luft wasser wp

Diskutiere luft wasser wp im Sonstiges Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, brauche einen Rat: geplantes Bauvorhaben 143m² Wohnfläche U-Wert Wand: 14,1 bis 14,9 U-Wert Fenster 0,9 ( DF 0,6) U-Wert Dach...

  1. dfs3

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    Hallo, brauche einen Rat:

    geplantes Bauvorhaben

    143m² Wohnfläche
    U-Wert Wand: 14,1 bis 14,9
    U-Wert Fenster 0,9 ( DF 0,6)
    U-Wert Dach 0,166
    Heizenergiebedarf: 27 kwh/a

    Welche Heizung ist sinnvoll?
    zentrale Lüftungsanlage mit WRG
    +
    1. Gasbrennwerttherme mit Solar für Brauchwasser
    oder
    2. Luft Wasser Wp mit zusätzlicher Warmwasser Wp? (Sole oder Wasser Wp
    geht nicht) - Aufpreis zu 1 ca. 7500 T€
     
  2. viggo

    viggo

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    Hallo, Gegenfrage:

    Verwendest Du ne Flächenhzeizung (Fußboden oder Wand)?
    Warum würdest Du Solar nur für die Gasheizung verwenden, nicht für die WP?
    Wenn Du ne Heizenergiebedarsberechnung hast, wurden da die evtl vorhandenen solaren Gewinne einberechnet?

    Wenn die Luft-WP die Leistung bringt, warum nicht?

    Generell bin ich ein Fan von WP, wenn es die Heizlast hergibt auch von Luft-Wasser. Aber ich bin kein Fan von den getrennten Anlagen. Die kombination:
    Wohnraumlüftung mit WRG + Luft WP für Heizung + WP für Warmwasser kommt mir aber komisch vor.
     
  3. dfs3

    dfs3

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    l/w pW

    FBH für EG/OG vorgesehen

    KWL m. WRG für Komfort und KFW 40/60 Standart

    solare Gewinne sind mit eingerechnet.

    Kfw 60 mit Gas + Solar erreicht
    Kfw 40 mit Wp ohne Solar zu erreichen

    die Frage ist, ob sich Wp angsesicht des Mehrpreises rechnet
    mfg
     
  4. viggo

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    Einfach gesagt, kannst Du den Heizenergie-Bedarf durch die Arbeitszahl der WP teilen (die ist uns nicht bekannt).

    Damit kommst Du auf die elektrische Energie, die du übers Jahr beziehen musst, in kw/h.

    Jetzt multiplizierst Du die elektrischen kw/h mit deinem Strompreis (Wärmepumpen-Tarif!)

    Dann hast Du die Heizenergie-Kosten, zumindest theoretisch, bei optimal konfigurierter Anlage. Wann Sie sich dann rechnet, kannst Du dir leicht ausrechnen.
     
  5. #5 th_viper, 22.03.2006
    th_viper

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    Hallo !

    Und die Zinsvorteile eines KFW 40 Kredites nicht vergessen.
    Aber auch mit der Brennwerttherme und Solar sollte doch KFW40 machbar sein. Evt halt mit Wärmepumpe zur WW-Bereitung.

    Ist beim Kostenvergleich auch der Wegfall der Gasanschlusskosten/Gastank berücksichtigt?
     
  6. #6 dfs3, 22.03.2006
    Zuletzt bearbeitet: 22.03.2006
    dfs3

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    Wegfall ist berücksichtigt, Zinsvorteil auch
    Mehrkosten nach Einrechnung aller Kosten 5200,- T€
    Die Hauptfrage ist aber, ob die Luft Wasser Wp in unseren Breiten so gut funktioniert?
     
  7. #7 th_viper, 23.03.2006
    th_viper

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    Ihr Heizenergiebedarf ist doch niedrig. Und beachten Sie mal objektiv die Verhältnisse. Selbst wenn an extremen Tagen die Pumpe den Bedarf nicht alleine decken kann, dann gibts immer noch den Heizstab. Und in welcher Größenordnung reden wir da? Lassen Sie sich mal eine Heizwärmebedarfsberechnung aufstellen. (Das sind nicht die 27kWh aus dem ENEV-Nachweis).Wenn Sie 20 Tage komplett nur mit Strom heizen würden, fallen geschätzte 500 kWh an. Die machen nicht viel aus.

