LAN Kabel: Patchfeld, Switch & Sat Verkabellung

Diskutiere LAN Kabel: Patchfeld, Switch & Sat Verkabellung im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich bin gerade am grübeln, wie man den SAT-Verteiler und die PC-Netzwerkverteilung am besten angeht. Alle Kabel laufen im...

  1. borner

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    Hallo,

    ich bin gerade am grübeln, wie man den SAT-Verteiler und die PC-Netzwerkverteilung am besten angeht.
    Alle Kabel laufen im Hauswirtschaftsraum zusammen an einer Stelle.
    Jetzt muss dort ein SAT-Verteiler hin, ein Patchfeld (ca. 15 CAT Leitungen), ein Switch und einen DSL Router.
    Und das alles möglichst platzsparend.

    Wie würdet ihr das angehen?
    Gibt es da kleine Schränke zum an die Wand hängen, wo alles rein passt? Weiß nicht so recht, nach welchen Produkten ich googlen sollte.

    Oder schraube ich jedes einzeln an die Wand? Sieht ja auch doof aus.
    Wie macht Ihr das? Vielleicht hat ja einer ein Bild dazu?

    Freue mich über Tipps.

    Viele Grüße,
    Borner
     
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  3. tomtom79

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    Das was du brauchst nennt sich Netzwerkschrank
     
  4. #3 Gast340953, 24. August 2016
    Gast340953

    Gast340953 Gast

    Man kann das alles einzeln an die Wand schrauben.

    Oder in einen 10" oder 19" Netzwerkschrank packen den man an die Wand schraubt. Dann benötigt man aber auch passende 10" bzw. 19" Patchfeld und Switche (kosten etwas mehr).

    Ich habe einen 19" Netzwerkschrank in den ich auch meinen SAT Multiswitch eingebaut habe.
     
  5. #4 jodler2014, 24. August 2016
    jodler2014

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    Den Multi -Schalter der Sat-Anlage sollte man in unmittelbarer Nähe der Sat-Antenne montieren und von dort aus sternförmig verteilen

    Es gibt mittlerweile Patch-Panel die auch als Aufputz-Lösung für den normalen Hausgebrauch eine ordentliche Qualität bieten und weitaus günstiger sind als ein 19 " Wandgehäuse
     
  6. Dipol

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    So soll es nach aktueller DIN 18015 auch sein, dort wird das zentraler Kommunikationsverteiler genannt. Siehe dazu Homeway, wobei man auch getrennte Dosen verwenden kann.

    Im weit gespreizten Norm-Pegelfenster der Sat.-ZF von 47 bis 77 dB(µV) sind Hochpegel, die Übersteuerungseffekte verursachen, häufiger als Unterpegel. Der Threshold der meisten Tuners liegt noch unter dem Norm-Mindestpegel von 47 dB(µV) und so lange der Threshold nicht unterschritten wird, haben Niedrigpegel bei Digitalempfang keinen Einfluss auf die Signalgüte.

    Die "sollte"-Empfehlung von jodler2014 ist seine Privatansicht, sie basiert auf keiner Norm oder einer fachlichen Ausführungsregel. Nach der bereits erwähnten DIN 18015 sind MS bevorzugt im zentralen Kommunikationsverteiler und somit gewöhnlich im UG anzuordnen. Wenn es im Einzelfall besser passt sind auch zentrale Multischalter im DG oder Kaskadenlösungen in Etagen-Sternverteilung zulässig.

    Bei Ausführung zentraler Kommunikationsverteiler ist der für erdungspflichtige Dachantenne geforderte "schleifenfreie" PA ausschließlich am geerdeten Antennenträger nicht möglich, der PA-Leiter der Antennenanlage muss zwangsläufig am geerdeten Antennenträger und der Haupterdungsschiene angeschlossen werden.
     
  7. borner

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    Guten Morgen.

