Mauer versetzt bzw. nicht vollflächig auf Fundament ?

Diskutiere Mauer versetzt bzw. nicht vollflächig auf Fundament ? im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Hallo, wie wohl bei jedem Bau üblich, habe auch ich jetzt ein Problem mit der Ausführung. Es handelt sich um ein eingeschossiges Gebäude mit...

  1. #1 heinz.becker, 7. Juli 2003
    heinz.becker

    heinz.becker Gast

    Hallo,

    wie wohl bei jedem Bau üblich, habe auch ich jetzt ein Problem mit der Ausführung.

    Es handelt sich um ein eingeschossiges Gebäude mit folgendem Aufbau:

    1)

    Streifenfundament mit 3 Streifen, Breite der Streifen ca 40cm
    Tiefe in Erdreich ca. 80cm, Oberfläche schließt mit dem Erdreich ab

    2)

    auf diesem Steifenfundament befindet sich eine Steinreihe (36cm Kalksandstein) zur Anpassung der Höhen

    3)

    auf diesen Steinen wurde dann die Bodenplatte gegossen bzw
    aufgesetzt

    4)

    auf der Bodenplatte sind dann die Wände (Leichtbeton) gemauert (Erdgeschoss)

    5)

    darauf ist dann das Dach aufgesetzt worden



    So, jetzt zum Problem.

    Da ich die Steinreihe (zwischen Bodenplatte und Streifenfundament) mit einem Schwarzanstrich versehen wollte,
    ist mir aufgefallen, dass sich die Steinreihe auf einer Seite des Gebäude nicht vollflächig auf dem Fundamentstreifen aufliegt. D.h. die Steinreihe liegt teilweise um ca 12cm versetzt auf dem Fundament, was bedeutet, das sie teilweise nur mit ca 24cm (36cm - 12cm Versatz) auf dem Fundament aufliegt.

    Hoffe habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt.

    Was kann man noch machen, Gebäude ist quasi fertig.

    Vielen Dank im voraus.

    Gruss

    Heinz
     
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  3. mls

    mls Bauexpertenforum

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    ganz einfach ...

    architekt, statiker, fremdbauleiter u. firmenbauleiter in einen sack stecken und fest draufhauen. das trifft garantiert den richtigen! :p
    falls diese nicht vorhanden sind: selber in den sack springen...

    ein "ps" für alle fastfachleute:
    das problem ist NICHT die mauerwerksexzentrizität ...

    noch ein "ps" in eigener sache:
    "wie wohl bei jedem Bau üblich, habe auch ich jetzt ein Problem mit der Ausführung" ... auch wenn´s nicht so gemeint war - ich finde das beleidigend gegenüber den handwerkern, architekten und sonstigen fachleuten, die gute arbeit leisten!
     
  4. #3 Herr Zack, 7. Juli 2003
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    Herr Zack

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    oh gott, was für ein schrott...

    ich hau mit drauf. mls, willst du den durchmesser 25 oder darf ich? ;--)
    frage an jdb: wird sich diese konstruktion auf dem markt durchsetzen? wird das zum standard?

    gruß
    herr zack
     
  5. #4 heinz.backer, 7. Juli 2003
    heinz.backer

    heinz.backer Gast

    Hallo,

    >ganz einfach ...
    >architekt, statiker, fremdbauleiter u. firmenbauleiter in einen >sack stecken und fest draufhauen. das trifft garantiert den >richtigen!
    >falls diese nicht vorhanden sind: selber in den sack springen...

    >ein "ps" für alle fastfachleute:
    >das problem ist NICHT die mauerwerksexzentrizität ...

    was ist damit gemeint, was ist denn das Problem ?

    >noch ein "ps" in eigener sache:
    >"wie wohl bei jedem Bau üblich, habe auch ich jetzt ein Problem >mit der Ausführung" ... auch wenn´s nicht so gemeint war - ich >finde das beleidigend gegenüber den handwerkern, architekten >und sonstigen fachleuten, die gute arbeit leisten!

    ok, da bin ich wohl etwas über das Ziel hinaus geschossen, es hängt wahrscheinlich einfach mit der Menge der verschiedenen Bauleistunge zusammen, das nach Murphy was schief gehen muss.

