lohnt sich die Nachtabsenkung bei einer FBH?

Diskutiere lohnt sich die Nachtabsenkung bei einer FBH? im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, ich habe mein ganzes Haus mit FBH ausgestattet ( Verlegeabstand 10 cm ), fahre momentan eine max Vorlauf von 30° C, aber ständig, ohne...

  1. diver

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    Hallo,
    ich habe mein ganzes Haus mit FBH ausgestattet ( Verlegeabstand 10 cm ), fahre momentan eine max Vorlauf von 30° C, aber ständig, ohne Nachtabsenkung. Wenn ich das richtig gesehen habe läuft die Heizung tagsüber momentan mit einem Vorlauf zwischen 27-28° C und Rücklauf immer ca. 2° C kühler => normal ? .Anfangs hatte ich auch Absenkung eingestellt, aber morgens war es dann manchmal noch recht kühl. In jedem Raum sind Thermostate angebracht, ich bin da ja immer noch nicht ganz sicher ob das die beste Methode ist die Temperatur zu steuern, oder vielleicht doch nur über Durchflußmenge?
    Mein Verbrauch liegt bei 180m² Wohnfläche ( es werden aber 3 Räume nicht geheizt) bei ca. 14300 kwh ( ca. 1500 m³ Gas ) , Neubau mit trocken Heizen usw. ,ist der Wert normal ?
    Würde mich über Antworten freuen, auch wenn es ein paar Fragen sind!!! Danke :lock
     
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  3. gerdk

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    Das Thema steht mir...

    auch noch bevor, deshalb habe ich mich ein bisschen umgehört.

    Eine Nachtabsenkung der Fussbodenheizung bringt eigentlich relativ wenig, wenn man diese zeitlich gesehen genauso steuert, wie normale Radialheizkörper. Da der Estrich den Heizkörper bildet und dieser eigentlich einen "riesigen" Heizkörper bildet ist dieser natürlich relativ träge. Deshalb bringt eine Nachtabsenkung ab z.B. 23 Uhr fast nichts, da der Estrich schon einige Stunden benötigt (abhängig von vielen Faktoren) und ein paar Grad kälter zu werden.

    Jetzt sagen wir mal du machst ab 11 eine Nachtabsenkung auf 17 Grad (tagsüber sind 21 Grad eingestellt). Jetzt verliert dein Fussboden bis zu den morgenstunden, z.B. 6 Uhr morgens mit Sicherheit einiges an Wärme. Wenn du allerdings jetzt erst das heizen wieder beginnst hast du vielleicht um 10 Uhr wieder die gewünschte Raumtemperatur von 21 Grad.

    Das Problem ist also die Masse.

    Hast du denn schonmal probiert mit der Nachtabsenkung schon um 19 Uhr abends zu beginnen und das aufheizen um 2 Uhr wieder zu starten?

    Noch ein Punkt: Deine Vorlauftemperatur erscheint mir realitv hoch. Was habt ihr denn als Raumtemperatur eingestellt?
     
  4. ecco

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    1 . Nachtabsenkung - NEIN, lieber VL temp. senken

    2. Thermostate steuern nicht die Temp. bzw. die Durchflussmenge. Raumsoll wird über hydr. Abgleich ( Durchflussmenge ) erreicht. Die Thermostate regeln nur bei Störungen ( Sonneneinstrahlungen etc. )

    3. VL Temp. m.E.bei derzeitigen Temp mit 27/ 28 GRad bei normal gedämmten Neubau OK. Spreizung zw. VL /RL erscheint mir zu gering. D.h. das ja fast keine Wärme durch das Haus abgenommen wird. Kann eigentlich nicht sein. Thermostate alle auf?

    4. Ob der Verbrauch OK ist, kann ich nicht sagen, wir haben bei 190m² WFl einen Verbrauch von ca. 3500 Kwh ( in normalen Jahren ). Ich weiss nicht, ob mann das so rechnen kann, aber bei Faktor 1:4 ergibt das auch so 14.000 kwh.

