Magnetventil nach 1 /12 jahren wieder kaputt

Diskutiere Magnetventil nach 1 /12 jahren wieder kaputt im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo! Das Magnetventil unserer Viessmann-Ölheizung wurde im März durch unsere Heizungsfirma getauscht, war defekt. Vor ein paar tagen zeigte...

  1. chris80

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    Hallo!

    Das Magnetventil unserer Viessmann-Ölheizung wurde im März durch unsere Heizungsfirma getauscht, war defekt. Vor ein paar tagen zeigte die Heizung wieder eine Störung an, nach einigen Tests stellte ich fest dass wieder kein Öl gefördert wird in den Brennraum. Der gerufene Techniker stellte dann fest dass wieder das Magnetventil defekt ist! Das ist doch nach 1,5 Jahren nicht normal, oder? Und hat man da noch Garantie drauf? Konnte meinen "Ansprechpartener" bei der Firma noch nicht erreichen, fürchte aber dass ich wieder die komplette Rechnung zahlen soll...
     
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  3. Julius

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    Ja, ist noch in der Gewährleistung. Darf also nix losten (wenn Deine Schilderung zutreffend und vollständig ist...).
     
  4. R.B.

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    Das wäre an sich eine Frage für einen Fachanwalt.

    Meine Meinung, das defekte Magnetventil fällt noch unter die gesetzliche Gewährleistung. Es wird wohl nicht einfach sein nachzuweisen, dass das Ventil bereits beim Einbau defekt bzw. vorgeschädigt war, andererseits haben solche Ventile eine Lebensdauer von vielen Jahre, wobei die Hersteller üblicherweise eine bestimmte Menge an Schaltspielen spezifizieren. Diese Grenze wird in 18 Monaten Betrieb sicherlich nicht erreicht.
    Also kann man wohl unterstellen, dass ein Ventil das nach 18 Monaten und vielleicht 5.000-10.000 Schaltspielen defekt ist, bereits zum Zeitpunkt des Einbaus fehlerhaft war.

    Gruß
    Ralf
     
  5. #4 Achim Kaiser, 13. September 2011
    Achim Kaiser

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    So war das früher. In den letzten Jahren ist die Produktqualität diesbezüglich aber - zumindest gefühlt - schlechter geworden.

    Ich habe in letzterZeit einige Magnetspulen in die Tonne gesteckt, die nach relativ kurzer Zeit für Ärger sorgten.
    Ganz übel ist, dass die Mistdinger temperaturabhängig (--> erst nach 5 oder 10 Min Dauerbetrieb) aus den Latschen kippen und nach ner Entstörung erst mal wieder ganz normal funktionieren.

    Problem ist manchmal die zeitaufwändige Sucherei bis man den Übeltäter erwischt hat.

    Nach 1,5 Jahre würde ich das unter Gewährleistung buchen - ohne Diskussion.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  6. R.B.

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    Habe ich auch schon erlebt. Spule war an sich OK (Widerstand gemessen), aber anscheinend hat sich der Stößel verhakt weil sich der (Führungs)Ring in der Spule verändert hat. Jetzt sitzt das Ventil mit 10cm Abstand zum Düsenstock, und siehe da, kein Ärger mehr.

    Doch solche Probleme dürfen nicht zur Normalität werden, deswegen würde ich bei den genannten 18 Monaten immer unterstellen, dass das Ventil eine Macke hatte.

    Gruß
    Ralf
     
  7. #6 Achim Kaiser, 13. September 2011
    Achim Kaiser

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    Die Spulen die ich weggeschmissen hab hatten definitiv in *heissem* Zustand keinen Stromdurchgang mehr ... wenn das Ding wieder kalt wurde gings wieder.

    Ich vermute Lötstelle gebrochen am Übergang zu den Laschen für den Anschlußstecker.

    Manchmal sucht man sich bei solchen Fehlern nen Wolf, weil das Mistding 5 bis 10 min problemlos funktioniert und dann *plopp* ist das Magnetfeld wech ... Öldurchfluss wech ... Flammabriss im Betrieb ... Startversuch .. kein Sprit ... *Störung*.

    Gruß
    Achim
     
  8. R.B.

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    Gute denkbar, seit dem wir alle bleifrei löten müssen. Wenn da noch mit einem alten Lötprofil (niedrigere Temperatur) gefahren wird, werden die Lötstellen geklebt aber nicht gelötet.

    Aber Hauptsache die Umwelt freut sich. Anstatt einem bischen Blei landen jetzt die kompletten Produkte in der Tonne.

    Gruß
    Ralf
     
  9. chris80

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    So, habe jetzt jemaneden von der Firma erreicht. Die verstecken sich hinter ihrem Zulieferer, sprich Hersteller von dem Ventil. Die würden nur Garantie für ein Jahr geben, danach "lassen die nicht mehr mit sich reden". Aha. :irre
    Reperaturkosten (Material + Montage) werden so ca. 60,- Euro sein, deswegen zu einem Anwalt rennen und es mir mit der Firma verscherzen will ich natürlich auch nicht...

    Wie auch immer, jetzt weiß ich zumindest einmal das es a) normal nicht sein kann dass das Ding so schnell kaputt geht und b) es allerdings doch recht oft vorkommt.