    Danke für die Feedbacks. "Netzwerkschrank" war wirklich das Wort, das mir für Google fehlte. :-)
    Und das als ITler! :yikes Okay: ich wußte zumindest, dass ich nicht nach 19" Rack suchen wollte.

    @Dipol Klingt gut, aber ich verstehe nur die Hälfte. Okay: MS im HWR im EG ist okay. Super. Das mit dem Potentialausgleich ist nochmal so eine Sache. Lege ich ein Erdungskabel bis zur Schüssel, oder?

    Gibt es Empfehlungen zu Multiswitchen für SAT? Kann man da alles kaufen? Habe in anderen Foren gelesen, dass es welche gibt, die auch DVB-T und UKW durchschleifen. Ein anderer meinte dann: völliger quatsch, denn wenn man DVB-S(2) hat, wird man nicht mehr Radio über UKW hören....
    ..und ich für meinen Teil höre seit Jahren nur noch Webradio.


    Ansonsten nehme ich mit:
    Aufputz ist gut und günstig.
    19" "Regale" sind auch gut, aber teuer, da man hier meist spezielle Einschübe ver Hersteller benötigt.
    Dann habe ich noch 10" Netzwerkschränke gesehen. Vermutlich werden da die einzelnen Einschübe noch teurer, da dieses Maß nicht so verbreitete ist wie 19".


    Was haltet ihr denn von der Idee, einen 19" Netzwerkschrank in die Trockenbauwand einzulassen. Etwa 10cm nur. Nicht vollständig. Die Seitenklappen bekommt man dann nicht mehr ab.+
     
  8. Dipol

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    Erdung und PA sind integraler Bestandteil der Elektroanlage und für Installationen gilt NAV § 13. Ein Laie, der nicht nur die Hälfte versteht und nach IEC 60728-11 normkonform arbeitet, begeht einen geringeren Verstoß als eine EFK die nicht oder nicht normkonform installiert.

    Alles was angeboten wird kann man auch kaufen. Auch Schalter, deren Hersteller nicht einmal ein Schirmungsmaß nach Class B garantieren und mit mieser Entkopplung funktionieren zumeist trotzdem. Wie sinnvoll es ist Billigschalter mit unbekanntem Schirmungsmaß mit Hochschirmkbeln zu kombinieren, muss jeder selbst entscheiden.

    Ich verwende nur Schalter mit Schirmungsmaß nach Class A und normkonformer Teilnehmerentkopplung. Fern aller Fabrikatsblindheit empfehle ich Schalter von JULTEC. Bevor es mit Do-it-yourself weitergeht, sollte man versuchen zu verstehen worauf es insbesondere bei Erdung und PA ankommt.

    Erläutere mal wie die Antenne geerdet werden soll und wo der Erdungsleiter verläuft, dann kann man auch Tipps zur Fehlervermeidung geben.
     
  9. #8 Gast340953, 25. August 2016
    Gast340953

    Gast340953 Gast

    Naja...soo viel teurer sind die Patchpanel und Switches auch wieder nicht. Und einen Netzwerkschrank in ordentlicher Ausführung bekommt man für unter 100 Euro.

    Mein Netzwerkschrank hat keine Seitenklappen. Wenn Du den einbauen willst, dass musst DU natürlich schauen wo die Kabel eingeführt werden, meistens ist das oben nahe der Rückwand...passt dann eher nicht...
     
  10. #9 jodler2014, 25. August 2016
    jodler2014

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    Nichts !
     
  11. jodler2014

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    Oder "mondän " formuliert : Auf Grund meiner bisher gesammelten Erfahrungswerte ,kann man immer noch ein Dämpfungsglied anschrauben ..

    Materialwert 0,8 € aber die Kiste hat wieder ein Bild ..

    Du bist ein Spielverderber ..

