luxus gegen bodenplatte?

Diskutiere luxus gegen bodenplatte? im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; unser reihenmittelhaus ist ca. 30 jahre alt; der keller ist leider nur 2,05 meter hoch aber ansonsten trocken. wir spielen mit dem gedanken eine...

  1. #1 pese, 15.11.2005
    Zuletzt bearbeitet: 16.11.2005
    pese

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    unser reihenmittelhaus ist ca. 30 jahre alt;
    der keller ist leider nur 2,05 meter hoch aber ansonsten trocken.
    wir spielen mit dem gedanken eine (dampf)dusche einzubauen.
    ein abfluss (gulli) fehlt, sollte aber durch einen pumpensumpf mit hebeanlage (jung - baufix50) realisiert werden koennen.
    die geringe raumhoehe und das anbringen des pumpensumpfs (mit der damit verbundenen durchstossung der bodenplatte) brachte uns auf die idee, die duschtasse bzw. das zu verfliessende duschelement (z.b. wedi) ebenfalls durch durchstossen der bodenplatte abzusenken um auch nicht-lilliputanern einen einstieg in die dusche zu ermoeglichen ;-)
    das haus ist auf einem streifenfundament aufgebaut und der nachbar sagte, das die bodenplatte seinerzeit duenn und preisbewusst erstellt wurde (so ca. 10 cm dick).
    drueckendes grundwasser macht in unserer gegend wohl keine probleme, dennoch vermute ich mal, dass der aushub (grube) fuer das duschtassenelement (ca. 1,20m * 0,90m) wieder gegen das erdreich abgedichtet werden muss.
    die durchfuehrung ueberlasse ich einem experten - so vermessen bin ich nicht. dennoch will ich vorab kompetente meinungen einholen um vertrauen in die sache zu gewinnen oder das ganze vorhaben doch zu stoppen.
     
  2. Josef

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    Hallo,

    nur so als Tip ... Ihnen iss schon bewußt daß die besagten Streifenfundamente unterhalb der Bodenplatte ca. 10-20cm bei den Wänden überstehn ... damit wird (wurde) der Lastabtrag in´s Fundament gewährleistet ... diesen Überstand wollen Sie doch ned etwa wegstemmen ???
    .
    MfG
    .
     
  3. #3 Ralf Dühlmeyer, 15.11.2005
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    Und ausserdem...

    wollen die vielleicht unterfangen werden, die Fundamente - je nach Grubentiefe.
    MfG
     
  4. #4 Carden. Mark, 15.11.2005
    Carden. Mark

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    Na, nun aber..... wo bleibt die Phantasie

    auch das lässt sich alles Realisieren.
    Aber eben nicht auf der Entfernung.
    Tragwerksplaner vor Ort holen und die Unterfangungen, Eindichtungen, das Neuanschließen usw. berechnen und planen lassen.

    Aber mal eben so, für ein paar hunderter wird das nichts.
     
  5. pese

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    hallo josef (und natuerlich auch die anderen),
    vielen dank fuer euere tips (ihr koennt mich uebrigens auch du-zen).
    die aussparung wuerde eher im hausinneren liegen, d.h. genuegend weit von den fundamenten weg.
    ich habe in erster linie erst mal bedenken was das wegstemmen der (wenn auch duennen) bodenplatte in den angegebenen abmessungen betrifft.
    ich vermute mal, dass ich erdreich oder kies oder etwas aehnliches zu sehen bekomme, sobald die ausstemmung gemacht ist.
    dann waere der plan, so tief zu graben, dass
    1. eine duschtasse mit dem ringsum vorhandenen (estrich)boden auf gleichem niveau liegen wuerde (so ca. 20 cm denke ich)
    2. eine abdichtung zum erdreich angebracht werden kann (nochmal so 10 cm)
    kriegt man so etwas durch z.b. eine botonwanne hin und wie wuerden abdichtungen zu den horizontalen kanten gemacht werden?
    vielen dank nochmal fuer die schnellen antworten.
    gruesse
    peter
     
  6. #6 Gastarchitekt, 16.11.2005
    Gastarchitekt

    Gastarchitekt Gast

    Viel Aufwand- kleine Wirkung

    Wenn der Aufwand nur für die Dusche gemacht werden soll, verstehe ich nicht, warum so kompliziert- warum nicht 50mm herschenken in der Höhe und
    richtig machen: Abdichtung auf Rohboden, Trockenestrich (40mm incl. ein wenig Dämmung), Fliesen-- bodengleiche Duschwanne z.B. Wedi-

    Viel Aufwand- viel Wirkung: wie die Vorredner vermuteten den ganzen Kellerboden absenken, Fundamente unterfangen, vor Ort durchplanen wie Carden richtig fordert.

    Eine Abdichtung ist offensichtlich nicht vorhanden, auch kein Estrich oder WäDä- also bleibt jede dritte Möglichkeit ein Flickwerk und jeder Ratschlag im Ansatz falsch.
    B. Mayer
     
  7. pese

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    hallo beisammen,
    ich hab jetzt mal skizziert wie ich mir den prinzipiellen aufbau der dusche vorstelle (siehe anhang). da die raumhoehe eben nur 2,05 ist und gute 15 cm fuer den kuppelaufbau draufgehen will ich auf die einstiegshoehe einer normalen duschwanne verzichten und das duschtassenelement in den boden 'versenken'.
    durch das nicht-vorhandensein eines gullis museste ich ansonsten eine normale duschwanne hernehmen um den abfluss ueber dem boden neigungstechnisch hinzubekommen (richtig?).
    verfahrenstechnisch interessiert mich, wie und ob man die isolierung (roter bereich in der zeichnung) vernunftig hinbekommt.
    gruesse
    peter
     
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