nachbehandlung wu-beton

Diskutiere nachbehandlung wu-beton im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Hallo, am Freitag wurde meine Bodenplatte aus WU-Beton zweifach bewehrt gegossen, Fretigstellung ca. 17h schätzungsweise. Ich konnte zwecks...

  1. #1 manfred1966, 22.08.2004
    manfred1966

    manfred1966 Gast

    Hallo,

    am Freitag wurde meine Bodenplatte aus WU-Beton zweifach bewehrt gegossen, Fretigstellung ca. 17h schätzungsweise. Ich konnte zwecks Arbeit nicht vor Ort sein und habe mir das Resultat Samstag mittag angeschaut. Nachts und auch Samstag vormittag gab es leichte - mittlere Niederschläge, Temperatur ca. 20Grad.

    Das fertige Werk wirkt auf mich als Laien relativ sauber.
    Im Bereich der Anschlussbewehrung wirkte der Beton "etwas kiesiger", aber nur ganz wenig. Weiß nicht, ob man da von Kiesnestern sprechen kann. (Bild 2 zeigt die "schlimmste Stelle")
    An sehr wenigen Stellen, einige Quadratzwentimeter sah ich netzartige Risse, die rein oberflächlich wirkten. (Bild 3)
    Als ich Samstag mittag erschient, war nichts abgedeckt und auf der BoPla befanden sich flache Wasserlachen. (Bild 1)
    Es wurde ein verzinktes (glaube ich) Fugenblech verwendet, schaut 10cm raus.

    Fragen:
    Was ist der Gesamteindruck der Experten?
    Muss eine BoPla nicht etwas besser vor Regen geschützt werden? Oder ist dieser Schutz bei nicht zu starkem Regen vernachlässigbar, da keine Folgeschäden bleiben?
    Sind ein paar Stellen mit netzartigen Rissen "normal"?

    Anbei Bild1.

    Danke,
    Manfred
     
  2. #2 manfred1966, 22.08.2004
    manfred1966

    manfred1966 Gast

    bild 2
     
  3. #3 manfred1966, 22.08.2004
    manfred1966

    manfred1966 Gast

    bild 3
     
  4. jast

    jast Gast

    sei froh das es geregnet hat, das war das beste was passieren konnte. dein bu scheint es mit nachbehandlung ja nicht so genau zu nehmen. ich kann weder abdeckung noch flutung etc. erkennen!
    danke also den regengott der das schlimmste verhindert hat !
     
  5. #5 manfred1966, 22.08.2004
    manfred1966

    manfred1966 Gast

    Hallo, danke für Antwort,

    Bauleiter meinte, wenn es nicht geregnet hätte, hätte er alle zwei Stunden gegossen.

    Ich selbst verstehe den schmalen Grat zwischen zuviel (wenn überhaupt) und zuwenig Wasser nicht. Denn, lege ich eine Folie darauf, dann kann ich ja nicht besprühen oder es kommt kein Regen drauf (ich meine, so über die ganze Nacht... oder muss man verlangen, dass der Lehrling die Nacht durchmacht? ;-) ) und der Beton trocknet zu schnell, was ja angeblich gaaaanz schlecht ist. Dann ist es ja scheinbar besser, zu sagen, keine Folie und dafür etwas zuviel Wasser.

    Oder wie ist es nun in der Praxis?

    Manfred
     
  6. jast

    jast Gast

    das beste ist wohl, wenn möglich,die ganze platte zu fluten und unter wasser zu setzen. ansonsten folie drauf und die auch von oben nass halten. die folie verzögert das austrocknen des betons und das feuchthalten der folie erzeugt verdunstungskälte und kühlt.
     
  7. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    glasierter dünnflüssiger Beton ??? ... darf man mal erfahren mit was betoniert wurde ... Pumpe/ Kran oder den Beton auss´n Fahrmischer laufen lassen ???-
    "wenn" ich mir die Bilder so anschaue ... Hang sie sind ziemlich weit oben ... Grundwasserprobs wird´s da ohnehin keine geben ... steht Schichtenwasser an ???
     
