Mehrkosten Gründung bei Gefällegrundstück

Diskutiere Mehrkosten Gründung bei Gefällegrundstück im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir haben uns in einem neu erschlossenen Neubaugebiet ein Grundstück gesichert (reserviert). War recht günstig und sehr gut gelegen (29...

  1. #1 Bulla2000, 03.08.2010
    Bulla2000

    Bulla2000 Gast

    Hallo, wir haben uns in einem neu erschlossenen Neubaugebiet ein Grundstück gesichert (reserviert). War recht günstig und sehr gut gelegen (29 E/qm). Es besteht leichte Hanglage. In den BLVs der Massivhausanbieter steht ja immer, dass von ebenem Gelände ausgegangen wird und ERde bis max. 20 oder 30 cm abgetragen wird.

    Was meint Ihr? Welche Mehrkosten sind jetzt für den Mehraushub auf der höheren Seite (um zu nivellieren) in etwa einzuplanen? Ich treffe mich in den kommenden Wochen mit den Anbiertern auf dem Gelände, damit ich vorher weiß, was es hinterher kostet.

    Aber vielleicht könnt Ihr mir das vorher sagen. Haus hat keinen Keller und ist ein 1,5 Geschosser mit 125 qm Wohnfläche.

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  2. #2 MoRüBe, 03.08.2010
    MoRüBe

    MoRüBe Gast

    ich kopier hier mal ...

    ... eine Antwort rein, diese kommt aus dem Baugrundgutachten-Strang, und gilt hier auch uneingeschränkt:

    wie überzeugend ist ..

    4. (kosten)sicherheit für alle erdbaulichen aktionen?

    das beginnt bei den planungskosten, reicht über ausführung der
    gründungsmassnahmen bis zu den erdarbeiten ..

    die nummer
    "hallo bauherr, der baggerfahrer meint der boden ist schlecht, wir machen
    lieber ne dickere bodenplatte, kostet nur 9000 euro mehr" kennste?

    ersatzweise ".. 340 m3 zusätzlicher bodenaushub für nur 11.500 euro.."

    ob ob diese hauruck-raterei hilft, ist die preisfrage ..

    "Zitat Sollacher Ende

    Also: was sagt das Baugrundgutachten? Wie ist die Lage des Hauses geplant, was muß ab und vor allem, was muß angefahren werden.

    Die Preise werden zwischen 3.000 und 20.000 variieren :D
     
  3. #3 wasweissich, 03.08.2010
    wasweissich

    wasweissich Gast

    rübe , du weisst doch , masivhausanbieter(:shades) haben bis zur unterschrift einen schlüsselfertigfestpreis..... und der ist sooooooooooooo günstig

    der baugrund wird ja erst später(für kostensicherheit zu spät) untersucht ..........:shades


    ironiemodus off
     
  4. #4 MoRüBe, 03.08.2010
    MoRüBe

    MoRüBe Gast

    ja, ich weiß....

    ... entschuldige bitte.

    ich muß halt noch viiiel lernen:o;)
     
  5. gast3

    gast3 Gast

    ist ja schon alles (fast) gesagt ... fachliche Beiträge spare ich mir lieber

    naja - wer so ein Grundstück ohne Bodenuntersuchung kauft, sollte Geld und Nerven übrig haben - könnte man dann doch ggf. brauchen
     
  6. #6 KleinerOnkel, 03.08.2010
    KleinerOnkel

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    Was soll der Kommentar denn bitte?

    Eine Gemeinde wird wohl kaum ein NBG erschliessen, bei dem die Grundstuecke nicht bebaut werden koennen.

    Zudem existiert auch da meist ein Bodengutachten fuer das betreffende Gebiet.
    Ausserdem stehen da ja schon Haeuser, wahrscheinlich mit sehr viel Aufwand und Zusatzkosten errichtet.

    Und es gibt ja sehr oft Wasseradern durch's Grundstueck, passiert ja alle Nase lang...
    Wer kennt nicht Leute, die das schon erlebt haben?
     
  7. #7 Bulla2000, 03.08.2010
    Bulla2000

    Bulla2000 Gast

    Bis auf die letzte Antwort hilft mir nichts weiter. Wir haben das Grundstück nicht gekauft, nur unverbindl. reserviert. Ein Baugrundgutachten wird def. erstellt, entweder vom Verkäufer (Stadt) oder von mir oder vom Massivhausanbieter.
     
  8. #8 gast3, 03.08.2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 03.08.2010
    gast3

    gast3 Gast

    :mega_lol:

    puh so'n Onkel - der ist gut, fachlich einwandfrei, alles berücksichtigt, langjährige Erfahrungen sprechen halt für sich.


    Aber geholfen hat er, wie auch immer


    ach so, der Fragesteller: wenn du mal ein bißchen gelesen hättest und auch nur die wenigen Kommentare versucht hättest zu verstehen, wäre deine Frage beantwortet. Aber, eine Gemeinde würde niemals ein problematisches Grundstück verkaufen, Hanglage macht gar nichts - alles gut
     
  9. #9 Baufuchs, 03.08.2010
    Baufuchs

    Baufuchs Gast

    @Kleiner Onkel

    Träum weiter.

    Tatsächlich passiert:

    Gemeinde verkauft Grundstücke, Bodengutachten für das Baugebiet vorhanden. Bei 10 von 30 Grundstücken werden bei den Einzelbodengutachten, welche die Bauherren nach dem Kauf erstellt haben, Torflinsen festgestellt.