    Gruss

    Heinz
     
  6. Lebski

    Lebski Gast

  7. TAMKAT

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    zunächst mal haben KS Steine absolut nichts im Erdreich zu suchen, und zumindestens innen ist ja Erdreich. Da können Sie streichen wie Sie wollen es wird nichts nützen. Der Stein wird sich im laufe der Jahre in wohlgefallen auflösen.
    Die 36,5 er Steinreihe hat vollflächig auf dem Fundament aufzuliegen (Lastabtragung), ist es nicht so, ist es in diesem Fall ein schwerer Mangel. Früher oder später werden sich die ersten Risse zeigen.

    TAMKAT
     
  8. #7 Herr Zack, 8. Juli 2003
    Herr Zack

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    da haben überhaupt keine steine irgendwas zu suchen...

    zack
     
  9. #8 bauworsch, 8. Juli 2003
    bauworsch

    bauworsch Gast

    Sowie das aussieht

    und sich anhört ist das Personengleichheit. Wird mir erst jetzt durch Tamkats Hinweis so richtig klar, dass da so ein Wahnsinniger Kalksandsteine wohl ungeschützt ins Erdreich geschmissen hat.
    Aber so ganz versteh ich´s immer noch nicht. Der Heinz wollte Abdichten, wohl von außen? Da stellt er fest, dass sich die KS-Schicht um 12 cm verschoben hat. Nach innen wohl? Ist da jetzt unter der Bodenplatte ein 12 cm tiefer Spalt nach außen hin? Oder ist da kein KS zu sehen, nur Beton, da der über den KS gelaufen ist und vorne sichtbar ist, und der Heinz hat mal gepopelt, um zu gucken, wo an diesr Stelle der KS ist? Und wenn das Erdreich mit OK Fundamente ( Beton? ) aufhört und dann nochmal KS draufkam ( wie hoch) was ist dann zwischen Oberkannte Erdreich und Unterkannte Bodenplatte in Stärke der KS-Steine?? Kies? Schotter?
     
  10. TAMKAT

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    Sicher können dort Steine sein, warum nicht, verstößt meines wissens nicht gegen eine DIN, aber eben keine KS.
    Aber sinnvoller wäre es gewesen, direkt bis UK Sohle zu betonieren, zumal es in diesem fall nur eine Schicht ist (25cm). Das läßt sich locker aufschalen, und ist gegenüber Mauern kein mehraufwand. Ich hätte bis UK Sohle betoniert. Wir machen es grundsätzlich aus Beton bis UK Sohle, egal wie hoch geschalt werden muß. Wenn man die richtige Schalung hat ist das kein Thema.

    TAMKAT
     
  11. TAMKAT

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    So wie ich es verstanden habe, haben die sich schlicht und einfach beim anlegen der Fundamente vermessen. So das die 36,5er KS Schicht (25 cm Hoch) nach innen oder außen 12 cm übersteht!!!


    TAMKAT
     
  12. Lebski

    Lebski Gast

    Tja, und die Lösung? Da ich kein Experte bin (zumindest nach Meinung der Boardmoderatoren) sag ich dazu nix! Was nun? Unterfangung mit austausch der KS-Steine gegen Beton? Na los, Experten an die Front!
     
  13. #12 bauworsch, 8. Juli 2003
    bauworsch

    bauworsch Gast

    Und

    Lebski?
    Ich sag abreissen!
    Wat sachste dazu?
     
  14. Lebski

    Lebski Gast

    Unterfangen.

    Abschnittsweise die KS raus, Nachbetonieren. Wie bei der Gebäudeunterfangung.
    Aber ich bin ja kein Experte, ich muss mich nicht äussern!
    Siehe:
    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?s=&threadid=1425
    Da man ja meinen Benutzerstatus geändert hat, ist meine Meinung wohl nicht gefragt! :winken
     
  15. mls

    mls Bauexpertenforum

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    tja, lebski ...

    da fällt mir maria muldaur ein: it´s not the meat - it´s the motion ... viel is nich alles :D
     
  16. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    Zitat aus nem anderen Forum:

    "Lieber mal die Griffel stillhalten und nix schreiben wie dauernd in die Konfrontationen zu laufen" ... ich weiss beim besten Willen nimmer vom wem dieses Zitat war "aber" es trifft schon Hr. Lebski gell ? ... es geht hier nicht drum den Highscore beim Antworten zu knacken (! )... eher ist hier die fachlichkeit und hilfbereitschaft sowie der Diskussiongeist gefragt (!) ... Der Grund für die Zurückstufung war die Entgleisung in dem Unterforum (den Beitrag können Sie ja sehn) ... bleiben Sie Bitte fachlich und überdenken Sie das oben aufgeführte Zitat (!) ... ich glaub "dann" können wir auch wieder über Ihren Status reden (!)

