mistplatte aus beton gießen

Diskutiere mistplatte aus beton gießen im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo Ich muß sagen ich bin nicht ganz unerfahren in sachen beton, aber viel Ahnung habe ich auch nicht. Ich möchte mir eine Betonplatte für...

  1. khdeutz

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    Hallo

    Ich muß sagen ich bin nicht ganz unerfahren in sachen beton, aber viel Ahnung habe ich auch nicht.
    Ich möchte mir eine Betonplatte für die mistlagerung meiner Pferde schütten. Ich denke 2 x 4m Es soll auch eine Mauer dabeisein damit man den Mist mit dem Frontlader aufladen kann ohne das er wegschiebt. Die mauer soll auf der langen seite sein. Seitlich soll es frei bleiben.
    Ich bin mir nicht ganz im klaren über die durchsetzung
    - welchen kies
    - welche mischung?
    - wie mach ich die Mauer?
    Muß ich sie mauern oder kann ich sie ebenfalls aus beton machen. Aber
    wenn aus beton, dann in die platte mit einbauen oder erst die platte
    schütten und dann die Mauer?:confused:

    Ich hoffe ihr könnt mir helfen

    gruß

    jojo
     
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  3. Stefan61

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    "Mistplatte gießen" - ich dachte schon, da beabsichtige jemand eine vorsätzliche Schlechtleistung. Nun stellt sich die Sache plausibel dar. Mal hören, was unsere Betonierexperten meinen ...
     
  4. #3 Carden. Mark, 10. Februar 2008
    Carden. Mark

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    Alles eine Frage der Festlegung.
    Wenn man das Ding z.B. als, oder wie eine Kompostierungsanlage im freien festlegen würde, dann kommt in etwa folgendes bei raus:
    Mindestdruckfestigkeitsklasse C25/30 (mit LP) oder C35/45
    dann die Expositionsklassen XC4, XD3, XF4 und dann je nach mechanischen Anfriff XM 1 bis 3 (wohl in etwa XM2).
    Die Betonüberdeckung wird nach den höchsten Angriffen aus den Expos.klassen gewählt. Hier die XD3 = 55 mm. Im Bereich wo der Räumer aufschlägt, ist diese zu erhöhen. Und zwar um XM1 = 5 mm, XM2 = 10 mm, XM3 = 15 mm

    Ist aber keine Planung, sondern nur eine Anregung.
     
  5. #4 Carden. Mark, 10. Februar 2008
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    Ach ja, die Mauer auf jedenfall mit aufbetonieren. Die schiebst Du sonst weg. Das ganze als Biegesteife Ecke ausbilden. Aber das versteht sich ja von selbst.
    Der Bewehrungsgrad ist hier sehr wichtig um Risse zu vermindern. Wasserführende Risse wären in Verbindung mit den Exkrementen eher ungünstig
     
  6. khdeutz

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    :irre:eek::confused::confused::confused:

    Nagut, anders gesagt. Ich habe von betonschütten so gut wie keine ahnung. Bitte nochmal auf deutsch!!!
     
  7. khdeutz

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    Biegesteife ecke. Stimmt. Wär ganz nutzlich.
    Was zum geier ist ein Bewehrungsgrad?:confused::confused:
     
  8. khdeutz

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    Was meinst du mit aufbetonieren? Wenn ich richtig weiß, dann wird da eine entsprechende "baustahl-form" eingebaut.
    Soweit ich weiß ist der ablauf so, korrigiert mich wenn ich mich irre:
    1. ebene fläche schaffen
    2.abrütteln
    3.einschahlen
    4. Baustahl platzieren
    5. Beton schütten

    Jetzt muß ich doch erstmal die platte schütten, dann das "Mauergestell" weiter einschalen und ebenfals schütten, oder?
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Was mir zu denken gibt...dafür braucht´s doch grob geschätzt 3-4cbm Beton. Willst Du die von Hand anrühren? Nur weil Du so detailliert nach der Mischung fragst.:Brille

    Und ob man so eine Wand freistehend aufstellen kann ist mir auch nicht klar. Aber das weiß der Mark besser.:think

    Gruß
    Ralf
     
  10. #9 Carden. Mark, 10. Februar 2008
    Carden. Mark

    Carden. Mark

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    Ich würde den Beton nicht selber mischen.
    1. Lohn sich das nicht.
    2. Hätte ich keine Möglichkeit des Nachweises über den RICHTIGEN Beton.

