Materialien für Bauwasseranschluss - wie nennt man diese Dinge?

Diskutiere Materialien für Bauwasseranschluss - wie nennt man diese Dinge? im Sanitär Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, für unseren bald beginnenden Neubau brauchen wir einen Bauwasseranschluss. Da es keinen Hydrantenanschluss oder Ähnliches in der Nähe...

  1. Jens78

    Jens78

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    Hallo,

    für unseren bald beginnenden Neubau brauchen wir einen Bauwasseranschluss. Da es keinen Hydrantenanschluss oder Ähnliches in der Nähe gibt, empfiehlt uns der örtliche Wasserversorger, das Wasser aus dem Keller eines Nachbarn zu beziehen. Mit dem Nachbarn haben wir uns schon verständigt, er ist dazu bereit. Um den Anschluss herzustellen, brauchen wir nun ein paar Dinge, von denen ich zwar eine Vorstellung habe, zu denen mir aber teilweise die richtigen Bezeichnungen fehlen:

    - einen geeichten Wasserzähler, den man an einen normalen Wasserhahn anschrauben kann
    - einen Schlauch, ca. 25m lang, den man an die andere Seite des Wasserzählers schraubt
    - eine Art Wasserhahn, den man an die andere Seite des Schlauchs anschließen kann; er muss einen 3/4"-Ausgang haben und die Möglichkeit bieten, das Wasser an- und abzustellen, ohne immer extra in den Keller zu müssen (schließlich sollen nicht sämtliche Bauarbeiter im Keller des Nachbarn ein- und ausgehen)

    Kann mir bitte jemand aus dieser Beschreibung eine Einkaufsliste anfertigen, mit der man im Baumarkt versteht, was ich will?

    Zusatzfrage: Wieviel Druck geht bei dieser Konstruktion verloren? Die Baufirma sagt, sie braucht mindestens 2,5 bar am Bauwasseranschluss. Haut das hin oder muss ich irgendwelche zusätzlichen Maßnahmen ergreifen?

    Ich freue mich auf eure Antworten!
    Jens78
     
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  3. #2 wasweissich, 23. Juli 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    schlauch aus dem baumarkt mit einem hahn am ende ist nicht die lösung......

    gwi .............
     
  4. Jens78

    Jens78

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    Danke für den Hinweis. Dürfte ich dann noch fragen, was unter den gegebenen Umständen die Lösung ist?
     
  5. #4 wasweissich, 23. Juli 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    gaswasserinstalateur
    der kann eine pe-leitung verlegen , die nicht ständig auf und abgedreht werden muss . dein nachbar hätte nicht viel freude an einem geplatzten schlauch in seinem keller .
    und sollte da doch irgendwas passieren , bist du nicht der , der den wasserschaden im nachbarkeller bezahlen muss......... weil versicherbar ist deine baumarktlösung mit sicherheit nicht.....
     
  6. #5 VolkerKugel (†), 23. Juli 2008
    VolkerKugel (†)

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    Ähemm ...

    ... wenn das eine ordentliche Baufirma ist, kümmert die sich um den Bauwasser- und Baustromanschluss. Gehört zum Punkt Baustelleneinrichtung.

    Was ist denn das für eine Firma?
     
  7. Jens78

    Jens78

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    PE-Leitung statt Schlauch, O.K. - und das kann man nicht selbst machen? Was würde es denn ungefähr kosten, einen Installateur damit zu beschäftigen?
     
  8. #7 VolkerKugel (†), 23. Juli 2008
    VolkerKugel (†)

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    Wenn man ...

    ... in einem Forum Fragen einstellt, sollte man so höflich sein, auch Gegenfragen zu beantworten :konfusius .
     
  9. Rene'

    Rene'

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    Hi!

    Wir hatten das selbe Problem und haben uns so ein eckiges 1000 Liter Fass besorgt was wir, wenn es nötig war ( alle 1-3 Wochen) vom Nachbarn haben voll machen lassen. Beton für die Decken kam sowieso fertig angemischt zur Baustelle.
    Der Vorteil war : Wenn wenig (aber ausreichend) Wasser vorhanden ist wird auch nur das verbraucht was nötig ist und der Wasserschlauch wird nicht zum Spielen und Wagenwaschen benutzt. ;)

    Nachdem die Fenster und die Bautür drin waren hatten wir auch schon (da früh genug beantragt und gedrängelt) den eigenen Wasseranschluss für die Putzer und den Estricher.

    Vielleicht wäre das eine Lösung.

    Gruß,
    Rene'
     
  10. Jens78

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    Dann erlaube ich mir höflichst die Gegenfrage, was die Frage nach der Baufirma zur Sache tut. Mein Eindruck ist, dass sie allein dem Zweck dient, mich als Kunden eines GÜ zu "entlarven", was hier nach allem, was ich bisher gelesen habe, nicht gern gesehen wird und dazu führt, dass die immer noch bestehenden ursprünglichen Fragen nicht beantwortet werden nach dem Mottto "selbst schuld, wenn er diesen Weg gewählt hat".

    @René: Danke für den Tipp. Wo bekommt man denn so ein Fass und wie bringt man es zur Baustelle?
     
  11. #10 VolkerKugel (†), 23. Juli 2008
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    Lieber Jens78 ...

    ... auch (und gerade) ein GU sollte in der Lage sein, seinen Bauwasseranschluss selbst zu organisieren - sach ich mal :konfusius .
     
