Luft-Wärmepumpe

Diskutiere Luft-Wärmepumpe im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, meine Planung für den Neubau ist voll gang. Für eine Heizung habe ich mich schon entschieden es soll ein Luft – Wärme pumpe sein. Die...

  1. maso86

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    Hallo,

    meine Planung für den Neubau ist voll gang. Für eine Heizung habe ich mich schon entschieden es soll ein Luft – Wärme pumpe sein. Die Heizung soll komplett in Eigenleistung gemacht werden. Ich habe mir schon gedanken gemacht wie ich die sache angehe. Kurz zu meinem Haus: 2 Etagen, ohne Keller, Dachboden außbaufähig (momentan nicht vorgesehen). Erdgeschoss: Wohnzimmer 29m²; Esszimmer 16m²; Küche 14m²;Flur 12m²; GästeWC 2,5m²; Technikraum 9m². Obergeschoss: Schlafzimmer 14m²; Badezimmer 14m²; Ankleide 5m²; Arbeitsbereich 18m². Dachboden: dort sollen später mal 2 Zimmer mit je ca. 20M² und ein kleines Badezimmer hin. Jedes Zimmer soll eine Fußbodenheizung bekommen.

    Jetzt zu meine Fragen:
    1.Mit der Luft-Wärmepumpe wird die Heizung und das Gebrauchtwasser erwärmt. Mit dem Gebrauchtwasser ist mir klar wie es funktioniert, dass Wasser in meinem Wassertank wird erwärmt. Aber wie funktioniert das bei der Heizung? Gibt es da auch einen Speicher oder reicht dann die Leistung des wärmetausches aus um die Fußbodenheizung zu erwärmen?
    2.Jedes Zimmer bekommt eine Fußbodenheizung. Jede Fußbodenheizung wird ja an einem Verteiler angeschlossen werden. Was ist sinvoller 1. im erdgeschoss einen verteiler für das ganze haus oder die Verteiler Paralell/ inReihe und auf jeder Etage einen seperaten Verteiler. Ich weiß jedoch nicht ob die Verteiler Parallel/in Reihe geschaltet werden können. Die überlegung der Parallel-/Reihenschaltung hatte ich weil ich dann nur mit einem Rohr von Etage zu Etage muss und nicht von einem Zentralen Punkt im Haus zu jedem Zimmer muss. Da die länge der Fußbodenheißung 100m nicht überschreiten sollte, werde ich im Wohnzimmer und später die 2 zimmer im Dachboden auch mit 2 kreisen versorgen müssen.
    3.Die Verteiler bekommen für jede angeschlossene Fußbodenheizung einen seperaten Stellantrieb. Der Stellantrieb wird von dem Temperaturfühler im jeweiligen raum gesteuert. Habe ich das richtig verstanden?
    3.Ich wollte die Fußbodenheizung in einem Verlegeabstand von 10cm legen. Im Flur und Technikraum zwischen 15cm und 20cm. Den Verlegeabstand habe ich mir so ausgesucht, weil ich mir dachte: desto schneller wird der Boden warm und der Raum wird erwärmt. Außerdem habe ich mir gedacht: dann braucht er nicht so viel heizleistung, weil die Stäbe ja enger zusammen liegen.Korregiert mich bitte wenn ich einen Gedankenfehler habe.
    4.Ich wollte mir einen Kamien anschaffen, mit dem ich auch Wasser erwärmen kann. Ist es möglich mit dem warmen Wasser aus dem Kamien die heizung und den wassertank zu erwärmen (steuerbar, sodass ich die heizung auch abschalten kann und nur für warm wasser genutzt wird. Und die letzte frage: Was wäre wenn kein warmes Wasser mehr gebraucht wird aber der Kamien noch an ist?


    Ich werde mich in 2 oder 3 wochen mit einen Bekannten von meinem Bruder treffen der Heizungsbauer (mir fällt gerade nicht ein wie der Beruf richtig heißt) ist. Ich würde dem aber gerne einen fertigen Heizungsplan zeigen und der sagt mir dann das ist gut so oder halt änder das und das noch dann ist es ok.
    Ich hoffe Ihr könnt mir mit meinen offenen Fragen helfen
     
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  3. alex2008

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    Du hast viel Enthusiasmus aber wie man deinen Fragen entnehmen kann nur sehr begrenzte Ahnung.

    Was Du für das ganze jetzt als nächstes benötigst ist eine ordentliche Heizlastberechnung
    daraus ergeben sich
    die benötigte Leistung des Wärmeerzeugers - LWP ist dann vielleicht doch nicht so schlau, schon mal über Erdwärme nachgedacht?
    aus der Heizlast der Räume die notwendige Vorlauftemp. und der jeweilige Verlegeabstand in den Räumen.
    Daraus wird ein guter Heizungsbauer anhand der Gegebenheiten planen können.

