Leckagesensor

Diskutiere Leckagesensor im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich hätte gern mal ein paar Meinungen zum Einbau eines Leckagesensors in die Hauptwasserleitung (von denen, die ohne zu googeln wissen,...

  1. kehd

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    Hallo,
    ich hätte gern mal ein paar Meinungen zum Einbau eines Leckagesensors in die Hauptwasserleitung (von denen, die ohne zu googeln wissen, was gemeint ist).
    Das Haus ist erst 5 Jahre alt, das Risiko eines Rohrbruchs also noch nicht so hoch.
    Die Risiken: Außenwasserhahn,den böse Buben öffnen könnte. Eine Waschmaschine im Keller, deren Abwasser über eine Hebeanlage ins Abwasser gelangt. Fällt die Pumpe aus, schwimmt der Keller. Sonst gibt es keine außergewöhnlichen Risiken. Da wir sowieso einen Sanitäter für ein paar andere Dinge brauchen, könnte der das gleich mitmachen. Die Extrakosten dürften sich also im Rahmen halten.
     
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  3. #2 Brombeerdone, 31. August 2014
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    Ich finde, die Leckageschutzeinrichtungen bringen nicht viel, du hast eher mit Störungen zu tun und ärgerst dich darüber.
    Kommt es zu einer großen Leckage, schließt das Teil erst wenn es eh schon zu spät ist.
    Woher soll die Schutzeinrichtung auch wissen ob es ein Leck oder die normale Benutzung ist.
    Nur bei einer steten minimalen Leckage würde dir das Teil helfen den Schaden zu minimieren.

    Für den Außenwasserhahn gäbe es auch abschließbare/ nur mit einem "Schlüssel zu bedienende Hähne.
    Für die Hebeanlage gäbe es auch Waschmaschinenstopps.
    Ordentliche weiße Waren haben auch einen ordentlichen Wasserstopp.
    Im Urlaub muss man sowieso den Haupthahn schließen.
     
  4. #3 Pruefhammer, 31. August 2014
    Pruefhammer

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    war doch nur ein Späßle....

    Ansonsten: es gibt da m.E. durchaus sinnvolle Lösungen. Der Leckageschutz kann so eingestellt werden, dass am "Stück" nur eine maximale Menge durchgelassen wird z.B. 500l, im Ernstfall ist also ein Leck auf 500l begrenzt, da ist schon ein Unterschied zu sonst evtl. vielen Tsd. Litern die da austreten können. Wie schon geschrieben werden kleine Leckagen auch erkannt, dazu gibt es Systeme, die mit zusätzlich einem externen Sensor ausgestattet werden können, den kann man im Keller oder sonstwo, wo man mit Überschwemmungen rechnet plazieren, bei Auslösung wird dann sofort verriegelt.
     
  5. kehd

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    Da so ein Gerät hier wohl nicht so bekannt ist, hier mal die Auslösebedingungen: Ein Fehler liegt vor, wenn zB. für eine halbe Stunde eine, wenn auch geringe Menge Wasser fließt (Zeit läßt sich zwischen 6 Minuten und 120Minuten einstellen). Ein Fehler liegt auch vor, wenn mehr als gewisse Menge Wasser (einstellbar 100/200/500/1000l) entnommen werden. Also 200l. Wir habe keine so große Badewanne. Falls man den Rasen gießen will und mal 2000l braucht, wird zwar nach 200l abgeschaltet, die Elektronik öffnet aber nach einer gewissen Zeit das Ventil testweise wieder. Hat man dann den Hahn abgedreht, erkennt das die Elektronik und macht wieder voll auf. Man kann den Kugelhahn aber auch manuell öffnen.
    Das Gerät scheint von den hier anwesenden Sanitärhandwerkern nicht oft verbaut zu werden.
     
  6. #5 Brombeerdone, 31. August 2014
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    Das musst du wissen, ob dir eine gewisse Sicherheit den Preis wert ist.
    Wenn ja, dann mach es.


    Man darf aber nicht vergessen, das dass Teil auch nur eine begrenzte Lebenserwartung hat, den Wasserschaden nur begrenzt und nicht verhindert, dich auch Störungen nerven werden und Wasserschäden durch die Hausratsversicherung abgedeckt ist.


    PS: Früher hat man halt im Keller immer schön einen Bodenablauf oder einen Pumpensumpf verbaut, da hatte man dann auch gleich noch z.B. Oberflächenwasser das durch das Kellerfenster kommt, geplatzte Speicher, undichte Heizungen, Abflüsse oder auslaufende Waschmaschinen "abgesichert".
    Das macht man heute leider nicht mehr..... (dies aber nur mal so zur Ergänzung)
     
  7. #6 Pruefhammer, 1. September 2014
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    und das aus gutem Grund: im Kellerboden liegt man regelmäßig unter der Rückstauebene, wenn man hier einen Bodenablauf verbaut dann nur mit den entsprechenden Sicherungsmaßnahmen wie Pumpe oder Rückstausicherung. Den Zugewinn erkauft man sich dann mit dem Risiko, dass die Rückstausicherung versagt-unter dem Strich ist das wohl kaum ein Gewinn an Sicherheit. Mal abgesehen von der Durchführungsproblematik an der Bodenplatte.
     
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