Minihaus in erlaubter Maximalgröße für genehmigungsfr. Bauvorhaben / Pachtgrundstück

Diskutiere Minihaus in erlaubter Maximalgröße für genehmigungsfr. Bauvorhaben / Pachtgrundstück im Baugesuch, Baugenehmigung Forum im Bereich Rund um den Bau; nix gegen dich ralf und deine extrem-emphatie. aber 30m² hält kein mensch in mitteleuropa auf dauer aus. wir sind nun mal anderes gewohnt....

  1. Baumal

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    nix gegen dich ralf und deine extrem-emphatie.
    aber 30m² hält kein mensch in mitteleuropa auf dauer aus.

    wir sind nun mal anderes gewohnt.
    "gewohnt" ist das stichwort.
    ich war wirklich schon in vielen länder, auch sogenannten 3- welt
    ländern unterwegs und habe die lebensbedinungen kennen gelernt.

    na gut. so kann man hausen. aber lässt sich das auf deutschland übertragen?
     
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  3. R.B.

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    Ich hatte doch geschrieben, dass es eine Frage der Lebensphilosophie ist, und dass ich es mir für mich nicht vorstellen könnte.

    ABER beim TE hat das nichts mit Lebensphilosophie zu tun, sondern die Überlegungen kommen eher aus einem Zwang heraus, und genau das ist eine denkbar schlechte Grundlage für so eine Entscheidung. Ich bin mir sicher, dass er lieber 100m2 oder 150m2 bevorzugen würde, wenn das so einfach möglich wäre. Unter diesen Voraussetzungen wird man so eine Entscheidung aber schnell bereuen.

    Dein Vergleich mit HK, indischen Metropolen, usw. (Liste kann fast bebliebig erweitert werden) hinkt ein wenig. Wer es sich leisten kann, wird freiwillig niemals mit Familie in eine 30m2 Wohnung ziehen. Solche Behausungen sind eher einer Bevölkerungsschicht zuzuordnen, die es sich eben nicht leisten kann. Hierzu kann, und da stimme ich Dir zu, auch die Mittelschicht gehören. Diese nutzt aber eine Wohnung nicht zum Wohnen sondern nur zum Schlafen. Das Leben spielt sich außerhalb der Wohnung ab, und zwar nicht vor der Tür oder in einem Garten, sondern primär im Geschäft, und für die Freizeit gibt es Restaurants, Bars und Freizeit-Center. Das geht sogar so weit, dass man am Abend nicht zwingend nach Hause geht um zu schlafen, sondern sich auch schon mal in einem Hotel in der Nähe einquartiert, wo man sich halt gerade befindet. Gäste empfängt man nicht zuhause sondern man trifft sich in einer Bar oder zum Essen.
    Wer es sich nicht leisten kann, der pendelt aus den Metropolen raus in die Vorstädte oder übernachtet in Sammelquartieren die vom Arbeitgeber bereitgestellt werden. Das ist beispielsweise bei großen Industrieunternehmen gängige Praxis. Diese stellen eine Art Shuttle-Service zur Verfügung der die Arbeiter in die Vorstädte "transportiert" (im wahrsten Sinne des Wortes), besonders begehrt sind aber Schlafstellen auf dem Firmengelände, da man bei 12h Schichten mehr Zeit zum Schlafen kriegt und auch noch etwas Zeit für´s Essen hat, anstatt stundenlang im Viehtransporter zu sitzen. Viele Arbeiter die in die Metropolen wandern haben auch gar keine andere Möglichkeit als auf dem Firmengelände zu bleiben, und 1 Mal pro Jahr geht es dann für 2 Wochen nach Hause zur Familie.

    Von solchen Zuständen sind wir glücklicherweise weit entfernt. Wir können uns so ein Leben nicht oder nur sehr schwer vorstellen.
     
  4. #63 Ralf Wortmann, 30.08.2015
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    ... außer den Menschen in den Wagendörfern, außer den Menschen, die ganzjährig auf dem Campingplatz leben, oder denen, die ganzjährig in ihrem Wochenendhaus wohnen, ohne einen anderen Wohnsitz zu haben, außer Anne Donath, usw., usw. ...

    Aber lassen wir das. Wer weiß, vielleicht hast du sogar recht und PauleKS ist gar nicht der Öko-Feak, den ich ihm hier andichten will. Mal sehen, ob er sich meldet vielleicht noch einmal unsere Fragen zu seinen Beweggründen aufklären kann.
     
  5. Baumal

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    stell dir mal vor, du lebst mit deiner partnerin dauerhaft
    in diesem wohnmobil mit 8m²? nicht nur 11 monate wegen urlaub, sondern
    25 jahre. würde es dir oder partnerin nicht irgendwann auf den senkel gehen?
     
  6. #65 Anda2012, 30.08.2015
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    Ich stimme da Ralf Wortmann zu: Es kann durchaus funktionieren, auch wenn es nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Er hatte ja geschrieben, dass man da dann das draussen wesentlich stärker mit einbeziehen wird.
     
  7. Baumal

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    selten, dass ein mensch bis zum rentenalter in einem wagendorf lebt.
     
