Luftwechselrate: Welcher Wert?

Diskutiere Luftwechselrate: Welcher Wert? im Energiesparen, Energieausweis Forum im Bereich Altbau; Ich habe die Software Energieberater Plus. Dort kann wählen zwischen freien Eingaben sowie der EnEV 2007. Bei der EnEV wird automatisch eine...

  1. #1 tommythewho, 08.02.2009
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    Ich habe die Software Energieberater Plus. Dort kann wählen zwischen freien Eingaben sowie der EnEV 2007.

    Bei der EnEV wird automatisch eine Durchschnittsraumtemperatur von 19 Grad und eine Luftwechselrate von 0,7 angegeben. Die Temperatur finde ich zu gering, die Luftwechselrate ist laut mehreren Kommentaren zu hoch.

    Die Temperatur habe ich auf 20 Grad erhöht, die Wechselrate habe ich auf 0,5 reduziert. Dadurch ändert sich der Primärenergiebedarf natürlich gewaltig nach unten.

    Welche Werte sind denn realistisch, so dass ich eine vernünftige Einschätzung des Verbrauchs bekomme?
     
  2. #2 VolkerKugel (†), 08.02.2009
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    Eine "vernünftige Verbrauchseinschätzung" ...

    ... kriegst Du mit diesem oder anderen Programmen überhaupt nicht.

    Du kannst damit nur feststellen, in welchem EnEV-/KfW-Rahmen Du Dich bewegst.
    Von den Änderungen der Randbedingungen musst Du dann allerdings die Finger lassen :konfusius .
     
  3. R.B.

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    Die Ermittlung nach EnEV hat ja gerade den Hinergrund daß die Ergebnisse vergleichbar werden. Deswegen sollte man schon die Normwerte verwenden.

    Anders sieht´s aus bei einer Heizlastermittlung.

    Zuerst wäre also zu klären, was Du mi Deinen Berechnungen erreichen möchtest.

    Gruß
    Ralf
     
  4. #4 tommythewho, 08.02.2009
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    Ich weiß eh nicht recht, was ich von diesen Werten halten soll. Ein Programm mit Werten kann doch nicht die tatsächliche Lebenssituation berechnen...

    Der Heizwärmebedarf (und darum geht es ja bei Energieberechnungen in erster Linie) ändert sich jedenfalls um 10kwh/qm, ob ich nun die Wechselrate von 0,7 auf 0,5 sowie die Raumtemperatur auf 20 Grad erhöhe.

    Ich sehe das Programm eigentlich so: In erster Linie interessieren mich die U-Werte der einzelnen Komponenten. Und da ich mitlerweile mit Maßnahmen alle im Bereich 0,17 bis 0,19 habe, bin ich eigentlich ganz zufrieden. Dann habe ich erst den Heizwärmebedarf im Blick, und am Schluss erst den Primärenergiebedarf.

    Oder sehe ich das falsch, und ich muss das Programm anders verstehen?
     
  5. #5 Stromfresser, 08.02.2009
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    Sowieso komische Werte: Bei der Heizlast wird dann angenommen

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    Sonstige Räume Temp 15°C
     
  6. ernstg

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    Spezielle Innentüren?

    Braucht man da spezielle Innentüren um die Temperaturdifferenzen aufrecht zu erhalten?

    lg
    Ernst
     
  7. Julius

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    Nein, denn das sind ja reine Papierwerte. Da sind wohl ideale Türen angenommen... :mega_lol:
     
  8. #8 Bauwahn, 09.02.2009
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    Dann musst Du die Verordnung aber an die Tür hängen, dass die Wärme das auch weiß.
    Bad mit 24 Grad ist ja (temporär) vielleicht ok. Aber den Rest in einer Wohnung (ausser dem Keller) muss man dann als Wohnraum deklarieren. Alles andere ist weltfremd.
     
  9. #9 Stromfresser, 10.02.2009
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    Wie jetzt? Das hab ich mir doch nicht ausgedacht.

    Abgesehen davon haben auch Innenwände und Innentüren einen Wärmewiderstand (so die Türen nicht ständig offenstehen). In Verbindung mit der Wärmeabgabe nach außen können sich in unbeheizten / auf "Stern" stehenden Räumen durchaus geringere Temperaturen einstellen, warum nicht?
     
  10. #10 Bauwahn, 11.02.2009
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    Natürlich muss man eine EnEV-Berechnung nach der EnEV machen, wegen der Vergleichbarkeit. Wobei ein offener Flur ist z.B. auch ein Wohnraum also gibt es eigentlich kein Problem.

    Bei der Heizlastberechnung sollte man möglichst am realen Nutzerverhalten bleiben.
    Natürlich bekommt man Temperaturgefälle hin, die Heizlastberechnung wird ja genau das nachher ermöglichen, man muss halt i.d.R. geschlossene Türen annehmen und rechnen, wenn man ein Temperaturgefälle haben will, sonst wird's nicht nur in der Rechnung nix.
    Hinzu kommt, bei KWL den Raumluftverbund und die Zulufttemperaturen richtig einzuarbeiten.
     
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