Luftfeuchtigkeit im Neubau - wie hoch darf sie sein?

Diskutiere Luftfeuchtigkeit im Neubau - wie hoch darf sie sein? im Sonstiges Forum im Bereich Sonstiges; Hallo zusammen. Im Juni 2005 sind wir in unseren Neubau eingezogen. Was mich ein wenig beunruhigt ist die hohe Luftfeuchtigkeit von bis zu 85%....

  1. Flop

    Flop

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    Hallo zusammen.

    Im Juni 2005 sind wir in unseren Neubau eingezogen. Was mich ein wenig beunruhigt ist die hohe Luftfeuchtigkeit von bis zu 85%. Im Sommer hatte sich dann teilweise schon Schimmel hinter Sockelleisten (Laminat)gebildet. In den Tagen war es allerdings sehr schwül und selbst Draußen lag die Luftfeuchtigkeit bei 90%. Nach dem ich die Sockelleisten erstmal abmontiert habe ist auch kein Schimmel mehr aufgetreten. Um weiterer Schimmelbildung vorzubeugen, habe ich mir dann einen Luftentfeuchter gekauft, der auch gute Arbeit leistet, einen Raum von ca. 60m² bringt er von 85% auf 50% Luftfeuchtigkeit. Nur, ich kann das ding ja nicht die ganze Zeit laufen lassen. Wenn ich ihn nämlich ausstelle dann dauert es ca. 2-3 Stunden und die Luftfeuchtigkeit ist wieder auf ca. 70% - 75% gestiegen. Gelüftet wird eigentlich auch regelmäßig. Mir ist klar das der Bau eine gewisse Restfeuchte aufweißt, aber 75% - 85% Luftfeuchtigkeit find ich ziemlich viel. Was kann ich tun damit ich den Bau schneller trocken bekomme, oder mach ich mir zuviel sorgen und es reicht ordentlich zu heizen, zu lüften und die effektive Luftfeuchtigkeit erstmal nicht zu beachten?

    Wäre Nett wenn ihr mir helfen könntet.
     
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  3. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    wann war Baubeginn ???
    .
    gerade in den immer kürzeren Bauzeiten sollte man sich die letzten Wochen ein paar Bautrockner leisten (!)
    .
     
  4. mls

    mls Bauexpertenforum

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    das alte spiel: heizen - lüften - heizen - lüften - heizen - lüften ...
    das neue spiel: heizen - lüftungsanlage einschalten - fertig.

    hängt natürlich davon ab, wieviel feuchtigkeit im bau ist: soweit ich weiss, läuten in münster entweder die glocken - oder es regnet ;)
     
  5. Baufuchs

    Baufuchs Gast

    Das neue

    Spiel klappt nur, wenn das "Spielzeug" auch eingebaut ist. Lieber neue Küche oder tolles Bad...... :irre
     
  6. Schwabe

    Schwabe

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    Hallo Flop,

    also, prinzipiell ist es immer schon so gewesen, dass nach dem Bauen die Luftfeuchte im Haus höher war. Deswegen wurden früher die Häuser trockengewohnt. Ja, wirklich. Arme Leute wohnten dann für wenig Geld in diesen neuen Häusern, bis die Baustoffe ihre übliche Ausgleichsfeuchte hatten. Natürlich wurden damals diese armen „Schweine“ auch krank – das will nur heute keiner mehr wissen.
    Und da auch heute die Baustoffe in aller Regel mit Wasser „angemacht“ werden (Beton, Estrich, Putz usw) gelangt eben auch heute noch viel Wasser in das Haus. Und überschüssiges Wasser, welches nicht für chemische Reaktionen gebraucht wird, muß raus. Und damit steigt die Luftfeuchtigkeit.

    So, nun zum nächsten. Aus diesem Grund bietet heute die Industrie sogenannte „Trockenbau“ stoffe an. Damit wird weniger Feuchtigkeit ins haus gebracht, ergo muß weniger raus.

    Weiter. Das nächste ist, das nun mal die heutigen Fenster dichter schließen (sollen/müssen) als früher. Wegen Energie sparen, Heizkosten sparen. Wenn dann auch wenig gelüftet wird, kann die feuchte Luft nicht gegen trocknerer ausgetauscht werden. Früher geschah dies durch „Zwangslüftung“ über undichte Fugen.

    So, und nun noch das bereits angesprochene Thema kurze Bauzeit. D. h., es wird bereits eingezogen, wenn die Baustoffe noch „ nass“ sind.

