Lohnen sich LiFePo Solarakkus?

Diskutiere Lohnen sich LiFePo Solarakkus? im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hi hat jemand einen Stromspeicher auf Basis von LiFePo? Die Preise liegen derzeit ca. 10x so hoch wie einfache AGM-Batterien - lohnt sich das...

  1. #1 AlexSinger, 10. Juli 2015
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    Hi

    hat jemand einen Stromspeicher auf Basis von LiFePo? Die Preise liegen derzeit ca. 10x so hoch wie einfache AGM-Batterien - lohnt sich das denn je überhaupt? Li-Io oder LiPo Akkus leben doch eher kurz (Beispiel Laptop: eher max. 2 Jahre danach Schrott, Handy das gleiche - ok LiFePo ist nicht gleich Li-Ion aber trotzdem.....). Unheimlich die Preise!

    Außer dem etwas kleinerem Gewicht kann ich nicht wirklich Argumente für die Li-Technologie entdecken???

    Wo ist der Denkfehler?

    :konfusius:konfusius:konfusius
     
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  3. reezer

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    wenn ein Netzanschluß vorhanden ist, lohnt sich ein Solar Stromspeicher im Regelfall überhaupt nicht, egal mit welcher Technologie
    um eine Wirtschaftlichkeit erreichen zu können, müssen da schon recht aussergewöhnliche Umstände vorliegen
     
  4. R.B.

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    Hätte der TE dazu schreiben sollen. Inselanlage in Spanien?
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 11. Juli 2015
    Ralf Dühlmeyer

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    Ja, wenn man sie über die reine Ladezeit hinaus im Netzbetrieb dauerhaft im Gerät lässt!

    Intellegente User entnehmen den Akku für die Zeit des Netzbetriebs, sobald dieser voll geladen ist. :D :p
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 11. Juli 2015
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    Ich dachte, irgendwo im südamerikanischen Urwald???
     
  7. #6 AlexSinger, 11. Juli 2015
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    ja ja... aber das ist eigentlich ein Konstruktionsfehler bei den Laptops, denn so ist das nicht gedacht, daß Du den Akku ständig rein & rausholst. Wenn dann noch kurz der Strom weg ist, dann war's dann mit deiner Arbeit auf dem Laptop.
    Ich frage mich manchmal sind die Ingenieure wirklich so doof, daß sie nicht im Stande sind eine 2 USD Schaltung einzubauen , die erkennt ob das Laptop dauerhaft am Netz hängt und dann den Akku auf sagen wir 80% fallen läßt und den dann bei 80% hält... kurzes rausnehmen des Kabels (oder ein kleiner Pushbutton) deaktiviert die Erhaltungsladung und der Akku wird ruckzuck auf 100% geladen.

    Ist das denn wirklich ZU schwer?

    Oder wenigstens im Smart-Battery Standard eine Option zur Steuerung über das OS vorsehen, dann könnte man das ja SW-mäßfig implementieren... aber ne, man spart sich Bauteile für 2 Dollar un der User darf jedes Jahr den Akku wegschmeissen....
     
  8. #7 AlexSinger, 11. Juli 2015
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    Die Kosten und Zyklentiefe sind relativ unabhängig davon, ob Urwald oder Spanien...! Außer du willst im großen Still Mosquitos grillen...
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 11. Juli 2015
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    Was können die Ingeneure dafür, das User den Laptop, der nun mal zum netzunabhängigen Betrieb gedacht ist, auch als Dauerrechner einsetzen ubd dann keine Ahnung haben, wie man das macht???

    Klar - alle anderen müssen einem immer den Arsch retten, nur man selber darf fehlerbehaftet sein!
     
  10. #9 AlexSinger, 11. Juli 2015
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    Falsch... ein Laptop heute steht in 50% der Haushalte, von mobilem Einsatz ist nicht mehr so viel geblieben - schau dir doch die Menge an "Gaming-Laptops" an - willst Du mir verkaufen die sind für mobiles Gamen gedacht? FALSCH! die sind dazu gedacht, die irgendwo mitzunehmen (auf eine Lan-Party z.b.) und dort an die Steckdose anzuschließen, zumal bei solchen Monstern der Akku oft mal weniger als eine Stunde hält... da würde ich mir als Ingenieur eher gedanken darüber machen.
    Das ist genauso wie eine Waschmaschine designen, und dann zu sagen "drück aber bloß nicht gleichzeitig die linke und rechte Taste sonst geht sie kaputt"

    Da sitze ich da als Ingenieur und denke "hmmm toll ich habe ein tolles Laptop entworfen und der Akku hält bei Auslastung nur 45 Minuten...hmmm ist doch alles im Lot!!!!!!!"
     
