Modernisierung BJ 1953

Diskutiere Modernisierung BJ 1953 im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo hier im Forum, meine Schwiegermutter hat 2011 ein haus gekauft aus 1953 und dieses im Jahr 2013/2014 bereits modernisieren lassen, neue...

  1. #1 Modernisierung2526, 23.09.2026 um 11:01 Uhr
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    Hallo hier im Forum,

    meine Schwiegermutter hat 2011 ein haus gekauft aus 1953 und dieses im Jahr 2013/2014 bereits modernisieren lassen, neue Dämmung, neue Fenster und Heizung das was halt sein musste (ohne Durchbrüche) und den Dachboden zu Wohnraum ausbauen lassen. Aus dem Einfamilienhaus wurde somit ein 3-Parteien Haus mit Einbau einer Küche im zweiten stock, die alten Heizungen waren noch bis 2025 drin. Ich bin dann mit meinem Mann 2015 da eingezogen. Nun haben wir 2021 und 2024 ein Kind bekommen und da wir quasi in der damaligen zweiten Etage mit Schlafzimmer eingezogen sind haben wir eine unpraktisch geschnittene Wohnung mit 80qm. Wir haben uns dann für eine Modernisierung und Anbau an den Altbestand entschieden und das dementsprechend Ende 2024 begonnen. Hierfür haben wir eine Fachfirma aus unserer Region, welche für Holzbau sehr bekannt ist hinzugezogen da wir zeitlich auch etwas unter Druck standen und es war die perfekte Lösung mit deren Subunternehmen, da wir "normal weiter leben" konnten und keine Eigenleistung bringen mussten (wir sind immerhin jetzt schon fertig außer der Außenbereich und Balkon) und das Geld da WAR Wir haben einen laubengang angebaut um nicht durchs bestehende Treppenhaus zu müssen. Hierfür wurde vor unserer Balkontür dann der alte Balkon entsprechend abgerissen und hinten dran quasi der ganz zu den neuen Zimmern und Bad angebaut. Seitdem mir ein Bauarbeiter dann beiläufig im November letzten Jahres was von Asbest am Balkon erwähnt hat, ging mein Gedankenkarussell los. Während dem Abriss wurde dahingehend nichts kommuniziert und wir haben hier drin gelebt. Laut ihm wurd alles fachgerecht vorm Abriss entfernt. Ich habe mir die ganze Zeit wenig Gedanken um Asbest gemacht, da ich mich zu wenig auskenne und einfach meinem Mann und Schwiegermutter und der Firma dahingehend vertraut habe, das die wissen was sie tun. Lange Rede kurzer Sinn, während des Durchbruchs und Austausch der Zargen/Türen waren wir für 3 Wochen schon gar nicht Zuhause - was mich im Nachhinein sehr beruhigt. So jetzt haben wir natürlich keinen konkreten Anlass gehabt, irgendwas auf Asbest testen zu lassen, auch nach Rücksprache mit der Baufirma. Wir sind nach dem Durchbruch wieder nach Hause, nach mehrmaligen aufwendigen putzen meinerseits. Seit Dezember höre ich aber nun immer wieder "Ja Asbest kann überall sein, Fliesen, Wände, Spachtel, Fugen" - da ist ja quasi alles möglich??? Wir haben ja auch vorher hier zwischendrin tapeziert (Tapeten gekratzt) gebohrt, neue Sockelleisten angebracht, wo wir alte richtig raus reißen mussten und ein Stück Putz mit raus kam usw. Kann das denn wirklich alles mit Asbest belastet sein?????? Ich kann kaum glauben das jemand seinen Altbau an 100 Ecken testen lässt bevor man was auf eigene Faust renoviert? Ich hätte gerne mit einfach eine Einschätzung zu meiner Situation bzw..ist meine Sorge denn wirklich berechtigt? Mein Mann bekommt noch die Krise mit mir, er findet das absolut nicht angemessen, für ihn ist das null Thema (nach dem Motto, jeder renoviert seit Jahrzehnten seine Altbauten auch selbst usw.) kann mir bitte jemand eine ordentliche Einschätzung geben?
     
  2. Alex88

    Alex88
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    Manche Menschen sollten einfach mal den Mund halten, wenn sie wenig bis gar keine Ahnung haben.
    Die Wahrscheinlichkeit, dass ihr euch mit irgendetwas gesundheitlich belastet habt ist gleich Null, natürlich ist mit Asbest nicht zu spaßen,
    ich will das auch gar nicht beschönigen, aber dein Mann hat schon recht. Ich kenne viele Arbeiter, auch ich persönlich, die über viele Jahre
    Altbauten renoviert und umgebaut haben, aber ich kenne keinen der an Asbestose erkrankt oder gestorben wäre.
     
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