  8. #67 Anda2012, 30.08.2015
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    Muss es denn für 25 Jahre sein? Wieviele Singles leben alleine (und glücklich)? Wieviel Flexibilität haben wir? Immobilie spricht ja für sich und wie mobil sind wir Deutschen? Ich hab zwar auch ein eigenes Haus, aber die Vorstellung, dass wir für immer und ewig hier wohnen... Mal gucken.
     
  9. Baumal

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    aber was ist draussen? wir leben in deutschland!
    spätestens in 3 monaten geht die jammerei wieder los,
    wegen graupelschauer oder erstem schneefall.
     
  10. #69 Ralf Wortmann, 30.08.2015
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    Nein, wahrscheinlich würden wir uns auf den Senkel gehen, kann schon sein. Vielleicht würde es auch klappen, kommt auf die sonstigen Lebensumstände an, z.B. ob wir beide eine befriedigende Aufgabe hätte, oder einfach nur rumhängen.

    Aber ich schließe nicht von mir auf andere.
     
  11. #70 Ralf Wortmann, 30.08.2015
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    Es gibt Leute, die laufen sogar bei Schnee und Frost noch barfuß. Nicht die eigenen Befindlichkeiten als Maßstab nehmen. Das passt sicher oft, aber nicht immer.
     
  12. #71 Ralf Wortmann, 30.08.2015
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    Nein, im Gegenteil. Dort findest du auch Rentner und Frührentner.
     
  13. Baumal

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    ich finde das thema auch interessant.
    weshalb ist deutschland trotz allem in europa
    noch recht an der untersten schienen, bei wohneigentum
    oder neubau? mit 30m² kann man das problem nicht lösen, denke ich.
     
  14. R.B.

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    Was will man da das "draußen" stärker mit einbeziehen? Ein Vorzelt reicht dafür nicht, und wenn es dann in Richtung massive Anbauten geht (Wintergärten o.ä.) dann sind es keine 30m2 mehr. Die meiste Zeit des Jahres muss man in Deutschland Wohnraum beheizen, das sagt schon viel über das Wetter bzw. Klima in DE aus. Ich hatte auch eine 16m2 Studentenbude. Zum Schlafen und Lernen war da OK, am Wochenende und während der Semesterferien ging´s dann nach Hause. Aber zum Leben, und das über viele viele Jahre?
     
  15. Baumal

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    es gibt auch leute die im januar schwimmen gehen,
    mit eispickel bewaffnet. die sind aber eher ausnahme.
     
  16. #75 Anda2012, 30.08.2015
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    Ich sehs bei meinen Nachbarn. Die haben ein Haus, wie es in Schweden oft zu sehen ist mit einer sehr großen überdachten Terrasse (Nordseite, zugelich Eingang), an die sich auch noch gleich das Carport anschliesst. Ich sehe, wie oft sich die Kids dort aufhalten, sei es im Sommer, weils dort angenehm kühl ist, im Übergang, weil es dort regengeschützt ist und auch im Winter! Dort stehen Bank und Tisch, ein gemütliches (altes) Sofa, Regale...

    Es ist eine andere Art zu leben, denke ich. Die Frage ist natürlich, ob man sich darauf einlassen WILL oder MUSS. Aber das weiß hier nur der TE selbst.
     
  17. #76 Anda2012, 30.08.2015
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    Nachtrag: Klar ist das eher die Ausnahme, aber das heißt doch nicht, dass es schlechter ist oder man dabei unglücklicher ist.
     
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  19. Baumal

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    ein 30m² haus wo sich 4 personen aufhalten?????
    "kids ", nehme ich an , dass es 2 sind.
     
  20. R.B.

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    Wenn eine Person Grundsicherung bezieht, werden 45m2 als angemessen betrachtet um dort "leben" zu können. Dabei wird vorausgesetzt, dass kein Raum für Haustechnik o.ä. benötigt wird, da dieser bei Mietwohnungen ja üblicherweise irgendwo im Haus untergebracht ist. Für jede weitere Person dann + 15m2.

    Was glaubst Du was in diesem Land los wäre, wenn nun die Forderung käme, dass 25m2 oder 30m2 ausreichend sind. Selbst ein Strafgefangener hat ein "Anrecht" auf 6-7m2 Zellengröße, und der muss sich um Heizung oder Dusche usw. nicht kümmern.

    Wenn es darum geht ein günstiges und von mir aus auch "kleines" Haus zu bauen, dann finde ich das überlegenswert. Eine Gartenhütte mit 30m2 (was bleibt da an echtem "Wohnraum übrig"), vielleicht auch noch für ein Paar oder Familie, ist in meinen Augen der falsche Ansatz für ein angemessenes Leben. Nebenbei bemerkt gibt es dafür auch keine Notwendigkeit, denn ein paar m2 mehr oder weniger spielen hinsichtlich Kosten etc. nur eine untergeordnete Rolle.

    Wie oben von mir schon geschrieben, kenne ich Ferienhäuser in der 70m2 Klasse, Schlafgelegenheit in der oberen Etage, unten dann Wohnraum, Kochgelegenheit und Dusche. Dort könnte ich mir ein Wohnen und Leben vorstellen. Entsprechend organisiert kann man dort auch als Kleinfamilie leben.
     
Thema: Minihaus in erlaubter Maximalgröße für genehmigungsfr. Bauvorhaben / Pachtgrundstück
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