  12. Rene'

    Rene'

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    @Jens: www.ebay.de nach "wassertank" oder "wasserfass" suchen.

    Wie so was zur Baustelle kommt? Liefern lassen oder selber abholen.

    Gruß,
    Rene'


    PS: Nehmt ihn doch nicht so in die Zange. "Baustrom und Bauwasser sind zu stellen" sind doch heutzutage gängige Formulierungen. Wer's im Kleingedruckten nicht sieht muss sich halt hinterher drum kümmern. ;)
     
  13. Jens78

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    Lieber Volker Kugel...

    ...das mag sein, aber es ist nunmal Fakt, dass unser GU den Bauwasseranschluss als Eigenleistung vorgesehen hat und wir das akzeptiert haben. Also stehen wir nun vor der geschilderten Aufgabe und freuen uns nach wie vor über Tipps und Hinweise, wie wir sie am besten lösen können.
     
  14. Julius

    Julius

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    Geh zu einem örtlichen Sanilöter.
    Laß Dir das PE-Rohr geben. Verlege dieses zu Nachbars Keller.
    Dann laß es den Fachmann anschließen.

    Das mit dem Tank kannst Du bei einem GU bestimmt vergessen, der wird Dir was husten!
     
  15. #14 wasweissich, 23. Juli 2008
    wasweissich

    wasweissich Gast

    aber ein gu/gü (ist übrigens blödsinn dass es um entlarven geht, macht aber fragen transparenter , und verpönt ist es auch nicht , es wird nur zur vorsicht und genauem lesen/lesen lassen des vertrages aufgerufen ) sollte einen brauchbaren tip (er wird auch einen klempner an der hand haben ) geben können.........

    denkt j.p.
     
  16. Jens78

    Jens78

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    Ich habe den zukünftigen Bauleiter gerade mal angemailt und um eine Meinung zu den hier diskutierten Möglichkeiten gebeten. Mal schauen, was er sagt. Danke für eure bisherigen Tipps!
     
  17. #16 VolkerKugel (†), 24. Juli 2008
    VolkerKugel (†)

    VolkerKugel (†)

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    Einen Hauswasseranschluss ...

    ... braucht Ihr doch später sowieso.
    Warum dann nicht jetzt schon den Wasserversorger den Anschluss bis ins Grundstück legen lassen und als Bauwasseranschluss nutzen?
    Die meisten Stadtwerke machen sowas.
     
  18. Uwe!

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    so haben wir es gemacht! Ist die einfachste und günstigste Lösung. Und wenn man mit den Leuten spricht, machen sie die Leitung auch gleich so lang, dass man sie später in den Anschlussraum führen kann, ohne noch mal zu verlängern. Außerdem kann das Teil bei den Erdarbeiten dann gleich an seinen endgültigen Platz gelegt werden und stört nciht mehr und ist geschütz.
     
  19. Jens78

    Jens78

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    Ja, das ist auch die bevorzugte Lösung des Bauleiters und so versuchen wir es jetzt. Hätte er uns das rechtzeitig von sich aus gesagt, würde es wahrscheinlich von Anfang an auf diesem Wege klappen. Nun könnte es jedoch zeitlich knapp werden, sodass wir uns übergangsweise wohl doch mit der Schlauchlösung behelfen müssen. Das mit dem Wassertank hält er für keine gute Idee.

    Negativer Aspekt der Rückmeldung des Bauleiters: Wir müssen den Nachbarn irgendwie überreden, dass er für diese Zeit doch den Bauarbeitern Zugang zum Keller gewährt.

    Positiver Aspekt: Die Firma verlangt nur den Zugang zu dem Anschluss, die Zuführung von dort zur Baustelle erledigt sie selbst. Das heißt, ich habe kein Haftungsrisiko wegen eines Wasserschadens beim Nachbarn, wenn ein Schlauch platzt oder so.
     
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  21. #19 Ralf Dühlmeyer, 24. Juli 2008
    Ralf Dühlmeyer

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    Was ist das denn für ein Quatsch.
    Die Handwerker wollen beim Nachbarn ein- und ausgehen???
    Und aus der Nummer mit der Haftung sind Sie ggf. auch noch nicht raus, nur weil der GU beim Nachbarn was macht.
    Alleine für den nicht erfolgten Hinweis soll der BU Fässer hinstellen, die Sie dann nahc Absprache mit ANGEMESSENEM Vorlauf füllen, bis der Bauwasserhahn da ist.

    MfG
     
  22. Rene'

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    Hallo!

    Ist denn wirklich kein Hydrant in der Nähe??? Kann ich mir bei bestem Willen nicht vorstellen. Lauf mal die Straße rauf und runter und such nach einem ovalen (ca.35*25cm) geriffeltem Deckel im Bürgersteig- oder Straßenbelag.

    Die Lösung den Bauarbeitern Zugang zum Keller zu gewährleisten halte ich auch für die schlechteste aller Lösungen.
    Drei bis vier mal am Tag latschen die dann mit Sand und Zemetschuhen durch Nachbar's Treppenhaus???

    Na dann auf gute Nachbarschaft!

    Das der Nachbar den Wasseranschluss zur Verfügung stellt ist ihm schon hoch anzurechnen. Man sollte diese Hilfsbereitschaft aber nicht zu stark strapazieren.

    Gruß,
    Rene'
     
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