Lautsprecherkabel und Strom in EINEM Schlitz?

Diskutiere Lautsprecherkabel und Strom in EINEM Schlitz? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo Leute, mag sein dass ich mir mal wieder überflüssige Gedanken mache, aber besser unnötig als zu spät... :lock Ich möchte im Wohnzimmer...

  1. #1 olli295, 01.11.2007
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    Hallo Leute,
    mag sein dass ich mir mal wieder überflüssige Gedanken mache, aber besser unnötig als zu spät... :lock
    Ich möchte im Wohnzimmer Lautsprecherdosen Unterputz installieren. Die LS-Dosen sitzen meist dort, wo auch eine Steckdose plaziert ist. Da wir T9-Mauerwerk haben und auch in den Außenwänden Dosen setzen müssen (nein, falsch, nicht müssen, aber wollen), möchte ich die Schlitze natürlich so gering wie unbedingt nötig halten. Ich bin kein High-End-HiFi-Enthusiast, aber hat irgendjemand Erfahrungen, ob es zu Klangstörungen kommen kann, wenn ich LS-Kabel und Stromkabel parallel nebeneinander durch einen gemeinsamen Schlitz zu den Dosen führe? OK, hinter der Anlage liegt das LS-Kabel derzeit auch mit den viel zu langen Stromanschlußkabeln der Geräte auf einem Haufen, aber ich will mal lieber gefragt haben... ;)
    Viele Grüße,
    Oliver
     
  2. R.B.

    R.B.

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    Hallo,

    das hängt von den Verbrauchern ab die an das Stromnetz angeschlossen werden. ELektromotorische Verbraucher (Staubsauger & Co.) produzieren Störungen die von der Netzleitung auf die Lautsprecher koppeln können.
    Das gilt auch für Ein- und Ausschlatvorgänge mit ihren Stromspitzen.

    Die macht sich dann als Brummen bzw. Knacken in den Lautsprechern bemerkbar. Wie stark solche Einflüsse stören können, hängt von vielen Faktoren ab. (Länge der parallel verlaufenden Leitungen, LS Impedanz usw.).

    Gruß
    Ralf
     
  3. tp17

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    Nur nebenbei: Erkläre dem Elektriker bitte, WELCHE Lautsprecherdosen er setzen soll. Bei mir hat er nämlich Standard-DIN-Dosen genommen (die mit dem Punkt und dem Strich). Da bekommt man natürlich kein vernünftiges Kabel rein. Also weise ihn auf Klemmdosen hin, ist natürlich nicht Standard...
     
  4. #4 Ralf Dühlmeyer, 02.11.2007
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    @ RB Das Knacken usw geht aber eher über die Netzleitung in den Verstärker und von dort in die LS als per Induktion paralleler Kabel.
    @ Olli Bitte beachten, das keine Verbindungen der UP-Gerätedosen 230V und LS bestehen dürfen. (Also der schwarzen Dosen im MW)
    Noch besser sind real getrennte Dosen mit Einzelrahmen.
    Allerdings würde ich IMMER von solchen LS-Dosen abraten.
    1) 5 - 6 Klemmstellen je LS
    Verstärker - Kabel; Kabel - Einspeisedose; Einspeisedose - Kabel Wand; Kabel Wand - Dose; Dose - Kabel ; evtl Kabel - LS.
    2) Unflexibel in der Raumgestaltung
    3) Verpolungsgefahr steigt

    MfG
     
  5. #5 EricNemo, 02.11.2007
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    es gibt - ganricht mal so teuer - auch ganz flache Lautsprecherkabel, welche problemlos unter dem Fussbodenbelag und hinter der Tapete geführt werden können. Ein Bekannter hat solche verlegt und ist sehr zufrieden damit.
     
  6. Julius

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  7. Gernot

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    Hallo,
    welche LS_Leitung soll denn verlegt werden? Die "normale" flexible ist für direkte Unter-/Imputzverlegung nicht vorgesehen.
    Ich würde Leerrohr verlegen und Leitungsauslassdosen verwenden. Die LS-Leitung dann direkt bis zum LS / Verstärker - spart Klemm- und potentielle Fehlerstellen.
     