    Fragen:

    Wurde die Heizungsanlage hydr. abgeglichen?



    ecco
     
  5. Bauwahn

    Bauwahn

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    Hallo,

    also zuerstmal: Eine Nachtabsenkung verringert den Energieverbrauch immer. Bei einem gut gedämmten Haus (z.B. Neubau nach EnEV) ist der Effekt bei z.B. 2 Grad Absenkung aber nicht mehr groß. Das "Argument", daß beim Wiederaufheizen mehr Energie verbraucht würde, lässt sich physikalisch leicht widerlegen.

    Natürlich muss die Absenkung zeitlich an die Trägheit der Heizanlage angepasst sein. Das Beispiel von gerdk ist ganz gut.

    Nun, was macht denn die Nachtabsenkung der Heizanlage? Sie senkt die VL Temperatur. Nur über die Durchflussmenge zu regeln, ist sicher nicht so effektiv, weil sich die Bereitsstellungsverluste relativ erhöhen.

    Ob die VL Temperatur generell zu hoch ist, muss man ausprobieren. Wenn alle Raumthermostatventile voll geöffnet sind, sollte die Heizung so abgeglichen sein (Temperaturen und Durchflussmengen), daß die gewünschte Raumtemperatur ohne zusätzliche Sonneneinstrahlung höchstens leicht überschritten wird. Die Raumthermostaten sollen dann nur den Einfluss zusätzlicher Wärmequellen (Sonne, Herd, Fernseher, ..) ausgleichen.

    Die 2 Grad Spreizung ist relativ wenig, evtl. ist der Durchfluss auch ZU HOCH,
    dann verplemperst Du Pumpenstrom. Aber das hängt von der Auslegung der FBH ab. Hast Du eine entsprechende Berechnung vorliegen?

    Gruß

    Thomas
     
  6. ecco

    ecco

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    @bauwahn

    :winken vollzustimm

    Dennoch bin ich der Überzeugung, das es günstiger ist, mit möglichst geringer VL-Temp. 24h "durchzufahren", als über Nacht abzusenken und dann wieder "aufzuheizen". Ich denke das Haus hat eine erforderliche Heizlast und dabei ist es egal ob ich die benötigte Wärme in 24h oder in 18 Stunden zuführe.

    Jeder Hausbesitzer musss es - glaube ich - selbst ausprobieren:

    Ist es günstiger 24h zu heizen und dafür die VL-Temp um 1 oder 2 Grad senken zu können oder ist es günstiger mit Nachtabsenkung und ggf. höherer VL-Temp tagsüber zu fahren?

    Wir fahren mit unserer Wärmepumpe 24 Stunden gleichmäßig durch. Ist günstiger!!!

    Wie es sich mit einer - modulierenden - Gasheizung verhält weiss ich nicht.
     
  7. diver

    diver

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    danke für die ersten Antworten....

    zu gerdk:
    nein , so früh habe ich die Nachtabsenkung nochnie eingestellt, frühster Zeitpunkt war 21 uhr und dann morgens wieder um fünf. Werde deinen Vorschlag mal in die Tat umsetzten. Raumtemperatur 24°C eingestellt. Ganz genau was ich damit einstelle weiß ich leider nicht, ich denke das ich dort die höchste Temper. einstelle die ich bekommen möchte ( Bad ) , sehe ich das richtig ?

    zu ecco:
    meine Thermostate stehen in den meisten Räumen auf Stufe 3 Bad, auf 4 und bei den nicht gebrauchten Räumen auf 1 niedrigste Stufe. Ich habe immer gedacht das ich damit die Raumtemperatur einstelle, ist das denn nicht so?
    Die Heizungsanlage wurde hydr. abgeglichen, leider da ich ja viel ausprobiere, habe ich die Durchflußmenge bei so manchen Ventilen verändert, gibt es da Richtwerte um die wieder einiger maßen hin zu bekommen?

    zu Bauwahn:
    die Pumpe kann ich glaube ich gar nicht einstellen, ist in so einen Mischer eingebaut, oder kann ich bei der Heizung-Regelung die Pumpe einstellen?
    Eine Berechnung liegt leider nicht vor, es gab mal eine für eine Vorlauftemp. von 45° C, da ich aber auf max 35°C runter wollte habe ich dann einfach angeordnet die Verlegeabstände auf 10 cm zu verkleinern. es wurde keine neue Berechnung gemacht.

