Mauerwerk Poroton 36,5

Diskutiere Mauerwerk Poroton 36,5 im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Liebes Forum, bisher habe ich als leie viele nützliche Tipps von euch erhalten. Und erhoffe mir bei meiner nächsten Frage dieses ebenfalls....

  1. #1 Maddin030bln, 23.08.2018
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    Liebes Forum, bisher habe ich als leie viele nützliche Tipps von euch erhalten. Und erhoffe mir bei meiner nächsten Frage dieses ebenfalls.

    Google und suche habe ich bereits bemüht, hat mir allerdings nicht weitergeholfen.

    Ich plane ein EFH Satteldach 1.5 nach Enev. Mein Hausbauer hat mir als monolithische alternative ein Mauerwerk aus Poroton T9 (ungefüllt) 36,5 cm dicke empfohlen .

    Vor und Nachteile dieses Steines sind mir bekannt. Was mir allerdings nicht bekannt ist, wie lebt es sich in diesen Mauerwerk?

    Ich möchte gerne ein Haus bauen welches zukunftsicher ist und mich an Energiekosten nicht in den Ruin stürzen. Geheizt wird dieses Haus mit FBH und GAS. Wichtig wäre mir in diesem Zusammenhang, dass das Haus auch im Sommer nicht stark aufheizt und im Winter nicht stark abkühlt.

    Ich weiss es spielen weitere Faktoren mit. Die Fenster haben aktuell ein UW wert von 1,2 welches mir allerdings zu hoch ist. Ich werde wohl auf alternativen mit einem uw wert von 0,80 zurückgreifen.

    Wäre schön wenn mir diesbezüglich jemand aus Erfahrungen etwas sagen kann. Leider bietet meine hausbaufirma nur den T9 an.
     
  2. #2 simon84, 23.08.2018
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    Völlig egal, auch die Fenster.
    Der Unterschied an Heizkosten wird nicht mal 5% sein.

    Wie es sich drin lebt hat mit Putz und Farbe zu tun , mit dem Stein selber eigentlich nicht
     
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  3. #3 Maddin030bln, 23.08.2018
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    Vielen dank für deine Antwort. Der aussenputz besteht aus:
    Faserzementleichtputz, eine Armierungslage und einen Strukturputz Körnung 2 mm.

    Der innenputz ist ein einlagiger Gipsputz.

    Gerne würde mich dennoch interessieren wie sich das ganze im Sommer sowie im Winter verhält.
     
  4. #4 simon84, 24.08.2018
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    Was genau meinst du damit ?
     
  5. #5 Maddin030bln, 24.08.2018
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    Mir geht es hauptsächlich darum, dass ich mir nicht vorstellen kann wie sich der Stein im Sommer sowie im Winter verhält. Ich möchte nicht das sich das Haus im Sommer extrem aufheizt und im Winter extrem auskühlt. Vor und Nachteile des t9 Steines sind mir bekannt. Allerdings finde ich keine Erfahrungen darüber wie es sich später im Haus verhält mit den o.g punkten.
     
  6. #6 petra345, 24.08.2018
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    Wenn man nicht weiß, wo man sich befindet, wird man keinen Unterschied zu Poroton mit Füllung etc. merken!
    Gegenüber KS könnte man Unterschiede feststellen. Aber vermutlich nur akademischer Natur.

    Porenbeton ist auf den m³ bezogen, der billigste STein! Schlecht ist er trotzdem nicht.
     
  7. #7 simon84, 24.08.2018
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    Im Winter läuft die Fußbodenheizung, eine nachtabsenkung oder Abschaltung macht meist keinen Sinn.
    Also durch die Wand “kühlt” da nix aus.

    Das Märchen mit „Wände aufheizen“ und „auskühlen“ kommt aus der Zeit von manuellen Öl- und Kohleöfen wo man nachts nicht durchheizen konnte .

    Sicher gibt es da Unterschiede beim wandaufbau die aber in einem Neubau keinerlei Rolle spielen

    Im Sommer heizt sich vor allem das Dach auf und Fenster / Glasflächen.

    Auch hier spielt die aussenwand keine große Rolle. Also insbesondere nicht der Vergleich wdvs oder daemmsteine .
    Da spielt die Farbe des Anstriches eine größere Rolle

    Verschattung ist hier viel wichtiger, evtl noch die Art der Dach Dämmung und ob eine Solaranlage installiert ist oder nicht
     
  8. #8 Maddin030bln, 24.08.2018
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    Na das hilft mir jedenfalls schonmal weiter. Also kann man grundsätzlich sagen, dass mit dem Mauerwerk Poroton T9 (ungefüllt ) in 36,5cm kein Fehler macht?

    Zwecks Fenster bin ich noch in Klärung um evtl etwas qualitativ besseres zu nehmen .