  8. R.B.

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    Das kann ich nur bedingt unterschreiben. Die Verstärker haben üblicherweise großzügig dimensionierte Netzteile mit entsprechenden Filtern.

    Einschaltspitzen im Bereich einiger µs finden in parallel liegenden Leitungen ideale Bedingungen vor...:lock

    Auch bei den Motoren, Beispiel der 5,- € Fön aus dem Geiz ist Geil Markt, entstehen Störungen im µs Bereich die in den Lautsprechern ein schönes Prasseln abgeben.

    Gruß
    Ralf
     
  9. #9 Landbub, 02.11.2007
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    Kreuzverschaltete Koax-Kabel helfen da.

    Also
    + = Seele Kabel a und Schirm kabel b
    - = andersrum

    so löschen sich von aussen kommende Störungen weitgehend aus.
     
  10. #10 harzvier, 03.11.2007
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    Bei Parallelführung auf nennenswerten Strecken sollte man mindestens 1cm, besser 2cm Abstand halten!

    Das reicht auf jeden Fall. Es sei denn Iron Maiden schmeißt bei Dir die nächste Party und die kommen mit Ihrer 20KW-Anlage.
    2cm reichen für den normalen Hausgebrauch völlig aus. Kannst die LS-Kabel ja auch im Rohr unter Putz legen und hinter die Fußleisten verstecken. Wenn Du nicht direkt auf einer Bühne wohnst brauchst Du dir keine Gedanken machen. Auch die ganzen High-End-teuer Teile von Bose und B&O und keine Ahnung interessiert es nicht. Nur achte auf den richtigen Querschnitt!
    Bitte kein Klingelkabel nehmen!!!
     
  11. #11 olli295, 07.11.2007
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    @Ralf: was meinst du mit "keine Verbindungen"? Ic würde die LS Dose schon gern mit den Steckdosen in einen gemeinsamen Rahmen setzen. Die UP-Dosen an sich sind doch immer getrennt, oder bringe ich da etwas durcheinander?

    Das Problem mit der Unflexibilität ist mir bewußt. Aber da der Raum gefliest ist, stören mich die ganzen Kabel quer durch den Raum schon irgendwie. Außerdem gibt der Grundriß bei aller Phantasie nur maximal zwei Stellpläte für die Stereoanlage (=Einspeisung) her. mit der Position der Sitzgruppe sind dann ja irgendwie auch die LS-Positionen grob fixiert. Kann natürlich sein, dass mir in zehn Jahren 5.1 nicht mehr reicht.

    @Gernot: Die Idee mit der Wandauslaßdose ist auch nicht schlecht. Optisch nicht hundertprozentig, aber zwei Verbindungsstellen weniger. Und wahrscheinlich billiger als die LS-Dosen...

    Grüße,
    Olli
     
  12. Julius

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    Auch wenn es bei Verwendung von fingersicheren Schukosteckdosen (und nur dann) leider wieder erlaubt ist, sollte man von der Kombination Netz/Kleinspannung (wie Antenne, Netzwerk, Telefon, Lautsprecher) in einem gemeinsamen Mehrfachrahmen dringend absehen!

    Denn es kommt immer wieder zu gefährlichen Spannungsverschleppungen über die einander berührenden Tragrahmen (zumeist wegen durch Krallen "angepieksten" Adern).

    Also bitte stets getrennte Gruppen (Netz, Rest) setzen. :28:
     
  13. moep

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    Leicht OT, aber gibt es eigentlich irgendwelche unauffälligen Leitungsauslässe für Lautsprecher für die Wände und/oder für die Decke? Also möglichst klein und möglichst niveaugleich mit abdeckbaren innenliegenden Klemmen, oder irgendwas in der Richtung?
     
  14. Julius

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    Nimm Wandauslaßdosen ("Schiffchen") mit zugehörigem Putzausgleichdeckel (der zum Verschrauben, das ist NICHT der mitgelieferte!).
     
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