    Mehrkosten für die Bauherren zwischen 3000 - 10.000 €.

    Was glaubst Du wer diese Mehrkosten tragen musste?
     
  10. gast3

    gast3 Gast

    dann beauftrage es SELBST und das vor dem Kauf, denn ohne kann man keine Kosten schätzen (die durchaus relevant sein können) - nicht mal der kleineOnkel
     
  11. bernix

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    ...keinen Keller, kein Bodengutachten....aber auch nur 29€/qm...immerhin (hoffentlich) erschlossen?

    wieviel Gefälle hat denn der Hang?
     
  12. #12 Bulla2000, 03.08.2010
    Bulla2000

    Bulla2000 Gast

    Na klar, komplett erschlossen, 2006 war der Verkauf. Damals zu 40 Euro/qm. Die Hälfte der Grundstücke ist weg und bebaut. Jetzt, um die anderen nach 4 Jahren auch zu verkaufen, haben sie den Preis gesenkt. Der Nachbar (gegenüber) meinte, bei ihm wären ein paar Steine gelegen, bei mir sollte es aber keine geben. Gut, darauf ist nichts zu geben.

    Also sollte man mit der Stadt verhandeln, wer die Kosten für die Baugrunduntersuchung trägt? Was kostet sowas mit 2-4 Bohrungen "im Osten"??
     
  13. #13 Bulla2000, 03.08.2010
    Bulla2000

    Bulla2000 Gast

    Wieviel Gefälle kann ich nicht sagen, bin Jurist und kein Vermesser :(.
     
  14. #14 RMartin, 03.08.2010
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    Ja, klar....Wir sollen Dir einen Preis für das 'Ebnen' des Geländes aus der Ferne sagen und Du weißt noch nicht einmal wie Dein evtl. späteres Grundstück aussieht?! Auf welcher Basis soll das denn funktionieren...?
     
  15. #15 lawrence, 03.08.2010
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    Du bist halt nur inkompetent, sowas hat man zu wissen. Alternativ hol halt deine im Aldi erworbene Kristallkugel raus und reibe sie 3x......
     
  16. bernix

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    ...kann man herausbekommen...

    1m Wasserwaage ausrichten, eine Seite Bodenberührung, auf der anderen Seite den Abstand zwischen Boden und Unterkante Wasserwaage messen. (Für Ungeübte stellt das schon gewisse Anforderungen :biggthumpup:)
    .
    Wenn da eine Differenz von sagen wir 25 cm ist macht das auf eine Hauslänge rd 2,5m...das heißt...es würde ein schöner Keller mit Einliegerwohnung drunterpassen..
    .
    Die Alternative ist: Haus ohne Keller...dann je nach dem: Tiefe Seite ordentlich mit Schotter auffüllen und hohe Seite ordentlich wegbaggern und abfahren...
    Wenn du das Zeug auf dem Grundstück lässt...könnten Hangsicherungsmaßnahmen fällig werden.
     
  17. #17 wasweissich, 03.08.2010
    wasweissich

    wasweissich Gast

    deine 25 cm horrorversion halte ich für übertrieben , mein auge sagt mir anhand der bilder und meiner glaskugel ~10% vielleicht 12%
     
  18. #18 KleinerOnkel, 03.08.2010
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    Ach komm', ich meine was sollst du auch sagen, du lebst von BG.
    Ich habe sogar selbst eins machen lassen.

    Und weisst du, was ich danach wusste:
    Genauso viel wie nach dem Gespraech mit dem Nachbarn: Lehmiger Boden, kann nicht zum Verfuellen benutzt werden. Toll.

    Und eine Restwahrscheinlichkeit, dass doch noch irgendwas Unvorhergesehenes auf meinem Grundstueck liegt, bleibt.

    Mag ja sein, dass solche Torflinsen in anderen Gebieten vorkommen (vornehmlich wohl in Norddeutschland), bei uns gibt's sowas nicht.
    Wenn ich in einem unbebauten Gebiet bauen wuerde, dann ist ein BG sicher anzuraten, aber wenn rundherum Haeuser stehen, ist die Wahrscheinlichkeit hoeher, von einem Dachziegel erschlagen zu werden.
     
  19. gast3

    gast3 Gast

    ach komm,

    dann sag ich dir mal, dass bei einem (dem) Hanggrundstück mit (sagen wir mal) 75 %iger Wahrscheinlichkeit im Grundrissbereich abweichende bodenmechanische Verhältnisse vorliegen werden - darauf wird man meist reagieren müssen = Gründungskonzept.

    Hanglage heißt: irgendwo abtragen - irgendwo auffüllen. Bei Bodenklasse 3 = wunderbar, bei 4 - geht, ab 5 bis 7 wird es dann ggf. so richtig teuer.

    Auftrag: wenn man den Boden nicht zur Auffüllung verwenden kann, heißt das Abfahren und neues Material kaufen. Wenn man den gebrauchen kann - wunderbar: abtragen - einbauen ...


    etc. -

    das heißt: da geht es richtig um Geld. Und da kann ich einem Erwerber nur raten im Vorfeld zu klären, ob es 1.000, 5.000 oder 15.000 sind.

    Aber nach deinem BG hat er ja nichts zu befürchten - klar, kannst es ihm ja mal schicken :shades
     
  20. bernix

    bernix

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    du magst recht haben...es war nur als Beispiel gedacht:biggthumpup:
     
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