    Also:
    1. Ebene Fläche schaffen ist gut.
    2. Auffrieren verhindern (durch Frostschutzschotter oder Kies, je nach Wasseranstand) oder Streifenfundamente bis auf Frostfreiheit.
    3. Bodenplatte einschalen
    4. Betonsauberkeitsschicht, oder untere Betonüberdeckung um mindestens 50 mm von der unebensten Stelle erhöhen (hier dann ca. 11 cm Betonüberdeckung, aber kein wassersaugendes Geraffel, besser z.B. Klinkerpflastersteine, für den Pfusch sollte das reichen).
    5. Betonsohle einschalen. Betoneinbauhöhe unten die 11,0 cm + statisch Notwendige Höhe (ich sacvh mal einfach 20 cm, ist ja egal bei der Größe + Betonüberdeckung oben aus XD3 = 5,5 cm + 1,0 cm Zuschlag aus XM 2, Gesamtdicke = 11+20+5,5+1 = 27,5 cm
    6. Betonsohle bewehren incl. Anschlussbewehrung als Biegesteife Ecke für die Wand (hier mache ich nun aber keine Vorschläge - sonst erschlagen mich die Statiker im Forum :D)
    7. passenden Beton der Bodenplatte bestellen. Im Betonwerk genau sagen wofür. Die wissen dann aber schon was gebraucht wird.
    8. Sohle betonieren, abrütteln und glattziehen.
    9. Sohle ausschalen, Wand einschalen und bewehren.
    10. passenden Beton der Wand bestellen. Im Betonwerk genau sagen wofür. Die wissen dann aber schon was gebraucht wird.
    11. ganz lange warten bevor mit dem Raumgerät das Ding benutzt wird.
    So, oder so ungefähr könnte es klappen. Aber wie Du schon merkst, es sind leider noch ein paar unbekannte drin.
    Aber so war es schon immer, wenn die Landwirte selber rumgebaut haben. Ich weiß das, ich komme aus dem ländlichen.
     
  11. khdeutz

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    ich habe nen bekannten der hat einen großen mischer den man an einen trecker anbaut. dann kann man mit den Frontlader, den kies reinkippen. Wasser und zement wird ja kein problem sein.

    FReistehend geht denke ich. Zumindest wenn man die mauer um die ecke baut klappt das schon
     
  12. #11 Carden. Mark, 10. Februar 2008
    Carden. Mark

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    sach ich doch

    :D
     
  13. R.B.

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    Joo..das klappt scho...:bounce::bounce::bounce:

    Gruß
    Ralf
     
  14. Julius

    Julius

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    Solange es nicht umklappt... :angel:
     
  15. #14 Max Marquardt, 11. Februar 2008
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    Max Marquardt Gast

    Hallo!
    Bei der Planung wäre u.a. noch folgendes zu berücksichtigen:
    a) Ist der Kram überdacht?
    b) Liege ich in einem Wasserschutzgebiet?
    c) Hanglage, Regenwasser, Abwasser, Sickerwasser?
    d) Gründung?
    Für den Beton misch einfach 1 Teil Zement mit 4 Teilen Kies, auf Sieblinie achten, soll heissen Kies vom Baustoffhändler. Frostfrei Gründung wäre wohl nicht notwendig (die paar Zentimeter eventuelles Hochfrieren).

    Gruß
    Max Marquardt
     
  16. #15 Carden. Mark, 11. Februar 2008
    Carden. Mark

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    UNser Student entpuppt sich auch als einer vom ländlichen.
    Irgendwie bekommen wir das schon hingefrickelt.
    Hochfrieren - kein Problem, die Vorderkannte schieben wird dann irgendwann schon wieder plan und der Kasten ist so steif bewehrt, dass die nach dem hochfrieren dann ungleichmäßige Setzung keine nachteiligen Eigenschaften aufweisen wird.
    Mischungverhältnis auch KP, W7Z-Wert wird ignoriert, die passende Sieblinie ist ein Dehnbarer Begriff - Hauptsache Kies vom Baustoffhändler.

