Mit falscher Abwasserkanaltiefe geplant -Mehrkosten wer zahlt ?

Diskutiere Mit falscher Abwasserkanaltiefe geplant -Mehrkosten wer zahlt ? im Bauvertrag Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, meine Freundin und ich bauen mit einem Fertighausunternehmen auf unserem Grundstück. Ein Altbau wurde abgerissen und der...

  1. Panamajack

    Panamajack

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    Hallo zusammen,

    meine Freundin und ich bauen mit einem Fertighausunternehmen auf unserem Grundstück.
    Ein Altbau wurde abgerissen und der Neubau entsteht fast an genau derselben Stelle.

    Geplant ist, dass der Keller am 10.1 gebaut wird.

    Diese Woche Montag kam ein Vermesser und hat Oberkante Abwasserkanal eingemessen. Diesen Wert haben wir sofort an unseren Bauleiter per E-Mail weitergeleitet.

    Gestern hat sich der Bauleiter telefonisch gemeldet und gesagt, dass die Kellerwände bereits gefertigt wurden und die 3 Löcher für die Entwässerung bereits gebohrt wurden.
    Allerdings habe man mit einer Standardtiefe x des Abwasserrohres gerechnet und diese wäre eben 30cm tiefer gewesen als jetzt bei der Vermessung rauskam.

    Jetzt müssten diese 3 Löcher wieder geschlossen werden und 3 neue gebaut werden. Kosten in Höhe von 1.000 - 1.500€ die wir natürlich jetzt zahlen sollen.

    Es wurde allerdings vorher seitens des Fertigbauunternehmens nie nach der Tiefe des Abwasserrohres gefragt -nur nach der Tiefe des Zuwassers - .
    Der Bauleiter war vor 2 Wochen auf einem Termin bei uns am Frundstück vor Ort und sagte, dass wir bitte auch den Abwasserkanal einmessen lassen.

    Dennoch wurde einfach eine Tiefe x angenommen und die Entwässerung darauf ausgelegt.

    Wieso sollen wir jetzt für einen Fehler des Unternehmens zahlen ?
    Oder haben wir uns doch irgendwas zu schulden kommen lassen ?
    Was sollten wir eurer Meinung nach tun ? (Natürlich bereden wir das nochmal mit unserem Bauleiter, aber was ist wenn er sich quer stellt ? )

    Danke für eure Hilfe

    Viele Grüße
    Jack
     
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  3. Thomas B

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    Rein formal kann man hier kaum beurteilen wer was hätte liefern müssen (siehe hierzu Baubeschreibung/ Bauvertrag), aber:

    wenn ein Fertighausbauer sein Fertighaus plant und in Produktion gibt, so sollt eer natürlich die tatsächlichen Höhen für die Kanalisation selber feststellen (können). Eine "Standardhöhe" XY gibt es nicht. Diese kann überall unterschiedlich sein, je nachdem wie tief der Kanal im Gelände liegt.

    Auch würde ich mich hier nicht darauf einlassen dies "selber einzumessen". Da kann es Fehler geben, Probleme bei den Schnittstellen, Dinge, die für einen Laien nicht ohne weiteres verständlich sind. So etwas sollte der FH-Anbieter bitte schön eigenverantwortlich erledigen.
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 21. Dezember 2012
    Ralf Dühlmeyer

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    Wenn der Keller eine weisse Wanne ist, dann gibts Blindstopfen für die Bohrlöcher. Einfach mal bei den üblichen Verdächtigen wie Doyma suchen.
    Wenn es keine Weisse Wanne ist, sondern aussen eh noch eine Abdichtung ergänzt werden muss, dann kann das örtlich ausbetoniert werden - egal wie - 1.500 € sind :mega_lol:
     
  5. Panamajack

    Panamajack

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    Danke für die Antworten.
    Keller ist ein DWD Keller.

    Naja der Vermesser arbeitet eng mit dem FH Unternehmen zusammen.... wurde uns von diesem vermittelt. Dachten schon, dass die Werte korrekt ankommen.

    Klar 1500€ is jetzt vergleichsweise nicht viel Geld beim Hausbau, aber mich ärgert es mehr, dass einfach irgendwelche Werte angenommen wurden, obwohl der Bauleiter vor 2 Wochen noch sagte, dass der Kanal eingemessen werden soll und die Werte an ihn gesendet werden sollten.

    Ich werd den Bauleiter nochmal darauf ansprechen und mal sehen was man machen kann.
     
  6. Thomas B

    Thomas B

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    Gemessen am komplett Projekt ist es nicht viel. Gemessen an der "Leistung" (3 Löcher zu, 3 Löcher neu) ist es eine gar fürstliche Entlohnung. Blindstopfen 3 x 50 EUR, 3 neue Bohrungen 3 x 150 = 600 EUR. Gewinnaufschlag 900 EUR. Sauber...sofern der bauherr überhaupt der Schuldige ist....

    Kann sich ein FH-Anbieter bei technisch relevanten Informationen diese vom laien (Bauherrn) für seine fachgerecte Planung einfordern? Kann er sich auf deren Richtigkeit verlassen?

    Wenn FH-Anbieter komplett (also inkl. Keller) geplant hat, so hätte der Planer die exakten Höhen ermitteln und in seine Planung einfließen lassen müssen. So jedenfalls sehe ich das.
     
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