    MFG
    diver :lock
     
  8. Hendrik42

    Hendrik42

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    Womit heizt Du denn? Einer Gastherme ist es zeimlich egal, ob sie schnell 30 oder 35°C zur Verfügung stellen soll. Aber z.B. eine Wärmepumpe läuft am Besten, wenn die Spreizung und die Vorlauftemperatur klein sind. Eine WP würde ich also immer mit der niedrigsten möglichen Vorlauftemperatur fahren und dass heisst dann: durchfahren, ohne Nachtabsenkung.

    Wenn Du eine sehr gut modulierende Gasheizung hast (Thision oder so), dann kann man auch gut durchfahren. Wenn die Gasheizung zu gross ist (und das sind sie ja leider meistens), dann kann eine Nachtabschaltung (nicht Absenkung) dazu führen, dass die Gasheizung wenigstens morgens mal ein paar Minuten ohne zu Takten durchfährt um das Haus wieder auf Temperatur zu bekommen. Und nicht Takten ist gut.

    Gruß, Hendrik
     
  9. gerdk

    gerdk

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    Das ist natürlich auch eine sehr gute Frage, und nachdem hier von einer Vorlauftemperatur (am Anfang) von 45 Grad geschrieben wird, kann ich meine Vermutung, dass hier eine WP im Einsatz ist wohl glatt in die Tonne treten.

    Und nachdem deine Thermostate keine Gradzahlen sondern in Stufen regeln, ist es auch realtiv schwer, die Raumtemperatur zu bestimmen, das wird man wohl erst "rausmessen" müssen.

    Allerdings erscheint mir eine eingestellte Raumtemperatur von 24 Grad bei FBH sehr hoch!?!?

    So, ich würde jetzt einfach mal den folgenden Test machen: Um 18 Uhr mal die FBH auf Nachtabsenkung oder Stufe 1 zurückfahren, dann mal sehen, ob die Raumtemperatur bis 24:00 Uhr fällt und um wieviel? Nachts um 3 Uhr sollte dann der Heizbetrieb wieder aufgenommen werden und somit sollte ihr um spätestens 7 Uhr morgens wieder gemütliche Temperaturen haben. Das Ganze kann dann über die Zeit optimiert werden.

    Über die Bekanntgabe des Testergebnisses würde ich mich freuen. Wenn das ganze ein halbwegs gut gebauter/gedämmter Neubau ist habe ich so meine Vermutung.
     
  10. Lukas

    Lukas

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    Ich auch.

    Schimmel, durch Kondenswasserausfall.

    Solche Sparfüchse hatte ich schon zur Genüge. Die konnten erst nicht verstehen, warum sich die Sockelleisten von den Wänden wanden.
    Als sie dann die schwarze, pelzige Bescherung sahen, konnten sie bekehrt werden, doch mal zu heizen.

    Gruß Lukas
     
  11. diver

    diver

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    danke für die Beiträge..

    hallo,
    - also ich heize mein Haus mit einer Buderus Gasbrennwert GB 142 mit 15 kW, ca. 180 m² Wohnfläche, mit einer hydraulische Weiche ( die das unnötige anspringen der Therme verhindern soll, so sagte man mir, wenn im Heizkreis noch genug Wärme ist).

    - ich habe jetzt die Nachtabsenkung um 19.00 Uhr auf 18°C gestellt und um 1.00 Uhr fängt sie wieder an, allerdings auf eine Raumtemperatur von 22°C, mal sehen wie es sich dabei verhält.

    - @Lukas : du meinst also durch die Nachtabsenkung kommt es zu Schimmel? wegen Neubau oder so wieso? Soll man also ständig durchheizen .....

    mfg
    diver :lock
     
  12. Lukas

    Lukas

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    Kann passieren.
    Muß nicht auf Neubau beschränkt sein.
    Ein Bau braucht Wärme. Wennste die meinst sparen zu können, zahlste an anderer Stelle drauf.