    Das zum Thema funktionieren.
    Was anderes sind die Kosten. Ich bin kein fan davon, riesige Summen in die Heizungsanlage zu investieren. Besser in eine gut gedämmte Hülle, was bei Ihnen ja schon ordentlich aussieht.

    Komisch.
    KFW 40 zu KFW 60, aktuelle eff. Zinssätze 1,0 zu 2,54 bei 20 jähriger Zinsfestschreibung bringt einen Kostenvorteil von 7230 € innerhalb der Rückzahlungszeit.
    Ihre aktuellen Konditionen kenn ich nicht, aber bei 4 % und ebenfalls 20 Jahre dürften Sie damit fast 5000 € Mehrinvestitionen ausgleichen können.

    Bei Ihren Zahlen fällt mir nur eins ein. Die angebotene Wärmepumpe ist erheblich zu teuer. Holen Sie sich andere Angebote ein.
    Das ist dann aber immer noch keine Antwort auf die Frage, ob Sie nun besser eine Wärmepumpe oder eine Brennwerttherme als Heizanlage anschaffen.
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Hallo dfs3,

    vielleicht sollte man noch eine Heizlastermittlung nach EN12831 machen (lassen). Dann sieht man klarer. Ich schätze mal, daß die benötigte Heizleistung sehr gering ausfallen wird. Damit fällt ein Öler beispielsweise sofort durch´s Raster. Selbst bei der Gasbrennwerttherme wird´s schwierig ein Modell zu finden, das noch mit so kleinen Leistungen effizient arbeitet. Wieviele Anbieter gibt es, die eine Therme im Programm haben die bis 1kW oder weniger modulieren kann? Wie sieht´s dann mit der Effizienz aus?

    Schau mal bei den rennomierten Herstellern, Buderus, Viessmann, Elco und Co. und Du wirst feststellen, daß die Auwahl sehr begrenzt ist. Auch bei der Preisgestaltung sieht´s nun etwas anders aus, da man auf einen Billiganbieter nicht mehr zurückgreifen kann. Was für eine Gasbrennwerttherme wurde bei dem o.g. Angebot berücksichtigt? Hoffentlich nicht so ein 20kW Turboteil mit dem Argument "das Ding kann modulieren".

    In meinen Augen ist das ein typischer Fall für eine WP. Der o.g. Preis kommt mir zwar etwas hoch vor, doch wer weiß, was in dem Paket alles enthalten ist.

    Also, Heizlast ermitteln, passende Therme/WP aussuchen, anbieten lassen, und dann Äpfel mit Äpfel vergleichen. Auch den Nutzen der Solaranlage sollte man hinterfragen und mit den Mehrkosten abwägen. Evtl. macht die Kombination erst dann Sinn, wenn man auch Heizungsuntersützung fährt, oder vielleicht rentiert sich die Solaranlage nie. Dann muss man entscheiden, ob man gewillt ist die Mehrkosten zu tragen, auch wenn sich die Kombination niemals rechnen kann.

    Bei der Luft-WP kann man davon ausgehen, daß man über´s Jahr betrachtet grob mit 1:3 rechnen kann, vorausgesetzt das komplette Heizsystem ist für WP-Betrieb optimiert (FBH, möglichst niedriger VA usw.). Und wenn an ein paar extrem kalten Tagen der Heizstab anspringen sollte, dann hat man im Gegenzug auch Zeiten wo 1:3,5 möglich sind. Such´ mal in den Foren (HTD z.Bsp.:), dort haben einige Nutzer ihre Zahlen eingestellt.

    Gruß
    Ralf
     
  9. #9 Christ 32, 28.03.2006
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    KFW 60
    30.000,- Kreditsumme
    bei einem Zinsvorteil von nur 0,85 %
    dabei aber 4 % Agio
    10 Jahre Zinsfestschreibung

    der Kostenvorteil ist leider wesentlich überschaubarer
     
  10. #10 th_viper, 29.03.2006
    th_viper

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    Ich habe mit den aktuellen Konditionen gerechnet (sollte aber 20 Jahre Laufzeit, nicht Zinsfestschreibung heißen, die ist nur 10 J.). Da hat sich Anfang des Jahres einiges getan.
    Nachtrag: Ab dem 01.04. werden diese Konditionen wieder an die aktuelle Entwicklung angepasst.
     
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