Leicht-Mauermörtel LM21-P für perlitverfüllten Poroton T8? Eilt!

Diskutiere Leicht-Mauermörtel LM21-P für perlitverfüllten Poroton T8? Eilt! im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo liebe Experten, morgen soll die erste Steinreihe auf unsere Bodenpatte (und natürlich auch die folgenden). Daher wären Zeitnahe...

  1. Ginger

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    Hallo liebe Experten,

    morgen soll die erste Steinreihe auf unsere Bodenpatte (und natürlich auch die folgenden).
    Daher wären Zeitnahe Antworten, ob der Mörtel korrekt & geeignet ist sehr hilfreich.

    Gebaut werden soll mit perlitverfülltem Ziegel T8 in 36cm Stärke.
    Auf dem Grundstück lagert inzwischen der Mörtel und wir fragen uns, ob das der richtige ist.
    Ich meine schon mal was von Mörtel gelesen zu haben der generell zu leicht zerbröselt und dass der LM21 nichts für unter die erste Steinreihe ist?
     
  2. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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  3. Ginger

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    Hallo Josef,

    d.h. der Mörtel taugt nichts, oder?
    Oder ist er fürs Mauerwerk ok, aber nicht für die erste Fuge?

    Mir schwirrt von den Angaben auf den verlinkten Seiten etwas der Kopf.


    Was für Mörtel ist geeignet? Dieser: "Wärmedämm-Mörtel ist nur LM36 mit einem harten Zuschlagstoff wie Blähton"?
    Wir müssen das ja schnellstmöglich dem Bauunternehmer mitteilen, wenn er den Mörtel nicht bzw. anderen verwenden soll.

    Außerdem lagern Säcke mit "Mauer- und Putzmörtel 5.903.1" mit Druckfestigkeit m2,5 und Haftscherfestigkeit 0,15 auch auf dem Grundstück.

    Kannst Du uns dazu was sagen?
     
  4. Ginger

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    Hat sich erledigt...es kommt noch entsprechender Mörtel....der LM21 ist nur für Stoßfugen gedacht.
     
  5. #5 Baukralle, 17.04.2012
    Baukralle

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    In den einschlägigen Vorschriften steht MG III Herr Thalhammer !
    Wenn ansonsten alles paßt würde ich den Unternehmer mit MG IIa aber auch am Leben lassen. Wenn ich mir Ihre Baustellenfotos so anschaue, hätte ich ohnehin keine Bedenken bei Ihrer Ausführung.
     
  6. Ginger

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    Liebe Experten,

    der aktuelle Stand: Für die erste Steinreihe als ausgleichende Fuge drunter wurde der "Mauer- und Putzmörtel 5.903.1" mit Druckfestigkeit M2,5 und Haftscherfestigkeit 0,15 N/mm2 genommen. Römische Ziffern haben wir nicht auf den Säcken gesichtet. Ist der Mörtel für den Zweck (2 Vollgeschosse) ok + tragfägig genug?

    Andere Frage: Wir haben vereinzelt Stoßfugen mit bis zu gut 2,5cm Breite, die mit dem LM21 vermörtelt sind. Ist das noch tolerierbar?

    Vielen Dank für Eure Anworten.
     
  7. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    einschlägige Vorschriften ... naja wenn´s einschlägt werden die halt wieder mal
    geändert ... ich hab noch einen Ordner da empfiehlt der Ziegelhersteller als 1.Schicht
    unter den Planziegel Leichtmörtel der Gruppe LM 21 bzw. LM 36 zu verwenden.

    Jahre später als die Schäden da waren hat man den in Normalmörtel abgeändert
    mit welchen heute noch die Mörtelmauerwerke erstellt werden.

    und mittlerweile gibt´s Ziegelhersteller die bei Planziegel MG III haben wollen
    ... sind das die genannten einschlägigen Vorschriften ?

    um was geht´s denn da eigentlich ? ... doch nur um die Druckfestigkeit der verschiedenen
    Mörtelarten darum war der LM21 bzw. LM 36 ungeeignet ... aber es gibt auch bei der
    Mörtelgruppe II Unterschiede in der Druckfestigkeit ... wir verwenden ausschließlich MG IIa
    Frischmörtel ... dagegen sind die reinen Sack- und Silomörtel nur MG II ... die auch nur in etwa
    die Hälfte der Druckfestigkeit des MG IIa bringen (!)
     
  8. Josef

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    siehe mein Beitrag vorher ... die Sackware bei Ihnen ist nur Mörtelgruppe II mit 2,5 N/mm²
    denn würde ich persönlich nicht haben wollen ... zumal ich nicht weiß mit was der angerührt wurde (!)

    mein Standardspruch dazu ... lt. der veralteten DIN ist das zulässig
    da die Fugen bestimmt vollflächig geschlossen wurden ?

    geistig ist soll eine Verarbeitung Mist weil:

    - der LM nur eine Wärmeleitgruppe von 0,18 hat (!)
    - dadurch unterschiedliche Spannung unter dem Putz herrschen (!)
     
  9. Ginger

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    Es wird seit Montag gemauert.
    Was nun? Baustopp und Rückbau?
    Worauf auf welche offiziellen Richtlinien kann man sich dabei berufen?
     
  10. #10 coroner, 18.04.2012
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    Schau in die Verarbeitungsrichtlinien des Steinherstellers... da könnte z.B. Mörtelgruppe III
    stehen... so wie hier, auf Seite 4 ...
     
  11. Ginger

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    Der Mitarbeiter vom Steinehersteller (W...) hat lt. aktueller Info den Mörtel als "als absolut tauglich und völlig in Ordnung" bezeichnet...das widerspricht aber den Verarbeitungsrichtlinien mit der Angabe Mörtel MGIII.
    Sollen wir uns das schriftlich geben lassen oder ist das im Falle eines später auftretenden Mangels/Schadens nichts wert? Gewährleistung von Architekt/Baufirma ist ja nur 5 Jahre.
     
  12. #12 coroner, 18.04.2012
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    Eine zuverlässige Aussage dazu kann sicherlich dein Statikus treffen.
     
  13. Ginger

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    Der "Statikus" ist von der Baufirma (Rohbau) beauftragt.


    Mal eine laienhafte Rechnung:

    "die Fugendruckfestigkeit bei M2,5 liegt bei 2,5N / mm2 = 250gr/mm2
    Die Steine haben eine Fläche von 86400mm2, was bedeutet, dass ein Stein 21,6 Tonnen Gewicht tragen müßte, bis die Druckfestigkeit der Fuge nachgibt.
    Der T8 hat druckfestigkeitsklasse 6, 6N/mm2 = 600gr/mm2 = 51,8 Tonnen bis er zerbröselt.
    Wie schwer wird das Haus denn? Ich glaube nicht, dass 21 Tonnen pro Stein zusammen kommen."

    Demnach müsste der Mörtel rein rechnerisch ok sein, oder?
     
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