    Da bin ich wohl auf die Kulanz der Firma angewiesen oder muss wohl oder übel das Geld abstecken... :mauer
     
  10. jturtle

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    vielleicht sollte die firma mal überlegen, ob sie es sich mit DIR verscherzt... ;)
     
  11. Bulla2000

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    Was interessiert Dich deren Zulieferer? Du hast einen Werkvertrag mit dem Installateur geschlossen. Oder halt einen Kaufvertrag über das Ventil. Ob er die Kosten des Neueinbaus von seinem Zulieferer erstattet bekommt, hat in Eurem Verhältnis keine Bedeutung.
     
  12. R.B.

    R.B.

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    Garantie? Hier geht es um die gesetzliche Gewährleistung und nicht darum, was irgendwer an Garantie gibt (oder nicht gibt). Es gibt aber die Möglichkeit die Gewährleistung zu verkürzen, auf 1 Jahr, aber ich kann nicht mit Sicherheit sagen, ob das nur zwischen Unternehmen möglich ist, oder auch zwischen einer Firma und einem privaten Endkunden.

    Gruß
    Ralf
     
  13. chris80

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    Natürlich interessiert mich deren Zulieferer einen Käse, aber bevor ich auf "stur" schalte und nicht zahle sollte ich erstmal definitiv wissen wie es sich mit der Gewährleistung verhält (aber das ist wie ja schon oben aufgeführt in der Tat eher etwas für den Anwalt), fall eungern auf die Nase.
    Könnte mir schon vorstellen das so ein Magnetventil unter die Rubrik "Verschleißteil" fällt und gesetzlich keine zwei Jahre Gewährleistung gegeben werden müssen (warum sollte das die Heizungsfirma auch behaupten wenn es so wäre?)

    Normalerweise würde ich als Kunde eher erwarten dass die sagen "o.k., wir übernehmen die Kosten" oder zumindest anteilig. Evtl. tut sich in der Richtung noch was, die melden sich wieder bei mir. Wenn die das nicht tun werde ich schon dementsprechend meine Konsequenzen ziehen und das nächste mal woanders hingehen.

    Meine ursprüngliche Frage ging ja eher dahin ob so ein schneller Ausfall "normal" ist und ob irgendjemand schon ähnliche Erfahrungen gemacht hat.
     
  14. R.B.

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    Als typisches Verschleißteil, wie beispielsweise Elektroden oder Düsen, würde ich das Magnetventil nicht bezeichnen.

    Was die Gewährleistung betrifft, so kann man diese unter bestimmten Bedingungen in den AGB auf 1 Jahr verkürzen. Ob so eine Regelung bei Werkvertrag und zwischen Unternehmer und Endkunden möglich ist, müsste man einen Anwalt fragen.

    Gruß
    Ralf
     
  15. Bulla2000

    Bulla2000 Gast

    Ist sie nicht, die zwei Jahre sind zwingend!
     
  16. R.B.

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    Auch bei einer Reparatur (Werkvertrag zwischen Firma und Endkunde)? d.h. die 2 Jahre können nicht durch AGB verkürzt werden?

    Gruß
    Ralf
     
  17. Achim Kaiser

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    Gewährleistung 2 Jahre .... Beweislastumkehr nach 6 Monaten.
    Problem : Nachweis kostet hier u.U. ein mehrfaches der ganzen Leistung.

    Wegen so nem Mist dann anschließend u.U. 2 Std *heisse* Debatten zu führen rentiert m.E. nie ... denn die Zeit zahlt auch keiner.

    Gewährleistung heisst aber nicht Garantie und auch nicht Vollkaskoversicherung. Es heisst nur *mangelfrei* zum Zeitpunkt der Abnahme. Nach 6 Monaten ist zu *beweisen* dass der Mangel schon *vor* der Abnahme gesetzt war ... kann manchmal schwer fallen.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  18. Julius

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    Eine Möglichkeit mit vertretbarem Aufwand wäre noch:
    Sich schriftlich direkt an den Hersteller zu wenden.
    Es ist nicht anzunehmen, daß dieser eine höfliche Anfrage (ruhig das Gerät an sich loben, wenn nur nicht diese Ausfälle mit immer der gleichen Ursache wären...) auch derart brüsk abtut.

    Vielleicht läßt sich ja ein Kompromiß finden?
    Etwa, daß der Hersteller Materialersatz leistet (wo ist eigentlich im Moment das Defektteil?). Die Montagekosten könntest Du Dir dann mit dem Einbaubetrieb teilen.
     
  19. OldBo

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  21. R.B.

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    Unterstellen wir mal, dass die Magnetspule den Ärger verursacht, diese kostet keine 20,- €. Die Frage ist, an welchen Hersteller soll man sich wenden? Die Hersteller der Thermen/Kessel kaufen die Teile auch nur zu.

    Ich glaube der Preis ist auch nicht das Problem, denn der Ärger kostet ein Vielfaches. Das ist sowohl für den Endkunden als auch für den Heizungsbauer einfach nur ärgerlich.

    Gruß
    Ralf
     
  22. Julius

    Julius

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