  11. #10 AlexSinger, 11. Juli 2015
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    übrigens trifft dein Argument nicht auf Mobiltelefone... die werden meist zu fast 100% entladen, trotzdem ist nach ca. 2 Jahren aus... das wären dann aber ca. 700 Zyklen (bei den heutigen Smartphones, die alle 24h an die Steckdose müssen).
     
  12. R.B.

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    Das kann aber viele Gründe haben und ist nicht zwangsläufig in der Akkutechnik begründet. Meine Vermutung geht dahin, dass in Mobiltelefonen immer möglichst kleine Akkus verbaut werden, sprich mechanisch klein, aber diese kleinen Akkus sind für hohe Lade- bzw. Entladeströme weniger geeignet. Ansonsten wären mehrere Tausend Zyklen (70 oder 80% Restkapazität) gar kein Problem.

    Regelmäßiges Laden und Entladen ist für jeden Akku wichtig, noch wichtiger ist, dass bei längeren Stillstandszeiten der Akku vorher geladen wurde.

    Ich würde für Solarakkus trotzdem auf Blei-Säure oder Blei-Geld Akkus setzen, denn die erreichen auch eine Lebensdauer von 10 Jahren, und sind preislich unschlagbar. Die Nachteile sind bekannt, wobei heutige Generationen von Bleiakkus deutlich besser sind als vor 20 Jahren. Nutzbare Kapazität, Anzahl der Zyklen (Lebensdauer), das alles wurde in den vergangenen Jahren stetig verbessert. Ein Beispiel, auch wenn es nicht 1:1 auf Solaranwendungen übertragbar ist, die Starterbatterien in meinen Autos sind alle min. 10 Jahre alt bevor sie ausgetauscht werden müssen, früher war die Starterbatterie nach 5 Jahren platt und beim ersten Kälteeinbruch ging nichts mehr.

    Bei Solaranwendungen in EFH können LiPo, LiFePo, etc. ihre Vorteile gar nicht ausspielen, denn es ist völlig egal ob der Akkupack nun ein bisschen größer und schwerer ist. Was aber eine Rolle spielt, der Preis, denn der entscheidet, ob man überhaupt mal über Akkus als Solarspeicher nachdenken sollte. Zudem ist es schwieriger eine große Akkubank mit LiFePo zu bauen als mit Bleiakkus, denn die Überwachungselektronik wird deutlich umfangreicher (Stichwort Balancer usw.).
     
  13. #12 AlexSinger, 11. Juli 2015
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    Das ist jetzt unstimmig.... wie lange braucht ein Solarspeicher, um sich zu entladen? Die meisten Systeme, die es am Markt gibt werden mit 1-2 Tagen Reserve angeboten - skaliert auf die Größe des Akkus ist es das gleiche wie ein Handy, das alle 1-2 Tage an die Steckdose muss.
    Aber vielleicht meinst Du die Akkus werden robuster, je größer sie werden?
     
  14. mastehr

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    Mein Laptop vom großen Chinesen macht das genau so. Nach über vier Jahren hält der Akku immer noch problemlos mehrere Stunden.
     
  15. #14 AlexSinger, 11. Juli 2015
    AlexSinger

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    @Masterh: heute kommen fast alle Laptops vom Chinesen (produktionstechnisch)... oder meinst Du Le****? kannst mir gerne per PN das Modell nennen
     
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  17. mastehr

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    Ich meine die gleiche Marke wie Du. Bei einem großen deutschen Autobauer wäre es nach der alten Namenskonvention ein Kombi mit 4,2 Litern Hubraum gewesen. :shades
     
  18. R.B.

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    Nö, es geht um die Spitzenströme, unabhängig vom Zeitverlauf. Deswegen funktioniert der Ansatz mit x Tagen Reserve nicht.

    Mal ein Beispiel, ein Handyakku hat eine Kapazität von 2,5Ah oder 9,5Wh. Die Leistung kann in den Spitzen bis zu 4,5W betragen oder ca. 1,2A.
    Im Vergleich dazu Dein Solarakku mit beispielsweise 20kWh, der müsste dann mit 10kW belastet werden um dem gleichen Stress ausgesetzt zu sein wie der handy Akku. Eine Spitzenleistung von 10kW ist bei Solaranwendungen im EFH kaum denkbar. Wenn mit solchen Spitzenleistungen zu rechnen wäre, würde man mit größeren Akkukapazitäten arbeiten weil die Leistungsaufnahme von Verbrauchern im Haushalt ein anderes zeitliches Verhalten aufweist als bei einem handy.

    Ein weiterer Punkt wäre dann die Wärmeentwicklung und deren Ableitung über die Akkuoberfläche. Auch hier sind sehr kompakte Designs im Nachteil.
     
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