    Wie Sie sehen, spielen viele Faktoren eine Rolle zur Beantwortung Ihrer Frage. Denn das war noch nicht abschließend. Was war für eine Jahreszeit beim Bauen ? War der Bau lange offen und konnte Wasser (Regen/Schnee) eindringen ? Ist außenseitig ein VWDS (Styropor) aufgebracht und wurde der Innenputz nach dem aufbringen des VWDS aufgebracht, so wurde das Austrocknen ja behindert.

    Deshalb gibt es keinen mir bekannten Wert für eine zulässige Luftfeuchte nach dem Bauen.

    Ich meine, Sie haben nur die Möglichkeiten:
    Stoßlüften, stoßlüften und nochmals stoßlüften
    Parallel dazu heizen
    Auf jeden Fall sollten Sie das Haus auf eventuelle nasse Flecken (Putz, Fußboden) etc. „absuchen“ /kontrollieren um zu sehen, ob nicht irgendwo Undichtigkeiten für einen ständigen Feuchtenachschub sorgen.

    Eine andere Frage wäre mal noch: welche Materialien wurden denn bei Ihnen für Bodenplatte, Wände etc. verbaut ?Beim Beton muß viel mehr Wasser bis zum Erreichen der Ausgleichsfeuchte austreten als beim gebrannten Ziegel.

    Mit freundlichen Grüßen

    Schwabe
     
  7. Flop

    Flop

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    Erstmal danke für die schnellen Antworten.

    Baubegin war 2. Semptember 2004 und das Dach und die Fenster sind im Dezember reingekommen. Also der Bau wurde schon relativ feucht.
    Baustoffe sind: Mein Haus ist ein Massivhaus und von außen verklinkert, innnen habe ich Gibsputz an den Wänden. Die Bodenplatte ist von allen Seiten isoliert, von oben mit Dachpappe (?) abgeklebt. Da dürfte eigentlich nichts durchkommen.

    Mir sind aber so auch noch keine nasse Flecken aufgefallen und Kontrollgänge mache ich eigentlich immer wieder. Was mich nur interessieren würde, ob jemand auch so hohe Luftfeuchtigkeitswerte hat. Und ob ich mir schon sorgen wegen Schimmel machen muss.

    Ich will mal hoffen das ich es mit heizen hüften heizen lüften in den Griff bekomme, hab mir extra noch nen Dänischen Ofen gekauft Feuer soll ja auch trocknen.
     
  8. Heidemann

    Heidemann

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    85% rel.Luftfecuhte auf Dauer ist viel zu viel und die Gefahr der Schimmelbildung sehr hoch.

    WIE lüften sie denn, und wie oft ?

    Falls sie die Luftfeuchtigkeit durchs Lüften nicht in den Griff bekommen wäre es sicherlich sinnvoll ein paar Luftentfeuchter aufzustellen, gerade in den kritischen Räumen (die in denen die Luftfeuchte sehr hoch ist und in Bad, Küche,HWR o.ä.). Gibt es ja teilweise in Baumärkten schon für <100€. Das sind dann zwar relativ schwache Luftentfeuchter, aber ein professioneller Bautrockner ist im bewohnten Haus schwer einsetzbat (Lautstärke und alle Innentüren müssen immer offenbleiben).

    Was mich nur wundert ist, das sie die Luftfeuchte bei der z.Zeit vorherrschenden Witterung nicht in den Griff bekommen. Draußen ist es zumindest bei uns im Norden kalt und trocken. Daher schildern sie bitte so ehrlich wie möglich wie und wann sie lüften, eventuell machen sie was falsch.

    Und auf gar keinem Fall z.Zt. Wäsche im Haus trocknen, superlange duschen, Badewanne über Nacht gefüllt stehen lassen und alles andere so weit wie möglich vermeiden was viel Wasserdampf erzeugt.
     
  9. Schwabe

    Schwabe

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    Hallo Flop,

    ist bei Ihnen schon die Heizung mit Heizkörpern funktionsfähig? Denn nur dann können Sie ja diese kalte, trockene Luft erwärmen - Feuchte aufnehmen- und mit stoßlüften wieder hinaus schicken. Ansonsten Kondenstrockner. Habe ich als Bauleiter bei ungünstiger Witterung auch schon gemacht, ist nicht unnormal. Aber bitte auch ständig ausleeren!!

    Und dann lese ich bei Ihnen – außen verklinkert. Damit kann also die hohe Baufeuchte wirklich nur über stoßlüften der Fenster abgeführt werden, die Wände scheiden damit aus !!
    Ich denke, diese Verklinkerung und die Jahreszeit sind Ursachen dafür, dass Sie so lange eine so hohe Baufeuchte haben.
    Übrigens Dachpappe auf Bodenplatte – das ist richtig so.