    Ich bin mir sicher das wird schon gehen.
    Dauert zwar vielleicht nicht lange bis das Ding kurz und klein ist, aber Hautsache der Student muss nicht haften.

    Max, ich glaube nicht das Du hier einen einen Gefallen tust, wenn Du so antwortest. Setze Dich mal mit Landwirtschaftlichen bauen auseinander und stelle fest, dass hier etwas andere Anforderungen an den Beton gestellt werden als Du hier vermittelst.
    Das berühmte Mischungsverhältnis 1-4 ist nicht alles.
     
  17. khdeutz

    khdeutz

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    a)ist nicht überdacht. nicht notwendig. Außerdem käme man dann schlecht mit dem Trecker ran.
    b)kein wasserschutzgebiet
    c)wie schon gesagt, das ganze soll plan sein. Also keine hanglage
    d) Was meinst du mit GRündung??
    Was versteht man unter frostfreie Gründung?

    Das ganze brauch nicht so doll nach vorschrift passieren. Wenn der kreis kommt und das sieht gibts eh ärger weil das ganze ohne genemigung passieren soll.
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Marc hat Recht.

    :bounce::bounce::bounce:

    Gruß
    Ralf
     
  19. #18 Max Marquardt, 11. Februar 2008
    Max Marquardt

    Max Marquardt Gast

    Hallo,
    also ich studiere Bauingenieurwesen und es gibt Bauwerke, z. B. Mauern, die man nicht frostfrei gründen muß. Wenn die Platte die statischen Anforderungen für das Befahren mitz einem Traktor aushält, würde ich sagen macht hochfrieren um ein paar Zentimeter nichts aus, da der Traktorreifen diese Kante locker überfährt und die Platte wird bei 2x4 m wohl nicht an einer Ecke nur hochfrieren.
    Zum Beton kann ich nur sagen, wir haben hier ein Betonprüflabor und was einem da so an Cxx/yy-irgendwas geliefert wird entspricht oft nicht den Anforderungen, wenn überhaupt nur erst nach Wochen.

    Zu dem Thema Überdachung:
    Wenn der Niederschlag dafür sorgt, das aus dem Pferdemist Fäkalienbestandteile (v.a. Nitrit und Nitrat) ausgespült werden und im GW-Leiter oder Vorfluter (lokale Gegebenheiten beachten) landen wird es Probleme geben.
    Also am besten eine Platte erstellen mit einer Rißbreitenbeschränkung auf 0,1 mm, evtl. zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen erfüllen, eventuelles Sickerwasser auffangen, klären, etc.
    Soweit zur Theorie.
    Ich gehe mal bei 2x4 m Fläche von privater Tierhaltung mit 2-4 Pferden aus, Pferdemist ist ja auch nicht so dramatisch wie Hühner-, Schweine- oder Kuhmist.
    Im Endeffekt kann man nur sagen:
    Vielleicht Kosten-/Nutzenabwägung oder nach alternativen suchen.

    Gruß
    Max Marquardt
     
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  21. #19 Max Marquardt, 11. Februar 2008
    Max Marquardt

    Max Marquardt Gast

    Hallo,
    also zu a) und b) siehe oben.
    d) Gründung = Bodenauflager - Fundament - Bodenplatte
    Das mit der Vorschrift kann ganz schön teuer werden, wobei der Rückbau nicht das Problem wird, sondern eventuelle Umweltverschmutzungen, primär Wasser und Boden. Ich würde sagen so Altlastensanierung mit Bodenaustausch etc. wird richtig teuer plus Strafe.
    Wie wär's mit einem alten aber dichten Schuttcontainer? Oder was an der Größe ändern: Wegen einem besseren Komposthaufen wird's auch keinen Ärger geben. Oder am besten den Pferdemist weiterverwerten und z. B. an Gärtner Verkaufen.

    Gruß
    Max Marquardt
     
  22. khdeutz

    khdeutz

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    die verwertung ist ja erstmal egal. ersteinmal muß der mist ja irgendwo vernümftig gelagert werden
     
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