
     
  2. Lukas

    Lukas

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    Dann übernimmt der Heizie auch die Gewährleistung, oder wie?

    Hallo Lars,

    was soll das denn werden?

    Was meinst Du, wie hoch der Trittschalldämmwert von Zeitungspapier oder einer beliebigen Pappe ist?

    Frag mal bitte den Röhrich, wie er auf 0,06m² K/W kommt. :mauer Er sollte eigentlich, nach Lehrbuch, :Brille mit 0,17 m² K/W auskommen.

    Gruß Lukas
     
  3. Quelle

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    achtung wellpappe ist eher Wärmedämmung!
     
  4. Lukas

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    Stimmt fast, aber nur temporär. Genau so, wie die Trittschalldämmwirkung. :p
     
  5. #5 georgedd, 24.01.2006
    georgedd

    georgedd Gast

    er meldet eben bedenken an, dass er das wohnzimmer nicht warm bekommt, wenn der wert zu hoch ist. wie schon gesagt, ursprünglich waren fliesen geplant

    er hat wohl bei sich im haus auch keine trittschalldämmung
     
  6. Lukas

    Lukas

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    Quark

    Wer hat das Projekt gemacht?

    Und auch keine Ahnung.

    Noch sitzt Du am langen Hebel. Laß Dir einfach alles erklären und schriftlich belegen.
     
  7. #7 susannede, 24.01.2006
    susannede

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    Habt Ihr keinen schwimmenden Estrich??? Wozu Trittschalldämmung?
     
  8. #8 georgedd, 24.01.2006
    georgedd

    georgedd Gast

    Ja, der Estrich wurde schwimmend verlegt
     
  9. #9 susannede, 24.01.2006
    susannede

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    Wozu dann eine Trittschalldämmung?
     
  10. stocky

    stocky Gast

    Bei mir stellt sich das gleiche Problem.

    Schwimmender Estrich, Fussbodenheizung und Laminat.

    Was muss drunter (Dampfsperre ?!) und was darf auf keinen Fall drunter (PE-Folie ?!)

    Weil mit PE Folie isoliert man ja die Fussbodenheizung vom Wohnraum.

    Wie siehts mit Pappe aus?

    Braucht man bei schwimmendem Estrich keine Trittschalldaemmung (es geht eher um die Raumschalldaemmung) weil wenn das Laminat direkt auf den Estrich kommt klingt das ja holher als wenn Paae oder PE Schaum drunter ist.

    Bisher konnt mir niemand richtig sagen was Sache ist ?!

    Weis hier jemand Bescheid?

    Danke,

    Yves
     
  11. #11 harveynumber9, 18.02.2006
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    PE-Folie als Isolierung ist echt super

    Wenn das ginge dann bräuchte man ja auch keine Dächer aufwendig zu dämmen, einfach ne dünne PE-Folie dran und fertig ist die Isolierung.

    Was drunter muß, sagt Dir die Verlegeanleitung des Laminatbodenhersteller. Diese sollte man schon aus Gründen der Gewährleistung auch einhalten.

    Als Denkanstoss sei noch gesagt, dass die Laminatböden Ihren zum Teil schlechten Ruf auch daher haben, dass diese immer wieder benutzt werden um schlecht vorbereitete Unterböden zu kaschieren. Und jeder meint es würde völlig ausreichen den Belag irgendwie an den Boden zu bekommen und die Empfehlungen der Verlegeanleitungen seien nur für andere Leute wichtig.

    Wenn ich Laminat verlege, wird in jedem Fall der Estrich grundiert und gespachtelt. Dann PE-Folie als Dampfbremse und dann kann ich nur zu Laminatbelägen raten die eine auf der Rückseite aufkaschierte Schalldämmung (aber bitte keine 0,3mm dicke Papierschicht)haben. Nur diese Art der Schalldämmung führt zu tatsächlich feststellbar besserem Schallverhalten im Raum. :wow
     
  12. stocky

    stocky Gast

    Nix verstanden.

    Wieso kann eigentlich in diesen Foren nie jemand auf die Frage antworten di eman stellt?!

    Unwissen ?!
     