    Gruß Lukas

    PS
    Der Zirkus, mit Temp rauf, Temp runter, bei den trägen Systemen, wär mir eh zu blöd. Dann ists nicht immer warm, wennstes möchtest.
     
  13. diver

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    gibt es eigentlich Richtigwerte ?

    hallo
    gibt es eigentlich Richtwerte bei der Durchflußmenge bei einer Fußbodenheizung, wenn man die Heizkreislängen kennt ? Würde mich ja mal brennend interessieren, ich habe ja leider die Durchflußmenge nach dem hydr. Abgleich verändert, wie heißt es so schön... Dummheit schützt vor Strafe nicht,gell.... und jetzt muß ich es halt selber wieder einstellen. Habe bis jetzt einfach mal geschätzt und die Durchflußmengen bei unter 100m Länge auf 1 l/min, über 100 bis 140 m auf 1,5 l/min und darüber (längster Kreis 189m ) auf 2 l/min bei einer Vorlauftemp. von 30°C.
    mfg
    diver :lock
     
  14. #13 Achim Kaiser, 28. Februar 2007
    Achim Kaiser

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    Der Heizkreis ist aber auch lange genug. Eine Aufteilung auf 2 Heizkreise mit 95 m wäre deutlich besser gewesen.

    Ohne Einstellwerte hilft nur ausprobieren.

    Als Grundwerte um mal zu starten sind Vorgabewerte schon ganz brauchbar, wobei die Einzelraumregelung - sofern es eine gibt - ausgeschaltet werden sollte. Das milde Wetter im Moment ist allerdings nicht unbedingt geeignet um mehr als ne grobe Voreinstellung durchzuführen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  15. Bauwahn

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    Schimmel?

    @Lukas: Also wenn ein Bau bei einer Absenkung der Innenraumtemperatur um 2..4 Grad, also bei 16..18 Grad Temperatur anfängt zu schimmeln, dann ist da aber was oberfaul. Wenn Du aber regelmässig noch nach 0 Uhr im Bauexpertenforum schreibst, dann hast Du eh kaum noch ein Zeitfenster für Absenkung :D
    Ja, ist u.U. auch eine Komfortsache, aber ich persönlich schlafe z.B. bei 18 Grad wesentlich besser als bei 22 Grad :sleeping .

    @ecco: Natürlich soll die Tagesvorlauftemperatur entsprechend der Heizlast so niedrig wie möglich sein. Auch mit Nachtabsenkung muss sie nicht höher sein als ohne. Sonst macht das keinen Sinn.

    Das ist ja gerade der Spareffekt: Daß Nachts über den Vorlauf die Raumtemperatur um 2..4 Grad abgesenkt wird und dadurch die Verluste verringert werden (wie gesagt, macht bei EnEV und ++ nicht mehr so viel aus). Das heißt, die gesamte Heizlast wird etwas geringer.

    Zum Wiederaufheitzen muss natürlich genügend Leistungsreserve da sein. Mit
    15kW für 180 m² hab' ich da keinerlei Bedenken. Und selbst wenn die Heizlast damit gerade so abgedeckt würde, dann hätte man nur bei der Auslegungstemperatur, (je nach Gegend, z.B. -15 Grad) ein Wiederaufheizproblem.

    Übrigens: Auch eine Brennwerttherme (und davon gehe ich mal aus) arbeitet umso effektiver, je niedriger die Rücklauftemperatur ist.

    Thomas
     
  16. #15 Achim Kaiser, 28. Februar 2007
    Achim Kaiser

    Achim Kaiser

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    Jungs,

    lasst mal die Kirch im Dorf.
    Ich möchte den EnEV Neubau sehen, der bei 8 Stunden Absenkbetrieb 2 bis 4 Grad an Raumtemperatur verliert.

    Das schaffe ich noch nicht mal an meine alten Bude Baujahr 1963.