    MfG

    J.T.
     
  17. Lebski

    Lebski Gast

    Interesant ist doch, dass das Problem bereits diskutiert wurde.
    Einwände: Grudsätzlich keine. (ohne Beitrag von mir. Soviel zur Schreibwut.)

    @ mls: schöne Antwort. Berücksichtige bitte, dass ich auf eine provukative Frage ironisch Antworte.

    Es ist nicht mein Fachbereich, ohne direkte Frage würde ich mich dazu auch nicht äussern, Ausnahme ist persönliche, positive Erfahrung, die man zur Diskusion stellen kann. Dies lässt sich meinen Beiträgen durchaus entnehmen.

    Geholfen ist dem Fragesteller immer noch nicht. Muss man da noch über:
    sprechen?

    Kein Kommentar. :mauer
     
  18. hscholl

    hscholl

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    Lösung

    da bin ich aber gespannt, wie hier im Forum hierzu eine Lösung gefunden werden soll! Es ist ja noch nicht mal klar, ob die Aufmauerung nach außen oder nach innen übersteht.
    Herr Backer, seriös sollten Sie Ihren Statiker fragen, ob diese Exzentrizität noch von ihm vertreten wird oder nicht.
    Aber vieleicht gibt es ja auch hier ein paar Mutige!
    mfg Hajo Scholl
     
  19. jhd

    jhd

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    Die Hütte ist doch fertich zumindest knapp und nun hat Herr Becker festgestellt - beim selber schwarz-machen - dass das Sockelmauerwerk nicht voll auf dem Fundament steht, ergo sollte es wohl nach aussen über das Fundament stehen.
    +
    Und wenn ich nun weiter darüber nachdenke, bleibt eigentlich nur Antwort 1 von mls.
    +
    Da tauchen doch gleich Fragen über Fragen auf.
     
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  21. TAMKAT

    TAMKAT

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    Sicher gibt es auch hier Lösungen.

    Erst mal was ich bis jetzt mitbekommen habe.

    1.) An einer Seite des Gebäudes steht der Stein über.

    2.) Er hat es festgestellt, als er die Steine Schwarz streichen wollte. Das läßt den schluß zu (Das Haus ist ja schon fast fertig) das die Steine an dieser Seite nach Außen überstehen.

    3.) Es wurden KS Steine für das Differenzmauerwerk benutzt, die nichts in der Erde verloren haben.

    Lösungsvorschläge:

    1.) Die Fachlich richtige

    1.) An der Seite wo das Mauerwerk über steht, das Fundament verbreitern.
    2.) Das gesamte KS-Mauerwerk abschnitsweise entfernen ( am ganzen Bau!), und durch gebrannte Vollziegel ersetzen, kraftschlüssig schließen.
    Auf DIN gerechte Unterfangung achten. Nachteil dieser Lösung, es ist sehr Kostenintensiv, und braucht Zeit. Für diesen Murks muß es ja einen verursacher geben. Das müßte eigendlich gemacht werden. Aber als erstes sollten Sie mit Architekt, Statiker, und Bauunternehmer ein treffen vor Ort vereinbaren.
    Wenn alle so beisammen sind, fragen sie den Architekten ( Sagen Sie nichts, es gibt keinen Architekten, wen doch, wo war der als dieser Murks verbrochen wurde?), ok dann ist der Statiker der erste, fragen Sie den was er davon hält, und was er in diesem fall für Lösungsvorschläge hat. Damit Sie einen Fachmann an Ihrer Seite haben, würde ich einen Gutachter mitnehmen, denn für Sie geht es um einiges.
    Wir können so aus der entfernung, und noch dazu wo soviele fragen noch offen sind, eigendlich keine vernümpftigen vorschläge machen. Das muß man einfach sehen.

    TAMKAT

    2.)
     
  22. #20 heinz becker, 9. Juli 2003
    heinz becker

    heinz becker

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    Hallo,

    war leider verhindert, deshalb kann ich erst jetzt wieder zu Wort melden.

    Habe mal ein Bild eingefügt. Es geht um die hintere rechte Ecke auf dem Bild. Die Mauer ist in Pfeilrichtung auf dem Fundament verssetzt.

    MFG

    Heinz
     
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Mauer versetzt bzw. nicht vollflächig auf Fundament ?

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