  13. ke.to

    ke.to Gast

    Hallo,

    beim verlegen von Laminat auf Fussbodenheizung ist folgendes zu beachten:

    - Der Heizestrich sollte trocken sein.
    - Der Fussbodenbelag (einschliesslich Dämmunterlage) muss einen geringen Wärmedurchlasswiederstand haben.
    - Die Fußbodenkonstruktion muss eine Dampfsperre enthalten. Diese muss so nah wie möglich am Holzfußboden liegen.
    - Der Laminatboden muss dicht an der Unterlage aufliegen und darf keinen Luftspalt aufweisen, da dies zu einer starken Austrocknung des Laminats führen kann.

    Wichtig ist die Verlegeanleitung des jeweiligen Laminatherstellers.
    Da es verschiedene Parkettunterlagen gibt, die für Fussbodenheizung geignet sind, ist es am besten sich bei einem Fachhändler zu informieren. (lt. den technischen Infos eines Herstellers sollte der Wärmedurchlasswiderstand der Dämmunterlage lediglich 0,16 qm K/W betragen).
    Ob dies auch für den Laminatboden, den Sie einbauen wollen gilt, sollte zuerst überprüft werden.

    Grüsse ke.to
     
  14. Quelle

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    naja nie würde ich net sagen, aber es gibt hier schon son paar, die gerne mal den laien mit ihrem wissen trocken rasieren. wenn dann grad mal wieder keine richtig passende frage zum reinbügeln kommt, wird auch mal gerne mal über äpfel bei der frage nach einer orange referiert.

    anwesende natürlich ausgenommen :D

    PS: geh mal ins haustechnikdialog.de . da ist es extrem.
     
  15. Eric

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  16. #16 Boden-und-decke, 24.02.2006
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    Hallo
    mal ein paar antworten auf die obigen Fragen.
    Trittschalldämmung ist bei schwimmend verlegtem Boden ein muss!!!
    Auch wenn der Estrich schwimmend ist!!!
    Die Auswahl der Dämmung bleibt jedem selber überlassen.
    Ich ziehe die aufkaschierte Dämmung vor da durch die erhöhung der Masse des Laminats der Raumschall(nicht verwechseln mit dem Trittschall) extremvermindert wird.
    Zur Fussbodenheizung ist soviel zu sagen das der Wert Trittschalldämmung und Fussboden 0,17 m² K/W nicht überschreiten sollte.Die Dampfsperre(aus PE) kann man in den Berechnungen ruhig ausser acht lassen.
    Ich empfehle bei Fussbodenheizungen Laminat mit fertiger Dämmung da bei Qualitätsware der Wert von 0,10 m² K/W nicht überschritten wird(da hat man sich auch das Rechnen erspart.)
    Witex hat zb um 0,08.
    Zu dem Heizungsbauer der ein Wert von 0,06 in den Raum wirft kann ich nur eins sagen.Er sollte seine Heizung einbauen und das andere den Leuten überlassen ,die da was von verstehen.
    gruss
     
  17. R.B.

    R.B.

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    hmmm...bevor man den Heizer als Idioten abstempelt, sollte man vielleicht fragen wie er die FBH dimensioniert hat. Wer weiß, vielleicht hat er die ganze Hütte auf niedrigste VL Temp. ausgelegt (Bsp. :Für WP ) und kriegt dann ein Problem mit dem Abgleich wenn er wegen dem Raum die Systemtemperatur erhöhen muss.
    Oder er will sich nur absichern falls später Beschwerden kommen.

    Gruß
    Ralf
     
  18. Berni

    Berni

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    Tach R.B.,

    ich halte Laminat oder Parkett auch nicht für den optimalen Belag auf einer Fußbodenheizung.
    Wenn die Hersteller solcher Bodenbeläge in ihren Verlegeanleitungen vorgeben, daß diese auf einen Untergrund von nicht mehr als 25° Oberflächentemperatur verlegt werden dürfen, dann frage ich Dich, welche Fußbodenheizung dieses besser erfüllen kann als ein System mit Wärmepumpe.

    Ansonsten kann ich Dir nur antworten, der Heizungsbauer muß den Bauherrn vorher, vor Erbringung seiner Leistung darauf hinweisen, daß nur ein Fußbodenbelag mit einem Wärmedurchlasswiderstand von max. 0,06 W/m² auf seiner dimensionierten Heizung in Frage kommt.
    Das wäre eine grobe Einschränkung in der Wahl des Bodenbelags.
    Oder siehst Du das anders?

    Gruß Berni
     
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