    Dachdämmung bin ich aktuell bei 240mm mineralwolle in wlg 032
     
  9. #9 Fabian Weber, 24.08.2018
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    Ein Wandaufbau ohne zusätzliche Dämmung ist schon mal super. Wenn der T9 das kann, dann Glückwunsch (Ich persönlich finde Poroton halt nicht so dolle, weil die Maurer das so oft nicht hinkriegen). Bei den Fenster würde ich mich eher darauf konzentrieren, dass es keine Kunststofffenster sind, sondern Holz-Alu.

    Beim Innenputz würde ich noch auf Kalkzementputz und einen Silikatanstrich gehen.
     
  10. 11ant

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    Du wirst in jeder Steindiskussion früher oder später auf Lobsänger und Haßprediger stoßen. Mein Mantra bleibt: nimm´ den Stein, mit dem der Bauunternehmer sich am besten auskennt. Kein Stein ist der Beelzebub, aber auch keiner der Messias.

    Warum gleich zur teuersten Klasse greifen - dazu noch bei einem eher hausmannsköstigen Hausentwurf ?
     
  11. #11 Fabian Weber, 24.08.2018
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    Eine allgemeinen Fensterdiskursion hatten wir hier schon zur Genüge. Ist halt wie Kunstleder- und Lederschuhe, muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Trotzdem an dieser Stelle kurz meine Pro-Holzfenster Argumente:

    - Beim Holzfenster bekommt man natürlich noch weitaus schlankere Profile und kann in der Gestaltung viel detailreicher sein.
    - Ein Holzfenster kann jeder Tischler immer wieder reparieren (z.B. ausgebrochenes Scharnier, Kratzer etc.). Hierzu gab es ja in diesem Forum zuletzt etliche Beiträge.
    - In Kombination mit Alu außen ist es langlebiger als Kunststoff und somit über die Zeit gerechnet auch günstiger. Eine spätere Entsorgung wahrscheinlich auch günstiger, wer weiß denn heute schon ob Kunststoffe nicht irgendwann sehr teuer in der Entsorgung werden (gleiches Problem beim WDVS).
    - Alle Farben außer Weiß kosten beim Kunststofffenster gleich extra, dem Tischler ist es ziemlich wurscht welcher Farbton.
    - Ein Holzfenster ist natürlich viel hochwertiger in der Haptik.

    Wem all dies egal ist, der sollte zum Kunststofffenster greifen.
     
  12. #12 Fritz531, 24.08.2018
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    Warum ?
     
  13. 11ant

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    Daß Kunststoffenster (leider nicht angemessen billiger) Mist sind, da rennst Du bei mir offene Türen ein. Aber dagegen helfen durchaus auch schlichte Alufenster ODER Holzfenster, es muß nicht gleich das Teuer-Extrem Holz/Alu sein.

    Und wem ein GU-Hexenhäuschen schön genug ist, den wähne ich recht sicher nicht als Zielgruppe von Holz/Alu.

    Der Tischler wäre allerdings nicht der Fensterbauer meines Vertrauens, wenn es um Holz/Alu geht. Diese Kombination ist etwas für Spezialisten, allein wegen der unterschiedlichen Dehnungskoeffizienten.

    Aber ich sehe in jedem Fall einen Gewinn darin, wenn ein Tischler wieder zum rechten Glauben zurückfindet und statt Kunststoffenstern lieber Holzfenster baut.
     
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  14. #14 wurmwichtel, 25.08.2018
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    Meine Keule hat 24cm Poroton, 8cm Mineralwolle und eine Vorsatzschale aus Klinkern.
    Er fühlt sich wohl.
    Imho spielt es heutzutage keine Rolle mehr welchen Stein man nimmt. Jeder hat seine Vor- und Nachteile und die Kommaspielereien verursachen Mehrkosten, die in keinem Verhältnis zu den Einsparungen stehen.
    Was nützen Dir meinethalben 10% geringere Heizkosten bei einem monatlich zu erwartenen "Abschlag" von vielleicht 60€. In erster Linie sind das Verkaufsargumente.
    Hast Du schonmal von jemandem gehört, der sein Haus in den 1970ern baute und heute von den Heizkosten erdrückt wird?

    Ein guter Hitzeschutz sind außen angebrachte Verschattungen der Fenster jeglicher Art (egal ob Jalusien, Dachüberhänge, Fensterläden etc)
     
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  15. #15 Leser112, 26.08.2018
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    Hallo,
    Wenn das Gebäude mit diesem Stein die aktuelle EnEV erfüllt, muß man sich sicherlich keine wesentlichen Gedanken machen. Besser geht allerdings immer. Was dieses "Besser" bringt, lässt sich leicht ausrechnen und mit den Mehrkosten vergleichen.
    Bei Gas muß eine STA mitgekauft werden, obwohl die in EFH meist unwirtschaftlich sind.
    Kritisch bezüglich des Sommerlichen Wärmeschutzes sind hier weniger die Außenwänden, sondern eher die DG´s. Transparente Bauteile müssen verschattet und z.B. die Rohrleitungen einer KWL im Spitzboden gedämmt werden.
     
Thema: Mauerwerk Poroton 36,5
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