    Ein Architekt ist bei dem Bauvorhaben ausser Stempeln und Unterschreiben auch sinnvoll einbezogen? Da gibt es nämlich einiges zu klären
     
  4. Ambiente

    Ambiente

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    Heizung in Eigenleistung = Mist
    Fussbodenheizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen bei LWP = Pflicht
    Kamin mit Warmwasser bei Niedrigenergie = Blödsinn

    Grundsätzlich macht eine LWP nur ab Niedrigenergiehäusern Sinn.
    Bevor Du dir Gedanken über die Heizung machst solltest Du Dir im klaren sein welche Art von Haus du baust.
     
  5. roro

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    ad 1.) Lösungen ohne Zwischenspeicher sind bei einer FBH meistens die besseren und effizienteren. BTW: Wenn die Leistung des WT nicht direkt ausreicht, dann funktioniert die Heizung weder mit noch ohne Speicher.

    ad 2.) Ich selbst habe Stockwerksverteiler und das funktioniert recht gut. 2 oder mehr Kreise pro Raum sind auch nichts ausergewöhnliches. Mein Wohnzimmer wurde mit z.B. mit 3 Kreisen ausgestattet.

    ad 3.) Falls es möglich ist, dann verzichte auf eine ERR. Die ist bei einer niedrigen VL-Temperatur meistens nicht notwendig, und die Vorgabe der Raumtemperaturen sollte durch den hydraulischen Abgleich funktionieren. Eine ERR ist an sich nur zum Ausgleich von Fremdwärme sinnvoll.

    ad 4.) Irgendwo musst Du die Wärme hinbekommen. Entweder in einer Speicher oder nach außen.

    Ich kann mich aber nur meine Vorpostern anschließen.

    * Ohne richtige Heizlastberechnung geht einmal gar nichts.
    * NIEDRIGE VL-TEMPERATUREN
    * Kamin mit WW halte ich auch nicht für sinnvoll
    * Wer das ganze plant, sollte sich auskennen. Vorallem die Kombination LWP->FBH ist sehr "anfällig" für schlechte Lösungen. Und dann wird das Heizen teuer.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Schön formuliert, könnte von mir stammen. ;)

    Tja, wo soll man hier ansetzen? Vielleicht mal mit den Nutzungsbedingungen?

    http://www.bauexpertenforum.de/impressum.php?do=mehr

    Hier insbesondere Kap. 7a.

    Den Fragen nach zu urteilen hakt es bereits bei den Grundlagen die schlichtweg nicht vorhanden sind. Es ist aber einfach nicht möglich in einem Forum eine komplette Heizungsplanung zu machen. Wo also soll man ansetzen?

    Zuerst einmal wäre das Konzept zu hinterfragen, wobei man im vorliegenden Fall wohl noch lange nicht von einem Konzept reden kann. Bekannt ist nur LWP, FBH und Kaminofen.

    Also, zuerst einmal die Grundlagen schaffen, dann kann man bei einigen Details weiterhelfen. Heizlastermittlung wäre schon einmal ein richtiger Ansatz. Eine komplette Planung wird es hier aber nicht geben.

    Gruß
    Ralf
     
  7. maso86

    maso86

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    Hallo,

    danke für eure Antworten.
    Ich habe mich wohl wieder unklar ausgedrückt. Sorry, aber in einem Brief/mail ect. etwas zu erklären ist absolut nicht meine Stäre. Ich suche lieber das persönliche Gespräch, was mir viel einfacher liegt. Ich Probiere es nocheinmal:

    "komplett in Eigenleistung" mit der Aussage von mir bin ich irgendwie total übers Ziel hinausgeschossen. Ich wollte die FHB selbst verlegen, die Heizungs-, Wasser- und Abwasserrohre. Planung und Den Test ob alles Dicht ist wollte ich von meinem Bekannten Heizungsbauer machen lassen. Der Bekannte wird die Arbeiten von mir auch alle kontrollieren (bereits mit dem abgesprochen).
    Kommende Woche werde ich mich mit dem Heizungsbauer treffen und alles mit dem besprechen. Der Heizungsbauer macht mir eine Heizlastberechung und mir sagen was für einen Leistung der Wäreerzeuger haben muss. Mir war neu, dass sich der Verlegeabstand der FHB aus der Heizlastberechung ergibt.
    Ich wollte von euch keinen Plan für meine Heizung. Ich wollte mit einer Liste von allen Bauteilen zu meinem Heizungsbauer und wissen wofür die Teile benötigt werden. Ich verstehe gerne Dinge die ich nutze. Ich werde wohl mit der Liste die ich bis jetzt habe zu dem gehen und fragen was ich noch alles brauche.

