LWP mit PV Anlage: welcher Boiler?

Diskutiere LWP mit PV Anlage: welcher Boiler? im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hallo zusammen, wir sanieren momentan ein Haus (Bungalow, ca. 140qm, FBH wird neu verlegt, Dämmung wird entsprechend deutlich verbessert) mit...

  1. EikeHe

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    Hallo zusammen,
    wir sanieren momentan ein Haus (Bungalow, ca. 140qm, FBH wird neu verlegt, Dämmung wird entsprechend deutlich verbessert) mit einer vorhandenen Fernwärme und PV Anlage.
    Die Fernwärme heizt das ganze Jahr das Warmwasser auf.
    Wir überlegen in Zukunft oder auch jetzt sofort von Fernwärme auf Luftwärmepumpe umzusteigen (weil es angeblich günstiger ist). Da wir noch sanieren und erst einziehen werden, haben wir keine Referenzwerte und können kaum abschätzen, ob sich der Wechsel lohnen würde.
    Uns wurden verschiedene Boilerarten empfohlen.
    Der Installateur empfiehlt einen normalen Warmwasserboiler, der teilweise durch einen Elektroheizstab dazubeheizt werden könnte (falls die Fernwärme mal ausfällt). Der PV Berater der damals die Anlage baute meinte, dass es günstiger wäre, einen Austria Email Luftwärmepumpenkessel mit Kessel/Kompressor (also keine komplette Luftwärmepumpe für alles, sondern nur für Warmwasser als Speicher) zu verwenden. Dieser würde ca. 2000€ kosten und 500-600 Watt (dafür braucht er wohl 2,5kW) Heizleistung bieten. Dieser sollte nur tagsüber laufen und komplett von der PV Anlage beheizt werden.
    Kennt ihr so etwas? Ist das generell besser als ein normaler Warmwasserboiler/Speicher? Könnte man den überhaupt in Kombination mit Fernwärme (für die Fußbodenheizung) nutzen? Oder ist es nicht besser, gleich komplett auf Luftwärmepumpe anstatt Fernwärme umzusteigen?
    Der Luftwärmekessel würde 250 Liter fassen, reicht es für einen 4-Personen Haushalt wenn der z.B. von 10-18 Uhr von der PV Anlage beheizt wird?
    Der PV Berater sagte, dass die PV Anlage - Wetter egal - mind. 2,5kW einspeist, also genau das was der Luftwärmekessel bräuchte.
    Danke euch!
     
  2. #2 jodler2014, 14.05.2021
    jodler2014

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    Ich mag es ja gern einfach !
    Und da ja hier mehrere Wärmeerzeuger / Wärmequellen durcheinander gewürfelt ..gemischt sind / werden ist das für mich jetzt mal Neuland .
    Von daher habe ich keine Ahnung von der " Energiemix-Heizungsanlage " .
    Aber der Tipp mit dem Wegfall der Fernwärme ist schon mal gut .
    Aber ..
    Mit einer ausgetüftelten Regelungstechnik bekommt man das hin ..
    Aber warum kompliziert , wenn es auch einfach sein kann
     
  3. #3 simon84, 15.05.2021
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    Auf welchen Zeitraum soll sich das Konstrukt mit anschaffungs und Betriebskosten amortisieren ?
     
  4. #4 JohnBirlo, 15.05.2021
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    Das nennt sich "Warmwasser-Wärmepumpe" oder auch "Brauchwasser-Wärmepumpe". Gibts von allen nahmenhaften Herstellern und lässt sich hervorragend mit PV koppeln. Das Verhältnis von eingesetztem Strom zu erzeugter Wärme ist deutlich besser als bei einem "normalen" Warmwasserboiler mit Heizstab.

    Eine Warmwasserwärmepumpe setzt man üblicherweise nicht als Fußbodenheizung ein..

    Gibt keinen Energieberater? Keine KfW Förderung?
     
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  5. EikeHe

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    Danke für eure Antworten.
    Zu euren Rückfragen: Energieberater haben wir nicht einen, sondern sozusagen mehrere:D den von der Fernwärme, den Installateur und den der vor einigen Jahren die PV Anlage installierte und die Frau die den Energieausweis erstellte. 4 Leute, 4 Meinungen...
    Förderung gibt es vom Land Niederösterreich immerhin.
    Wenn es sich nach 20 Jahren amortisiert wäre ok, da wir planen dort einzuziehen und nicht mehr umzuziehen.
    Update unserseits: wir bleiben wohl bei der Fernwärme und werden nicht groß investieren in Anlagen, um mehr PV Strom zu nutzen anstatt ihn einzuspeisen. Denn für den eingespeisten bekommen wir etwa soviel pro KWh was eine kWh Fernwärme kostet.
     
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