    Mit freundlichen Grüßen

    Schwabe
     
  10. susannede

    susannede

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    Hallo Flop,

    kann mich dem Schwaben aus Leipzig nur anschließen - letzendlich sind Sie viel zu früh in Ihr Haus eingezogen, der Rohbau hatte eigentlich keine Chance irgendwann "in Ruhe" auszutrocknen.

    Aber das ist wohl heute leider so. Nun haben Sie das insofern auszubaden, indem die Trocknung im bewohnten Zustand durchzuführen ist. Das ist etwa so, wie wenn man ein Wanne Wasser austrocknen lassen will und dauernd wieder Wasser nachschüttet.

    Erschwerend kommt hinzu, daß aufgrund der Bauweise die Austrocknung nur über die Innenwand erfolgen kann. Daß Sie Schimmel hinter den Fußleisten haben, wundert mich kein bißchen.

    Daher kann der einzige Rat nur lauten: heizen - lüften, heizen-lüften usw. usf.
    Ihre Heizölrechnung müssen Sie mit den Einsparungen des frühen Einzug verbuchen.

    Sorgen macht mir der Laminat, der dichtet den Estrich ab. Ich hoffe, der Estrich war "verlegetrocken". Auch hier könnte Ungemach drohen.

    Nehmen Sie unbedingt alle Möglichkeiten wahr, das Wasser rauszubekommen.
     
  11. Hendrik42

    Hendrik42 Gast

    und Möbelstücke nicht zu dicht an die Wände stellen und Hängeschränke besser noch nicht anbringen -- sonst schimmelt es auch dahinter.

    Wir haben auch Massiv gebaut, mit Proton und Verblendstein/Klinker, aber solche Probleme nicht -- dank der kontrollierten Wohnraumlüftung.

    Also lüften, lüften, lüften...

    Gruß, Hendrik
     
  12. Marc

    Marc

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    Ähnliche Bauzeit, aber ...

    Hallo Flopp,

    wir haben im Oktober 2004 angefangen mit unserem EFH (ebenfalls Massivbau). Dach kamm Anfang Dezember. Fenster kurz vor Weihnachten.
    Wir sind am 14.08.2005 eingezogen.
    Wir messen die Luftfeuchtigkeit in mehreren Räumen. in den letzten 2 Monaten ist diese kontinuierlich gesunken. War am Anfang teilweise auch bei 65% (höher war es allerdings nie). Wir sind jetzt um ca. 50% bei 21°.
    Die Lüftungsanlage ist seit unserem Einzug in betrieb. Bislang keinerlei Feuchtigkeitsprobleme.

    Gruß
    Marc
     
  13. Flop

    Flop

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    Also eine Lüftungsanlage habe ich nicht. Scheint sehr effektiv zu sein, was ich darüber hier lese. Ich aber lüfte täglich, allerdings hab ich am Anfang immer nur die Fenster auf Kipp gestellt. Seit ein paar Wochen wir aber nur noch stoßgelüftet. In den letzten Tage lag die Luftfeuchtigkeit auch nicht mehr über 70%. Mit dem Luftentfeuchter komme ich immer so an die 55% rann, jedoch will ich den nicht immer laufen lassen. Ich hoffe mal, dass es besser wird, wenn ich jetzt anfange zu heizen. Die Luftfeuchtigkeit habe ich allerdings auch immer in der Küche/Wohnzimmer (offene Bauweise) gemessen, nach dem was ich hier gelesen habe sollte ich vielleicht doch mal jedes Zimmer messen.

    Da hab ich auch drauf getippt, zumal die Laminat Sockelleisten ja nur aus so Pappzeug ist. Da bildet sich denke mal ziemlich schnell Schimmel. Die Sockelleisten werde ich auch erst wieder anbringen, wenn das mit der Luftfeuchtigkeit im Griff ist.
     
  14. Herbert

    Herbert

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  15. Pitzetti

    Pitzetti Gast

    Ich auch!

    Hallo,

    ich habe genau das gleich Problem wie Flop.
     
  16. Pitzetti

    Pitzetti Gast

    Sorry,

    die vorherige Nachricht war zu früh gesendet und ich finde keinen "Edit"-Button.