    Wieso haltet Ihr einen Kamienofen mit der option WW für sinnlos? Einen Kamien werde ich mir machen. Das war schon immer mein traum und an Brennholz komme ich ran. Ich sehe das so: Der Kamien ist im Winter an, mit der wärme wird dann zuerst der Warmwassertank erhitzt, bis dieser eine gewisse Temperatur hat, dann wird die wärme durch die FBH gejagt und die Räume erwärmt. Dann braucht die LWP in der zeit nicht zu arbeiten. Wieso seht Ihr das anders?

    Wie machen es denn die Solaranlagen im Sommer, wenn das Wasser im Wassertank die Temperatur erreicht hat?


    Gruß
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Ich sehe das anders, weil das Anlagenkonzept umfangreicher und die Anlage an sich teurer wird. Das wirst Du durch Holz heizen kaum einspielen können, schon gar nicht durch einen Kaminofen der nur sporadisch genutzt wird.....höchstens Du holst das Holz gratis aus dem Wald.

    So brauchst Du beispielsweise einen Pufferspeicher auf den man sonst verzichten könnte und der nur die Effizienz der LWP verschlechtert. Du brauchst neben dem wasserführenden Ofen, der an sich schon teurer ist, auch noch die Verrohrung, eine Menge Kleinteile usw. Auch das kostet Geld. Die Anbindung an die FBH ist dann auch ein Thema, denn der Ofen heizt den Speicher willenlos auf. Wenn Du damit direkt in die FBH gehst war´s das. Also auch hier noch einmal Aufwand und Kosten.

    So, und alles dafür, dass man ab und zu Holz heizen kann, wobei so ein Kaminofen nicht gerade effizient ist. Selbst wenn Du das Holz günstig bekommst wird die kWh thermisch kaum günstiger als mit einer WP, Deine Arbeitszeit und Werkzeugaufwand mal nicht gerechnet, sonst legst Du sowieso drauf.

    Tja, und damit willst Du dann die ganzen Mehrkosten amortisieren?

    Ergo, der Ofen bleibt in der Verbindung mit einer WP ein Hobby. Wirtschaftlich darf man das nicht rechnen.

    Gruß
    Ralf
     
  9. flo79

    flo79

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    Hihi,

    halte dein system so einfach wie möglich. Aus den bereits genannten Gründen würde ich auch auf einen wasserführenden Ofen verzichten.

    Wenn du unbedingt einen willst dann einen ohne Wassertasche.

    Sind Woh-/Ess-Zimmer und Küche offen oder getrennt? Sind es getrennte Räume wirst du das Wohnzimmer sehr schnell überhitzen mit wohl so ziemlich jedem Ofen. Wenns offen gehalten ist könnte man einen kleinen Ofen mit ca. 5 kw Leistung nehmen oder einen Speicherofen mit Wärmeangabe über Stunden. Mein Favorit L.... M2. Echt gutes Teil.

    Gruß Flo
     
  10. casch

    casch Gast

    Ja, dieser Empfehlung kann ich mich nur anschließen. Richtig raumluftunabhaengig, viel Masse, große Scheibe und es wird nicht zu schnell zu heiß. Dann noch ein toller Ofenbauer, der den Einsatz ansprechend verbaut und der Winter kann kommen. (derzeit schwer vorstellbar :-)
     
  11. Ambiente

    Ambiente

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    Wir haben in unserem Niedrigenergiehaus auch einen Kamin sogar mit Option diesen offen zu betrieben. Das ist reiner Luxus und halt schön anzuschauen, für mich ein Möbelstück. Heiztechnisch gesehen eher Unsinn, weil bei uns die Bude immer warm ist. Daher kommen wir mit einem Festmeter Holz im Winter dicke hin. Spass macht er halt ;)
     
  12. Julius

    Julius

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    Nun - offen betrieben heizt er ja auch mehr die Umgebung als den Raum.
    Da wäre dann eine "Kaminfeuer-DVD" für den Fernseher wohl sinnvoller (und billiger).

    Habt Ihr eine KWL?
    Woher kommt die Zuluft für den Ofen?
     
  13. alex2008

    alex2008

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    bei den Kaminöfen auch mal berücksichtigen, dass man bei diesen auch viel Brennstoff dadurch verschwenden kann in dem man den Raum mehr als nötig aufheizt.
    Statt 10k über Aussentemperatur 14K über AT macht eben 40% verschwendung
     
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  15. maso86

    maso86

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    Hallo,

    letzte Woche war ich beim Heizungsmann. Da der mir auch von dem Ofen mit Ww abgeraten hat, werde ich das Geld wo anders investieren.

    Vielen Dank an Euch.
     
  16. roro

    roro

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    Wobei die wichtigsten Punkte nicht abgeklärt sind, oder?
    Heizlast und Auslegung FBH !!!
     
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