Lohnt sich die neue KfW 55 Förderung mit all den Auflagen überhaupt?

Diskutiere Lohnt sich die neue KfW 55 Förderung mit all den Auflagen überhaupt? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; @jodler Ich wuesste keinen kfw gelisteten "Energieberater" , der zu den von dir genannten Beträgen arbeiten würde. Wäre auch wirtschaftlicher...

  1. jodler2014

    jodler2014

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    Doch Baufuchs ,das geht aber nur dann ,wenn Energieberater und Häuslebauer gute Freunde sind ...

    Aber lass mal gut sein !

    War ja nur einen "Hausnummer " aufgrund meiner Erfahrungswerte die ich bisher sammeln konnte .
     
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  3. jodler2014

    jodler2014

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    Toll !

    Und was kostet die Unterschrift für die Bank in Chemnitz und Umland ?
     
  4. Taipan

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    Gar nichts. Kfw-Bestätigungen werden nicht unterschrieben.

    Wenn du ne ungefähre Vorstellung haben willst, dann schau dir die Tabelle in der HOAI an. Die dortigen Werte bilden den Aufwand ganz gut ab.
     
  5. Skeptiker

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    Ah, "Jehova" wieder. Na Chips und Bier stehen bereit. Nur an Diskutanten könnte es mangeln ...


    mit skeptischen Grüßen!
     
  6. Taipan

    Taipan

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    Ja, er hat Jehova gesagt ... Ich habe mir einfach mal den Aufwand für mehrere kfw-Förderungen im Einzelnen angeschaut und festgestellt, dass für MICH die Tabelle in der HOAI für die thermische Bauphysik verdammt nahe dran ist ... warum also nicht nutzen?
     
  7. Skeptiker

    Skeptiker

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    Klar, wenn's immer passt und inhaltlich lässt sich das ja auch gut erklären!

    Ich spielte aber auch auf den HOAI-Thread an.


    mit skeptischen Grüßen!
     
  8. jodler2014

    jodler2014

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    Das Jehova war ja nur ein Beispiel ,wie es laufen "könnte " !:think:winken

    Wenn man z.B. eine Sporthalle BJ 1975 saniert, ist das natürlich etwas an Mehraufwand im Gegensatz zu einem Gebäude BJ 2016,weil die Rahmenbedingungen nicht vergleichbar sind ..

    Schönes WE
     
  9. Lexmaul

    Lexmaul

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    Antrag und Beratung KFW hat mich 150 Euro plus Steuer gekostet - somit kann ich Jodler nur bestätigen.

    Allerdings KFW70 im letzten Jahr - KFW55 ist ja wohl deutlich aufwendiger. Hatte ich übersehen, dass es darum ging.
     
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  11. #29 Alfons Fischer, 6. Februar 2016
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    zunächst muss man klarstellen:
    für die KfW-Förderung braucht es viel mehr als eine Unterschrift.

    Die erste Bestätigung (Bestätigung zum Antrag) kann nur auf Basis einer EnEV-Berechnung geleistet werden. Also muss diese gemacht werden, ist aber ohnehin baurechtlich verbindlich zu führen. Oft ist dabei (manchmal auch erst später) schon ein Mehraufwand zu leisten, z.B. für detaillierten Wärmebrückennachweis oder Gleichwertigkeitsnachweis nach Beiblatt 2.

    Dann gibt es bei der KfW zum jeweiligen Förderprogramm ein Merkblatt "Technische Mindestanforderungen". Dort steht drin, was der Experte mindestens tun muss, damit für das Ganze überhaupt eine Förderung gewährt werden kann. Dies deckt sich in großen Teilen tatsächlich mit den Leistungen, welche in der HOAI für die thermischen Bauphysik dargestellt werden. Es kommen aber noch ein paar zusätzlcihe Anforderungen dazu (z.B. u.U. Luftdichtheitsmessung etc.).

    Und dann muss nach Durchführung noch ein Abgleich der Berechnung durchgeführt werden, ob nun der angestrebte Standard wirklich erreicht wurde, zusätzlich noch ein paar andere Leistungen.

    Der Aufwand aus den technischen Mindestanforderungen ist nicht in 10 Stunden erledigt, dafür braucht man schon etwas mehr Zeit. Wieviel konkret, hängt vom Einzelfall ab und ist mit dem Experten abzustimmen. Dieser kann das aber in der Regel auch nicht vorher sagen, weil er nicht weiß, wie sich der Bau entwickelt. Bei Fertighäusern oder vergleichbarem kann es manchmal auch eine "erweiterte Unternehmererklärung" (so nenne ich es) geben, was etwas Arbeit spart (aber nciht glauben, dass damit der Aufwand gegen null geht.
     
  12. Redsonic

    Redsonic

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    Also, ich habe jetzt die Tage mal ein wenig in Brandenburg bei unseren ortsansässigen und gelisteten Energieberatern angerufen. Der eine nimmt 700 EUR, die andere rechnet mit irgendwas bei 2.500 EUR netto. Es sind wie Alfons Fischer schreibt diverse Tätigkeiten zu erledigen: Bilanzieren der Energiebedarfe, Antrag zur Förderung, Luftdichtheitskonzept, Planung, 2-3 Mal auf der Baustelle vorbeischauen und dokumentieren, dass die das geplante auch einbauen und dann die Bestätigung.

    Dann ist immer noch wichtig, wie der Nachweis geführt und unterstützt wird. Existiert ein detaillierter Nachweis aller Wärmebrücken, so braucht der Berater dieser nur noch mit der Länge der Wärmebrücken multiplizieren. Muss er selbst rechnen, kostet jede Wärmbrücke 150 EUR...so zumindest sagte es mir die Energieberaterin, bei der es 2.500 EUR netto kosten sollte, wenn ein detaillierter Nachweis vorliegt.
     
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