  8. #8 Manfred1966, 22.08.2004
    Manfred1966

    Manfred1966 Gast

    Hallo,

    "dünnflüssig, glasiert":

    Ja, auf den Bilder schaut das so aus. Beide Bilder sind zeigen in etwa das gleiche Gebiet. Was hat Ihre Einschätzung "dünnflüssig, glasiert" denn zu bedeuten? Mein BL meint, er verwendet möglichst wenig Wasser und "mehr" Fließmittel (wenn ich das richtig verstanden habe) um zu viel Schwinden etc. entgegenzuwirken. Es ist B25 Beton mit angeblich 360 dingsbums Zementanteil. Es wurde ein Rüssel (Pumpe?) verwendet.

    "Hanglage":

    Ja, super, richtig erkannt. Wir haben 50cm Schotter+ 15cm Kies aufgefüllt. Trotz der letzten regenreichen Tage steht kaum Wasser in der Grube. Hier und da mal 'ne Pfütze im Kies, wenn man so richtig 'reintritt.

    Nun mal noch eine Frage an den Experten:

    In den nächsten Tagen werden die Wände geschalt und betoniert.
    1. Nachbehandlung: Mein BL meinte Schalung am Abend fertig, nächsten Morgen betonieren, am darauffolgenden Tag Schalung wieder ab. Giessen mit Wasser: Nein, nicht nötig.
    2. Es steht immer wieder geschrieben, Fallhöhen über 1,50m sind zu vermeiden. Mein BL meint: Wie denn, bei der vielen Bewehrung. Ausserdem verwendet er 0/16 Körnung Anschlussbeton und rüttelt kräftig. Also ganz ehrliche Antwort bitte: Ist das mit der Fallhöhe dann doch eher Theorie, oder wie?

    Danke
    Manfred
     
  9. #9 PeMu, 23.08.2004
    Zuletzt bearbeitet: 23.08.2004
    PeMu

    PeMu

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    Nachdenken kostet extra.
    Ja, auf den Bilder schaut das so aus. Beide Bilder sind zeigen in etwa das gleiche Gebiet. Was hat Ihre Einschätzung "dünnflüssig, glasiert" denn zu bedeuten? Mein BL meint, er verwendet möglichst wenig Wasser und "mehr" Fließmittel (wenn ich das richtig verstanden habe) um zu viel Schwinden etc. entgegenzuwirken. Es ist B25 Beton mit angeblich 360 dingsbums Zementanteil. Es wurde ein Rüssel (Pumpe?) verwendet.
    -----------------------------------------------------------------------------------

    Na ja, zuviel Fließmittel ist auch nicht gut. Und hier hat er wohl zuviel des guten getan. Da setzt sich die Suppe genauso ab, schwindet wie wild und reißt ab der ersten Stunde.

    Ist das auch so ein Bauleiter, der den Beton am liebsten im Tankwagen kommen lassen würde?

    Der Regen hat wohl das Schlimmste verhindert.

    Lassen sich die Stellen mit den netzartigen Rissen "leicht" abklopfen? Mal mit dem Hämmerchen probieren.
     
  10. #10 manfred1966, 23.08.2004
    manfred1966

    manfred1966 Gast

    nochmal die anderen fragen

    Ich interessiere mich für Antworten auf meine nachfolgend gestellten Fragen:

    In den nächsten Tagen werden die Wände geschalt und betoniert.
    1. Nachbehandlung: Mein BL meinte Schalung am Abend fertig, nächsten Morgen betonieren, am darauffolgenden Tag Schalung wieder ab. Giessen mit Wasser: Nein, nicht nötig.
    2. Es steht immer wieder geschrieben, Fallhöhen über 1,50m sind zu vermeiden. Mein BL meint: Wie denn, bei der vielen Bewehrung. Ausserdem verwendet er 0/16 Körnung Anschlussbeton und rüttelt kräftig. Also ganz ehrliche Antwort bitte: Ist das mit der Fallhöhe dann doch eher Theorie, oder wie?

    Danke
    Manfred
     
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