Markenname Schwarzanstrich aus den 60ern im Kontext als tauglicher Untergrund für KMB

Diskutiere Markenname Schwarzanstrich aus den 60ern im Kontext als tauglicher Untergrund für KMB im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hi, ich finde ums Verrecken den Produktnamen nicht mehr, mit dem unser Haus 1960 im Kellerbereich angepinselt wurde. Das Haus steht in Hessen....

  1. tanzbaer

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    Hi,

    ich finde ums Verrecken den Produktnamen nicht mehr, mit dem unser Haus 1960 im Kellerbereich angepinselt wurde. Das Haus steht in Hessen. Ich komme nicht vom Bau, habe aber früher öfter im Rohbaubereich gejobbt und bin mir sicher, das ähnlich wie Tempo bei Taschentücher der gesuchte Markenname synonym für Schwarzanstrich/Kellerabdichtung benutzt wurde.

    Hintergrund für die Frage ist folgender. Ich stolpere über widersprüchliche Aussagen, ob der mit dem Schwarzanstrich behandelte Kellerputz direkt als Grund für eine KMB 2K Beschichtung taugt oder nicht. S...o sagt da kann direkt die KMB drüber, R....s sagt, nix, da muss ein Haftlack drauf und mit Quarzsand beschmissen werden, direkt drauf hält die KMB nicht. Für mich sieht die Wand jetzt optisch erstmal nicht soviel anders aus wie eine Wand geputzt mit Bitumenvoranstrich, aber das muss ja nichts heissen.

    Ohne Markennamen ist konkretes Fragen halt etwas schwierig, ich denke mit der richtigen Bezeichnung hat ein erfahrener Fachberater am Telefon direkt vor Augen wie die Oberfläche aussieht und ob die als Grund reicht.

    Dank vorab

    tanzbaer
     
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  3. KATMat

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    Der Markenname bringt wenig, wenn die Rezeptur geändert wurde. Und das ist ziemlich sicher - in den (frühen) 1960ern wurde sowas idR mit Steinkohlenteer hergestellt. Danach wurde umgestellt.
     
  4. Jupp10

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    Hi tanzbaer,
    ich kenne ein Produkt aus dieser Zeit das hieß
    ENERTOL

    Gruß

    Jupp10
     
  5. Eric

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    Woher sollen wir wissen, ob und welches Markenprodukt an Deinem Keller verwandt wurde?

    Ist aber auch ziemlich egal, weil es nicht nur auf das Produkt, sondern auf die Verarbeitung und den aktuellen Zustand der Altabdichtung ankommt. Ob die Altabdichtung brauchbar und darauf aufgebaut werden kann, muß ein Fachmann vor Ort prüfen und entscheiden. Der wird Dir dann auch sagen, wie es weiter geht.
     
  6. #5 wasweissich, 1. Juli 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

  7. #6 tanzbaer, 1. Juli 2013
    tanzbaer

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    Danke auch für die PNs, Inertol war das gesuchte.
     
  8. #7 tanzbaer, 1. Juli 2013
    tanzbaer

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    Alles richtig, passiert auch so, trotzdem ist der Name hilfreich. Ich habe jetzt schon drei Varianten wie man damit im System eines Herstellers umgeht. Und da ist die Variante anderer Hersteller einfach direkt mit KMB drauf zu gehen noch nicht mitgezählt. Wenn ich dann als erkennbarer Laie bei einem Fachberater anrufe, sind aus meiner Erfahrung die Antworten und Begründungen umso präziser je detaillierter man selber die Fragestellung schildern kann.

    Vor Ort haben sich das mein Bauingenieur und der Fachberater/Verkäufer meines Baustoffhändlers angesehen. Die führen das System der Firma mit dem R am Anfang. Ürsprüngliche Variante war das Auftragen eines Lackes mit Bewurf durch Quarzsand. Die Alternative ist jetzt eine Kratz-/Kontaktspachtelung mit der kunststoffmodifizierten Dichtschlämme aus deren System, darauf kann dann die KMB. Was wir vor Ort noch Testen wollen, ist ob ein Anschleifen/Aufrauhen mit vertretbarem Aufwand möglich ist.
     
  9. Eric

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    Remmers ist in Ordnung. Hatte ich vom Verfahren her auch so angedacht, allerdings mit der Dichtschlämme D2 von D ( jetzt W-St.G ) und dann mit S 10 weiter. Aber ist Geschackssache. Darauf achten, dass der ausführende Unternehmer den KMB-Schein hat.
     
  10. #9 meisterLars, 2. Juli 2013
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    Der Hersteller P*I bietet für ganz schmale Mark eine Untergrundanalyse an, d.h. es werden Proben im Labor analysiert.
    Diesen Service haben wir letztens auch genutzt, als wir einen 90(!)-er-Jahre-Bau abdichten sollten, dessen "Abdichtung" in Dachlack auf Porotonstein bestand.
    Ende vom Lied war dann, dass eine Sub den Dachlack im Sandstrahlverfahren entfernen musste...
     
  11. #10 Carden. Mark, 2. Juli 2013
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    Ja, das war einmal.
    Aber da hat sich etwas geändert......
    oder warum werden hier nur noch bituminöse Untergründe aufgeführt?
    http://www.remmers.de/Systeme-Leist...5c3debd8311.0.html?&tx_remsystemcatalogue_pi1[id]=2261#bot
    Stellungnahme - nach meinem Mehrmaligen nachharken bei Remmers - Teerabdichtung muss erst runter.
    Nichts mehr mit Si-Lack bzw. Sperrschlämme als Trennlage zum KMB.

    Nicht einmal die sonst fachkundige Gebietvertretung wusste das.
     
  12. tanzbaer

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    @Marc:

    Nur um eventueller Verwirrung meinerseits vorzubeugen. Das mit dem "Teer muß ab", war ein Kommentar genereller Natur, oder bezog sich das auf das Inertol? Denn das ist nach meinem Wissen nicht Teerhaltig, sondern bituminös, oder irre ich mich da?
     
  13. tanzbaer

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    Eine Zusatzfrage habe ich noch. Wo genau ist der Unterschied zwischen Sulfatexschlämme und normaler Dichtschlämme? Die eine Antwort "Kostet 5 mal soviel" kenne ich schon. :e_smiley_brille02:

    Hat das was mit der evtl Salzbelastung im Altbau zu tun?
     
  14. #13 baufix 39, 2. Juli 2013
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    hallo,
    zu der früheren Keller-Abdichtung möchte ich auch etwas zu sagen da ich diese in den 60zigern
    noch selbst mit hergestellt hatte.
    der Aufbau war üblicherweise ein ca. 2cm Zementputz , evtl. noch verkieseln und danach
    einen 3 maligen Bitumenanstrich auftragen.
    mit Teerprodukten hatten früher die Bodenleger die Böden verklebt.
     
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  16. tanzbaer

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    Danke, genauso sieht die Wand aussen aus. Nur das der Putz bei mir nicht überall bis runter aufs Fundament geht, da die alte Drainage einbetoniert war und die wohl erst betoniert und dann geputzt haben. An einigen Stellen war dann Drainrohr mit Beton statt Putz.
     
  17. #15 Carden. Mark, 2. Juli 2013
    Carden. Mark

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    Sulfatbeständige Schlämme ist das.
    Inertol ist immer noch im Handel, Vermutlich in anderes Zusammensetzung als damals. Ich habe 1981 angefangen damit die Strafarbeit ausführen zu müssen. ME nach war es auf Bitumenbasis.
    @Baufix 39 Aber dieses gilt NICHT für alle damaligen Beschichtungsstoffe.
     
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