    Wenn mans mal nachrechnet bleiben bei relativ neuen Gebäuden und modernen Anlagen max. 3 bis 5% Einsparungspotential.

    Wird dies mit trägen Heizflächen wie FBH versucht dann brauchts regelmäßig einen Zeitversatz von 2 bis 5 Stunden je nach Gebäude und Anlage.

    Je neuer das Gebäude desto minimaler der Einspareffekt.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  17. gerdk

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    Ja deswegen hab ich...

    ja geschrieben, mich würde interessieren was es bringt, und zwar

    a) Verbrauchsmässig
    b) Wohnkomfortmässig (man schläft bei 18 Grad "gesünder")

    Und es sollte eigentlich reichen, ab 3 Uhr morgens wieder auszuheizen. Die 2 Stunden kannst du für den Test noch dazugeben.

    Allerdings sind die momentanen Aussentemperaturen für einen solchen Test relativ ungeignet, denn da wird aus der Nachtabsenkung wohl kaum ein relevanter Temperaturrückgang bei einem relativ neuen Haus bemerkbar sein.

    Und zum Schimmel an den Fussbodenleisten: Wenn sich bei einer Nachtabsenkung, die mit normalen Heizkörpern und einer intellegenten Steuerung doch des öfteren praktiziert wird, Schimmelbildung zeigt, dann hat dies wohl mit 100 % iger Sicherheit andere Gründe als die Nachtabsenkung.
    Es wird hier ja nicht die Temperatur soweit abgesenkt, dass der Taupunkt überschritten wird - da wirds sonst richtig kühl! Und wenn dann doch Schimmel da ist, dann sollte man schauen, welche Wasserleitung beim Sockelleisten setzen "angenagelt" wurde...
     
  18. Lukas

    Lukas

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    Na ja, gerdk.

    Dann mach doch mal Messungen der Oberlächentemperaturen in den Bereichen.
    Du wirst staunen. Besonders im Bereich der Laibungen, bodentiefer Fenster.
     
  19. diver

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    hallo allerseits mal wieder,
    ja um diese Zeit habe ich mal Ruhe und die Gelegenheit ungestört zu stöbern und zu schreiben....
    Ich werde die Zeitschiene um ein paar Stunden verschieben, also bis jetzt merke ich keine Komfortverluste, bin aber auch noch beim Einstellen der Durchflußmenge, sollte man in 0,5 l Schritten arbeiten oder noch minimaler? Hat das eigentlich Nachteile das bei mir einige Heizkreise über 100 m liegen ?
    Würde mich wieder über antworten freuen..
    good night alle samt
    diver :sleeping
     
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  21. Lukas

    Lukas

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    Nochmal für gerdk.
    Grad hier im Forum gefunden.
    Sieh mal unten rechts selbst außerhalb der Laibung.
    Was hinter dem Sockel ist, möchte ich erst garnicht mutmaßen.
    [​IMG]
     
  22. diver

    diver

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    hab da nochmal eine Frage....

    ich bin ja gerade dabei meine FBH einzustellen, jetzt bekomme ich mein Badezimmer aber nicht mehr so warm wie vorher ( 22-23°C), kann das sein das wenn ich die Raumtemperatur auf 20°C gestellt habe bei der Steuerung, das es im Haus selber dann auch nicht mehr wärmer wird? Obwohl im Wohnzimmer bekomme ich locker meine 21°C, kann ja dann eigentlich nicht sein.
    Wenn ich denn Durchfluß erhöhe dann müßte doch auch die Temp. sich erhöhen oder sehe ich das falsch? Schicke gerade 2l/min durch bei einer Rohrlänge von 91m. Muß evtl. die Vorlauftemp. erhöht werden, fahre jetzt mit max 30°C.
    Die Differenz zwischen Vorlauf und Rücklauf im ganzen Heizsystem beträgt nur 2-3°C normal? Es wurde schon mal als zu wenig gedeutet," gibt die Heizung ja keine Wärme an das Haus ab" ....
    freue mich auf Antworten
    mfg
    diver :lock
     
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