    Was ich sagen wollte:

    Wir haben in unserem Neubau das gleiche Problem wie Flop. Es ist eine Doppelhaushälfte, die im Juli 2005 Baubeginn hatte, ebenfalls verklinkert. Wir haben das Haus erst "kennengelernt", als der Rohbau schon stand und die Heizung in Betrieb war, das war Januar 2006. Im Mai 2006 sind wir schliesslich eingezogen.
    Bei mir ist auch Laminat im Wohnzimmer und hinter den Sockelleisten (und teilweise auch außen auf den Leisten) ist erst Schimmelbildung zu beobachten. Sind wie bei Flops diese Pappleisten mit Kunststoffüberzug. Außerdem in 2 Küchenschränken an der Innenwand.
    Die Sockelleisten habe ich entfernt und den Schimmel mit Essigwasser abgewaschen. Außerdem habe ich in der Küche, im Wohnzimmer und im Treppenraum chemische Luftentfeuchter aus dem Baumarkt aufgestellt (diese Tabs). Außerdem in einigen Küchenschränken Luftentfeuchtertüten (Granulat).

    Rein subjektiv würde ich sagen, der Raum unter der Treppe hat das größte Feuchtigkeitsproblem, auch wenn ich hier noch keinen Schimmel, wohl aber kleinste Pfützen entdecken konnte. Allerdings nicht mehr, seit dem der chemische Luftentfeuchter dort steht. Die Luftfeuchtigkeit messe ich dort seit ca. 3 Stunden und beträgt im Moment 66%.

    Meine Frage ist, wie ich dem ganzen jetzt begegnen soll:
    Wir lüften immer auf Kipp, aber ist das richtig? Sollen wir lieber nur morgens und abends Stoßlüften und ansonsten die Fenster geschlossen halten? Meine Frau und ich sind berufstätig, so das wir tagsüber nicht lüften können, da haben wir nur im 1. Stock die Fenster auf kipp. Und sollen Nachts die Fenster lieber auf kipp oder geschlossen sein?
    Und ich lese immer heizen, lüften, heizen? Wir haben eine Gastherme, die Dank Außenfühler bei diesem Temperaturen logischerweise nicht heizt. Muss ich jetzt extra die Therma umprogrammieren? Oder reicht nicht die "normale" Lufttemperatur in diesen Tagen?

    Wäre über ein paar Antworten wirklich dankbar,

    Pitzetti
     
  17. Pitzetti

    Pitzetti Gast

    Ach ja...

    Noch ein Nachtrag:

    Mir scheint, die erhöhte Luftfeuchtigkeit ist nur im Erdgeschoss vorhanden, macht das Sinn? Im ersten Stock wirkt alles schon viel trockener, die Wände sind nicht so Kühl, etc...

    Pitzetti
     
  18. #17 T9-Liebhaber, 3. Juli 2006
    T9-Liebhaber

    T9-Liebhaber

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    machen sie die fenster zu!!
    kippstellung ist ab jetzt verboten, auch wenn sie berufstägtig sind (ich bin auch berufstätig-:bounce: wer eigentlich nicht?)
    im sommer am besten in der früh und am späten abend ordentlich stoss (quer) lüften. 65 % und mehr luftfeuchtigkeit ist zur Zeit normal, also bitte tagsüber nicht lüften, ausserdem holen sie sich dadruch nur die warme luft ins haus.
     
  19. #18 Georg Fiebig, 4. Juli 2006
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    die warme luft ins haus.

    und viel Feuchtigkeit!
     
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  21. Pitzetti

    Pitzetti Gast

    Aeeh,

    jetzt bin ich doch etwas verwirrt!?!

    Soll ich nun tagsüber die warme Luft ins Haus lassen (Fenster im 1. Stock auf Kipp) oder doch nicht?
    Ich dachte, warme Luft sei gut, weil diese mehr Wasser aufnehmen kann? Oder hat die Luft diese Tage eine zu hohe Luftfeuchtigkeit?

    Und was bedeutet:

    die warme luft ins haus.

    und viel Feuchtigkeit!

    Soll ich jetzt auch noch nachwässern? Sorry für die Fragen, aber ich bin im Moment echt unsicher, wie ich mich verhalten soll. Ich möchte ja die Restbaufeuchte aus dem Haus bekommen und den Schimmel an den Fussleisten nie wieder sehen.

    Im Moment handhabe ich das Ganze so:

    1. Morgen ca. 1/2 Stunde Querlüften.
    2. Tagüsber alle Fenster komplett zu.
    3. Abends wieder ausgiebig Querlüften.
    4. Zusätzlich chemische Luftentfeuchter in 3 Räumen

    Ist das jetzt so korrek?

    Vielen Dank für die Beiträge,

    Pitzetti
     
  22. #20 T9-Liebhaber, 4. Juli 2006
    T9-Liebhaber

    T9-Liebhaber

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    passt doch eh, den beitrag unter mir können sie getrost in die tonne haun.
    die chem. Luftentfeuchter denke ich können sie sich auch sparen. wenn ich schon "chem." höre.
     
Thema: Luftfeuchtigkeit im Neubau - wie hoch darf sie sein?
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