    :bef1020:
     
  12. jodler2014

    jodler2014

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    @ Mister Hunderttausend -Volt ( :think )

    Ein schönes WE im BEF beim Blind - Briefing :biggthumpup:
     
  13. Boergi

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    Ich habe bei mir alles in einen Netzwerkschrank gepackt (nicht von der chaotischen Verkabelung stören lassen ;)).
    Als Multiswitch verwende ich einen Jultec JRM0508T (receivergespeist, dadurch kein Netzteil notwendig), dieser ist einfach auf eine Blindplatte geschraubt.
    Man könnte natürlich auch noch mit F-Stecker Patchpaneln oder Keystone Modulen arbeiten, aber das war mir das Geld nicht wert für eine Verkabelung an der man nur sehr selten was ändern wird.
    2014-04-08 19.10.23.jpg
     
  14. borner

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    @Boergi
    Das sieht schon mal gut aus. Ich wollte auch erst einen möglichst kompakten Netzschrank nehmen. Aber den Ansatz, HomeServer, USV und etc. dort unter zu bringen finde ich ganz gut. Und wenn unten noch Platz ist, kann meine Frau ihre Schuhe rein stellen.
    Dann lieber doch ein paar HE mehr. Warum liegt der Sat-Switch nicht wagerecht auf einem Bodenblech?

    @jodler2014
    Was spricht dagegen, den Schrank leicht zu versenken?


    @Dipol

    Danke für's Angebot. Noch ist nichts gebaut. Es ist nur so, dass auf das Dach eine SAT-Schussel soll. Die Kabel verlaufen dann durch das Haus bis zum HWR. Im gleichen Raum, an der Wand gegenüber hängt die Elektro-Hausverteilung. Dort kommt auch ein, ich denke, Erdungsleiter aus dem Boden. Ein fingerdicker "Draht", der mit dem Ringfundament verbunden ist. Muss ich dann einen Leiter von einer Seite des Raumes (Hauselektroanschluss) rüber zu der Seite ziehen, wo das Leerrohr Richtung Dachboden/SAT-Schüssel liegt?

    Ich habe sowas leider noch nicht im Betrieb gesehen.
    Kurz gefragt: mit der Erdung erreiche ich da auch den Potentialausgleich? Oder ist der Potentialausgleich zur Homogenisierung aller elektrischen Komponenten im Haus und hat mit der Erdung oder dem Schutzleiter nix zu tun?
     
  15. Boergi

    Boergi

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    Hat keinen bestimmten Grund, höchstens dass man leichter ran kommt, aber man könnt eihn auch um Platz zu sparen waagerecht verbauen.
     
  16. Gast340953

    Gast340953 Gast

    Hatte ich doch geschrieben...schön dass meine Beiträge auch gelesen werden...
     
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  18. jodler2014

    jodler2014

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    Und der Bürgi hat mal dick aufgetragen aber leider am Ziel vorbei ..

    Sehr hübsch ..

    OT:

    Weil der Bedarf besteht , muss man keine Windkraft-Anlagen bauen ..
     
  19. Dipol

    Dipol

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    Wie es bereits aus dem Namen hervorgeht, verhindert ein Potenzialausgleich Potenzialdifferenzen und muss nicht in jedem Fall auch geerdet sein. Erdungspflichtige Dachantennen müssen nach den Anerkannten Regeln der Technik wenigstens mit min. 16 mm² Cu, 25 mm Alu oder 50 mm² Blitzableiterdraht und Verbindungsbauteilen die nach Prüfnorm Klasse H = 100 kA bestanden haben, direkt geerdet werden. Mit Blitzschutzverstand hält man mit dem Erdungsleitern ausreichend isolierende Trennungsabstände nach Blitzschutznorm IEC 62305-3 ein, was in der Regel eine Außenableitung erfordert.

    Zudem sind die Schirme von Kabeln und Leitungen, die aus Blitzschutzzone LPZ 0A ins Gebäude ein- oder ausgeführt werden, möglichst nahe der Gebäudehülle in den Schutzpotenzialausgleich des Gebäudes einzubeziehen.

    Eine Grafik, wie Erdung und PA nach DIN EN 60728-11 (VDE 0855-1) auszuführen sind, ist im Nachbar-Thread.
     
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